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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Jun10

Bunker of the Dead

Bunker of the Dead

Originaltitel: Bunker of the Dead
Herstellungsland: Deutschland

Erscheinungsjahr: 2015
Genres: Komödie, Action, Horror
Freigabe: FSK-16
Regie: Matthias Olof Eich
Darsteller: Sarita Bradley, Patrick Jahns, Christian Jungwirth u.a.

Preis: EUR 10,99


 

Inhalt: In der malerischen bayrischen Stadt Oberammergau benutzen die zwei Freunde Markus (Patrick Jahns) und Thomas (Aciel Martinez Pol) die Anweisungen, auf die sie in einem alten jüdischen Tagebuch gestoßen sind, um sich Zugang zu einer unterirdischen Basis aus dem Zweiten Weltkrieg zu verschaffen, die allerdings vom US-Militär bewacht wird. Noch heute kursieren Gerüchte, die besagen, dass irgendwo in der Anlage, die die Nazis einst als Forschungseinrichtung genutzt haben, jede Menge Gold versteckt ist. Nur mit einem Funkgerät und einer 3D-Kamera bewaffnet, schleicht sich Markus an den US-Truppen vorbei in den Komplex. Doch seine Anwesenheit bleibt nicht lange unentdeckt. Tief in den verwinkelten dunklen Gängen erweckt er etwas, das seit 70 Jahren verborgen war und ihm nun nach dem Leben trachtet.

 


 

 



- Kritik -
     

Matthias Olof Eich's Found-Footage B-Movie Bunker of the Dead schickt den Zuschauer direkt in die Vergangenheit, besser gesagt zurück in die Nazis-Zeit und paart diesen Sprung mit einer dicken Portion Humor und jede menge Zombies. Der Gewaltige unterschied zu anderen gleichwertigen Nazi-Zombies B-Movies liegt hier bei der Sichtweise, denn Bunker of the Dead” erzählt seine Geschichte erstmalig aus der Ego-Perspektive (First-Person) wo die Geschichte den Zuschauer näher gebracht wird. Apropos Geschichte, die Geschichte in Bunker of the Dead” erzählt sich wie folgt: In der malerischen bayrischen Stadt Oberammergau benutzen die zwei Freunde Markus (Patrick Jahns) und Thomas (Aciel Martinez Pol) die Anweisungen, auf die sie in einem alten jüdischen Tagebuch gestoßen sind, um sich Zugang zu einer unterirdischen Basis aus dem Zweiten Weltkrieg zu verschaffen, die allerdings vom US-Militär bewacht wird. Noch heute kursieren Gerüchte, die besagen, dass irgendwo in der Anlage, die die Nazis einst als Forschungseinrichtung genutzt haben, jede Menge Gold versteckt ist. Nur mit einem Funkgerät und einer 3D-Kamera bewaffnet, schleicht sich Markus an den US-Truppen vorbei in den Komplex. Doch seine Anwesenheit bleibt nicht lange unentdeckt. Tief in den verwinkelten dunklen Gängen erweckt er etwas, das seit 70 Jahren verborgen war und ihm nun nach dem Leben trachtet.

