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Okt26

Space Battleship Yamato

Space Battleship Yamato

Originaltitel: Space Battleship Yamato
Herstellungsland: Japan
Erscheinungsjahr: 2010
Genre: Horror
Freigabe: FSK-18
Regie: Takashi Yamazaki
Darsteller: Takuya Kimura, Meisa Kuroki, Koyuki, Aya Ueto, Tsutomu Yamazaki u.a.

Seit nun schon vielen Jahren wütet ein alles zerstörender Krieg zwischen der Menschheit und den außerirdischen Gamilon, der bereits schwere Verluste forderte. Die Erdatmosphäre ist aufgrund unzähliger Meteor-Bombardements radioaktiv verseucht, weswegen die wenigen Überlebenden auf unbestimmte Zeit in unterirdischen Bunker-Städten ausharren müssen. Doch als die Menschen erfahren, dass ihre Erzfeinde über die nötige Technologie verfügen, um die Erde wieder bewohnbar zu machen, kommt neue Hoffnung auf. Mit dem letzten übrig gebliebenen Kampfschiff Yamato begibt sich eine Gruppe tapferer Männer auf den gefährlichen Weg nach Iscandar. Wird sich die Yamato-Truppe dort gegen die übermächtige Gamilon-Flotte behaupten können?

- Kritik -


Space Battleship Yamato, ein Name den in Deutschland wohl nur die wenigsten kennen werden. In Japan jedoch, genießt die Vorlage einen Statuswert den man mit Star Trek vergleichen kann. Die Serie avancierte nach 1974 zu einem richtigen Kultstatus und genießt bis heute, wie der Erfolg des Filmes es bewies, enorme Beliebtheit. Dabei behandelt er ein schwieriges Thema, immerhin ehrt die Serie hier eine Waffe ab, welche zu einer grausamen Zeit entstand. Das Schlachtschiff Yamato, das größte das jemals gebaut wurde, ist in Japan jedem bekannt, was auch den Erfolg des Franchises erklärt. Bei der Ankündigung des Realfilmes stellte sich die Frage ob die Japanische Filmindustrie einen solchen Cgi-geladenen Film tragen könnte. Regisseur Takashi Yamazaki ist kein Niemand in Japan. Seine Filme Always und Always 2 waren dort große Erfolge. International kennt man seinen komplett aus dem Computer geschaffenen Godzilla aus Always 2. Für die Effekte konnte man sich also entspannen, da er sich sehr gut mit seiner Arbeit auskennt. Nun bleibt nur die Frage, kann man diese Story gut in einem ernsten Film rüberbringen?

Trash soll man hier keinen erwarten, denn der Film nimmt sich ernst. Die Story der Menschheit die am Rande der Vernichtung steht wird schon mit der Öffnungssequenz recht Dramatisch angegangen. Leider kann der Film dieses Gefühl nicht die gesamte Lauflänge über halten. Das Problem liegt hier am Drehbuch, denn man hat die 26-teilige erste Staffel komplett in einen Film gepresst. Dabei zeigte jüngstens noch Die Legende von Aang, dass dies zu großen Schwierigkeiten führt. Während der Sichtung des Films hat man öfters das Gefühl, dass entweder einiges Fehlt oder andere Sachen einfach zu schnell passieren. Wieso man den Film nicht aufgeteilt hat, wie z.B. Death Note oder Gantz, bleibt ein Rätsel. Vor allem die Vielzahl an Charakteren leidet daran, da das Drehbuch bis auf Susumu Kodai (Takuya Kimura) Daisuke Shima ( Naoto Ogata) und Kapitän Okita (Tsutomu Yamazaki) kaum auf andere Figuren eingeht. Für den Film fatal, da es einem als Zuschauer bei den dramatischen Szenen in der Mitte und gen Ende des Filmes ziemlich egal ist wer denn nun lebt oder stirbt. Des Weiteren wirft einem der Film eine vorhersehbare 08/15 Liebesstory. Über die Antagonisten des Films, den Gamilonern, kann man streiten. Einerseits werden die Änderungen für Kenner der Serie überflüssig vorkommen. Das Strukturierte, und mit (wie so oft in japanischen Serien) Anlehnungen an das dritte Reich, militaristische Volk wird hier zu einem Kollektiv das wie ein Insektenvolk lebt.

Es fehlt einfach die starke Präsenz welche sie in der Serie hatten. Ihr Aussehen wird hier lange geheim gehalten damit man das Gefühl vom unbekannten Aggressoren bedroht zu sein mit den Protagonisten teilen kann. Ein weiteres Problem sind etwaige Logikfehler. So warpt sich die Yamato in einer Szene durch einen Planeten, obwohl einem vorhin noch gesagt wurde dass man nicht durch Objekte warpen könnte, da dies zur sofortigen Vernichtung führt. Oder das unglaubwürdige Kampfverhalten der Soldaten, die in Rambo Manier durch die Gegend Schießen ohne überhaupt zu zielen. Die Schauspieler indes, verkörpern ihre Rollen ganz akzeptabel.

Der Film kann seine inhaltlichen Schwächen nicht leugnen, dafür kann er aber technisch punkten. Der Film sieht erstens fantastisch aus. Takashi Yamazaki hat wirklich tolle Arbeit geleistet was die Effekte anbelangt. In Anbetracht des Budgets (welches zwischen 15-25 Mio. $ geschätzt wird) gibt es hier wirklich wenig zu meckern. Lediglich bei den Aliens wollen die Effekte nicht ganz überzeugen. Zweitens sind auch die Designs überaus gelungen. Die Raumschiffe, vor allem die der Gamiloner sehen wirklich beindruckend aus. Man würde am liebsten mehr des ganzen sehen, vor allem das titelgebende Raumschiff hat überraschend wenig Szenen zu bieten. Dabei sollte man doch versuchen ihr Denkwürdige Szenen zu vergeben. Weiterhin punktet der Film auch mit einem tollen Soundtrack. Vor allem die Herzen der Fans wird er schneller pumpen lassen, da er als direkte Hommage an die Vorlage dient. Er passt zum Film und untermalt die Szenen sowie sämtliche Gefühle sehr gut.

 

- Fazit -

Durch die vielen inhaltlichen Probleme des Drehbuchs, bleibt lediglich ein unterhaltsamer Science-Fiction Film, dem man jedoch sein verschenktes Potenzial ansieht. Sieht gut aus und braucht sich nicht vor anderen Filmen zu verstecken. Mangelt jedoch an einer gut ausgebauten Story mit packenden Emotionen. Der Film zeigt aber dass aus Japan immer noch gute Space Operas kommen können. Hoffentlich lernen sie hier aus den Fehlern und machen es in Zukunft noch besser. Denn an Science-Fiction Animes mangelt es im Land der aufgehenden Sonne nicht.

Bewertung: 7 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

7.6/10 Bewertung (5 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 


DVD Verleihstart: 
DVD Verkaufstart: 30.09.2011

Label: Splendid
Verpackung: Keepcase
Wendecover: Ja

Bild: 2,35:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: 132 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1) 
2. Japanisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Niederländisch

Extras

  • Trailershow

Kritik Extras
Außer eine Trailershow nichts weitere zu finden. Schade eigentlich.

Bewertung: 0 | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
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