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Jun21

Tokyo Ghoul - Vol. 1

Tokyo Ghoul - Vol. 1

Originaltitel: Tôkyô gûru
Herstellungsland: Japan

Erscheinungsjahr: 2014
Genres: Horror, Fantasy, Anime, Tv-Serie
Freigabe: FSK 16
Regie: 
Shuhei Morita
Darsteller: Kana Hanazawa, Sora Amamiya, Mamoru Miyano, Takayuki Sugô, Katsuyuki Konishi u.a.

Preis: 27,49.- Euro


 

Mitten in Japans Hauptstadt Tokyo leben sie: Ghule, die sich von Menschen ernähren. Das muss auch der 18-jährige Bücherwurm Ken am eigenen Leib erfahren, als ihm sein Schwarm Liz bei einem Date die köstlichen Innereien aus dem Leib reißen will. Der Schwerverletzte erwacht kurz darauf im Krankenhaus – und erfährt, dass ihm die Organe seiner Angreiferin transplantiert wurden. Schnell stellt er fest, dass mit ihm irgendetwas nicht stimmt: Normales Essen riecht und schmeckt verdorben, nichts, was er zu sich nimmt, kann er verdauen. Dafür bekommt er bei Hunger ein rotes Auge und entwickelt, sehr zu seinem Verdruss, Appetit auf Menschenfleisch – selbst auf seinen besten Freund Hide. Ob Ken will oder nicht, seine Entwicklung zum Ghul schreitet unaufhaltsam voran…

 


 

 



- Kritik -

Während US-Cartoons in der Regel familiengerechte Unterhaltung bieten und recht handzahm sind, zeigen sich japanische Anime-Serien und -Filme deutlich vielfältiger. Ob SciFi, Action, Drama oder Horror. Hier werden alle Genres bedient. Das westliche Publikum tut sich oftmals etwas schwer damit, Erwachsenenunterhaltung in gezeichneter Form zu konsumieren und somit fristen Animes in Deutschland eher ein Nischendasein. KAZÉ Anime hat sich recht fest in dieser Nische etabliert und bringt immer wieder sehenswerte Animes nach Deutschland. Dass KAZÉ auch hinter seinem Konzept steht, zeigt sich auch in den Veröffentlichungen. So erscheint die  Limited Edition von TOKYO GHOUL – VOL. 1 mit einem Sammelschuber. In diesem ist Platz für alle vier noch erscheinenden Discs der 1. Staffel.  

Zusätzlich bekommt der Käufer noch den ersten Manga, auf dem die Serie basiert. So hat man als interessierter Zuschauer die Chance die Umsetzung direkt mit der Vorlage zu vergleichen. Episoden 1 und 2 decken dabei die Geschehnisse des Manga ab. Wer sich also nicht spoilern lassen möchte, sollte sich den Manga erst nach der Sichtung von VOL. 1 zu Gemüte führen.  

Mit insgesamt 75 Minuten Laufzeit ist TOKYO GHOUL – VOL. 1 recht zügig geguckt und die Kurzweiligkeit der Serie lässt die Zeit zudem wie im Fluge vergehen. Langeweile kann hier nicht aufkommen. Unsere Hauptfigur ist Ken, ein Schüler, der gerne Bücher liest und sich nie hätte träumen lassen, dass er jemals in die Welt stolpern würde, die er gezwungenermaßen betritt. Tokyo Straßen sind nicht mehr sicher, denn Ghule treiben hier ihr Unwesen. Diese Untoten sind von normalen Menschen nicht zu unterscheiden, morden jedoch, um an Menschenfleisch zu kommen. Die einzige Nahrung, abseits von Kaffee, die für sie bekömmlich und nahrhaft ist. 