In Anbetracht der Story, denn Hintergrundwissen, dass es sich hierbei um ein Found-Footage B-Movie aus Deutschland handelt und der Tatsache, dass der Film sich selber nicht ernst nimmt, bekommen wir ein ziemlich abgedroschen und teils lustigen Nazi-Zombiefilm geboten. Als 2009 der norwegische Nazi-Zombie-Horrorfilm “Dead Snow” erschien, war die Idee der Nazi-Zombies noch relativ frisch und brachte wieder frischen Wind in das Genre. Mit der Zeit wirkte das Thema jedoch leicht ausgelutscht, zu oft wurde die Nazi-Zombies thematisiert und in jeglichen Zeitlöcher geworfen. Das wirkt einfach zu aufgewärmt und neu Serviert, als was besonderes und interessantes. Durch die neue Sichtweise bzw. Perspektive konnte “Bunker of the Dead” seinen Stellungswert unter allen Nazi-Zombie B-Movies hoch ansiedeln, da uns eine neue Perspektive näher gebracht wurde, so wie wir noch kein Nazi-Zombiefilm gesehen haben. Mit dieser Sichtweise muss man aber natürlich auch klar kommen, immerhin verzichtet man auf Wacklige, hektische Szenen, wo das Betrachten und verfolgen sehr schwer fällt. Wer mit "REC" kein Problem hatte, wird bei “Bunker of the Dead” ohne Kopfschmerzen den Film beenden können. Die Story bietet - wie oben beschrieben - nach wie vor nichts wofür man sein Hirn großartig anstrengen müsste. Bei seiner Laufzeit von knackigen 74 Minuten besteht der Löwenanteil von Bunker of the Dead aus lustigen Dialogen und actiongeladenen Kampf- und Fluchtsequenzen. Für Interaktion mit lebendigen Charakteren bleibt unser Protagonist auf seinem Trip nur äußerst wenig Zeit. Eine Entscheidung, die schnell in die Hose gehen kann, in wenigen Fällen aber trotzdem wirklich gut funktioniert. Da Bunker of the Dead ein Found-Footage-Film ist, erleben wir das meiste direkt aus der Ego-Perspektive des Protagonist und sehen somit auch maximal das, was er sieht. Das erhöht bis zu einem gewissen Grad den Gruselfaktor, versagt durch seinen lustigen Dialogen und Handlungen die Chance zu einem richtigen guten Horrorfilm.

Man merkt recht schnell, dass Regisseur Matthias Olof Eich hier sehr viel Herzblut reingesteckt hat. Trotz der abgedroschen Story wirkt Bunker of the Dead auf keinen Fall billig produziert. Ganz im Gegenteil, man Spendet Bunker of the Dead” sogar eine 3D-Effekt, wo manche Szenen dreidimensional aus dem Bild erscheinen oder es immerhin versuchen, ein paar gelungende Splatter-Effekte sowie gutes Make-Up runden die Bildgewalt positiv ab. Anstatt billige CGI-Effekte - die gängiger weise für einen Found-Footage B-Movie stehen - bekommen wir hier Qualitativ was gutes für die Augen geboten. Diese positive Veränderung kommt gerade der Atmosphäre des Films zu gute, da alles aus einem Guss wirken lässt. Hätte man auf die albernen Dialoge und Handlungen verzichten können, so hätte aus Bunker of the Dead” ein anerkannter Zombie-Horrorfilm werden können. So bleibt einem letztendlich eine lustige und spassige Horror-Komödie, die das beste aus ein bereits ausgelutschten Thema macht und sich selber nicht ernst nimmt. Immerhin Massiert der Film ordentlich das Zwerchfell und verspricht einen Spassigen Filmabend.

  

- Fazit -  

Bunker of the Dead ist ein überraschend spaßiges B-Movie, das sich mit seinen 74 Minuten wie ein knackiger First-Person-Shooter anfühlt. Für Fans von Independentfilmen und Horror-Komödien auf jeden Fall einen Blick wert. Man kann gespannt sein, was es als nächstes von Regisseur Matthias Olof Eich geben wird.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.7/10 Bewertung (3 Stimmen)

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verkaufstart: 02. Juni 2016
DVD Verleihstart: 02. Juni 2016

Publisher: Koch Media

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,78:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 74 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:

  • Making of
  • Trailer
  • Musikvideo

Kritik Extras
Das Making of bieten mit seinen knapp 30 Minuten einen interessanten Blick hinter die Kulissen des Films. Hier kann man die Entstehung vieler prägnanter Szenen noch mal aus anderen Blickwinkeln betrachten und sich von den Fähigkeiten der Maskenbildner und Special-Effect-Menschen beeindrucken lassen. Weiterhin sind noch Trailer, Teaser und ein Musikvideo zu Bunker of the Dead auf der Disc enthalten. Ansonsten liegt der Silber Scheibe nur noch ein Kinotrailer vor.

Wertung: 5|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

7.5/10 Bewertung (2 Stimmen)
Pascal Müller

Pascal Müller

   

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