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Kommende Reviews  

   
Feb07

Arrowhead

Arrowhead

Originaltitel: Arrowhead
Herstellungsland: Australien

Erscheinungsjahr: 2015
Genres: Abenteuer, Mystery, Science-Fiction
Freigabe: FSK 16
Regie: Jesse O'Brien
Darsteller: Christopher Kirby, Shaun Micallef, Aleisha Rose u.a.


Preis: EUR 13,49


 

Inhalt: Der Kriegsgefangene Kye wird vom Rebellenführer Hatch befreit und soll im Gegenzug eine letzte Mission für ihn erfüllen. Doch das Raumschiff verunglückt und Kye strandet auf einem verlassenen Mond. Schnell stellt er fest, dass er nicht allein ist. Bei einem Angriff einer feindseligen Kreatur wird Kye schwer verletzt und bemerkt kurz darauf seltsame Veränderungen an seinem Körper. Irgendetwas scheint immer mehr Besitz von ihm zu ergreifen.

  


 

 



- Kritik -
    

ARROWHEAD ist einer der seltenen Beiträge aus Australien, die im SciFi-Genre angesiedelt sind. Allerdings handelt es sich nicht um ein hoch-budgetiertes Projekt, sondern um einen kleinen B-Movie, in den die Beteiligten viel Herzblut gesteckt haben. Ambitionen allein machen jedoch noch lange keinen guten Film, dazu braucht man noch etliche andere Komponenten.

Die Entstehungsgeschichte von ARROWHEAD ist relativ interessant, basiert der Film doch auf einem 10-minütigen Kurzfilm, der auf viel Begeisterung stieß. Von der Welle der Unterstützung motiviert, startet Regisseur und Drehbuchautor Jesse O’Brien eine Crowdfunding-Kampagne, die jedoch nicht erfolgreich war. Dafür wurde ein australischer SciFi-Sender auf das Projekt aufmerksam und finanzierte es mit 200.000 australischen Dollar. In Anbetracht des Settings eine überaus überschaubare finanzielle Grundlage. Entsprechend sparsam musste man mit dem Geld umgehen und etliche Abstriche machen.

Der Einstieg erscheint Texttafeln, die in groben Zügen die Ausgangssituation beschreiben. Das hat schon bei STAR WARS funktioniert, wirkt hier aber doch eher nüchtern und langweilig.  Zudem wird hier ein episches Ausmaß gezeichnet, welches später unter den Teppich gekehrt wird und kaum noch von Bedeutung ist. Zwar wird dann und wann darauf referenziert, schlussendlich geht es aber nur noch um Kye (Dan Mor), der auf einem fernen Mond gestrandet ist.  

Das eingeschränkte Budget ist ein ständiger Begleiter, auch wenn man es doch recht gelungen zu kaschieren weiß. Bereits Regisseur George Miller wusste 1979 in MAD MAX die australische Wüste als kostengünstige Location einzusetzen, die Geld spart und ein probates Element für eine desolate, fremdartige Landschaft ist. ARROWHEAD spielt ebenfalls ausschließlich in karger Umgebung. Seine SciFi-Elemente erhält der Film durch Raumschiffe, Planeten am Horizont, fremdartige Wesen und futuristische Technik. Die technische Umsetzung ist des ob Budgets allerding recht gut gelungen, sowohl die praktischen Effekte, als auch die digitalen. 

Schlussendlich dreht sich aber alles um Kye und seine mutmaßliche Einsamkeit auf einem fremden Mond, ohne Aussicht auf Rettung. Im Trailer werden noch ein paar andere Punkte angeteasert und auch wenn die menschlichen Begleiter, denen er kurz nach der Bruchlandung begegnet, nicht lange an seiner Seite bleiben, wird Kye zügig klar, dass er nicht alleine ist. Viel mehr kann man an der Stelle kaum über ARROWHEAD verraten, ohne groß zu spoilern. 

Darsteller Dan Mor erhält durch die Story ein recht dankbares Szenario für eine umfangreiche One-Man-Show. Interagieren kann er in eingeschränkter Art und Weise mit den bereits erwähnten Menschen sowie der künstlichen Intelligenz REEF (im Original gesprochen von Shaun Micallef), die Kye im Rahmen ihrer restriktiven Regeln mit Informationen versorgt. Ansonsten wird hier eine reichhaltige Palette an Emotionen abgerufen, die Mor durchlaufen darf. Zwar keine Glanzleistung, aber durchaus gelungen.  

Die Handlung bleibt diffus, sowohl für den Zuschauer, als auch für Kye. Nach und nach wird Licht ins Dunkel gebracht, jedoch mit sehr episodischem Charakter. Sprunghaft und ohne klare Linie wird die Geschichte weitergesponnen, es gibt ein paar Wendungen und irgendwann bekommt man ein recht klares Bild präsentiert. Das Ende ist jedoch recht antiklimaktisch und insgesamt ist der Film doch recht spannungsarm. Zudem halten die Entwicklungen den Zuschauer kaum an der Stange, so dass die 90 Minuten doch etwas lang wirken. Das Kurzfilm-Format hat in jedem Fall besser gepasst.  

 

- Fazit - 

Leidlich interessanter SciFi-Mix mit fast schon philosophischen Ansätzen. Insgesamt jedoch zu langatmig und spannungsarm. Technisch gut gelungen, mit ein paar atmosphärischen Momenten und solider Darstellung. Trotzdem eher durchschnittliche B-Movie-Ware mit Ambitionen. 

Wertung: 5.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

- Blu-ray FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 29. Januar 2016
BD Verleihstart: 29. Januar 2016

Publisher: CherryBomb Films

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 99 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)

Untertitel: 
Keine

Extras:

  • Featurette

Kritik Extras
Leider nur ein ganz kurzes Making Of, dass allerdings nur wenig Hintergrundinformationen liefert.

Wertung: 1|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

1.0/10 rating 1 vote
Sascha Weber

Sascha Weber

   

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