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Aug29

Dinocroc vs. Supergator

Dinocroc vs. Supergator

Originaltitel: Dinocroc vs. Supergator
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2010
Genres: Action, Horror, Komödie
Freigabe: FSK-16
Regie: Roger Corman
Darsteller: David Carradine, u.a.

Monster, Mädels, Mutationen! Auf einer tropischen Insel experimentiert der größenwahnsinnige Wissenschaftler Jason Drake (David Carradine aus KILL BILL 1+2) mit Tieren und züchtet überdimensionale Monster heran. Eines Tages brechen zwei seiner gefährlichsten Kreaturen, der Sauriergroße Dinocroc und sein Todfeind Supergator, aus dem Labor aus und terrorisieren die Insel. Mit einem riesigen Appetit auf braungebrannte Damen in knappen Bikinis fressen sich die Monster quer durch die Botanik. Niemand und nichts ist vor ihnen sicher. Doch dann stehen sich auf einmal die zwei Ungeheuer zum tödlichen Showdown gegenüber…

- Kritik -

Crossover sind eine beliebte Angelegenheit und besonders im Comicbereich gang und gäbe. Die Prämisse dahinter: Man greift bekannte Figuren auf und lässt sie aufeinander treffen. So findet man im Comicladen seines Vertrauens, Hefte wie "Marvel Zombies vs. The Army of Darkness", "RoboCop vs. The Terminator" oder "Freddy vs. Jason vs. Ash". Doch auch im Filmbereich findet man immer wieder das ein oder andere Crossover: "Alien vs. Predator" (natürlich auch im Comicbereich mehr als bekannt), "Freddy vs. Jason" oder "King Kong vs. Godzilla"; weniger Crossover, als Aufeinandertreffen zweier Figuren, sind die diversen Godzilla-vs-Streifen. Was im Big Budget-Bereich mehr schlecht als Recht funktioniert, nimmt im B-Movie-Sektor derzeit illustre Formen an. Um zwei Monster aufeinanderprallen zu lassen, werden die abstrusesten Biester erfunden, wie "Mega Shark vs. Giant Octopus" und demnächst "Mega Shark vs. Crocosaurus". "Dinocroc vs. Supergator" ist da vielleicht nicht ganz so kreativ, wie die genannten Asylum-Produktionen, lässt aber immerhin zwei Tiere auf die Menschheit los, die bereits in diversen Tierhorrorfilmen ihr Unwesen treiben durften.


Niemand, der mit voller Absicht einen Film mit dem Titel "Dinocroc vs. Supergator" aus dem Regal fischt, dürfte eine spannende und mitreißende Story, gute Darsteller, herausragende Special Effects oder eine super Regie erwarten. So gesehen erfüllt der Film auch sämtliche Erwartungen, denn all diese kriegt man nicht präsentiert. In seiner Gesamtheit und in seinen einzelnen Elementen ist "Dinocroc". erwartungsgemäß, ziemlich unterdurchschnittlich. Dies bedeutet aber glücklicherweise nicht, dass der Film nicht trotzdem Spaß machen kann, die richtige Einstellung vorausgesetzt.
 

Über die Story braucht man eigentlich keine weiteren Worte verlieren, lediglich einen Aspekt der Story, der im eigentlichen Sinn die Handlung keinen Schritt vorantreibt, kann man sich herauspicken und näher beleuchten. So kommt es, dass die eigentliche Handlung immer wieder durch kurze Intermezzi unterbrochen wird, in denen relativ ausgiebig das Kanonenfutter vorgestellt wird, um es dann im nächsten Moment von einer der Bestien verschlingen zu lassen. Es scheint, als hätten auch die Drehbuchautoren erkannt, wie dünn die Story letztendlich ist und wie langweilig der Film geworden wäre, hätte man diese einfach über die gesamte Laufzeit von 84 Minuten gestreckt. Böse Zungen würden natürlich behaupten, dass den Autoren jegliches Talente für eine clevere Story fehlt, aber wir wollen mal nicht so sein. Der Film hat durch diesen "Kniff" immerhin zwei Vorteile: Zum einen bekommen die titelgebenden Bestien hierdurch mehr Screentime und zum anderen wirkt der Film dadurch deutlich kurzweiliger und frischer. Denn mal ehrlich, wen interessiert die Story wirklich? Trotz des eher ernsten Storyaufhängers, überwiegt glücklicherweise ein humorvoller Ton, der mit lockeren/dummen Sprüchen garniert wird und davon zeugt, dass alle Beteiligten, den Film als das sehen, was er schlussendlich auch ist: stumpfe DtD-Unterhaltung.
 

