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Box Kritik: The Thing - Deluxe Edition

Box Kritik: The Thing - Deluxe Edition

Originaltitel: The Thing
Herstellungsland:
USA/Kanada
Erscheinungsjahr: 1982/2011
Genre: Horror, Science-Fiction
Freigabe: FSK-16
Regie (1982): John Carpenter
Regie (2011)Matthijs van Heijningen Jr.

Darsteller (1982): Kurt Russell, Wilford Brimley, T.K. Carter, David Clennon, Keith David
 u.a.
Darsteller (2011)Mary Elizabeth Winstead, Joel Edgerton, Ulrich Thomsen, Paul Braunstein u.a.


 

Inhalt (1982): Eine amerikanische Forschungsstation in der Antarktis: zwölf Mann Besetzung unterschiedlichster Couleur. Während alle in der Einsamkeit ihre Neurosen pflegen, taucht plötzlich aus der endlosen Kälte ein Schlittenhund auf, von einem Hubschrauber verfolgt. An Bord: die letzten Überlebenden der nahegelegenen norwegischen Station. Bei dem anschließenden Gefecht werden die Europäer getötet, zurück bleibt der Hund. Als man bei der anderen Station nachschaut, ist diese zerstört, Filmaufnahmen führen zu einem außerirdischen Raumschiff, das die Europäer aus dem Eis gesprengt haben. Und wie man bald feststellen muss, hat es der Hund in sich: Ein außerirdischer Organismus, der durch Berührung übertragen wird, schleicht sich so auch in der US-Station ein. Und der hat unerfreuliche Nebenwirkungen, verformt er doch aufs Abscheulichste die Menschen, die er befallen hat. Körper verformen sich, brechen auf, Paranoia macht sich breit, niemand ist mehr sicher und keiner weiß, wie man dieses Alien stoppen kann...Inhalt (2011): In der Antarktis stößt eine Gruppe norwegischer Forscher während einer Expedition im ewigen Eis auf ein außerirdisches Raumschiff, in welchem sie auf eine scheinbare tote Kreatur treffen. Aus Neugier wird ein Experiment an dem Wesen durchgeführt, welches aber fatale Folgen mit sich bringt; zahlreiche Mitglieder der Crew werden getötet. Die wenigen Überlebenden müssen nun um ihr Leben kämpfen und das Wesen an der Flucht hindern, bevor es die Zivilisation erreichen kann. Dies ist aber leichter gesagt als getan, denn das Wesen kann jede Lebensform nachbilden. Es stellt sich nun für die verbliebenen Forscher die Frage, wie sie das Wesen aufhalten und töten können. Aber wem kann man noch vertrauen, schließlich könnte jeder das "Ding" in sich tragen?

 


 

 


Kritik (1982): Nachdem Regisseur John Carpenter zuvor mit "Halloween" und "Die Klapperschlange" zwei große Erfolge gefeiert hatte, erwies sich "Das Ding aus einer anderen Welt" (OT: "The Thing") an der Kinokasse als ein Flop. Der Grund dafür lag wohl vor allem an den harten Splatterelementen, die zum Zeitpunkt des Kinostarts nicht populär waren. Hinzu kam, dass der Film zwei Wochen nach dem Kinostart von "E.T. - Der Außerirdische" in den US-Kinos startete, dieser zeigte einen friedlichen Außerirdischen, was dem damaligen Zeitgeist mehr entsprach. Zudem erhielt der Film negative Kritiken wegen der expliziten Gewaltdarstellungen. John Carpenter hingegen bezeichnete den Film in späteren Interviews als einen seiner Favoriten. "The Thing" ist ein Science-Fiction- Horrorfilm aus dem Jahr 1982 und ein Remake von "Das Ding aus einer anderen Welt" (OT: "The Thing from Another World", "The Thing") von Christian Nyby und Howard Hawks aus dem Jahr 1951. Letzteres ist eine Umsetzung der Erzählung "Who Goes There?" von John W. Campbell Jr. aus dem Jahr 1938. Im Jahr 2011 folge mit "The Thing" ein Prequel von Newcomer Regisseur Matthijs van Heijningen Jr., der gleichzeitig mit dem Prequel sein Kinodebüt gab. Der Film erzählt die Vorgeschichte zu John Carpenters Version aus dem Jahr 1982. Die beiden Filme handeln von einem norwegischen und amerikanischen Forschungsteam in der Antarktis, das von einer außerirdischen Lebensform bedroht wird, die als sogenannten Formwandler in der Lage ist, jede Gestalt von Lebewesen anzunehmen. Nachdem John Carpenter's "The Thing" bereits auf DVD (2005) und Blu-ray (2008) und das Prequel auf DVD (2012) und auf Blu-ray (2012) erschien, folgt über Turbine am 28.03.2019 eine 4-Disc Limited Deluxe Edition in einer großen Capbox mit Digipack im Schuber und eine fülle an Extras, die als brauchbare Beilage dienen soll. Ob die Deluxe Edition ihren Namen gerecht wird und einen Mehrwert bietet, steht auf einem anderen Blatt und wird im Laufe der Besprechung noch ausführlich thematisiert.


