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Okt29

Mutant Chronicles

Mutant Chronicles

Originaltitel: Mutant Chronicles
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2008 
Genre: Horror, Sci-Fi, Fantasy  
Freigabe: Spio/JK
Regie: Simon Hunter 
Darsteller: Thomas Jane, John Malkovich, Stephen Rea, Ron Pearlman, Benno Fürmann u.a.

Wir schreiben das Jahr 2707: Die Menschheit hat alle natürlichen Ressourcen der Erde aufgebraucht und es herrscht Krieg zwischen den Armeen der vier führenden Großkonzerne. Während die Schlacht erbarmungslos tobt, kehrt ein längst verschollener Gegner zurück: "The Machine" - eine aus dem All kommende todbringende Maschine, die Menschen in blutrünstige Mutanten verwandelt. Ohne Hoffnung auf Rettung stellt die Bruderschaft um Samuel (Ron Pearlman), die den verschollenen Ort der Maschine Jahrtausende geheim halten konnte, eine Truppe von tollkühnen Söldnern zusammen. Diese sind verrückt und hartnäckig genug, zum Herz der Maschine vorzudringen, um diese zu zerstören. Sie brechen auf zu einer Mission ohne Wiederkehr.

- Kritik -

Sie kommen. Die Schergen des Gegnerischen Konzerns stürmen über die Schlachtfelder auf die eigenen Gräben zu. Gigantische, dampfgetriebene Kriegsmaschinen lassen Tod und Verderben auf den Feind niedergehen. Mittendrin in diesem Postapokalyptischen Szenario schlägt sich Mitch (Thomas Jane) durch die wirren des Krieges. Als das Bombardement dann die mysteriöse "Machine" freigelegt wird beginnt das Grauen erst richtig. Nachdem sie sich vom Schlachtfeld retten konnten, erfahren sie von dem was passieren wird, wenn niemand diese Maschine vernichtet. Zusammen mit einem Team von Elite-Söldnern macht Samuel sich auf dem Spuk ein Ende zu setzen. Trotz der Einweg-Charakteristik ihrer Flugtickets in die Hölle kommt das ganze - glücklicherweise - ohne großen Pathos, Orchester-Soundtrack und Fahnenschwenken daher. Soviel also zur Story. Man könnte es auch reduzieren: Team bricht auf um Feind zu vernichten. End of Story - letztendlich ist das ganze auch nur schmückendes Beiwerk, und niemand sollte von Mutant Chronicles ein großes Erzählerisches Meisterwerk erwarten - man würde doch nur Enttäuscht werden.



Doch ist das ganze an sich auch nicht sonderlich schlimm. Schliesslich bewegt sich das Team ohnehin nur von Scharmützel zu Scharmützel, ohne ihren Pfad wirklich zu verlassen. Nein, keine großen Wendungen, keine extrem großen Überraschungen und - bis auf des Ende - auch keine tiefere Wahrheit die aufgedeckt wird. Und so richtig überaschend kommt letztendlich auch des Finale nicht. Man hat das eben alles bereits einmal gesehen. 



Problematischer ist da schon, das, genau wie die Story, die Darsteller nicht wirklich auf Touren kommen. Thomas Jane, dem ein oder anderen vielleicht aus The Punisher bekannt, spielt die Rolle des charismatischen Anführers der Gruppe zwar nicht schlecht, doch leider ruht sich der Rest des Teams auf seiner Performance aus. Auch Ron Pearlmans Charakter Samuel, der spirituelle Führer der Gruppe, versäumt es Mitgefühl zu wecken. Die innere Flamme wird nicht gezündet, der Zuschauer fiebert nicht wirklich mit. Und genau das ist auch das größte Manko von Mutant Chronicles. Das ganze ist einfach so unglaublich beliebig, ja geradezu lieblos, das man versucht ist die Gedanken schweifen zu lassen. Manch einer mag sagen dass der Film nicht wirklich fesselnd ist liegt an der mäßigen Qualität der Effekte. Gut, diese mögen in der Tat nicht wirklich erstklassig sein. Die fliegenden Dampfmaschinen, die archaischen Panzerartigen Konstrukte und auch die Infizierten muten nicht an als seien sie der Realität entsprochen. Doch all das ist eher sekundär - zumindest wenn die Geschichte oder wenigstens die Charaktere fesselnd wären. Da diese beiden Punkte nicht erfüllt sind, sind die Effekte einfach nur ein weiterer Punkt der abgezogen werden muss. Für einen Film der im Jahr 2008 erschienen ist, ist das einfach nicht zeitgemäß oder befriedigend genug. 



Doch sehen wir uns doch einmal die schönste Seite des Films an: Das Setting. Hier wurde wirklich etwas geschaffen, was in der Sci-Fi-Filmlandschaft seines gleichen sucht. Schon lange bekam man keine so dreckige, wilde, brutale und verzweifelte Zukunft der Menschheit geboten. Doch damit nicht genug. Auch die Konfliktparteien der fernen Zukunft wurden ansprechend gestaltet - wenn auch nicht wirklich innovativ. So findet man bei allen beteiligten Parteien anleihen aus den beiden Weltkriegen. Liebevoll gestaltete Kostüme und detailverliebte Apparaturen lassen das allerdings vergessen und verzeihen. Ein weiterer Pluspunkt sind die kernigen Actionsequenzen, die so richtig krachen.. Schön choreografierte Feuer- und Klingegefechte mit ordentlichem Bodycount lassen gern mal die ein oder andere Freudenträne fliessen wenn das Söldnerteam durch Horden von Mutanten pflügt und sich seinen Weg ins Allerheiligste der "Machine" bahnt.  



- Fazit -

Der Spagath möglichst vielen Genres Elemente zu entnehmen, diese in den Mixer zu werfen, und dann zu sehen was entsteht ist begrenzt gelungen. So interessant die Ausstattung, die Kostüme und die ganze Welt sein mögen, so langweilig und beliebig ist die Story und die Charaktere. Da können auch die kurzweiligen Gefechte nicht mehr viel tun um Mutant Chronicles sonderlich weit aus der Mittelmässigkeit zu heben. Letzendlich ist es nur einer von vielen. Einzig das tolle Setting sticht etwas aus der Masse hervor.

Bewertung: 6 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

4.2/10 Bewertung (9 Stimmen)

   - DVD FACTS UND EXTRAS -



DVD Verleihstart:
 31.10.2008 
DVD Verkaufstart: 31.10.2008 

Label: Splendid 
Verpackung: Single-Disc Amaray  
Wendecover: Nein 

Bild: 1,85:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 107 Minuten 
Uncut: Ja 

Ton:
1Deutsch 
2. Englisch

Untertitel:
- Deutsch 

Extras:

  • Interviews mit Cast & Crew
  • Behind the Scenes


Kritik Extras:
Genau wie der Film an sich geben auch die Extras nicht wirklich Grund, sie aus der Masse besonders hervorzuheben. Weder an Menge noch an Qualität ist das besser als der Durchschnitt. So versorgen die Extras den interessanten Zuschauer mit einigen netten Blicken 'Behind the Scenes" und die Interviews mit Cast und Crew lassen auch noch das ein oder andere schmunzeln zu. Zwar nicht's besonderes - aber letztendlich auch nicht schlecht.

Bewertung: 5 | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

5.0/10 rating 1 vote
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