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Sep27

Avengers: Age of Ultron

Avengers: Age of Ultron

Originaltitel: Avengers: Age of Ultron
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2015
Genres: Action, Science-Fiction, Fantasy, Abenteuer
Freigabe: FSK 12
Regie: 
Joss Whedon
Darsteller: Robert Downey Jr., Chris Hemsworth u.a.
Preis: 14,99.- Euro


 

Inhalt: Steve Rogers (Chris Evans) alias Captain America, Tony Stark (Robert Downey Jr.) alias Iron Man, Thor (Chris Hemsworth), Natasha Romanoff (Scarlett Johansson) alias Black Widow, Clint Barton (Jeremy Renner) alias Hawkeye sowie Bruce Banner (Mark Ruffalo), besser bekannt als Hulk, können Baron Wolfgang von Strucker (Thomas Kretschmann) und seine Hydra-Truppe besiegen und dabei Lokis Zepter zurückerobern, das sich in von Struckers Besitz befand. Bei seinen Experimenten hat der Baron aus den Zwillingen Wanda (Elizabeth Olsen) und Pietro Maximoff (Aaron Taylor-Johnson), alias Scarlet Witch und Quicksilver, zwei ebenbürtige Gegner für die Avengers geschaffen, die den Sieg der Superhelden zwar nicht verhindern, aber beeinflussen können: Wanda lässt Tony eine Vision vom Tode der Avengers sehen. Damit diese niemals wahr wird, entschlüsselt Tony zusammen mit Banners Hilfe die Geheimnisse des Zepters und fertigt mit dem darin enthaltenen Code ein globales Schutzprogramm: Ultron. Doch dieses entwickelt einen eigenen Willen und sieht die kriegerischen Avengers als eine Bedrohung für den Frieden an. Es liegt an den Helden das außer Kontrolle geratene Programm und seine unzähligen Roboter-Wirtskörper zu stoppen...


 

 



- Kritik -
 

Die Erwartungshaltung war groß, als Marvel 2012 THE AVENGERS als Abschluss und Höhepunkt der 1. Phase ihres langfristig angelegten Marvel Cinematic Universe (MCU) in die Kinos brachte. Regisseur Joss Whedon erfüllte diese Erwartungen nicht nur - er übertraf sie. Die Fans waren begeistert, die Kritiker reagierten überraschend wohlwollend und auch finanziell landete man mit einem globalen Einspiel von knapp 1,5 Milliarden Dollar einen Volltreffer. Drei Jahre später dient AVENGERS: AGE OF ULTRON - fortan AVENGERS 2 genannt - als Abschluss der 2. Phase - auch wenn ANT-MAN (2015 noch folgte - des MCU und gleichzeitig als Wegbereiter für Phase 3, die 2018/2019 mit dem zweigeteilten AVENGERS: INFINITY WAR abgeschlossen werden soll, dient. Durchaus eine knifflige Aufgabe für Joss Whedon, der erneut für das Spektakel verantwortlich zeichnet.

Nehmen wir eine Art Fazit vorweg: Marvel bietet auch mit AVENGERS 2 Blockbuster-Unterhaltung auf höchstem Niveau. Der Aufwand ist bombastisch, die Spezialeffekte überragend, das Zusammenspiel der mittlerweile bekannten Figuren stimmig und die Einführung neuer Charaktere weitestgehend gelungen. Zudem bindet man die Ereignisse aus den anderen Marvel-Projekten geschickt ein und bereitet weitere MCU-Ableger vor, in dem man zum Beispiel Ulysses Klaw - dargestellt von Andy Serkis, der durch seine Darstellung von CGI-Rollen wie Gollum oder Caesar bekannt geworden ist - einführt, der in den Comics der Widersacher einer weiteren Marvel-Figur ist, die erstmals in CAPTAIN AMERICA: CIVIL WAR (2016) zu sehen sein wird, 2018 jedoch auch seinen eigenen Solofilm erhalten soll: Die Rede ist natürlich von Black Panther, aber das nur am Rande.

So weit, so gut? Nicht ganz, denn das Sequel ist bei aller Klasse deutlich schwächer als das Original, was jedoch überwiegend an Marvels langfristigen Planungen liegt und nur bedingt Whedon anzukreiden ist. Einerseits fehlt die Frische und die Leichtigkeit, die den ersten Film auszeichnete. Das war jedoch zu erwarten, da das Zusammenfinden der einzelnen Helden nun abgearbeitet wurde. Zudem entwickelten sich die Ereignisse innerhalb des MCU in eine durchaus düstere Richtung weiter, so dass eine gewisse Ernsthaftigkeit sogar nötig ist. Daher ist diese Entscheidung durchaus nachvollziehbar, wirkt sich jedoch im Vergleich etwas auf den Unterhaltungswert des Films aus. Whedon betont diesen Effekt sogar noch, weil sich die Protagonisten in elegant gefilmten Alptraumsequenzen mit ihrer Vergangenheit und den eigenen Ängsten konfrontiert sehen. Zweifellos baute er diese Sequenzen auch ein, um einen Kontrast zu dem Bombast der zahlreichen Action-Sequenzen zu setzen, womit er sich löblich von anderen Blockbuster-Regisseuren wie Michael Bay abhebt. Andererseits hängt AVENGERS 2 inhaltlich betrachtet deutlich zwischen den Stühlen: Man darf nicht zu viel vorwegnehmen, weil man im Grunde nur ein weiterer MCU-Film ist, der Ereignisse vorbereitet, die im 3. Captain-America-Auftritt aufgegriffen werden sollen. Gleichzeitig will man den Fans aber auch das erwartete Highlight von Phase 2 liefern - das kann nicht funktionieren. Ultron ist wenig mehr als ein weiterer Schurke, der die Weltherrschaft anvisiert und kann sich nur marginal von den austauschbaren Finsterlingen der bisherigen MCU-Filmen absetzen. Aber auch das kann man kaum Whedon anlasten.

