!

Bereitsgetestet.de verwendet Cookies, um Ihnen bestimmte Funktionen zu ermöglichen und die Website dem Nutzungsverhalten der Besucher besser anpassen zu können. Wenn Sie die Website weiter nutzten, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus. Datenschutzerklärung

OK

Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Jun09

Hai Attack

Hai Attack

Originaltitel: Swamp Shark
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2011
Genre: Horror
Freigabe: FSK-18
Regie: Griff Furst
Darsteller: Kristy Swanson, D.B. Sweeney, Robert Davi, Jason Rogel, Jeff Chase u.a.

Mitten im Sumpf: Nachdem mehrere Alligatoren und der alte Trinker Jackson von einem gefräßigen Killerhai verspeist wurden stehen die Anwohner vor einem Rätsel. Die junge Rachel hat den Angriff beobachtet, doch natürlich glaubt ihr niemand, da Haie im Süßwasser für gewöhnlich nicht vorkommen. Da das Tier jedoch einen Ortungssender verschluckt hat kann sie einige ihrer Freunde zu einer Expidition überreden, um die Bestie zu fangen. Der riesige Meeresbewohner stellt sich allerdings als gefährlicher heraus als ursprünglich angenommen und Jackson war nicht sein letztes Opfer. Trotz aller Beweise tut sich der Sheriff nach wie vor schwer damit die Geschichte zu glauben und weigert sich strickt das anstehende Fest abzusagen...

- Kritik -

In letzter Zeit scheint es eine riesige Nachfrage nach Filmen zu geben, welche sich mit jedweden Wassertierchen beschäftigen, die zumindest in der Theorie dazu in der Lage sind, dem Menschen gefährlich zu werden. Anders lässt sich der immense Output an Filmen jener Art nicht erklären. Die Videotheken werden derzeit überschwemmt von Machwerken, welche Kämpfe zwischen Riesen-Calameres und Monsterhaien oder gar Megalodons  und überdimensionierten Pythons propagieren. Es liegt auf der Hand, dass die meisten Filme dieser Art in die Kategorie des C-Films fallen, da sie meist kostengünstig produziert werden und dementsprechend mit suboptimalen Effekten bestückt sind. Für Fans des gepflegten Trash gibt es allerdings ab und an echte Perlen, die – salopp gesagt- so schlecht sind, dass wieder gut sind. Um es gleich vorweg zu nehmen: „Hai Attack“ ist keine Perle. 

Allerdings muss erwähnt werden, dass der Film – zumindest in zarten Ansätzen – durchaus das Potential zu einer gehabt hätte. „Hai Attack“ nimmt sich nämlich selber nicht ernst, was einem Film dieser Art meist ziemlich gut zu Gesicht steht. Leider kommt der Humor aber zu aufgesetzt, überdreht und deplatziert daher um wirklich Spaß zu machen. Die meisten Darsteller verfallen auch in ein nerviges Overacting, welches dafür sorgt, dass man alleine auf Grund einiger nerviger Nebencharaktere manches Mal in die Versuchung gerät, die DVD aus dem Laufwerk zu schmeißen. Das war sicher nicht im Sinne der Macher und stört den Filmgenuss erheblich. Problematisch wird es auch in Bezug auf die Effekte, die natürlich kostengünstig daherkommen, aber leider auch ebenso ausschauen. Die meist aus CGI bestehenden Effekte sehen absolut nicht mehr zeitgemäß aus und sorgen dafür, dass der Film an gewissen Stellen fast nicht mehr anschaubar ist. Ganz im Gegensatz dazu, kann die restliche Optik ein für C-Verhältnisse weit überdurchschnittliches Niveau aufrecht erhalten. Die Kamera ist meist an den richtigen Stellen positioniert und liefert einige relativ schöne Bilder, da sich des Öfteren an dem schön sonnigen Setting gelabt wird. 

Spannung darf man bei „Hai Attack“ keine erwarten. Das liegt schlichtweg daran, dass die Charaktere aus der Retorte stammen und es wirklich keinen einzigen Sympathieträger unter ihnen gibt, der zur Identifikationsfigur taugt. Auch die seltenen Attacken der Haie sind meist lahm und ohne größere Raffinesse inszeniert worden. Aber auch als Partykracher taugt „Hai Attack“ nicht, da der Film zu gewollt witzig wirkt. Aus diesem Grund lässt er auch die nötige „unfreiwillige Komik“ vermissen, die derartige Filme meist erst so unterhaltsam werden lässt. Darstellerisch ragt einzig der in einer Nebenrolle vertretene Robert Davi heraus, den die meisten vielleicht noch als einen gern genommenen Bösewicht aus diversen Actionkrachern der Achtziger kennen dürften. „Der City Hai“ sei an dieser Stelle erwähnt. Davi hat Präsenz und bekommt ein paar amüsante Szenen spendiert. Dennoch ist es schade, dass ein Darsteller seines Kalibers sich heutzutage in solch einem Müll verdingen muss.
 

- Fazit -

„Hai Attack“ ist ein fehlgeschlagener Versuch einem billigen Tierhorrorfilm mit vermeintlicher Selbstironie und Humor eine besondere Note verleihen zu wollen. Die Effekte sind schrecklich, der Plot spannungsarm und die albernen Witze absolut deplatziert. Fans von solchen Filmen warten wohl lieber auf „Piranha 3DD“.
 

Bewertung: 3 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

4.2/10 Bewertung (6 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD-Verleihstart: 3. November 2011
DVD-Verkaufstart: 3. November 2011

Label: Sunfilm Entertainment
Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja 

Ton:
1. Deutsch (DTS 5.1, Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Deutsch 

Bild: 1,85:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca 85 Minuten
Uncut: Ja

Extras:

  • Bloopers 
  • Behind the Scenes
  • Originaltrailer
  • Trailershow
Extras: Kritik
Die Boni können mit recht unterhaltsamen „Bloopers“ und einem kleinen „Behind the Scenes“ aufwarten. Dazu gibt es noch die obligatorische Trailershow. Das ist gerade noch solide, da immerhin der Unterhaltungswert stimmt. 
 
Bewertung: 4.5 | 10 

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
Giuliano Bertini

Giuliano Bertini

   

Spieltipp  

   

Statistik  

Filme: 1.442
Videospiele: 89
Specials: 105
Interviews: 62
Hardware: 9

Besuche Juli: 114.336
Belege können angefordert werden