John Carpenter ("Halloween", "Die Klapperschlange") verfilmte 1982 erneut die Erzählung "Who goes there?" des US-amerikanischen Science-Fiction-Autoren John W. Campbell, nachdem diese, unter dem Titel "Das Ding aus einer anderen Welt" (OT: "The Thing") bereits von Christian Nyby und Howard Hawks im Jahre 1951 verfilmt wurde. Vom Prinzip her ist John Carpenter's "The Thing" ein klassisches Science-Fiction-Horror-Meisterwerk und ein Remake von der 1951er Version. John Carpenter hingegen griff für sein SciFi-Horror auf altbekannte Thematik zurück und perfektionierte diese, indem er nicht nur einen technisch hochmodernen Horrorfilm inklusive eines wahnsinnigen Spezialeffektspektakels schuf, sondern das Genre neu definiert hat und alles in eine verschneite Kulisse projizierte. Angesichts der Bildgewalt des ewigen Eises, der eisigen Kälte, die sie ausstrahlen und der totalen Isolation, der die Männer ausgeliefert sind, läuft dem Zuschauer einen kalter Schauer über den Rücken. Diese Kulisse ist inklusive fantastischer handgemachten Spezialeffekte, die niemand ohne weiteres als solche erkennt, einer der Eckpfeiler die den Film zur damaligen Zeit grandios wirken lässt. Auf menschlicher Ebene kommt die gern bemühte Thematik von Menschen in Extremsituationen hinzu, die in ihrer Detailvielfalt ausgeprägte Charakterzügen und dank der Vielzahl der Protagonisten eine breite Palette menschlicher Emotionen, Reaktionen und Verhaltensweisen mit sich bringt und von John Carpenter mit einbezogen wurden. Das Spiel zwischen Angst, Überlebenstrieb und Moral werden beim Zuschauer provoziert, ohne einfache Antworten zu bieten. Die Nerven liegen blank und Misstrauen herrscht jedem gegenüber und erschwert ein humanes Miteinander im Kampf gegen einen unbekannten, nicht greifbaren Gegner. Kurt Russell ("Die Klapperschlange") wird erneut in die Rolle eines abgehärteten und Coolen Protagonisten gesteckt, ohne in einen übersteuerten Heldenpart zu münden. Kurt Russell verfügt über einen ausgeprägten Selbsterhaltungstrieb und denkt in seiner Charakterrolle immer einen Schritt voraus, sichert so neben dem eigenen Überleben zumindest eine zeitliche Hinauszögerung des Ablebens der Gruppe, deren fortschreitende Dezimierung auch er nicht verhindern kann. Er selber bleibt sein Part treu und verkörpert ein Helden, den man seine Spannung nicht ansehen kann, der mit gelassenheit, Dynamit und ein Flammenwerfer bei Minusgrade weiterhin einen kühlen Kopf bewahrt. 

