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Feb20

Samurai 7 - Gesamtausgabe

Samurai 7 - Gesamtausgabe

Originaltitel: Samurai 7
Herstellungsland: Japan

Erscheinungsjahr: 2004
Genres: Fantasy, Science-Fiction, Serie, Anime
Freigabe: FSK-16
Regie: Toshifumi Takizawa

Sprecher: Fumiko Orikasa, Shin'ichirô Miki, Chiwa Saitô u.a.

Preis zum Test: EUR 61,99


 

Inhalt: In einer fernen Zukunft ging auf einem Planeten, der auch die Erde sein könnte, gerade ein langjähriger Konflikt zu Ende, in dem sich rivalisierende Samurai mit allerlei technischen Hilfsmitteln bis aufs Blut bekämpft haben. Leidtragende der Auseinandersetzung waren vor allem arme Reisbauern, deren Ernte regelmäßig von den streitenden Parteien konfisziert wurde. Doch auch in Zeiten des Friedens scheint sich daran nichts geändert zu haben, denn nun werden die Bauern von mächtigen Samurai-Mechas, attackiert, die im Auftrag gieriger Großkonzerte die Bauern unterjochen sollen. Aus diesem Grund schicken die Bewohner des kleinen Dorfes Kanna drei Kundschafter aus, um in der Stadt Samurai-Krieger anzuwerben, die in der Lage sind, das Dorf zu verteidigen ...

   


 

 



- Kritik -
     

Akira Kurosawas DIE SIEBEN SAMURAI (SHICHININ NO SAMURAI, 1954) ist ein Meilenstein der Filmgeschichte. Von Kritikern und Filmfans gefeiert, hat der Film auch mehr als 60 Jahre nach seiner Veröffentlichung nichts von seinen Qualitäten eingebüßt. Das Thema des Films wird immer wieder aufgenommen und inspirierte mit DIE GLORREICHEN SIEBEN (THE MAGINIFECNT SEVEN, 1960) ein Western-Remake, welches erst dieses Jahr erneut neu interpretiert wurde. Die Anime-Serie SAMURAI 7 aus dem Studio Gonzo greift den Plot ebenfalls auf, durchmischt das feudale Japan jedoch mit Steampunk-Elementen und riesigen Mechas und lässt die Schwertkämpfe trotzdem im Zentrum stehen. Eine Kombination die recht schnell ins Lächerliche oder Trashige abdriften kann, wenn nicht das nötige Fingerspitzengefühl an den Tag gelegt wird. 
 

Normal gewachsene Männer, die sich Robotern stellen müssen, die wie Wolkenkratzer in den Himmel ragen, Schwerter schwingen, die länger als Mammutbäume sind und Schusswaffen zücken, die menschengroße Patronen verschießen, das klingt auf dem Papier eher lachhaft. Dem Anime gelingt es jedoch, dass man das Setting ernst nehmen kann. Die Samurai sind strategisch gewieft und können mit ihren übermenschlichen Reaktionen und ihren Katanas ohne weiteres den Roboter Paroli bieten und diese in kleine Stücke zerschneiden. Die phantasievollen Gegnerkonstellationen bieten dadurch viel Raum für abwechslungsreiche Action. Inszenatorisch zeigt man sich jedoch recht wankelmütig. Zumeist sind die Kämpfe stark und dynamisch, dann wiederum ist man sehr sparsam mit den Animationen unterwegs, arbeitet ab und an mit durchwachsenen Zeitlupeneffekten. Für den Detailgrad der Zeichnungen passt manches Mal auch eher die Bezeichnung „zweckdienlich“ besser, an Stelle von „optisch ansprechend“.  Es überwiegen jedoch die positiven Aspekte. 

