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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Apr24

Das Morgan Projekt

Das Morgan Projekt

Originaltitel: Morgan
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2016
Genres: Horror, Science-Fiction, Thriller
Freigabe: FSK-16
Regie: Luke Scott

Darsteller:
Kate Mara, Anya Taylor-Joy, Rose Leslie u.a.

Preis zum Test: EUR 14,99


 

Inhalt: Lee Weathers (Kate Mara), eine Unternehmensberaterin in Sachen Risiko-Management, wird an einen entlegenen, streng geheimen Ort entsendet, wo sie einen schrecklichen Unfall untersuchen und dessen Folgen einschätzen soll. Als sie dort ankommt, stellt sich allerdings heraus, dass das Ereignis durch ein unscheinbares Mädchen namens Morgan (Anya Taylor-Joy) verursacht worden ist. Die äußerlich unschuldig wirkende Jugendliche ist jedoch in Wahrheit ein experimentelles Wesen, das von klein auf in einem verborgenen Labor erschaffen, aufgezogen und unter der Aufsicht eines leitenden Wissenschaftlers (Toby Jones), eines Psychologen (Paul Giamatti), eines Ernährungsexperten (Boyd Holbrook) und weiterer Beteiligter genetisch verändert worden ist. Je mehr die externe Risikomanagerin über Morgan erfährt, desto schwerer fällt es ihr, die Gefahr einzustufen, die das Mädchen darstellt.

 


 

 



- Kritik -
      

Wie der Vater so der Sohn? Luke Scott, Sohn von Ridley Scott, will es zumindest mal probieren. Nachdem er für seinen Vater schon die Second Unit-Aufnahmen bei EXODUS (2014) und THE MARTIAN (Der Marsianer, 2015) übernommen hatte, folgt nun mit MORGAN sein eigenes Spielfilmdebüt. Produziert natürlich von seinem Vater. Er ist dabei nicht der erste Scott-Zögling, der sich selbst hinter der Kamera wagt. Schon seine Schwester Jordan Scott versuchte sich mit CRACKS (2009) und sein Bruder Jake Scott mit WELCOME TO THE RILEYS (2010) und PLUNKETT & MACLEANE (1999). Visuell sollte Luke Scott einiges bei seinem Vater abgeschaut haben können, doch wie sieht es auf der inhaltlichen Eben aus? Seit Kurzem ist der Film von 20th Century Fox auf Blu-ray und DVD erhältlich.

Mit EX MACHINA (2015) von Alex Garland gab es erst vor nicht allzu langer Zeit einen intelligenten Science-FIction-Film, der sich nicht nur auf seinen Genre-Konventionen ausruhte, sondern sich durchaus auch wichtigen ethnischen Fragen zu, Thema annahm. Auch MORGAN beginnt sein Szenario anhand elementarer Fragen aufzubauen. Wenn eine künstliche Intelligenz so etwas wie ein eigenes Bewusstsein entwickelt, darf man sie dann noch einfach so abschalten? Und mit was für einem moralischen Kompass würde andersherum wohl so eine AI agieren, um ihrerseits ihre persönlichen Ziele zu erreichen? Anders als Garland möchte aber Luke Scott diese Überlegungen nicht gänzlich zu Ende führen und konzentriert sich in der zweiten Hälfte seines Films mehr auf die actionreicheren Aspekte seiner Geschichte. So kann man den Film schließlich in zwei klare Teile unterscheiden. Der ruhigere, dialoglastigere, aber unterm Strich spannendere erste Teil und ein zweiter temporeicherer, actionbetonter Teil

Visuell ist dies wie bereits erwähnt über allen Zweifel erhaben. Für den Look des Labors entschied man sich wohl hollywood-typisch mal wieder für eine sehr sterile und graue Ausstattung, doch sobald der Film dies später verlässt kann Luke Scott mit seinem Kameramann durchaus auf einer rein visuellen Eben für eine Atmosphäre sorgen. Umso ärgerlicher bleibt es, dass er beim Drehbuch versucht den konventionellsten Weg zu gehen. So belibt ein grundsolider Film mit für den ein oder anderen mehr oder weniger ersichtlicheren Twist am Ende, der interessant beginnt und sich im großen Science-Fiction-Allerlei hervorzuheben schafft, um dann doch wieder nur Bekanntes zu präsentieren. Zugegeben in schicken Bildern eingefangen und mit Max Richter als Komponisten auch stimmig untermalt. Die durchaus sehenswerte Besetzung mit unter anderem Toby Jones, Paul Giamatti, Kate Mara sowie Jennifer Jason Leigh bleibt hierbei auch leider unter ihren Möglichkeiten, was mitunter wieder dem Hauptproblem des Films zugeschobene werden kann: dem Drehbuch. Die FSK-16 erklärt sich dann schließlich auch nur durch den ruppigen letzten Teil, in denen auch Platz für Kampfszenen gefunden wird. Auch hier lässt der Film offen, wie Morgan überhaupt zu ihren ganzen Fähigkeiten kommt und warum sie diese ursprünglich besitzen sollte.

  

- Fazit -  

Luke Scott entwirft einen interessanten Ansatz, den er aber zu Gunsten von Action und Tempo in der zweiten Hälfte leider fast völlig fallen lässt.

Wertung: 6,5|10

Durchschnittliche Userbewertung

4.5/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 13. April 2017
BD Verleihstart: 13. April 2017

Publisher: Twentieth Century Fox Home Entertainment

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,39:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 92 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch DTS 5.1
2. Englisch DTS-HD MA 7.1
3. Englisch (Hörfilmfassung) DD 5.1
4. Französisch DTS 5.1
5. Italienisch DTS 5.1
6. Russisch DTS 5.1
7. Spanisch DTS 5.1
8. Mandarin DD 5.1
9. Polnisch DD 5.1
10. Ukrainisch DD 5.1

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch für Hörgeschädigte
- Chinesisch (traditionell)
- Chinesisch (vereinfacht)
- Französisch
- Italienisch
- Polnisch
- Russisch
- Ukrainisch
- Spanisch

Extras:

  • Audiokommentare von Regisseur Luke Scott
  • Der modifizierte Organismus: Die Wissenschaft hinter Morgan
  • Entfallene Szenen
  • Kurzfilm "Loom" mit optionalem Kommentar von Luke Scott
  • Bildergalerie
  • Original Kinotrailer

Kritik Extras
Durchaus interessante Hintegründe zum Film. Zudem einen Audiokommentar und Kurzfilm des Regisseurs gibt es unter den Extras zu entdecken.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
Manuel Föhl

Manuel Föhl

   

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