Manch Konflikt-Szenarien erinnert an alte John Capenter's Werke wie z.B. "Assault - Anschlag bei Nacht" oder "The Fog - Nebel des Grauens". Jeder Gewaltausbruch ist dramatisch perfekt inszeniert. Nervenzerreißende Spannung nährt sich aus der Ungewissheit, ob das menschlich aussehende Gegenüber nicht bereits fremdgesteuert agiert und sich jeden Moment in eine monströse Erscheinung verwandeln könnte, die einem Kopf oder Gliedmaßen abbeißt. Dabei wird nicht nur durch enge Gänge gehetzt, sondern wird bereits ab einem frühen Zeitpunkt ein handgemachtes Spezialeffektfeuerwerk voller Blut, Mutationen, Splatter und Gore gezündet, das zum damaligen Zeitpunkt seinesgleichen gesucht haben dürfte. Die SFX-Künstler konnten sich kreativ so richtig austoben und setzten zur damaligen Zeit noch authentische handgemachten Spezialeffekte ein, wo durch der Horror in masse auf ein hohem Niveau gebracht wurde. Diese Szenen sind auch u.a. die Pfahlspitze und machen zu einem großen Teil den Reiz des Films aus. Es handelt sich um keine plumpen Gewaltorgien, sondern um künstlerische Fusion mit organischen Körpern, ihren Verformungen, der Schaffung neuen Lebens aus alten Formen. Beinahe von biologisch-evolutionärem Interesse dürften die unterschiedlichen, an die jeweilige Situation angepassten Erscheinungsweisen der Kreatur sein. Hier wurde ganze Arbeit geleistet: Erstaunen und Schock, Begeisterung und Abscheu liegen nicht nur dicht, sondern unmittelbar beieinander. Die erste menschliche Mutation stößt einen unmenschlichen Schrei aus. Sie wird schließlich durch beherzten Flammenwerfereinsatz unterbrochen. Immer wieder spielt im Laufe des Films der Flammenwerfer eine wichtige Rolle; die Elemente Feuer und Eis treffen aufeinander, dazwischen ein wabernde Symbiose aus Menschen- und Alienfleisch. Interessant und gut inszeniert, wurde auch der Infektionsverlauf: Mit Schattenspiele, abwesenheit oder Kontakt mit einer bereits möglichen Infizierten Person wird der Zuschauer gerne hinter das Licht geführt und auf eine falsche Fährte geschickt. Wenn man jedoch genau auf die Details achtet, kann man einen reibungslosen Infektionsverlauf erkennen und daraus schließen, wer sich wann, wo und wie Infiziert hat. Der Showdown am Ende des Films, nachdem der Forschungsstützpunkt in ein flammendes Inferno verwandelt wurde und sich die Protagonisten ein letztes Mal von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen, kann noch immer keiner der beiden sicher sein, ob sein Gegenüber nicht bereits infiziert ist. Mit dieser Szene Endet der Film und bietet gleichzeitig genug Freiraum für eigene Spekulationen. Aber auch hier liegen Details versteckt, die beabsichtigt oder unbeabsichtigt im Film hinterlegt wurden. So zeigt die letzte Szene z.B. zwei Protagonisten, wo einer von beiden einen stärkeren Atem von sich gibt, als der andere. Ein Zeichen dafür, dass der mit dem geringeren Atem der Infizierte ist? Darüber lässt sich bekanntlich Streiten, aber eines bietet der Film allemal: Genug Input für Spekulationen! 

