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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Dez28

Mechanic: Resurrection

Mechanic: Resurrection

Originaltitel: Mechanic: Resurrection
Herstellungsland: Frankreich, USA

Erscheinungsjahr: 2016
Genres: Action
Freigabe: FSK-16
Regie: Dennis Gansel

Darsteller: Jason Statham, Jessica Alba, Tommy Lee Jones u.a.

Preis: EUR 14,99


 

Inhalt: Seine Tage als elitärer Auftragskiller liegen in Mechanic: Resurrection hinter Arthur Bishop (Jason Statham) – dachte er zumindest. Doch dann holt seine mörderische Vergangenheit ihn in Form eines alten Feindes ein, der es in sich hat: Riah Crain (Sam Hazeldine). Dieser außergewöhnliche Gegner, dessen Weg sich mit dem von Bishop vor Jahren gekreuzt hat, entführt die Freundin des Ex-Killers. Nun ist der sogenannte Mechanic – einst der beste Profikiller seiner Zunft – gezwungen, seinen Kanonen und Fähigkeiten abzustauben und erneut in seinen alten Beruf einzusteigen. Seine Aufgabe besteht darin, einmal um die ganze Welt zu reisen, um drei unmöglich erscheinende Auftragsmorde auf seine ganz spezielle Art durchzuführen – und zwar so, dass jeder sie für Unfälle statt Hinrichtungen hält. Nur auf diese Weise kann er Gina (Jessica Alba), die Liebe seines Lebens retten.

 


 

 



- Kritik -
     

Fünf Jahre nach THE MECHANIC, der seinerzeit als ein Remake von KALTER HAUCH mit Charles Bronson aus dem Jahr 1972 fungierte, darf Jason Statham nochmals in die Rolle des Auftragkillers Arthur Bishop schlüpfen. Aufmerken lassen dürfte viele die Person, welche Actionveteran Simon West (CON AIR, THE EXPENDABLES 2) auf dem Regiestuhl beerben durfte: Dennis Gansel. Ein deutscher Regisseur, der mit Filmen wie DIE WELLE oder WIR SIND DIE NACHT gekonnt dem deutschen Genrefilm in den letzten Jahren etwas frisches Leben einhauchen durfte. Es war dabei schon immer ein offenes Geheimnis, dass er unbedingt mal in Hollywood einen Film drehen möchte. Nun durfte er seinen Traum endlich erfüllen und ab sofort immer die Frage beantworten müssen, warum gerade dieses Projekt? Universum Film veröffentlichte den Film am 27. Dezember auf DVD und Blu-ray. Wir haben ihn uns mal angeschaut.

THE MECHANIC brachte damals seinem Studio gerade wieder so die Kosten ein. Es war eben nur ein weiterer Actionfilm mit Jason Statham in der Hauptrolle, wie sie mittlerweile fast Jahr für Jahr Tradition in den Kinosälen geworden sind. Dabei aber gewaltverherrlichend und mit einer – der Titel ist Programm – mechanischen Hauptfigur, so dass es nicht wirklich die Gier nach weiteren Abenteuern mit ihm gab. Irgendwelche Hollywoodrechenmaschinen sahen dies aber anders und so landete Gansel mitten in einer waschechten Auftragsarbeit, voller Kalkül, aber ohne Verstand. Wie schnell man aber Teil dieser Produktionsmaschinerie werden kann, zeigte Gansel mit seinen Plänen mit THE MECHANIC ein neues Franchise á la James Bond aufbauen zu wollen. Sein Film würde aber wohl eher in der Liga eines TRIPLE X mitspielen. Der Film will – und auch diese Formel ist bekannt – größer als sein Vorgänger sein. Die Schauplätze sind über den ganzen Kontinent verteilt und werden imposant mit Panoramaaufnahmen eingefangen. Bishop werden diesmal zwei Frauen zur Seite gestellt, Michelle Yoeh, ein ehemaliges Bond-Girl aus China, hier Thailänderin und Jessica Alba als sein Love Interest, seinem emotionalen Motor.

Schade nur, dass die Chemie zwischen Alba und Statham bzw. zwischen ihren beiden Figuren aufgesetzt und gezwungen wirkt. Viel bedauerlicher ist zudem, dass man all die Größe mit Sets aus dem Computer aufpumpen musste. Ob Bishop an einem Pool über Sidney hängt oder auch mal auf einem Schiff steht. Oftmals stören die digitalen Hintergründe das Erlebnis. Wirklich memorable Actionszenen sucht man deshalb vergeblich. Bei einem Actionfilm etwas ungünstig. Das Drehbuch ist kaum der Rede wert, erinnert in seinem Mittelteil auch mehr an ein Videospiel in dem unserer Charakter einen Auftrag erfühlen muss und eine Stimme aus dem Off uns das Spielfeld erklärt. Das Belohnungssystem fällt aber hierbei etwas dürftig auf: Szenen mit der blassen Jessica Alba und einem Bösewicht vom Reißbrett. Am Ende hat sich dann noch für fünf Minuten Tommy Lee Jones auf das Set verirrt.

  

- Fazit -  

Inwiefern Dennis Gansel in diesem Film die Hände gebunden waren oder nicht, seine Arbeiten in Deutschland brachten eindeutig die besseren Arbeiten für sein Portfolio hervor. Dahin kehrt er auch erst mal mit seinem nächsten Projekt wieder zurück. Besser so!

Wertung: 4|10

Durchschnittliche Userbewertung

4.5/10 Bewertung (6 Stimmen)

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 27. Dezember 2016
BD Verleihstart: 27. Dezember 2016

Publisher: Universum Film

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 99 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD MA 5.1)
2. Englisch (DTS-HD MA 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch

Extras:

  • Featurettes
  • Interviews mit Cast & Crew
  • Making-of

Kritik Extras
Die Interviews laufen zwischen anderthalb und fünf Minuten, wirken aber eher oberflächlich. Ähnlich verhält es sich mit dem zehnminütigen Making Of. Mark Isham darf in einem Featuertte über seine Filmmusik sprechen, während die ganz kurzen Featurettes "Statham und Stunts“ und „Malaysisches Gefängnis“ in ihrer Kürze kaum Mehrwert bringen, wie auch die Vorstellung von Nebendarstellerin Michelle Yeoh. Am ertragreichsten ist da schon das Videotagebuch von Dennis Gansel, welches 17 Minuten läuft, und man in dieser Form schon von anderen Filmen des Regisseurs kennt. 

Wertung: 6|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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Manuel Föhl

Manuel Föhl

   

Spieltipp  

   

Statistik  

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