Ähnlich wie bei der Story kann man auch über die Darsteller den Mantel des Schweigens hüllen. Hier bekommt man alles von schlecht (alle Komparsen und ein Großteil der Nebendarsteller), über passabel (so gut wie alle Hauptdarsteller) bis hin zu solide (Nebendarsteller David Carradine und der locker aufgelegte Corey Landis) präsentiert. Hauptfiguren sind letztendlich sowieso die beiden geschuppten Gesellen, die immer wieder in Szene gesetzt werden und sich laufend einen Menschen nach dem anderen schnappen. Das sieht zwar nicht wirklich gut aus und ist nur unwesentlich über dem, was Asylum uns in (un)regelmäßigen Abständen präsentiert, wirkt häufig aber dermaßen skurril, dass es schon wieder witzig ist. Manche digitalen Effekte hätte man sich getrost sparen können, um immerhin den beiden Bestien ein wenig mehr Feinschliff zu verpassen, auch wenn sich am Endergebnis vermutlich nicht viel getan hätte. Die CGI sind immer als solche sichtbar und es wird auch nicht der Versuch unternommen, irgendetwas zu kaschieren, wodurch der Film in seinem B-Movie-Feeling noch weiter nach vorne/hinten katapultiert wird.

 

Wie sicherlich klar geworden ist, ist "Dinocroc vs. Supergator" ein bizarres Patchwork, aus grobschlächtigen Darstellern und schlanker Handlung. Das Ganze wird mit Logiklöchern garniert und durch unsere Riesenechsen zusammengehalten. Weshalb der Film irgendwie trotzdem funktioniert, liegt an der lockeren Art, mit der man die Geschichte angeht, den dümmen Sprüchen, die man immer wieder einwebt und ein paar amüsanten Actionszenen. Auf der Suche nach einem Film, mit sinnloser Handlung, Schussgefechten, in denen die Magazine nicht ausgehen, einem Krokodil, dass auf einen Minibus springt oder einem Dinosaurier, der sich mit einem Krokodil schlägt? Dann ist "Dinocroc vs Supergator" die richtige Anlaufstelle. Wer auch nur einen Hauch von Sinn und Verstand haben möchte, sollte jedoch lieber einen großen Bogen um diesen von Roger Corman produzierten Film machen.

 

- Fazit -

"Dinocroc vs. Supergator" ist recht ungelenk und grobschlächtig, kommt aber immerhin mit gutem Willen und einer stattlichen Portion Selbstironie daher. Dumme Sprüche lockern die Stimmung auf und die ständigen Auftritte der Riesenechsen sorgen für kurzweilige Unterhaltung, die aber grundsätzlich nur mit ein paar Bier und in geselliger Runde genossen werden kann.

 Wertung: 4|10

Durchschnittliche Userbewertung

3.5/10 Bewertung (12 Stimmen)

 

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verleihstart: 10. März 2011
DVD Verkaufstart: 10. März 2011

Publisher: Sunfilm
Verpackung:
 Keep Case (Amaray) 
Wendecover: Ja

Bild: 1,85:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 86 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS, Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch

Extras

  • Trailer
  • Trailershow

Kritik Extras
Bis auf eine Handvoll Trailer nichts sehenswertes. Schade!

Wertung: 1|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
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