Fazit: John Carpenter's "The Thing" folgt von der ersten bis zur letzten Sekunde konsequent seine Linie des blanken Entsetzens ohne jegliche Auflockerungen oder Störungen durch Comedy- oder Humor-Elemente und stieß damit seinerzeit manch Zuschauer und Kritiker vor den Kopf. John Carpenter war schlichtweg seiner Zeit voraus. Die Effekte wurden zur damaligen Zeit grandios inszeniert und wirken bis heute zeitlos und authentisch. Der Spannungsbogen konnte dank der Spielerei von John Carpenter konstant auf Spannung gehalten werden. Die Charakterfiguren verfügen über eine eigene Persönlichkeit und Ausdrucksstärke, wodurch jeder einzelne Charakter dank genug Screentime einen eigenen Stellungswert im Film generieren konnte. Das Original aus dem Jahr 1951 wurde zeitgemäß realisiert und umgesetzt und das mit einem Erfolg, wodurch das Original sogar in den Schatten gestellt wurde. "The Thing" ist eine würdige Neuverfilmung und nicht nur John Carpenter's beste Regiearbeit, sondern auch einer der beste Science-Fiction-Horrorfilm und vielleicht sogar der beste Horrorfilm, der letzten 30-Jahre. Ein Film, der zeitlos daher kommt und immer wieder gesehen werden kann, ohne dass er sich sonderlich abnutzt. Die perfekte Fusion aus Atmosphäre, Horror und Specialeffect.

Wertung: 10|10


 

Kritik (2011): Die Reaktionen auf eine weitere Version des Christian Nyby und Howard Hawks-Klassikers aus dem Jahre 1951 waren sehr gemischt. Viele befürchteten, dass der Newcomer Regisseur Matthijs van Heijningen Jr. aus der sehr düsteren und ernsten John Carpenter-Version eine auf Hochglanz polierte Mainstream-Version machen würde. Der ambitionierte Horrorfreund sprang natürlich erwartungsgemäß direkt in den tiefsten Schützengraben. Als dann allerdings herauskam, dass es sich eher um ein Prequel zum Remake handeln würde, beruhigten sich die Gemüter wieder etwas. Zurecht, denn die Idee, die Geschichte der norwegischen Forschungsstation in den Fokus zu setzen, die ja noch vor der von Kurt Russell verteidigten US-Forschungsstation 1982 vernichtet wurde, war durchaus plausible. Allerdings, und das muss fairerweise deutlich gesagt werden, ist es dennoch auch ein kleines Remake geworden. Der Kampf einer Gruppe Forscher, die sich in einer Forschungsstation gegen eine fremde Lebensform verteidigen müssen, die unberechenbar und nicht zu vernichten ist, läuft nach einem ähnlichem Muster ab, wie John Capenter's Version.

John Carpenter realisierte wie oben bereits erwähnt ein Meisterwerk. Inhaltlich, aber auch von der Atmosphäre her Top. Leider nutzt das Prequel gerade diese positiven Elemente nicht. Die zwar durchaus brutalen, doch digitalen Spezialeffekte mögen irgendwie nicht wirklich zum Flair des Remakes passen, so sehr die Inszenierung auch auf die optischen Parallelen achtet. Die CGI-Effekte aus dem Rechner sehen zwar nicht schlecht aus, doch etwas mehr handgemachte Raffinesse hätte hier noch authentischer gestimmt. Wenigstens geniert sich Matthijs van Heijningen Jr. nicht, in punkto expliziter Gewaltdarstellung John Carpenter nachzueifern. Seine neue Fassung wäre vor dreißig Jahren ebenfalls indiziert worden. Heute sind beide Filme auch für Jugendliche über sechzehn Jahren frei erhältlich. So darf Hauptdarstellerin Mary Elizabeth Winstead ("Final Destination 3") genüsslich die halbe Belegschaft mit dem Flammenwerfer zu Tode rösten oder die Mutationen werden detailreich virtualisiert und in Szene gesetzt. Der Gewaltgrad und explizit der Splatter- und Gore-Level sind auch im Prequel angemessen hoch angesiedelt. Diverse Formationen bzw. Fusionen wurden zeitgemäß umgesetzt und akzeptable realisiert. Regisseur Matthijs van Heijningen legte auch großen Wert darauf, die Informationen über das norwegische Camp aus dem John Carpenter's Version detailgetreu in die Handlung seines Prequels einzubinden. Colins Tod z.B. schneidet sich im Prequel die Pulsadern und die Kehle auf, dabei setzt er sich zum Sterben auf einen Stuhl. Im Film "Das Ding aus einer anderen Welt" (OT: "The Thing") von 1982 wird seine bereits vereiste Leiche auf dem Stuhl gezeigt, so dass auch an dieser Stelle eine Verbindung zwischen den zwei Filmen geschaffen wird. Eine weitere Verbindung wird auch durch die Axt symbolisiert, die im Prequel von Joel Edgerton ("The Gift") in die Wand geschlagen wird und dort stecken bleibt. In John Carpenter's Version steckt diese Axt an der gleichen Stelle in der Wand. Aber auch der erste Kontakt mit einer Mutation in John Carpenter's Version, wurde im Prequel thematisiert und näher gebracht, wie es dazu gekommen ist. So bildet das Remake und das Prequel ein geschlossenen Kreislauf, wo das Prequel seine volle Daseinsberechtigung bietet. Der Übergang zu John Carpenter's Version ist dadurch grandios gelungen und rundet den Übergang positiv ab.