Harmonisch zudem die Kombination aus dem klassischen Animationsstil und den computer-animierten Mechas. Ähnlich wie bei GHOST IN THE SHELL: STAND  ALONE COMPLEX fügen sich die CGI-Roboter recht gut ins Bild und fallen nicht störend auf. Störender hingegen der Stil mancher Figuren, die teilweise sehr grob designt wirken. Allerdings trifft dies glücklicherweise nicht auf die Hauptfiguren zu. Diese wissen stets zu gefallen, sind nicht nur optisch sehr unterschiedlich anzusehen, sondern auch charakterlich sehr verschieden. Auffällig der Samurai-Roboter Kikuchiyo, der für viel Klamauk sorgt, allein weil es ein 13-jähriger Junge in einem technisch ausgefeilten Roboter-Körper ist, der auch mal Körperteile verliert, ohne dadurch zu sterben. Der Anführer Kanbei präsentiert sich mysteriös und souverän. Kyuzo, der zunächst auf der Gegenseite steht, ist ebenfalls ein sehr spannender Charakter. Selbiges gilt für den jungen Katsushiro, der noch lernen muss, was es bedeutet ein Samurai zu sein. Auch die restlichen Samurai sind überaus interessant. Neben den sieben Samurai gibt es zudem noch die Wasserpriesterin Kirara, den Bauern Rikichi und ein paar andere Nebenfiguren aus dem Dorf. Die Samurai entsprechen dabei weitestgehend dem Original von 1954, profitieren jedoch von der deutlich längeren Laufzeit. Die Charakterentwicklung ist nachvollziehbarer und weniger sprunghaft. Man nimmt sich Zeit, um die Figuren einzuführen, fast schon zu viel und vergisst auch zwischen den Schlachten nicht, weiter an den Figuren zu arbeiten. 

Ebenso wie die Figuren, ist die Handlung effektiv identisch zu Akira Kurosawas Meisterwerk. Man erweitert die Geschichte zudem noch um eine Nebenhandlung. Die Geschichte funktioniert auch im Anime sehr gut, auch wenn es der Regie selbstverständlich an der Finesse eines Kurosawas fehlt. Allerdings wäre das auch etwas zu viel verlangt. Dass SAMURAI 7 dem Meisterwerk nicht das Wasser reichen kann, verwundert nicht, jedoch steht die Anime-Serie ohne weiteres ihren Mann und nutzt das anders geartete Setting gekonnt, um eigenständig genug zu sein, anstatt als platte Kopie zu gelten.

  

- Fazit -  

Samurais, Steampunk, Mechas und ausufernde Schwertkämpfe. SAMURAI 7 profitiert davon, sich an einer herausragende Vorlage bedienen zu können, ohne dabei zu einer schwachen Kopie zu verkommen. Man erweitert die Geschichte, nutzt die Laufzeit für die Charakterisierung und das phantasievolle Setting für abwechslungsreiche Action. Ein paar Minuten kürzer hätte es allerdings ruhig sein können und man sollte selbstverständlich eine Faible für unrealistische Action mit sich bringen. Weitere Abzüge in der B-Note gibt es beim Zeichenstil, der trotz des opulenten Budgets manchmal an Finesse zu wünschen übrig lässt und der Humor ist zuweilen doch etwas infantil. Doch im Großen und Ganzen ist SAMURAI 7 eine gelungene Serie.

Wertung: 7.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

8.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 25. November 2016
BD Verleihstart: 25. November 2016

Publisher: Nipponart (Gesamtausgabe)

Verpackung: Digipak
Wendecover: Nein

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 650 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD 5.1)
2. Japanisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:

  • Poster
  • Aufkleber

Kritik Extras
Die Aufmachung im Digipak mit stabilem Pappschuber ist von gewohnt guter Qualität. Zudem bekommt man die Serie nicht nur auf BD, sondern gleichzeitig auf DVD. Fraglich nur, ob das den Leuten überhaupt einen wirklichen Mehrwert bietet. Extras findet man ansonsten keine. Dafür liegt der Box noch zwei Poster bei. 

Wertung: 4|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
Sascha Weber

Sascha Weber

Sep05

Point Break

Geschrieben von: Kevin Zindler Point Break

Der junge FBI-Agent Johnny Utah (Luke Bracey) infiltriert ein Team von Extremsportlern unter der Führung von Bodhi (Édgar Ramírez), das unter Verdacht steht, eine Reihe von beispiellosen und sehr ausgeklügelten Angriffen auf Unternehmen begangen zu haben. Auf seiner gefährlichen Undercover-Mission kämpft Utah nicht nur um sein Leben, sondern versucht auch, das Extremsportler-Team als die Architekten der wahnwitzigen Verbrechen zu überführen, die das Bestehen der weltweiten Finanzmärkte bedrohen.

7.0/10 rating 1 vote

   

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