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Jul17

Blood Runs Cold

Blood Runs Cold

Originaltitel: Blood Runs Cold
Herstellungsland: Schweden

Erscheinungsjahr: 2011
Genres: Horror
Freigabe: FSK-16
Schauspieler: Hanna Oldenburg, Ralf Beck, Andreas Rylander, Elin Hugoson, Patrick Saxe u.a.

Nach einem recht stressigen Jahr möchte sich die erfolgreiche Sängerin Winona eine Auszeit gönnen und mietet sich deshalb ein Haus, welches etwas versteckt in den Wäldern ihres früheren Heimatortes liegt. Schnell findet die Künstlerin wieder Anschluss an ihre alte Clique und lädt die Gruppe zu sich ein. Nach einer ausgelassenen Feier müssen die Freunde feststellen, dass sie nicht allein in der eingeschneiten Behausung sind: Seltsame Geräusche sind zu hören, die Autos wurden irreparabel geschädigt und ein Mitglied nach dem anderen verschwindet – Allerdings nicht spurlos: Blutspritzer dekorieren schon bald die Gänge des Hauses. Doch anstatt sich zu verstecken oder zu fliehen, nimmt Winona den Kampf gegen den Killer auf. Nicht wissend, dass dieser wenig Menschliches an sich hat. 

- Kritik -

 

Gestresst und ausgebrannt zieht sich die junge, attraktive Sängerin Winona in ein einsam gelegenes Ferienhaus in der Nähe ihres Heimatortes zurück. Bei einem Ausflug in das einzige Lokal trifft sie ihren Ex-Freund Richard wieder, der mit einem befreundeten Pärchen unterwegs ist. Kurzentschlossen lädt sie die Clique zu einer Party in das Ferienhaus ein. Was niemand der jungen Leute ahnt, ist, dass sie bereits unter Beobachtung stehen. Ein unbekannter, maskierter Killer demoliert die Autos und macht sie fahruntüchtig, während Winona und Richard ihre Wiedervereinigung feiern und auch Carl und Liz eifrig mit sich selbst beschäftigt sind. Noch in derselben Nacht verschwinden Winonas Freunde plötzlich spurlos, einer nach dem anderen. Als Winona am nächsten Tag erwacht ist sie allein. Allein mit einem Killer, dessen unmenschliche Blutgier noch lange nicht gestillt ist. Die Jagd beginnt ...

Zugegeben, der schwedische Slasher-Streifen "Blood Runs Cold" erzählt keine sonderlich anspruchsvolle oder gar neue Geschichte. Tatsächlich bietet er die übliche Genrekost, im Stil bekannter Slasher Filme wie "Halloween", "Freitag, der 13." oder der mittlerweile zum Kult mutierte "Cold Prey", der bereits zwei Fortsetzung mit sich zog. Das der Film dennoch überzeugen kann, liegt vor allem an dem schnörkellosen und stringenten Handlungsverlauf und der guten Kameraführung. Die einsame, bedrückende, schneebedeckte Waldlandschaft allein kann schon zarten Gemütern das Fürchten lehren. Und mit einer Laufzeit von gut 74 Minuten dauert es wirklich nicht allzu lange bis der Film in die Gänge kommt und das Morden beginnt. "Blood Runs Cold" ist zwar ein Slasher, setzt aber vor allem zu Beginn auf Schock- und Gruselmomente. Türen, die plötzlich in der Nacht aufgehen, Schatten, Geräusche, Schritte im Haus. Und davon lebt der Film auch. Durch die recht düstere Atmosphäre und dem doch sehr abgelegenen und eingeschneiten Drehort wird ein spannendes und auch beklemmendes Feeling erzeugt. Als Zuschauer wird man gefesselt und verfolgt den Streifen voller Anspannung bis in die letzte Sekunde.

 

Nach der brutalen Eröffnungssequenz wird aber zunächst die Protagonistin vorgestellt, die von der jungen Schauspielerin Hanna Oldenburg dargestellt wird. Die bis dato eher unbekannte Mimin erweist sich als Überraschungstalent, die in ihrer Rolle absolut glaubhaft rüber bringt. Auch ihre Schauspielkollegen machen vor der Kamera eine gute Figur. Das hat man gerade in diesem Genre schon sehr viel schlechteres gesehen. Lediglich Ralf Beck alias Winonas Manager James, wirkt ein wenig unbeholfen. Insgesamt ist die Schauspielerische Leistung sowohl die Kameraführung als auch die Produktion sehr überzeugend inszeniert.

Die Identität des Killers bleibt bis zuletzt im Dunkeln, was der Bedrohlichkeit der Figur und der Atmosphäre des Films Auftrieb verleiht. Kleinere Unklarheiten sorgen zwar für verwirrtes Stirnrunzeln, trüben den Spaß am Film aber keineswegs. So wird nicht offensichtlich weshalb Winona die Blutspur in der Diele ohne zu hinterfragen einfach wegwischt. Auch das Verhalten von James ist nicht gerade nachvollziehbar. Zuerst schreibt er seinem Schützling eine SMS, dass er an der Tür war, Winona aber nicht geöffnet hat, dann fährt er weg, um kurz darauf wiederzukommen und einen Zettel an die Tür zu heften. Dann fährt er abermals davon und kommt erneut wieder, um endlich im Haus nach dem Rechten zu sehen. Doch wie schon erwähnt, dem Unterhaltungswert des eindringlich und atmosphärisch gefilmten Streifens schaden diese Ungereimtheiten nicht. 

 

Vor allem weil die gut gemachten Gore-Effekte wirklich gelungen sind. So etwas sieht man teilweise nicht einmal in Filmen mit einer Altersfreigabe ab 18 Jahren. Der stimmungsvolle Soundtrack von Samir El Alaoui rundet das filmische Schlachtfest gekonnt ab und setzt an den richtigen Stellen die nötigen Akzente. 

 

- Fazit - 

Man kann sagen, dass "Blood Runs Cold" ein riesiger Überraschungserfolg aus Schweden ist, der auf ganzer Linie überzeugen kann. Spannung, Brutalität, Gruselmomente und eine gelungene Produktion runden das Gesamtbild positiv ab. Ein absoluter Geheimtipp im Slasher-Genre! 

Bewertung: 7.5 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

4.4/10 Bewertung (7 Stimmen)

- BD FACTS & EXTRAS -

 

BD Verkaufsstart: 08.05.2012
BD Verleihstart: 04.04.2012 

Label: Ascot Elite
Verpackung: Keep Case

Wendecover: Ja 

Bild: 16:9 (1:2,35) 1080p
Laufzeit: 77 Minuten

Uncut: Ja

Ton: 
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)

2. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
 
- Deutsch 

Extras: 

  • Trailer
  • Behind-the-Scenes Featurette

Kritik: Extras
Als Extras hat die Blu-ray Disk neben einen Trailer, auch eine sehenswerte Bildergalerie und einen interessanten Behind-the-Scenes zu bieten. Auf eine Biographie oder ein paar weitere Eckdaten zum Drehort oder Interviews hofft man bei dieser Edition vergebens.

Bewertung: 3.5 | 10

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Patrick Grote

Patrick Grote

   

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