Allerdings verliert der bei Fans beliebte Filmemacher bisweilen ein wenig das Gespür für die Balance innerhalb der Gruppe aus den Augen. So erfreulich es ist, dass Charaktere wie Hawkeye und vor allem Black Widow - deren angedeutete Romanze mit Bruce "Hulk" Banner besser funktioniert als man sich das vorstellen konnte - etwas mehr Raum erhalten: Andere Figuren (Thor) kommen dabei zu kurz oder werden, wie Iron Man, als Mittel zum Zweck benutzt, entwickeln sich jedoch kaum weiter oder werden schlicht verschenkt (War Machine, Dr. Erik Selvig). Das liegt sicherlich auch an der Einführung des Zwillingspaar Pietro und Wanda Maximoff, alias Quicksilver und Scarlet Witch, wobei insbesondere Elizabeth Olsen durchaus überzeugen kann. Doch trotzdem wirkt das Helden-Team insgesamt wesentlich überladender als noch im Vorgänger, was zu den oben genannten Problemen der Aufteilung führt.

Ein weiteres Manko, das jedoch mit dem "Helden-Overkill" einher geht, ist das irrwitzig hohe Tempo. Iron Man, Captain America und Co. hetzen förmlich über den ganzen Planeten, eine bombastische Action- und Effekt-Orgie folgt der nächsten. Das ist phänomenal umgesetzt und endet Dank Whedons ordnender Hand auch nicht in einem Schnitt-Desaster, doch bisweilen mutiert das Ganze schon hektisch und arg übertrieben an. Manchmal ist weniger mehr, auch und besonders, weil Whedon teilweise - und das ist wirklich überraschend - Potential nicht nutzt. So bietet der in seiner Länge und Ausführung fast schon grotesk scheppernde Fight zwischen Hulk und Iron Man im Anschluss genug Möglichkeiten die Zerrissenheit Banners zu thematisieren, doch diese Thematik wird allenfalls kurz angerissen.

Obwohl auch AVENGERS 2 ein riesiger Erfolg war und weltweit die Kassen klingeln ließ, sind die Zahlen etwas rückläufig, spielte das Sequel doch in den Staaten über 150 Millionen Dollar weniger ein als der erste Film. Natürlich ist das bei einem weltweiten Box Office von 1,4 Milliarden Dollar kaum der Rede wert, doch Marvel muss aufpassen, das sie sich da nicht in eine konzeptionelle Schieflage begeben. Allerdings wurde eine Übersättigung bereits 2013 angemahnt, nachdem mit IRON MAN 3 und THOR 2 zwei eher durchwachsende MCU-Projekte für leichte Verstimmungen sorgten. Doch im Anschluss folgten CAPTAIN AMERICA 2 (2014) und GUARDIANS OF THE GALAXY (2014), die jeweils zu den besten Filmen des MCU zählten. Und da nun bereits der sehnlichst erwartete CAPTAIN AMERICA: CIVIL WAR ebenso in den Startlöchern steht wie DOCTOR STRANGE, mit Benedict "Sherlock Holmes" Cumberbatch in der Hauprolle, sieht die Zukunft für die Fans rosig aus. 

 

- Fazit -

Das 250 Millionen-Dollar-Budget war bei Joss Whedon in guten Händen, denn was hier an Spetakel, Bombast, Action und Spezialeffekte aufgefahren wird, sucht seinesgleichen. Es ist ihm zu verdanken, dass daraus ein höchst unterhaltsamer Blockbuster entstand, der sich wirklich für seine Figuren interessiert. Doch auch Whedons kluge Regie kann nicht verhindern, dass AVENGERS 2 wie eine Art Übergangsfilm für die MCU-Phase 3 wirkt und das Zusammenspiel als Gruppe nicht mehr so gelingt wie im Original. Inhaltlich recht flach und teilweise etwas arg hektisch hetzt man Helden und Zuschauer über den ganzen Erdball und erhöht den Aufwand bei jeder Spektakel-Sequenz. Das ist äußerst beeindruckend, aber etwas weniger Spektakel hätte dem Gesamteindruck nicht geschadet. Aber trotzdem: Ein weiterer Volltreffer von Marvel.

Wertung: 7.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.8/10 Bewertung (4 Stimmen)

 

- Blu-ray FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 10. September 2015
BD Verleihstart: 10. September 2015

Publisher: Disney

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Nein

Bild: 2,40:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 141 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 7.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Englisch für Hörgeschädigte

Extras:

  • Audiokommentar von Joss Whedon
  • Featurettes
  • Zusätzliche & erweiterte Szenen
  • Gags vom Dreh

Kritik Extras
Hervorzuheben sind der Audiokommentar von Joss Whedon und das Featurettes. Die sechs Infinity Steine, das noch einmal einen kleinen Überblick über die die Backstory liefert, die sich durch alle MCU-Filme zieht. Auch die restlichen Bonusmaterialien können durchaus informativ unterhalten, fallen jedoch für einen Blockbuster dieser Größenordnung etwas kurz aus. Somit gilt für das Bonusmaterial das selbe wie für den Film: Gut, sehenswert, aber da geht mehr.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

6.5/10 Bewertung (2 Stimmen)
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