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Jun07

Seattle Superstorm

Seattle Superstorm

Originaltitel: A disaster of epic proportions
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2011
Genre: Science-Fiction
Freigabe: FSK-16
Regie: 
Jason Bourque

Darsteller: Jesse Moss, Esai Morales, Brenda Crichlow, Michelle Harrison, Martin Cummins u.a.

Ein unbekanntes Flugobjekt wird über dem Pazifik abgeschossen. Als ein Team losgeschickt wird, um es zu bergen, taucht aus dem Nichts eine mysteriöse schwarze Wolke auf, die schnell zu einem Unwetter heranwächst. Major Emma Peterson (Ona Grauer) wird mit der Aufgabe betraut, für die Sicherheit der Stadt Seattle zu sorgen, während sich ihr Verlobter Tom Reynolds (Esai Morales) um ihre beiden Kinder kümmern soll. Er schickt die Teenager nach Hause und ahnt nicht, dass er sie dabei direkt in die Gefahr laufen lässt - denn der Sturm der nun losbricht, muss mit allen Mitteln gestoppt werden, bevor der ganze Planet zerstört wird.

- Kritik -

Der US-Sender Syfy ist für Fans des gepflegten Trash wirklich eine kleine Offenbarung, da wirklich kein anderer Sender mit einer derartigen Beharrlichkeit völlig absurde Billigfilme produziert. Prägnante Titel wie „Piranhaconda“, „Planet Raptor“, „Mega Python vs. Gatoroid“ sind eher die Regel, als die Ausnahme. Der hier vorliegende „Seattle Superstorm“ ist Projekt, welches sich als eine Art kleiner Bruder von Emmerichs „The Day After Tomorrow“ versteht und sogar mit einem verhältnismäßig hohen Budget ausgestattet wurde. 

Die Optik – abseits der leider weniger gelungenen – ist auch wirklich ziemlich ansehnlich und bietet mit gelungener Farbgebung, solider Kamera und ansehnlichem Schnitt mehr als die meisten anderen SyFy-Filmprojekte. Dennoch sei anzumerken, dass diese Tatsachen etwas relativiert werden. „Seattle Superstorm“ kommt nämlich mit gefühlten sechs Sets aus, was wirklich mau ist. Obgleich die Optik in den effektfreien Szenen ziemlich ansehnlich ist, kann man das von jenen welche spektakulär sein wollen, kaum behaupten. Die Effekte sind auf typischem Syfy-Niveau, was an dieser Stelle kein Lob darstellen soll. CGI erkennt man sofort als solches und wird obschon dieser Tatsache viel zu viel genutzt.

Inhaltlich wird einem aber auch in intellektueller Hinsicht wirklich einiges zugemutet. Zuviel könnte man glatt sagen. Ein Beispiel: Es gibt eine Szene in der ein Ermittler zu dem Ort fährt, wo das mysteriöse abgeschossene Objekt (welches den zentralen Aufhänger für den zarten Plot bildet, da es vermeintlich für den Supersturm verantwortlich ist) in einen See gefallen ist. Als soweit noch logische Konsequenz werden Taucher hinunter geschickt, um das Objekt zu untersuchen. Der scharfsinnige Ermittler beäugt die Aktion der Taucher mit stoischer Ruhe von einem kleinen Steg aus. Im nächsten Moment sieht man, dass nur die Sauerstoffflaschen der Taucher wieder auftauchen, da sie offensichtlich verunglückt oder gar ermordet wurden. Anstatt jetzt aufgebracht, nervös, emotional oder ängstlich zu reagieren bleibt der Ermittler seinem Stoizismus treu und kommentiert das Ereignis nur mit einem schnöden: „They are gone!“

Das kommt selbst für einen Trashfan überraschend, da es kaum dämlicher geht. Derartige Szenen sind allerdings exemplarisch für die inhaltliche Seite des Films. Darstellerisch ist „Seattle Superstorm“ ebenfalls keine Offenbarung, was aber zu erwarten war. 

 

- Fazit -

„Seattle Superstorm“ ist ein fehlgeschlagener Versuch mit wenig Mitteln einen funktionierenden Katastrophenfilm auf die Beine zu stellen. Zwar ist die Optik relativ ansehnlich, aber die schlecht getricksten Effektszenen und das katastrophale Drehbuch machen den Film zur wortwörtlichen Qual.
 

Bewertung: 3 | 10

 

Durchschnittliche Userbewertung

4.6/10 Bewertung (7 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD-Verkaufstart: 16.05.2012 
DVD-Verleihstart: 16.05.2012 

Label: Great Movies
Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: ja

Ton:
1.Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2.Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Bild: 16:9 (1.85:1)
Laufzeit: ca. 85 Minuten
Uncut: Ja

Extras:

  • Trailershow
  • Bildergalerie

Review Extras:
Zur Verfügung stand nur der DTP US-Pressescreener, welcher nur den O-Ton und kein Bonusmaterial bot

Bewertung: x.x | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

6.3/10 Bewertung (3 Stimmen)
Giuliano Bertini

Giuliano Bertini

   

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