Wer  genau auf die Details achtet, wird auch im Prequel einen reibungslosen Infektionsverlauf erkennen und daraus schließen können, wer sich wann, wo und wie Infiziert hat. Im Prequel fällt der Infektionsverlauf jedoch deutlicher aus, als bei John Carpenter's Version. So wird die Abwesenheit von Charakterfiguren mehr in den Fokus gestellt, als noch bei John Carpenter's Version, wodurch man auch direkt den Infektionsverlauf wahrnimmt. So fallen diverse Kamera-Einstellung zu aufgesetzt aus oder manche Handlungen werden zu offensichtlich eingefangen. Wie John Carpenter in seiner Version mit dem Zuschauer spielte und hinters Licht führte, will auch Matthijs van Heijningen Jr. den Zuschauer mit zu offensichtlichen Tatsachen und Andeutungen hinter das Licht führen. Bis auf zwei, drei Off-Szenen, wo man nur vermuten kann, dass der Charakter sich Infiziert hat, bekommt man jede Infizierung aufs Silbertablett serviert. Das wirkt auf der einen Seite zwar plausible und reibungslos, aber auf der anderen Seite zu vorhersehbar und kostet letztendlich nicht nur die Spannung, sondern auch den Input an Spekulationen, der dadurch flöten geht.

Fazit: Matthijs van Heijningen Jr. Prequel hat seine volle Daseinsberechtigung unter Beweis gestellt. Die alte, über die Jahre lieb gewonnene Geschichte wird nun interessant ergänzt und ideenreich erweitert ohne dabei das Remake zu Kopieren. Ob nun Remake oder Prequel spielt dabei letztendlich keine Rolle. Und wenn so mancher Horrorfreund dennoch keinen neuen "The Thing" neben seinem Lieblingshorrorfilm akzeptieren möchte, so könnte man zu bedenken geben, dass auch John Carpenter's "The Thing" auch ein Remake war. Wer sich von diesem Vergleich jedoch lösen kann, bekommt einen gut gemachten und packenden Horror-SciFi geboten, dem ein wenig mehr handgemachte Effekte gut getan hätte, jedoch sich hinter seinen CGI-Effekten nicht verstecken muss. Alles wurde überraschend sauber inszeniert und bietet einen grandiosen Übergang zu John Carpenter's Version. Matthijs van Heijningen Jr. konnte dank der sinnvollen Ergänzungen von bereits bekannten Szenarien sein Prequel besser positionieren und dadurch einen würdigen Platz neben John Carpenter's "The Thing" ergattern.

Wertung: 8|10

Durchschnittliche Userbewertung

9.8/10 Bewertung (4 Stimmen)

 

Verkaufstart: 28. März 2019

Publisher: Turbine / Universal (Deluxe Edition - Classic)

Homepage: -

Verpackung: Große Capbox mit Digipack im Schuber
Anzahl Disks:(2 x Film, 1 x Bonus-Blu-ray, 1x Soundtrack-CD)
Wendecover: FSK-Logo ist auf der Außenfolie angebracht

Bild: 2,35:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 109 Min. (1982), ca. 103 Min. (2011)
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1, 2.0 Surround)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1, 4.1, 2.0 Surround)
Untertitel:
- Deutsch
- Englisch

