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Filmtipp  

   

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Jun29

BD Kritik: John Wick - Kapitel 2

BD Kritik: John Wick - Kapitel 2

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Originaltitel: John Wick: Chapter 2
Herstellungsland: Hong Kong, Italien, Kanada, USA

Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Action, Thriller, Krimi
Freigabe: FSK-18
Regie: Chad Stahelski

Darsteller:
 Keanu Reeves, Common, Laurence Fishburne u.a.

Preis zum Test: EUR 14,99


 

Inhalt: John (Keanu Reeves) ist ein weiteres Mal gezwungen aus seinem Ruhestand zurückzukehren: Ein ehemaliger Kollege wurde damit beauftragt, die Kontrolle über eine mysteriöse, international agierende Organisation von Auftragskillern zu erlangen. Ein alter Blutschwur verpflichtet John ihm dabei zu helfen. Er reist nach Rom, wo er gegen einige der tödlichsten Killer der Welt antreten muss ...

 


 

 



- Kritik -
    

JOHN WICK, wenngleich an den Kinokassen nicht übermäßig erfolgreich, war 2014 so etwas wie ein Sleeper Hit. Gerade einmal 20 Millionen Dollar Budget wurden für den Actionkracher aufgebracht. Mit Leichtigkeit schoss sich Hauptdarsteller Keanu Reeves in seiner Rolle als ehemaliger Auftragskiller in die Herzen der Zuschauer. Im zweiten Kapitel der Filmreihe wird John Wick erneut aus seinem geplanten Ruhestand gerissen. Was mit einem beinahe unmöglichen Auftrag beginnt, wandelt sich innerhalb kürzester Zeit in eine Vendetta.

Mit JOHN WICK hat sich Keanu Reeves ein neues Denkmal gesetzt. So simpel die Geschichte war, so rasant war die Action. Eine Man könnte fast soweit gehen und die Figur des John Wick als Kult zu bezeichnen. Doch darüber entscheiden die kommenden Jahre. Zweifellos könnte der Charakter kaum eindimensionaler gezeichnet sein. Ein von allen gefürchteter Auftragskiller, der wie ein Teufel, ein Berserker durch seine Gegner pflügt. Eine perfekt ausgebildete Killermaschine, die selbst den Terminator blass aussehen lässt. John Wick versteht sich sowohl auf den (un)bewaffneten Nahkampf und ist ein erstklassiger Schütze. Ob Pistole, Gewehr oder Schrotflinte, nahezu jeder Schuss sitzt. In KAPITEL 2 liefert man mehr vom Bekannten ab und lässt John Wick noch mehr aus den Vollen schöpfen.

Wie bereits im ersten Teil ist auch die Geschichte des zweiten Kapitels unterm Strich kaum der Rede wert. Die Handlung zeigt jedoch das Königreich, über das Winston (Ian McShane) herrscht. Das organisierte Verbrechen floriert, Auftragsmord ist ein ertragreiches Geschäft. Entsprechend viele Killer haben sich dem großen Netzwerk angeschlossen. Trotz alledem herrschen strenge Gesetze und Regeln, denen sich alle Beteiligten unterwerfen müssen, wenn sie nicht die Exkommunikation riskieren wollen. Letzteres ist der sichere Tod, ein Freibrief für alle Killer dieser Welt, dem Gebrandmarkten das Lebenslicht auszupusten. Dass man diese Regeln sehr ernst nimmt, zeigt sich in einem ausufernden Schlagabtausch zwischen Wick und Cassian (Common), der in einem Hotel endet, welches ob seiner Zugehörigkeit zum Netzwerk als neutraler Boden gilt. Mord ist in diesen Räumlichkeiten nicht gestattet und so setzt man sich stattdessen an eine Bar und vertagt den Zweikampf.

Bereits Teil eins war ein völlig überzeichneter Actionkracher, der sich nicht nennenswert dem Realismus beugte und der Unterhaltung den Vorrang gab. JOHN WICK: KAPITEL 2 zelebriert seinen Status dahingehend noch viel stärker. Nicht nur dass die Unterwelt mit ihren absurd großen Netzwerk völlig überdimensioniert wirkt. Auch die Action dreht den Gashahn so richtig auf. John Wick ist der menschgewordene Tod, der bei seinem Rachefeldzug fasst genauso viele Leichen hinterlässt, wie Patronenhülsen. Die Inszenierung ist dabei erstklassig. Regisseur Stahelski profitiert zweifellos von der Leidenschaft, die Reeves in seine Rolle steckt. Und der Nutzer profitiert von der Bereitschaft Stahelskis, die Action nicht erst im Schnittraum entstehen zu lassen. Lange Sequenzen, in denen Wick gezielt in Köpfe und Körper schießt dominieren das Bild. Eine dichte Atmosphäre, die durch die ästhetischen Set Pieces und Locations noch untermauert wird. Neben den ausufernden Schusswechseln sind auch die Zweikämpfe sagenhaft. Reeves, der Judo-Erfahrung hat und für den Film wochenlang Brazilian Jiu-Jitsu trainiert hat, zeigt eine umfangreiche Palette an Griffen, Würfen, Hebeln, Schlägen und Tritten. Es ist längst nicht so verspielt, wie die meisten Eastern und lässt dem Film dadurch eine gewissen Pseudo-Realismus angedeihen. Zudem findet auch der Score den passenden Unterton und treibt die Action knallhart voran. Immer mal wieder lässt man den Zuschauer durchatmen, um dann mit einer neuen Action-Sequenz aufzuwarten. Langweile kommt dadurch keine auf.

