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Jun05

DVD Kritik: Merz gegen Merz - Staffel 1

DVD Kritik: Merz gegen Merz - Staffel 1

Originaltitel: Merz gegen Merz
Herstellungsland:
Deutschland
Erscheinungsjahr: 2019
Genre: Komödie, Serie
Freigabe: FSK-6
Regie: Jan Markus Linhof, Felix Stienz

Darsteller: Annette Frier, Christoph Maria Herbst, Carmen-Maja Antoni
 u.a.

Wir danken eye see movies für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!


 

Inhalt: Was tun, wenn die Liebe geht, aber der Partner nicht? Im besten Fall lachen. Zumindest, wenn man dabei zuschauen darf. Anne und Erik Merz sind schon lange verheiratet, als ihnen auffällt, dass sie eigentlich keine Liebe, sondern nur noch Alltag leben. Die beschlossene Trennung umzusetzen ist gar nicht so leicht, denn die beiden haben nicht nur ein großes Haus und einen pubertierenden Sohn, sie arbeiten auch in der Firma von Annes Vater Ludwig, bei dem ausgerechnet jetzt Demenz festgestellt wird. Und unter diesen Umständen will Ludwig nicht auf seinen Schwiegersohn in der Firma verzichten. Wird das gut gehen: sich privat zu trennen und beruflich weiter zusammenzuarbeiten? Natürlich nicht. Aber es wird lustig.Anne und Erik müssen also weiter miteinander auskommen, was ihrer Paartherapeutin Frau Heller viel Arbeit und viel Honorar einbringt. Da werden Schrankwände quer durch das Wohnzimmer gestellt, Freundinnen ausgespannt, Businesspläne torpediert. Und gleichzeitig wird eine gescheiterte Ehe in wortgewaltigen Therapiesitzungen aufgearbeitet. Merz gegen Merz eben.

 


 

 


Kritik: Die neue, achtteilige Comedyserie MERZ GEGEN MERZ ist das nächste große Serien-Highlight aus Deutschland. Beste Unterhaltung ist garantiert, wenn Creative Producer und Headwriter Ralf Husmann (STROMBERG, DER KLEINE MANN) mit Annette Frier und Christoph Maria Herbst in den Hauptrollen eine neue Serie dreht. Was tun, wenn die Liebe geht, aber der Partner nicht? Im besten Fall lachen. Zumindest, wenn man dabei zuschauen darf. Anne (Annette Frier) und Erik Merz (Christoph Maria Herbst) sind schon lange verheiratet, als ihnen auffällt, dass sie eigentlich keine Liebe, sondern nur noch Alltag leben. Die beschlossene Scheidung umzusetzen, ist gar nicht so leicht! Die beiden haben nicht nur ein großes Haus und einen pubertierenden Sohn (Philip Noah Schwarz), sondern arbeiten beide in der Firma von Annes Vater Ludwig (Michael Wittenborn), bei dem ausgerechnet jetzt Demenz festgestellt wird. Unter diesen Umständen will Ludwig nicht auf seinen Schwiegersohn in der Firma verzichten. Wird das gut gehen: sich privat zu trennen und beruflich weiter zusammenzuarbeiten? Natürlich nicht. Aber es wird lustig. Anne und Erik müssen miteinander auskommen, was ihrer Paartherapeutin Frau Dr. Heller (Lena Dörrie) viel Arbeit und viel Honorar einbringt. Da werden Schrankwände quer durch das Wohnzimmer gestellt, Freundinnen ausgespannt, Businesspläne torpediert. Und gleichzeitig wird eine gescheiterte Ehe in wortgewaltigen Therapiesitzungen aufgearbeitet. In weiteren Rollen spielen Claudia Rieschel, Carmen-Maja Antoni, Bernd Stegemann und Tabea Willemsen unter der Regie von Jan Markus Linhof und Felix Stienz. Ein MUSS für alle Fans von Christoph Maria Herbst und dem hintergründigen und bissigen Humor von Ralf Husmann. Die Heimkinoauswertung erfolgt auf DVD und Blu-ray in einem Digipak im Schuber am 23. April 2019 bei eye see movies. Das Bonusmaterial umfasst Making-of und 10 Bonus Clips. Mehr zur der Serie könnt ihr in unserer Kritik nachlesen.

Wenn man an Christoph Maria Herbst denke, fällt einem zuerst seine Rolle des Bernd Stromberg ein. Christoph Maria Herbst spielt in der Serie, welche uns den Büroalltag der Versicherung Capitol zeigt, schlichtweg grandios. Hier wird sein Handeln von einem Kamerateam des TV begleitet, wodurch häufig eine Interaktion mit dem Zuschauer entsteht, sobald Bernd Stromberg den Blick in die Kamera wechselt. Dazu gesellt sich ein wunderbarer wie vielfältiger Cast, Dialoge mit enormem Wortwitz und eine abwechslungsreiche Story. Der Autor Ralf Husmann hat mit der Serie einen riesigen Erfolg gefeiert, welche quasi mit einem STROMBERG Kinofilm gekrönt wurde. Nun kam es erneut zu einer Zusammenarbeit zwischen Ralf Husmann und Christoph Maria Herbst, das klang vielversprechend. STROMBERG ist der Maßstab für diese neue Serie, der Autor tritt in seine selbst erschaffenen und sehr großen Fußstapfen der Fernsehunterhaltung. Allerdings mit einem anderen Thema, wie der Titel MERZ GEGEN MERZ schon andeutet, handelt es sich hier um ein Trennungsdrama, aber gepaart mit Wortwitz wie zu STROMBERG Zeiten. Es ist aber kein Abklatsch, die Thematik fällt anders aus und es kommen auch wenig Bürosprüche daher, es konzentriert sich alles auf das Paar Merz. Garniert wird der verbale Rosenkrieg mit allerlei Nebenschauplätzen, angefangen mit der Paartherapie der beiden, den recht unterschiedlichen Schwiegereltern, dem pubertierende Sohn und der Firma seines Schwiegervaters. All das bietet eine solide Grundlage und viel Potenzial für jede Menge Drama sowie recht boshaften Humor. Hinzu kommt, dass Christoph Maria Herbst, als Erik Merz hier nicht nur austeilt, seine Frau Anne - gespielt von Annette Frier - liegt hier voll auf Augenhöhe. Beide spielen ihre Rolle so brillant, es ist eine Freude ihre Streitigkeiten zu verfolgen und man wünscht sich insgeheim, sie würden nie enden.