Anzahl der Filme: 2 (John Carpenter's "The Thing" von 1982 und das Prequel "The Thing" von 2011)

Extras:
• 136-seitiges Buch (Inside The Thing, deutsch) von Tobias Hohmann
• 76-seitige Buchvorlage (Who goes there?, deutsch) von John W. Campbell
• Outpost 31-Aufnäher 
• 2 DIN A2 Filmposter
• 5 Artcards

• Soundtrack-CD von Ennio Morricone
• US-TV-Version von John Carpenter's "The Thing" (94 Min. 4:3)

• Der Terror nimmt Gestalt an (ca. 84 Min.)
• Die Männer von Outpost 31 (HD ca. 51 Min.)
• Die Effekte von THE THING (HD ca. 25 Min.)
• Making Of der F/X (ca. 25 Min.)
• 5 Kino-Trailer
• TV- und Radiospots
• Nicht verwendete Szenen (ca. 6 Min.)
• Trailer from Hell (2 x ca. 3 Min.)
• Promo-Clip-Tape (ca. 13 Min.)
• The Making of "The Thing" (ca. 9 Min.)
• The Making of Chilling Tale (ca. 5 Min.)
• Hinter den Kulissen (ca. 2 Min.)
• Die Untertasse (ca. 2 Min.)
• Promo-Szenen-Tape (ca. 20 Min.)
• Umfangreiches Text- und Bildarchiv (in englischer Sprache)
• Interviews:
John Carpenter (HD ca. 29 Min.)
Cutter Todd Ramsay (HD ca. 11 Min.)
Romanautor Alan Dean Foster (HD ca. 16 Min.)
Sound-Gestalter David Lewis Yewdall & Alan Howarth (HD ca. 15 Min.)
• Archiv:
"Fear on Film" - Gespräch mit John Carpenter, John Landis & David Cronenberg (ca. 26 Min.)
• Storyboad-Film-Vergleich (ca. 8 Min.)
• Collecting THE THING* (ca. 9 Min.)
• Audiokommentare*:
John Carpenter & Kurt Russell sowie Dean Cundey (Kamera), Stuart Chohen (Produktion) und Todd Cameron (Outpost31.com)
*mit optionalen deutschen Untertitel

