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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Apr04

Das kalte Herz

Das kalte Herz

Originaltitel: Das kalte Herz
Herstellungsland: Deutschland

Erscheinungsjahr: 2016
Genres: Drama, Fantasy
Freigabe: FSK-12
Regie: Johannes Naber

Darsteller:
Moritz Bleibtreu, Frederick Lau, André Hennicke u.a.

Preis zum Test: EUR 15,99


 

Inhalt: Das kalte Herz spielt vor langer, langer Zeit im Schwarzwald. Hier verlieben sich der der arme Peter (Frederick Lau) und die schöne Lisbeth (Henriette Confurius), die aus gutem Hause stammt, ineinander. Weil ihr Standesunterschied so groß ist, sehen die Aussichten des jungen Paares jedoch nicht gut aus, je zu heiraten. Verzweifelt lässt Peter sich auf einen Pakt mit dem diabolischen Holländer-Michel (Moritz Bleibtreu) ein, der ihm Ruhm, Wohlstand und Ansehen verspricht, wenn er ihm ein Herz aus Stein in die Brust setzt. Peter geht auf den Handel ein und der Reichtum lässt nicht mehr lange auf sich warten – was zu großen Teilen Peters neuer Rücksichtlosigkeit geschuldet ist, denn das kalte Herz in seiner Brust ist zu keinen Gefühlen mehr fähig. Dass er auf einmal nichts mehr empfindet, wirkt sich aber auch auf unvorhergesehene Weise auf die Beziehung zu Lisbeth aus: Sie erkennt ihn plötzlich nicht mehr wieder und nur, wenn er sein altes Herz zurückerhält, wird die Liebe sie wieder zusammenführen können.

 


 

 



- Kritik -
     

Aufwendige Literteraturverfilmungen aus dem Fantasy-Bereich werden auch alle paar Jahre mehr oder weniger aufwendig in Deutschland produziert. So wie beispielsweise die Otfried Preußler Verfilmung KRABAT (2008) von Marco Kreuzpaintner. DAS KALTE HERZ reiht sich in diese Riege ein. Es ist fast schon Neuland für Regisseur Johannes Naber, der vor der Verfilmung für ZEIT DER KANNIBALEN (2014) den Deutschen Filmpreis in Bronze und den Preis vom Verband der deutschen Filmkritik für den besten Film des Jahres 2015 erhalten hatte. Der Märchenklassiker von Wilhelm Hauff, "Das kalte Herz", erschien in den späten 20ern des 19. Jahrhunderts und diente schon des Öfteren als Inspiration für Filme. Auch andere Erzählungen wie die des "Timm Thaler" von James Krüss weisen eine erstaunliche Nähe zu dem Stoff auf. Johannes Naber realisierte die Neuverfilmung in dem er fast alles was Rang und Namen in der deutschen Schauspiellandschaft hat, für den Film gewinnen konnte und konzentriert sich in seiner Version des Films vor allen Dingen auf die Liebesgeschichte zwischen Peter und Lisbeth. Diese wird in der Vorlage erst später Thema und nimmt dort auch deutlich drastischere Formen an als hier. Weltkino hat den Film nun auf DVD und Blu-ray veröffentlicht, wir haben ihn mal angeschaut.

Wie bereits erwähnt kommt die Produktion mit sehr hohem Aufwand daher. Gedreht wurde im Schwarzwald und viele Sets wurden in Babelsberg gebaut. Austattungstechnisch kann der Film international so ohne Probleme mithalten. Außer die Darsteller weist hier nur wenig auf die Herkunft des Films aus Deutschland hin. Johannes Naber entschied sich bei Kostümen und Make-Up auch nicht für ausgetretene und bekannte Pfade aus dem Genre, sondern entwirft beispielsweise mit den Gesichttattoos bei Frauen neue kreative visuelle Ideen. Technisch ist der Film über allem Zweifel erhaben. Dafür sorgt auch eine detailreiche Soundkulisse. Etwas langweilig mögen die gewohnten Brauntöne des Films sein, doch zusammen mit den Ton befindet man sich immer mittendrin in dieser Fantasywelt, die einem von allen Richtungen Geräusche wie Vögeln oder Rascheln präsentiert und die Sorgfalt bei der Realisierung des Projektes in allen Bereichen weiter unterstreicht. 

Darstellerisch kann man hier auch nicht wirklich meckern. Frederich Lau trägt den Film mühelos und überzeugt auch in den physisch fordernden Kampfszenen. Besonders hervorzuheben sind auch Milan Peschel und Moritz Bleibtreu. Diese Beiden, weil man bei ihnen auf Bildern oder kurzen Trailerausschnitten vielleicht einen eher schmunzelnden Eindruck ihres Auftretens bekommen könnte. Doch gerade deshalb überraschen sie. Bleibtreu, den man denkt schon genug gesehen zu haben schafft es in seiner Sprache und Gestik völlig neue Seiten an seinem Schauspiel herauszuarbeiten und Milan Peschel kann sich endlich mal wieder von seinen albernen Rollen der letzten Jahre lösen. Abzüge in der B-Note gibt es demnach nur mehr für den Inhalt des Films, der sich von seiner Vorlage löst um das Ganze zu einem etwas befriedigerenden beziehungsweise friedlicheren Ende zu führen.

  

- Fazit -  

Gelungene Adapation, die weniger klischeehaft daherkommt als man dies hätte erwarten können.

Wertung: 7,5|10

Durchschnittliche Userbewertung

8.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 31. März 2017
BD Verleihstart: 31. März 2017

Publisher: Weltkino

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 119 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD MA 5.1)
2. Deutsch (DTS-HD MA 2.0) (Hörfilmfassung)

Untertitel:
- Deutsch für Hörgeschädigte

Extras:

  • Unveröffentlichte Szenen
  • Entstehung der Spezialeffekte
  • Interviews mit Schauspielern und Regisseur
  • Musikvideo mit Philipp Poisel
  • Trailer
  • Trailershow 

Kritik Extras
Sehr schön ausgestattes Bonusmaterial, das nicht ausufernd ist, aber in seiner Fülle eine Menge an Hintergrundwissen zur Entstehung des Films weitergeben kann.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
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