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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Feb01

Grabbers

Grabbers

Originaltitel: Grabbers
Herstellungsland: Großbritanien
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: Horror, Science-Fiction, Komödie

Freigabe: FSK-16 
Regie: Jon Wright

Darsteller: Richard Coyle, Ruth Bradley, Russell Tovey, Lalor Roddy, David Pearse u.a.

Auf Erin Island passiert niemals etwas Aufregendes, beruhigt Inselpolizist Ciarán O'Shea seine neue Kollegin. Doch plötzlich verschwinden Fischer, tote Wale säumen den Strand und der alte Paddy Barrett hat in seiner Reuse ein ziemlich bizarres Wesen aus dem Wasser gezogen. Das Unglaubliche ist geschehen: Tentakelreiche Aliens sind auf der Insel eingefallen! Die bösartige Brut liebt Wasser und saugt Blut, was für die Einheimischen eher unbekömmlich ist. Aber warum hat ausgerechnet Paddy die Begegnung mit den hungrigen Außerirdischen überlebt? Er war mal wieder hackedicht und das mögen die fremden Besucher gar nicht. Damit ist die Überlebensstrategie der Inselbewohner klar: Saufen, saufen, saufen! Doch selbst Iren können nicht so schnell trinken, wie die fruchtbaren Gäste sich vermehren...

- Kritik -

Schon verrückt, auf welcher Basis mache Filmprojekt entstehen. So kam Drehbuchautor Kevin Lehane auf die Idee zu GRABBERS, als er während eines Rucksack-Urlaubs von Mosquitos gequält wurde. Er fragte sich, ob die Mosquitos ihn auch dann stechen würden, wenn er völlig betrunken sei, oder ob sie dann von ihm abließen. Mit diesem Gedanken fuhr er zurück nach Irland und schrieb ein Drehbuch über ein Monster, dass nur dann von seinem Opfer zurückschreckt, wenn es völlig betrunken ist. Und glaubt man den Klischees, sind die Iren ja selten nüchtern. Klingt nach einer Menge Spaß, oder?

Ja, und dieser Spaß übertrug Lehane auch in das Buch und fand in Jon Wright auch den passenden Regisseur. Gemeinsam schufen sie einen der originellsten, sympathischsten und amüsantesten Monsterfilme der letzten Jahre – der allerdings mit kleineren Macken zu kämpfen hat. Die Stärken des Films liegen sicherlich in der Einführung und Entwicklung zahlreicher schrulliger Charaktere. Buch und Regie fangen die verschrobenen Figuren und ihre Eigenheiten sehr schön ein und verschaffen jedem schrägen Charakter seinen Platz. Das Lokalkolorit der irischen Insel wird zum heimlichen Hauptdarsteller des Films und sorgt in Verbindung mit einigen frischen Ideen, den schrägen Figuren und der passend besetzten Schauspieler dafür, dass sich der Zuschauer schnell heimisch auf dem Eiland fühlt. Natürlich sorgt auch die Ausgangssituation für einige denkwürdige Momente, wobei es erstaunlich ist, dass der Humor nie in den Klamauk abdriftet, sondern aus den Handlungen und Eigenarten der Figuren entsteht und in Anbetracht der Grundidee überraschend „niveauvoll“ bleibt. Dazu sind die Spezialeffekte und Animationen für eine Low-Budget-Produktion – GRABBERS kostete nur knapp 5 Millionen Dollar – erstaunlich gelungen und das Design durchaus gelungen. 

Doch die britisch-irische Co-Produktion quält sich auch mit einigen hausgemachten Problemen herum. So kommt es trotz der kurzen Laufzeit zu einigen Längen, da man die Monster zu früh ankündigt und ihr Erscheinen dann zu weit hinaus zögert. Und als es dann endlich losgeht, ist es auch viel zu schnell wieder vorbei. Die Ursachen dafür mögen im schmalen Budget zu suchen sein, doch dann hätte man das Skript entsprechend anpassen müssen. Auch eine unnötig eingeführte und im Gesamtkontext viel zu ernste Liebesgeschichte ist unnötig und sorgt für weitere überflüssige Momente. Allerding, und das soll nicht verschwiegen werden, ist das Jammern auf hohem Niveau, denn als Party- und Monsterfilm der etwas anderen Art macht GRABBERS verdammt gute Laune und zählt zu den stärksten DtD-Veröffentlichungen des zweiten Halbjahres 2012. 

 

- Fazit -

Durchaus ein kleiner Geheimtipp, der mit originellen Ideen und schrägen Figuren ebenso punkten kann, wie mit – für dieses Budget – verblüffend guten Spezialeffekten. Einige unnötige Längen sorgen für einige Abzüge, doch im Grunde ist GRABBERS eine absolute Empfehlung und eine Sichtung mehr als nur wert.

Wertung: 7 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

7.6/10 Bewertung (14 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verleihstart: -
DVD Verkaufstart: 04. Dezember 2011

Publisher: Ascot Elite
Verpackung:
 Keep Case (Amaray) 
Wendecover: Nein

Bild: 2,35:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 85 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS, Dolby Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch

Extras

  • Behind the Scenes
  • Outtakes
  • Originaltrailer
  • Trailershow

Kritik Extras
Genau so sollte ein Blick hinter die Kulissen aussehen: Informativ, ungeschminkt, unterhaltsam. Hier bekommt man wirklich einen Einblick in die Entstehungsgeschichte der Produktion und bekommt zusätzlich amüsante Interviews geboten.  Leider fehlt ein Audiokommentar, der vielleicht die eine oder andere unbeantwortete Frage aufgelöst hätte. Trotzdem: Sehr schön!

Wertung: 7 | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

7.0/10 rating 1 vote
Tobias Hohmann

Tobias Hohmann

   

Spieltipp  

   

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