Kritik Extras
Die Deluxe Edition zu "The Thing" beinhaltet eine Flut an Extras und Boni's und erschien in zwei Varianten: Variante A) Moderne Edition mit neuem Wrap-Around-Artwork von Christopher Shy und Schuber mit seltenem Struzan-Motiv, limitiert und nummeriert auf 2.000 Stück und Variante B) Klassische Edition mit dem Kino-Motiv von Drew Struzan und Schuber mit UK-Motiv, limitiert und nummeriert auf 3.000 Stück. Inhaltlich sind beide Varianten identisch. Die Capbox ist kompakt gehalten und die Abmessung beläuft sich auf: 20 cm (Höhe) x 14,5 cm (Breite) x 5 cm (Tiefe). Der "FSK ab 16 freigegeben"-Aufkleber ist auf der Außenfolie angebracht. Auf der Rückseite der Capbox ist ein Flyer angeklebt der Auflistet, was die Deluxe Edition beinhaltet. Den Zettel sollte man auch nicht wegwerfen, da dort die Limitierungsnummer aufgedruckt ist. In unserem Fall war das die Nr. 2659 / 3000 und VIP / 3000. Letzteres ist eine Presse-Version, die keine Limitierungsnummer  trägt. Die wurde uns dank Tobias Hohmann (Autor von  Inside The Thing) zu Verfügung gestellt. Der Inhalt der Capbox beinhaltet hingegen ein gestickter Jacken-Aufnäher "U.S. Outpost 31" mit einem Durchmesser von 7,5 cm, 5 Art-Cards im Postkarten-Format, eine Soundtrack-CD mit dem Soundtrack von Ennio Morricone bestehen aus: 1. Humanity (Part 1), (6:58), 2. Shape, (3:20), 3. Contamination, (1:06), 4. Bestiality, (2:59), 5. Solitude, (5:58), 6. Eternity, (5:35), 7. Wait, (6:30), 8. Humanity (Part 2), (7:15), 9. Sterilization, (5:09) und 10. Despair, (4:50), 2 geknickte Film-Plakate (doppelseitig bedruckt) mit den Maßen: 56.5 cm (Länge) x 42 cm (Breite). Sehr nützlich und ausführlich gehalten, fällt hingegen das 136-seitiges (!!!) Making-Of-Buch mit den Titel "Inside The Thing" von Tobias Hohmann aus, dass als Buch eingebunden wurde und komplett auf deutsch mit sehr schönen und einzigartigen Set-Fotos, Konzeptzeichnungen und Artworks ausgestattet wurde, aber auch Inhaltlich eine Menge an Input bietet u.a. zu den Filmen, dem Cast, Regisseuren, Produzenten, der Videospielumsetzung, dem Comic und weiteren Fakten zu "The Thing". Ebenso bietet das Buch eine ausführliche Beschreibung der Filmproduktion und deren Folgen mit sehr interessanten Infos und seltenen Bildern und vieles mehr. Die 76-seitige Literatur-Vorlage "Who goes there?" von John W. Campbells wurde ebenfalls komplett auf deutsch gehalten und als Buch eingebunden und bietet wie "Inside The Thing" ein großen Mehrwert mit den man sich vor oder nach den Filmen noch eine Zeit lang beschäftigen kann. Das Herz Stück der Capbox besteht aus ein Schuber mit 3 Blu-rays, von denen jede in einer eigenen Halterung untergebracht ist. Auf den Blu-rays verteilt liegt das Bonusmaterial vor, welches aus 5 Kino-Trailer, TV- & Radio-Spots, 4 interessante Audiokommentare mit John Carpenter & Kurt Russell, Dean Cundey (Kamera), Stuart Cohen (Produktion) und Todd Cameron (Outpost31.com) bietet, eine sehenswerte Dokumentationen: "Der Terror nimmt Gestalt an" (ca. 86 Min.), "Die Männer von Outpost 31" (ca. 51 Min.), "Die Effekte von THE THING" (ca. 25. Min.), Interviews: "Requiem eines Regisseurs" mit John Carpenter (ca. 29 Min.), "Montage und Anpassung" mit Cutter Todd Ramsay (ca. 11 Min.), "Formwandlung des Drehbuchs" mit Romanautor Alan Dean Foster (ca. 16 Min.), "Klangbilder der Kälte" mit Sound-Gestalter David Lewis Yewdall & Alan Howarth (ca. 15 Min.), "Fear on Film" (1982) - Gespräch mit John Carpenter, John Landis & David Cronenberg (ca. 26 Min.), Storyboard-Film-Vergleich (ca. 8 Min.), Nicht verwendete Szenen (ca. 6 Min.), Trailers from Hell (2x ca. 3 Min.), Promo-Clip-Tape (ca. 13 Min.), US-TV-Version* (ca. 94 Min., 4:3), The Making of The Thing (ca. 9 Min.), The Making of a Chilling Tale (ca. 5 Min.), Hinter den Kulissen (ca. 2 Min.), Die Untertasse (ca. 2 Min.), Promo-Szenen-Tape (ca. 20 Min.), Umfangreiches Text- und Bild-Archiv (in engl. Sprache),  Unveröffentlichte und erweiterte Szenen (HD, ca. 9 Min.), THE THING entwickelt sich (Making of, HD, ca. 14 Min.), Feuer und Eis (HD, ca. 5 Min.) und Audiokommentar von Regisseur Matthijs van Heijningen und Produzent Eric Newman beinhaltet. Bis auf das umfangreiche Text- und Bild-Archiv wurden alle Extras + Audio-Kommentare mit deutschen Untertiteln ausgestattet. Turbine hat bei der Deluxe Edition zu "The Thing" wieder einmal eine phantastische Arbeit abgeliefert, die das Herz eines jedes Fans der Filme und Sammler von Sondereditionen höher schlagen lässt.

Wertung: 10|10

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