Denn selten wurde eine gescheiterte Ehe so augenzwinkernd dargestellt. Dank der gut eingebauten Nebenstränge mit den Schwiegereltern, dem Sohn Leon und auch das Geschehen der Firma, ist das Ganze vielseitig aufgestellt. Gekonnt verpackt Ralf Husmann die Drama-Elemente mit irrsinnigem Humor, bei dem eigentlich jeder beteiligte seine eigenen Highlights hat. Aber auch ernstere Töne werden gekonnt mit starken Dialogen umhüllt und das, ohne gekünstelt zu wirken. Der Mix funktioniert, hier wird die Balance gut gehalten und auch das Tempo der Inszenierung variiert bestens. Eine Folge mit etwas mehr als 20 Minuten Laufzeit vergeht daher wie im Fluge. Zudem liegt die Qualität der acht Folgen alle auf dem gleichen Level, Langeweile ist hier absolut Fehlanzeige. Der gelungene Einstieg der Serie, beginnend mit dem Paar bei der Therapeutin, hätte besser nicht sein können. Man nutzt das Gespräch der Sitzung als Aufhänger, um in deren Alltag einzutauchen. In dem es natürlich genauso turbulent weitergeht, dank der anderen Figuren, die hier ebenfalls groß aufspielen. Die Trennung des Paares wird hier gekonnt zelebriert, ebenso wie die daraus resultierenden Folgen als Single. Indem beide sich natürlich glücklicher geben, als es in Wahrheit ist und mit der neuen Situation sichtlich zu kämpfen haben. Das sie dann auch noch zusammen arbeiten müssen, ist eine schwere Hürde, erst recht für die Arbeit ihrer Therapeutin. Da die Story recht vielschichtig ist, fiebert man wirklich mit, wenn Erik sich seiner Frau anscheinend wieder annähert. Verfolgt gespannt das Treiben des Sohnes Leon und dessen ersten Annäherungsversuche zu seiner Freundin. Aber genauso auch die Schwiegereltern, die unterschiedlicher nicht sein können und dadurch dem Paar nicht immer hilfreich sind. Außerdem die Sichtweise seiner Frau Anne auf die Geschehnisse, machen es dem Zuschauer sichtlich schwer, sich nur für eine Partei zu begeistern. Während der Folgen pendeln also die Sympathien für das Paar hin und her, das ist eine weitere Bereicherung, der ohnehin sehenswerten Serie.

Fazit: Ralf Husmann liefert mit MERZ GEGEN MERZ ein neues Serien-Highlight in STROMBERG-Manier ab. Allerdings erinnert es nur vordergründig daran, denn es steckt viel mehr Dramatik in der achtteiligen Serie, als es bei seinem anderen Projekt mit Christoph Maria Herbst der Fall war. MERZ GEGEN MERZ richtet sich aber keinesfalls nur an STROMBERG-Fans. Im Gegenteil: Durch den durchaus ernsten Unterton spricht die Serie eine breite Zuschauermenge an, die selbst schon mal mit den Tücken der Liebe und des Alltags zu kämpfen hatte. Ralf Husmann führt uns vor Augen, was wirklich im Leben zählt und worauf man sich konzentrieren sollten. Den Alltag auch mal beiseite zu schieben und den Augenblick mit unseren Liebsten zu genießen. Eine zweite Staffel zu MERZ GEGEN MERZ wird gerne und mit freunde entgegengenommen.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

8.5/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

Verkaufstart: 23. April 2019

Publisher: eye see movies (Staffel 1)

Homepage: www.themroc.com/film/aktuelles/merz-gegen-merz/

Verpackung: Digipak im Schuber
Anzahl Disks: 1
Wendecover: Ja, abzieh FSK-Logo

Bild: 1,78:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 200 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 2.0)

Untertitel:
Keine

Episoden­anzahl: 8

Extras:
• Making-of
• 10 Bonus Clips

Kritik Extras
Wie von eye see movies gewohnt, erscheint auch die MERZ GEGEN MERZ-Veröffentlichung mit Bonusmaterial. Insgesamt 25 Minuten an Bonusmaterial wird einem zu Verfügung gestellt. 
Darunter ein interessantes Making-of sowie 10 Bonus Clips, wo man weiteren ein Blick in die Serie geboten bekommt. Leider war es dann auch schon mit dem Bonusmaterial.

Wertung: 4|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

4.0/10 rating 1 vote
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