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Dez22

Mediabook Kritik: Nell

Mediabook Kritik: Nell

Originaltitel: Nell
Herstellungsland:
USA
Erscheinungsjahr: 1994
Genre: Drama
Freigabe: FSK-12
Regie: Michael Apted

Darsteller: 
Jodie Foster, Liam Neeson, Natasha Richardson u.a.

Wir danken justbridge movies für das Rezensionsexemplars!


 

Inhalt: Sie lebt in der Abgeschiedenheit der Wälder und spricht eine kaum verständliche Sprache. Seit ihrer frühesten Kindheit hatte sie keinen Kontakt zu Menschen, bis sie eines Tage von Dr. Lovell entdeckt wird. Die offiziellen Stellen würden Nell am liebsten zur psychiatrischen Behandlung einweisen, aber Lovell findet Hilfe bei der Psychologin Paula Olsen. Die Herausforderung beginnt. Gemeinsam versuchen sie Nell näherzukommen und ihr Vertrauen zu gewinnen. Es wird das Psycho-Abenteuer ihres Lebens, und dieser Faszination können sich beide nicht mehr entziehen. Dieses einzigartige Wesen hat Qualitäten, die die meisten Menschen verloren haben. Aber es gibt in Nells Vergangenheit ein schreckliches Erlebnis, daß die Kommunikation mit der Welt unterbrach. Eine mystischen Entdeckungsreise in die tiefsten Winkel der Seele hat gerade begonnen.

 


 

 


Kritik: Das Drama Nell ist ein rundum stimmiges und mitreißendes Filmdrama von Michael Apted, der später bei Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte, James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug und einigen Dokumentarfilmen mitwirkte. Ein großes Kompliment für seine Leistung, denn er hat es geschafft eine sehr klischeelastige Story, die man beim überfliegen eigentlich schon Augen rollend abtun möchte, in ein wirklich schönes und mitreißendes Filmerlebnis zu verwandeln.



Selbstverständlich gebührt der Erfolg nicht alleine Michael Apted als Regisseur, sonder natürlich auch den Schauspielern. Der Film kommt mit einer brillanten Besetzung daher. Wohl verdient, weil eine absolut beeindruckende schauspielerische Leistung erbracht wurde, möchte ich Jodie Foster, bekannt aus zahlreichen Filmen, Serien wie Elysium oder Papermoon und auch als Produzentin und Regisseurin z.B. von Orange is ne New Black oder Waking the Dead, zuallererst nennen. Man kauft ihr Nell jede Sekunde des Films ab, in keinster Weise wirkt irgendeine Szene im Ansatz übertrieben oder theatralisch gestellt. Sie agiert mit einer Leichtigkeit im Einklang mit Nells Leben und deren Fantasiesprache, als wäre sie selbst mit nichts anderem aufgewachsen. Sie ist der Kern des ganzen Films und der Hauptgrund weshalb er so mitreißend und berauschend ist.


Flankiert wird Jodie Foster als Nell von zwei weiteren Protagonisten. Zum einen von Dr. Jerome Lovell, gespielt von Liam Neeson, der durch die Filme der Chroniken von Narnia oder Schindlers Liste bekannt sein sollte. Auch er spielt eine hervorragende Rolle und fesselt einen durch die Unbefangenheit mit der er sich mit Nell befasst. Ergänzt wird er durch seine spätere Ehefrau Natasha Richardson, die sich anfangs in ihrer Rolle noch ziemlich unbeliebt macht und aber im Verlaufe des Films sehr positiv entwickelt. Die Connection der beiden ist im Film deutlich zu spüren. In diesem Zusammenhang hätte man keine bessere Besetzung finden können.

Nicht nur, dass die Handlung des Films in einer grandiosen schauspielerischen Leistung ordentlich verpackt wurde, nein, auch das ganze Umfeld wird ausgezeichnet durch wirklich schöne Landschaftsaufnahmen abgerundet. Durch und durch passt einfach alles zusammen. Die Optik, die Story und die Umsetzung, alles verschmilzt zu einem stimmigen Gesamtbild und passt gut mit der Entwicklung der Geschichte überein. Zumindest von Anfang bis zu dem Zeitpunkt in der sich die Geschichte in die Stadt begibt. Zu Beginn noch nachvollziehbar und ganz gut umgesetzt wird das Stadtthema irgendwann etwas schwammig und wirkt ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Aber das ist auch der einzige Wermutstropfen, den der Film beinhaltet. Ohne Szenen in der Stadt wäre der Film, denke ich auch eher langweiliger geworden, aber die Richtung in die sich der Film ab der Reise in die Stadt einschlägt wirkt auch mich wie ein fast schon erzwungener Aufbau eines Spannungsbogens.

Fazit: Ich kann den Film uneingeschränkt empfehlen, für alle, die einen Sinn für Filme haben, die auch ein bisschen was fürs Köpfchen sind und zum Nachdenken anregen. Es ist einfach eine (fast) perfekt umgesetzte und mitreißende Geschichte, die erst durch die schauspielerische Glanzleistung zu dem wird, was sie nun ist.

Wertung: 8|10

Durchschnittliche Userbewertung

8.7/10 Bewertung (3 Stimmen)

 

Verkaufstart: 16. November 2018

Publisher:
justbridge movies (Mediabook)
Homepage: www.justbridge.de/produkt/nell-limitiertes-mediabook-dvd-blu-ray

Verpackung: Mediabook
Anzahl Disks: 2
Wendecover: Ja

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 112 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:
*20 Seitiges Booklet von Christoph N. Kellenbach
*Origial Trailer (2:03 Min.)

Kritik Extras
Zum Ansehen und Berieseln lassen gibt es leider nur den original Trailer. Dafür gibt es ein Mediabook, das wie die gesamte Hülle leider sehr düster aufgebaut ist, obwohl der Film selbst eigentlich gar nicht düster daherkommt. Auch sind nicht so extrem viele Bilder enthalten wie man es aus anderen Mediabooks gewohnt ist, dennoch ist es sehr informativ und ansprechend. Einmal in die Hand genommen legt man es erst weg, wenn man es komplett gelesen hat. Genial fand ich, dass am Ende des Mediabooks eine kleine Vokabelliste abgedruckt wurde mit Begriffen aus Nells Fantasiesprache.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

7.0/10 rating 1 vote
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