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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Apr23

Orphan Black – Staffel 3

Orphan Black – Staffel 3

Originaltitel: Orphan Black
Herstellungsland: Kanada, USA

Erscheinungsjahr: 2013
Genres: Science-Fiction, Action, Drama, Serie
Freigabe: FSK-16
Regie: John Fawcett, David Frazee u.a.
Darsteller: Tatiana Maslany, Jordan Gavaris u.a.

Preis zum Test: EUR 17,99


 

Inhalt: Sie ist eine ... eine von vielen. Und sie sind nicht mehr allein! Kaum konnten Sarah und ihre Klonschwestern das Puzzle hinter der komplexen Verschwörung des Dyad Instituts zusammensetzen, müssen sie sich einer neuen Herausforderung stellen. Sie sind nicht die einzigen Klone und es warten mächtige, männliche Gegenspieler auf sie, die ihre Leben erneut durcheinander werfen! Als streng geheimes Militärprojekt getarnt und von der rücksichtslosen Matriarchin Dr. Coady überwacht, werden beim Projekt Castor extrem hochqualifizierte männliche Klone hergestellt, die als tödliche Soldaten außergewöhnliche Fähigkeiten besitzen. Aber wer hat sie erschaffen? Und was noch viel wichtiger ist, warum wurden sie erschaffen?

  


 

 



- Kritik -
    

Bereits in zwei Staffeln schlüpfte Tatiana Maslany in zahlreiche Rollen und entfaltete eine spannende und wendungsreiche Klon-Story. Am Ende der zweiten Staffel ließ man jedoch erneut eine Bombe platzen und brachte einen weiteren Stein ins Spiel, der die Gesamtsituation weiter verkomplizierte. Plötzlich müssen Sarah, Cosima und Alison (alle gespielt von Tatiana Maslany) erkennen, dass sie nicht die einzigen Klone sind. 

Dyad waren nicht die einzigen, die mit dem Gen-Material rumgespielt haben, ein weiterer Spieler hat ebenfalls Klone produziert. Diese Klone sind unter dem Namen Castor bekannt und bilden das männliche Äquivalent zu den Leda-Klonen. Der Dschungel wird noch undurchdringlicher und gleichzeitig öffnen sich neue Möglichkeiten, um die Geheimnisse zu lüften und eine Heilung für Cosimas Krankheit zu finden. 

Als wenn die Geschichte mit den zahlreichen Charakteren und Schauplätzen nicht kompliziert genug wäre und einiges an Aufmerksamkeit vom Zuschauer erfordern würde, hat man nun noch zusätzliche Figuren ins Spiel gebracht. Doch im gleichen Maße, wie die Geschichte komplizierter wird, werden nun einige Fragen endlich beantwortet. Trotzdem ist die sinnige Erweiterung des Universums ein zweischneidiges Schwert. Das gesamte Konstrukt um Leda, Castor und Dyad kommt gehörig ins wanken, weil es immer komplizierter und vertrackter wird. Wie man Projekte dieser Größenordnung dermaßen unter Verschluss halten konnte, ist da nur eine von vielen Fragen, die sich einem aufdrängen. Man muss dem Drehbuch jedoch zu Gute halten, dass es nie kollabiert und auseinanderfällt. Tatsächlich profitiert die Geschichte mehr von der Erweiterung, als das sie darunter leiden würde. 

Die Castor-Klone sind interessante Charaktere und ein militärischer Gegenpol zu den doch stark geerdeten Leda-Klonen. So ergibt es sich auch, dass Ari Millen zwar in zahlreiche Rollen schlüpfen muss, diese aber alle recht ähnlich sind. Dadurch wird er nicht ganz so stark gefordert, wie Maslany, was seine Leistung jedoch nicht schmälern soll. Maslany hingegen lebt ihre Figuren mittlerweile aus. Eine fantastische Leistung, die im Falle von Alison zwar immer noch überspitzt wirkt, aber immer noch herausragend ist. Interessant auch dann, wenn einer der Klone, eine der Schwestern mimen muss. Hier zeigt sich die wahre Stärke der begabten Schauspielerin. Die durchgeknallte Helena ist mittlerweile wirklich authentisch. Unterstützt wird das Schauspiel von den wahnsinnig guten Effekten. Manchmal kommt man nicht umhin zu denken, dass Maslany tatsächlich einen Zwilling hat, so stark ist alles umgesetzt. 

Als Zuschauer ist man versucht die Sendung auf Maslany und Miller zu reduzieren, jedoch täte man den anderen Schauspielern damit unrecht. Speziell Jordan Gavaris als Felix Dawkins macht wirklich viel Laune und auch die taffe Siobhan (Maria Doyle Kennedy) sowie die wankelmütige Gracie Johanssen (Zoé De Grand Maison) bereichern das Team. 

Neben der doch recht komplexen, leicht ausufernden Story, fällt auch in Staffel 3 die etwas unrunde Handhabe der Atmosphäre auf. Während der große Handlungsbogen recht düster daherkommt, ist die Story rund um Alison extrem leichtfüßig, nachgerade amüsant. Dies wird ein wenig ausgebügelt, indem die Entwicklungen in dem Bereich einfach extrem unterhaltsam sind. BREAKING BAD meets DESPERATE HOUSEWIVES, wobei tatsächlich einmal auf ersteres referenziert wird. So recht ins Gesamtbild einfügen, will sich dieser Teil der Geschichte, trotz aller Verknüpfungen, letztlich nicht. Zudem sieht man sich durch die zahlreichen Parteien gezwungen, zwischen den einzelnen Sets hin- und herzuspringen. Das hemmt manchmal die Handlung und führt zu Unübersichtlichkeit. Alles in Allem spielt aber auch Staffel 3 die Stärken der Vorgänger aus und so bekommt man das gleiche Niveau geboten, wie man es schon aus zwei Vorgänger-Staffeln kennt. Es bleibt nur zu hoffen, dass man irgendwann einen runden Abschluss für alles findet.

  

- Fazit -  

ORPHAN BLACK weiß auch in der 3. Staffel dieselben Stärken wie in den beiden Vorgänger-Staffeln auszuspielen.  Weiterhin bekommt der Zuschauer eine spannende Story rund um die Klone präsentiert. Durch die zahlreichen involvierten Parteien, wird die Handlung leider etwas kompliziert und ufert teils aus, doch letztlich gelingt es der Serie immer, die Handlung voranzutreiben und Spannung aufzubauen. Wirklich herausragend sind weiterhin Tatiana Maslanys Schauspiel in Kombination mit den starken Effekten.

Wertung: 8|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.5/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

- Blu-ray FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 18. März 2016
BD Verleihstart: 18. März 2016

Publisher: Polyband (Staffel 3)

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray) im O-Ring
Wendecover: O-Ring mit FSK Aufkleber. Die Hülle hat kein Wendecover.

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: 6:59:35 Std.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)

Untertitel: 
- Englisch
- Deutsch für Hörgeschädigte

Extras:

Disc 2:

  • Insider: Die Castor Klone (1:24 min.)
  • Staffel 1&2 Rückblick (3:59 min.)
  • Originaltrailer (0:57 min.)
  • Deutscher Trailer (0:55 min.)
  • Trailer
    - Doctor Who (1:07 min.)
    - Intruders (1:03 min.)
    - The Wrong Mans (1:16 min.)
    - Happy Valley (1:48 min.)
    - Prey (1:11 min.)

Kritik Extras
Recht schwache Ausstattung, da ist man von Polyband mehr gewohnt. Lediglich ein kleines Featurette finden sich hier.

Wertung: 3|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

3.0/10 rating 1 vote
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