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Jul16

Android Cop

Android Cop

Originaltitel: Android Cop
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2014
Genres: Action, Science-Fiction
Freigabe: FSK 18
Regie: Mark Atkins

Darsteller: Michael Jai White, Randy Wayne, Larissa Vereza, Charles S. Dutton u.a.

Los Angeles im Jahr 2045: Detective Hammond (Michael Jai White) ist alles andere als begeistert, als sich sein neuer Partner (Randy Wayne) als Android entpuppt. Dennoch raufen sich die beiden zusammen, um gemeinsam in die 'Zone' vorzudringen, ein abgesperrtes Gebiet der Stadt, in dem verarmte Menschen leben, die von einer unheilbaren und schweren Viruserkrankung befallen sind. Dort sollen sie Helen (Larissa Vereza), die Tochter des Bürgermeisters Jacobs (Charles S. Dutton), retten. Während ihrer Mission finden die ungleichen Polizisten heraus, was die Bewohner der 'Zone' wirklich krank gemacht hat. Dadurch geraten sie selbst in das Visier einer gefährlichen Regierungsverschwörung, in die auch der Bürgermeister verstrickt ist. Doch ihre Feuerkraft ist genauso tödlich wie das Virus…

- Kritik -   

Das Independent-Studio The Asylum ist sicher nicht der Inbegriff qualitativer und hochwertiger Unterhaltung. Allerdings kommt es nicht selten vor, dass die Mockbuster-Schmiede unterhaltsame Trash-Granaten wie „Mega Piranha“ oder „Mega Python vs. Gatoroid“ auf den Markt schmeißen. Die Macher arbeiten bei geringen Budgets enorm Effizient. Die gewollt trashigen Streifen funktionieren in der Regel besser, als die, die sich zu ernst nehmen.

Da dem Studio für die Werbung nur recht überschaubare Mittel zur Verfügung stehen, haben sich die Verantwortlichen einige – teils grenzwertige – Strategien auf die Fahne geschrieben, um ihre Produkte besser an den Mann beziehungsweise die Frau zu bringen: Total hanebüchene Filme, in denen nichts unmöglich ist (Fliegende Haie, Genmanipulierte Echsen usw.) – mit ehemaligen Stars als zusätzliche Moneymaker (Linda Hamilton, Carl Weathers, Dee Wallace) - die im Zuge anderer Blockbuster in die Regale kommen und deren Titel fast 1zu1 kopieren („War of the Worlds“, „The Terminators“, Transmorphers“, „2010: Moby Dick“ etc.). Extrem starke Artworks schmücken zusätzlich die DVD/Bluray- Cover, welche einen aufwendigen Film vermuten lassen und häufig an das große Kino-Vorbild erinnern. Das zieht nicht nur Konsumenten an, die gezielt diese Filme kaufen, sondern (aus Sicht des Verbrauchers) leider auch verwirrte unerfahrene Kunden.

„Android Cop“ ist die The Asylum Version von „RoboCop“ und „Dredd“ und kann mit B-Actionstar Michael Jai White („Blood and Bone“, „Undisputed 2 – Last Man Standing“) einen relativ namenhaften und durchaus beliebten Hauptdarsteller aufbieten, wobei sich sicher viele Fragen werden, was verdammt nochmal Black Dynamite in so einem Streifen zu suchen hat. Da dieser aber sichtlich Spaß an der Produktion hatte, wirkt sich das sehr positiv auf den gesamten Film aus. Insbesondere der recht unspektakuläre und gestreckte Mittelteil wird relativ gut überbrückt, da White mit Film-Partner Randy Wayne gut harmoniert und sie sich einige witzige und – zugegeben - ziemlich platte Dialoge liefern.

 

Hauptgegenstand der Wortgefechte sind natürlich die Unterschiede beider Cops (Mensch/Maschine). Wer Action erwartet, sollte nicht zu hohe Ansprüche haben. Die Kulissen sind überschaubar und steril, die Angreifer treten nur in geringer Anzahl auf. Aber: Der Anfang beziehungsweise das Finale bieten durchaus gute Sequenzen. Es wird ordentlich geballert und White darf einige Male sein Können unter Beweis stellen. Eine Szene ist besonders gut gelungen, als es zu einem im „Dredd-Slomo-Stil“ inszenierten Schusswechsel kommt.

Das lässt sich alles sehr gut anschauen. Die Aufmachung des „Android Cops“ wurde – nett ausgedrückt – dem Budget angepasst. Die rar gesäten Effekte können hingegen überzeugen und weisen Produktionen höherer Preiskategorien teilweise in ihre Schranken. Die Story – wenn man davon überhaupt sprechen möchte – wird recht hölzern erzählt und dient als Füllmaterial, welche aber eine „überraschende“ Wendung in petto hat.

 

- Fazit -

„Android Cop“ ist objektiv betrachtet nicht wirklich besser als das, was man sonst so aus dem Hause The Asylum gewohnt ist. Er ist spannungsarm und beängstigend stumpf. Dennoch versprüht der Film einen gewissen Charme und kann dank des guten Zusammenspiels seiner Haupt-Protagonisten Michael Jai White und Randy Wayne so manche Schwäche ausbügeln. Die soliden Actionszenen – welche im überschaubaren Rahmen stattfinden – wissen ebenso zu überzeugen, wie die wenigen Special-Effects. Asylum-Fans können sich auf einen der besseren Titel freuen und wissen die Vergleiche und Bewertungskriterien einzuordnen. Neulinge, die mit derartigen Produktionen nicht vertraut sind, sollten mit einer entsprechenden Erwartungshaltung an den Film herangehen.

Wertung: 5|10

 

Durchschnittliche Userbewertung

5.6/10 Bewertung (9 Stimmen)

 

- Bluray FACTS UND EXTRAS -

 

Bluray Verleihstart: 20. Februar 2014
Bluray Verkaufstart: 21. Februar 2014

Publisher: Edel Germany

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Nein

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 82 Minuten (inkl. Abspann)
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (
DTS-HD Master Audio 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)

Untertitel:
keine

Extras

  • Bonus-Film: „Universal Soldiers“ (85 Minuten)
  • Gag Reel (1.23 Minuten) 
  • Making-Of (6.36 Minuten)
  • Original-Trailer (1.16 Minuten)
  • Trailershow
    *Universal Soldiers (0.55 Minuten)
    *Thrill to Kill (1.43 Minuten)
    *Sharknado (1.10 Minuten)
    *Zombie Invasion War (1.23 Minuten)
    *Apocalypse Pompeii (1.09 Minuten)
    *Battle Dogs (0,45 Minuten)
    *Gag Reel (1.23 Minuten)

Kritik Extras
Ein kurzes „Making-Of“ bzw. “Gag-Reel“ ermöglichen einen kleinen Einblick hinter die Kulissen. The Asylum Fans bekommen nicht nur einige Film-Trailer des Studios zu sehen, zusätzlich wird ihnen der komplette Streifen „Universal Soldiers“ spendiert. Ein schöner Mehrwert.

Wertung: 6|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

6.0/10 rating 1 vote
Kevin Zindler

Kevin Zindler

   

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