Als Ken die Organe einer verstorbenen Ghula transplantiert bekommt, regt sich ein Hunger in ihm, den er mit menschlicher Nahrung nicht zu stillen vermag. Und voller Schrecken muss er erkennen, wie grausam die Welt der Ghule ist, nur durch die Hilfe freundlich gesinnter Ghule ist er in der Lage zu überleben. Gleichzeitig findet er auch keinen Anschluss mehr in der menschlichen Welt. 



TOKYO GHOUL bietet eine sehr interessante Prämisse und mit Ken einen überaus spannenden Charakter. Hier bekommt man keinen klassischen Zombie-Slasher präsentiert, sondern eine Horror-Serie mit Köpfchen. Was in WARM BODIES (2013) in TWILIGHT-artiger Manier umgesetzt wurde, wird hier deutlich tiefgründiger angegangen. Durch Kens Dualität (Mensch/Zombie) entwickelte sich eine innere Zerrissenheit, unter der er zu zerbrechen droht. Der Junge wird gezwungen sich weiter zu entwickeln, da sonst der Tod droht. Dabei droht der Tod nicht nur von rivalisierenden Ghulen, die sprichwörtlich über Leichen gehen und überaus territorial sind, sondern auch durch die Polizei, welche den Ghulen den Garaus machen möchte. Als wäre das nicht genug, gibt es noch einen weiteren mächtigen Mitspieler, der mit seinem Handlanger Jason (mit entsprechender Jason-Maske) Jagd auf Ghule macht. Neben Ken bleiben die restlichen Figuren jedoch relativ flach in ihrer Charakterisierung. 

In Episode 1-3 werden die Weichen für eine spannende Serie gestellt. Neben der unterhaltsamen Geschichte trumpft TOKYO GHOUL allerdings auch mit rasanter und blutiger Action auf. Hier unterscheiden sich die Ghule auch von der klassischen Horrorfigur und heben sich deutlich von Zombies ab. Denn Ghule sind weder dumm, noch langsam oder schwach. Mit einem Ghul-Tentakel ausgestattet, sind die Untoten in der Lage Menschen ohne weiteres in Fetzen zu reißen. Hier schlägt man fast schon etwas zu sehr über die Stränge, aber immerhin bleibt es dadurch sehr kurzweilig. 

 

- Fazit -

Die ersten drei Episoden sind überaus vielversprechend. Düster, action- und facettenreich, hier wird die Basis für eine gelungene Serie gelegt. In den nächsten Episoden können auch gerne die anderen Figuren etwas mehr Profil bekommen und auch die restlichen Spieler dürfen stärker in Erscheinung treten, aber ansonsten läuft hier alles richtig.

Wertung: 8|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

- Bluray FACTS UND EXTRAS -

 

Bluray Verleihstart: 24. April 2015
Bluray Verkaufstart: 24. April 2015

Publisher: Kazé (Vol. 1 / Limited Edition)

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 74 Minuten (Tragödie 26:03 Min., Einsamkeit 24:01 Min., Tauben 24:01 Min.)
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 2.0 Stereo)
2. Japanisch (DTS-HD Master Audio 2.0 Stereo)

Untertitel: 
- Deutsch

Extras

  • Trailer "Btooom!" (1:27 Min.)
  • Trailer "Devil Survivor 2: The Animation" (1:16 Min.)
  • Trailer "Senran Kagura" (1:45 Min.)

Kritik Extras
Extras über die Produktion des Anime findet man leider  nicht auf der Disc. Trotzdem kommt die Veröffentlichung nicht ohne Extras daher. Zum einen wird gleich ein Pappschuber mitgeliefert, in dem alle noch erscheinenden BDs der 1. Staffel Platz finden. Zum anderen liegt auch gleich der erste Manga dabei, so dass man gleich einen Vergleich zur Serie ziehen kann. 

Erwähnenswert auch das Wendecover, das nicht nur die Problematik mit dem FSK-Logo löst, sondern auch zwei clevere, da unterschiedliche Motive bietet. 

Wertung: 3|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

3.0/10 rating 1 vote
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