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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Feb15

Die Drei Musketiere

Die Drei Musketiere

Originaltitel: 3 Musketeers
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 
2011
Genre: Action
Freigabe: 
FSK-16
Regie: Cole S. McKay
Synchronsprecher: Xin, Keith Allan, Kane Hodder u.a.

Martial Arts Star XIN ist Athos, Anführer der Musketiere, und Heather Hemmens ist Alexandra D’Artagnan. Die beiden Agenten kommen einem Komplott auf die Schliche, dessen Ziel es ist, den Präsidenten der Vereinigten Staaten umzubringen. Schaffen die beiden es, den Präsidenten zu retten?

- Kritik -
 

Die Übertragung des Stoffes in die Gegenwart ist aus Sicht des Studios an sich recht clever und tendenziell gar keine schlechte Idee, schließlich spart man sich hierdurch teure Kostüme und aufwändige Sets. Außerdem dürfte ein guter Drehbuchautor, die Handlung ohne weiteres übertragen können. Das Musketier-Label wäre schlussendlich jedoch nicht notwendig gewesen. D’Artagnan (Heather Hemmens), Athos (Xin), Porthos (Keith Allen) und Aramis (Michele Boyd) sind zwar mit am Bord und irgendwie hat man es geschafft, aus den Musketieren eine US-Elite-Spezieleinheit zu machen, aber es ist recht aufgesetzt und die Namen wirken wie Fremdkörper. Trotz alledem ist dies eher unerheblich, denn schlussendlich geht es um einen „großangelegten“ Komplott, den es aufzuhalten gilt. Edward DeRuiter gehört zwar nicht unbedingt in die Kategorie „Guter Drehbuchautor“, aber er schafft es immerhin, ein recht kurzweiliges Drehbuch abzuliefern, das teilweise sogar durchdacht wirkt.



Zwar prangen auch etliche Logiklöcher in der arg konstruierten und zurechtgebogenen Handlung, so dass es häufig an Nachvollziehbarkeit mangelt, allerdings, und das hebt die MUSKETIERE deutlich von der generellen Asylum-Konkurrenz ab, nimmt sich der Film in der Regel nicht sonderlich ernst. Primär ist man zwar darauf erpicht, eine ernstzunehmende Handlung abzuliefern, aber immer wieder wird durch freche Sprüche der Grundton aufgelockert und auch wenn die Musik teilweise kontrapunktierend wirkt und zu stark auf Drama pocht, merkt man, dass hier eher der Spaß im Vordergrund stand und man sich weniger der Illusion hingegeben hat, ein hochwertiges Produkt abzuliefern. Dies zeigt sich auch bei den Schauspielern, die zwar teils extrem chargieren und wenig authentisch sind, jedoch offensichtlich nicht das Gefühl hatten in einem Film der Kategorie „Oscar-Kandidat“ mitzuspielen. Die Performance ist, bis auf wenige Ausnahmen (insbesondere Keith Allen sticht positiv hervor), trotzdem eher unterdurchschnittlich, aber kein nennenswerter Dorn im Auge. 



Woran der Film allerdings recht stark krankt ist an schlechter Regie und auffällig schlechtem Schnitt. Mit einem guten Schnitt, kann man aus einer passablen Action-Sequenz noch einiges an Dynamik rauskitzeln, mit einem schlechten Schnitt unterminiert man die Dynamik noch zusätzlich. Leider hat hier letzteres mehr als nur die Überhand. Mit vielen Spielereien und schnellen Schnitten versucht man den Film größer zu machen als er ist und erreicht genau das Gegenteil. Die Kamera-Sperenzchen und Schnitten wirken völlig planlos und deplatziert, sorgen bestenfalls für Unübersichtlichkeit und lassen die Kämpfe und Feuergefechte in einem schlechteren Licht erscheinen, als notwendig gewesen wäre. Weiterer Nachteil: Xins akrobatisches Talent wird zum einen kaum zur Schau gestellt und zum anderen durch den Schnitt noch stärker eingeschränkt. Im krassen Gegensatz zeigt man bei den eher unbeholfenen Kämpfen der anderen Teilnehmer recht deutlich dass ein wenig mehr Trainingszeit nicht geschadet hätte. Somit ziemlich genau das Gegenteil vom Optimalfall. 



Überraschend gut, aber immer noch unter Durchschnitt, fallen die digitalen Effekte aus. Hier wird teils recht solide Arbeit abgeliefert – beispielsweise ein hanebüchener, aber amüsanter Dogfight zwischen einem Hubschrauber und zwei Drohnen – die zwar Feinschliff benötigt hätte, aber im Film gute Dienste leistet. Andere Effekte sind extrem billig, aber machen gerade deshalb Spaß. Der aller Ehren werte Auftritt Kane Hodders ist leider nicht der Rede wert und beläuft sich auf keine drei Minuten. Immerhin kommt es zu keinem nennenswertem Leerlauf. Im Gegenteil, man springt geradezu durch die Gegend und treibt die Handlung nach vorne, ohne dabei auf Nachvollziehbarkeit oder Logik zu achten. Aber bei einem Asylum-Film kann man eigentlich nichts anderes erwarten. 
  

 

- Fazit -

Mit einem besseren Händchen für Dramaturgie und Spannung sowie einer handvoll richtiger Schauspieler, wäre DIE DREI MUSKETIERE ein überaus amüsanter Film geworden. So weiß der lockere Ton zwar zu überzeugen, in seiner Gesamtheit ist aber auch dieser Asylum-Film recht grobschlächtig und merklich klein. Trotzdem macht der Film auf seine Art und Weise Spaß und dürfte in geselliger Runde zu gefallen wissen. Hoffentlich lernt Edward DeRuiter noch ein wenig dazu. 

Bewertung: 5 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

5.3/10 Bewertung (7 Stimmen)

 - DVD Facts und Extras -


DVD Verkaufstart: 
17.11.2011
DVD Verleihstart: -

Verpackung: Keepcase 
Wendecover: Ja


Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Keine

Bild: 16:9 (1.77:1) 
Laufzeit: ca. 90 Minuten
Uncut: Ja

Extras:

  • Gagreel (ca. 3 Minuten)
  • Making Of (ca. 6 Minuten)
  • Galerie
  • Trailer


Kritik Extras
Magere Ausbeute. Ein kurzes Gagreel, das eher unlustig ist und kurzes Making Of/Behind the Scenes, das wenig Aufschluss über die Entstehung gibt. Eher schwach. 

Bewertung: 2 | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

2.0/10 rating 1 vote
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