Dafür bleiben die Figuren allesamt auf der Strecke. Wick, wird noch viel stärker auf seine Urinstinkte reduziert. Er darf seine menschliche Seite nur in wenigen Szenen zeigen, in denen er auf seinem Smartphone Videos von seiner verstorbenen Frau ansieht. Der ambitionierte Santino D’Antonio (Riccardo Scamarcio) wird zum ruchlosen Mob-Boss, der für seine Ziele über Leichen geht und damit ein verachtenswertes Verhalten an den Tag legt. Ein dankbarer, aber einfach gestrickter Antagonist. Und auch Winston ist einfach nur prinzipientreuer Souverän, der alle Fäden seines Netzwerks in der Hand halt und darauf achten, dass nach den vereinbarten Regeln gespielt wird. Winston könnte sich in nachfolgenden Filmen allerdings zu einer recht interessanten Figur entwickeln, wenn man diese Karte galant ausspielt. Es wird jedoch recht deutlich, dass kein (unnötiger) Ballast mitgeschleppt wird, der das Tempo des Films drosseln könnte. Ein wenig platt ist es bei näherer Betrachtung allerdings schon.

Der Untertitel lässt es erahnen, die Geschichte um John Wick ist noch nicht abgeschlossen. Die Handlung des Films wird glücklicherweise sauber abgeschlossen, allerdings stößt man mit beiden Händen das Tor zum nächsten Kapitel auf. In gewisser Weise könnte man dies als Cliffhanger bezeichnen, doch stört dies keineswegs, sondern lässt freudig in die Zukunft blicken.

 

- Fazit -  

Man muss sich bei JOHN WICK: KAPITEL 2 im Klaren darüber sein dass nicht versucht wird realistisch zu unterhalten. Stattdessen erfolgt eine comichaft inszenierte Darstellung, die Laune macht, einer Hinterfragung jedoch nicht allzu lange standhält. Das Bild der Unterwelt ist nicht minder hanebüchen. Ein riesiges Netzwerk dessen Mitglieder allgegenwärtig sind. Das vorrangige Ziel des Films ist es jedoch, mit Action zu unterhalten und hier punktet der Film. JOHN WICK: KAPITEL 2 nimmt sich die wenigste Zeit wirklich ernst und ist die Antwort Hollywoods auf das Genre des Heroic Bloodsheds (Hong-Kong-Blut-Oper) der 80er und 90er Jahre. Cool, lässig, brutal, an den Haaren herbeigezogen und Unterhaltung pur. Ein Muss für Action-Fans.

Wertung: 8.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

8.3/10 Bewertung (4 Stimmen)

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 22. Juni 2017
BD Verleihstart: 22. Juni 2017

Publisher: Concorde

Verpackung: Presse BD
Wendecover: -

Bild: 2,40:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 123 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 7.1, (Dolby Digital 2.0 Stereo)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 7.1, Dolby Atmos 5.1)
3. Audiokommentar (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel:
- Deutsch für Hörgeschädigte

Extras: 

  • Audiokommentar mit Keanu Reeves und Chad Stahelski (in Englisch)
  • Entfallene Szenen
    ° Aurelio [4:09 Min.]
    ° Santino räumt auf [1:55 Min.]
    ° Im Vatikan [2:05 Min.]
  • Featurettes
    ° RetroWick: Der unerwartete Erfolg von John Wick [4:32 Min.]
    ° John Wick im Training [11:58 Min.]
    ° Wick-vizzed [5:12 Min.]
    ° Die Verbrecherwelt des John Wick [5:04 Min.]
    ° Freunde und Vertraute: Keanus und Chads Zusammenarbeit [9:53 Min.]
    ° Car Fu zum Mitfahren [4:43 Min.]
    ° Kameratest: Entwicklung einer Kampfszene [10:07 Min.]
    ° Wicks "Werkzeugkiste" [8:12 Min.]
    ° Mitgezählt [3:08 Min.]
    ° Wicks Hund [1:35 Min.]
  • Trailer
    ° Deutscher Teaser [1:41 Min.]
    ° Deutscher Kinotrailer [1:32 Min.]
    ° Original Teaser [1:41 Min.]
    ° Original Kinotrailer [1:34 Min.]
  • Programmtipps (Trailer-Show):
    ° Gridlocked - In der Schusslinie [1:11 Min.]
    ° Taboo - Die komplette 1. Staffel [1:30 Min.]
    ° The Nice Guys [2:07 Min.]
    ° Gefährliche Brandung [1:26 Min.]

Kritik Extras
Über eine Stunde Featurettes zur Kampfchoreographie, zum Kampf- und Waffentraining und verschiedenen Entwicklungsstationen. Sehr sehenswert und unterhaltsam.

Wertung: 8|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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Sascha Weber

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