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Nov21

Independence Day: Wiederkehr

Independence Day: Wiederkehr

Originaltitel: Independence Day: Resurgence
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2016
Genres: Action, Science-Fiction
Freigabe: Roland Emmerich
Darsteller: Liam Hemsworth, Jeff Goldblum, Bill Pullman u.a.

Preis: EUR 12,99


 

Inhalt: Nachdem die Erde in Independence Daydie böswilligen Außerirdischen von ihrer Invasion, nicht aber von der Zerstörung zahlreicher Großstädte und deren Wahrzeichen, abhalten konnte, ist die Welt 20 Jahre später nicht mehr dieselbe. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Menschheit sich die außerirdische Technologie angeeignet hat, um ihre Heimat wieder aufzubauen und sich für einen möglichen weiteren Angriff zu wappnen. Die Aufregung hat sich inzwischen zwar gelegt, doch haben die vor zwei Dekaden besiegten Aliens ein Signal ins All gesendet, um Unterstützung von ihren galaktischen Verbündeten anzufordern. Und dieser Hilferuf wird 20 Jahre später beantwortet. Nun sieht sich die nächste Generation mit der außerirdischen Bedrohung konfrontiert: Dylan (Jessie Usher) muss auf einmal das Erbe seines heldenhaften Stiefvaters Captain Steven Hiller antreten. Die Tochter des ehemaligen Präsidenten Whitmore (Bill Pullman) versucht, eine Beziehung zu einem der Kampfpiloten (Liam Hemsworth) aufzubauen, während die Bedrohung immer stärker wird. Außerdem bietet Wissenschaftler David Levinson (Jeff Goldblum) die Erfahrungen an, die er in der letzten Invasionswelle gesammelt hat.

 


 

 



- Kritik -
     

Genau 20 Jahre nach Teil 2 bescherte uns Roland Emmerich die schon lange geplante und gemunkelte Fortsetzung vonn INDPENDENCE DAY (1996): INDEPENDENCE DAY - RESURGENCE. Ursprünglich als Trilogie geplat kam nun erstmal nur ein zweiter Teil in die Kinos, der an den Kinokassen dann aber nicht ein ähnliches Erfolgserlebniss feiern konnte wie sein Vorgänger und daher ein dritter Teil noch in der Schwebe ist. Aber keine Angst, denn das nun vorliegende Sequel erzählt eine abgeschlossene Geschichte, die aber durchaus Ansätze für eine Fortsetzung bieten würde. 20th Century Fox Home Entertainment veröffentlicht diese Woche, am 24. November, den Film endlich auf DVD, Blu-ray und 3-D-Blu-ray. Wir haben Ihn uns mal angesehen!

Roland Emmerich ist vielleicht die Personifizierung von mehr, mehr mehr. Mehr von allem, vor allem Zerstörung. Er hat quasi in den letzten zwei Jahrzehnten das Katastrophenfilm-Genre für sich beansprucht und wenn man ehrlich ist, sind seine Filme innerhalb dieser Genrekonventionen auch nicht alle totalen Ausfälle. INDEPENDENCE DAY legte damals den Grundstein dazu. Auch zwanzig Jahre nach Erscheinen hat der Film auf der technischen Seite kaum Staub angesetzt. Beeindruckend wie die damalige Tricktechnik noch heute zu überzeugen weiß. Klar liegt auf den Tricks auch ein Hauptaugenmerk im neuen Film, auch wenn man hier sich größtenteils leider wieder auf Effekte aus dem Computer gefasst machen muss.  Dagegen ist per se nichts zu sagen, doch wenn unsere Schauspieler schon offensichtlich vor computergenerierten Hintegründen agieren, ist der Spaß ganz schnell verflogen. Doch die Probleme des Films liegen viel mehr bei seiner Geschichte und den Charakteren. VIelversprechend ist der Anfang, wenn Emmerich mit seinem Team ein alternatives 2016 entwirft, indem sich die Menscheit und ihre Technik durch die Angriffe der Aliens und deren Technologie weiterentwickelt hat. Hier macht es Spaß zu sehen, welche Ideen man hierzu eingebaut hat und mit verschiedenen Phantasien spielt. Doch schnell verpufft das Ganze, wenn es um das eigentlich wichtige geht: der erneute Angriff der Aliens. Das Schiff ist, selbstverständlich, größer, doch irgendwie will beim Zuschauen nicht ein ähnliches Bedrohungsgefühl wie seinerzeit 1996 aufkommen. Das ganze CGI-Gewitter hinterlässt keinen Eindruck und bevor man sich versieht steuert der Film auch schon auf seinen Showdown zu. Gemessen daran wäre es vielleicht wirklich besser gewesen einen zweiten und dritten Teil zusammen zu drehen um die Bedrohung länge aufrechtzuerhalten, denn auf diese Weise wie es nun ist entsteht kaum eine bedrohliche Atmosphäre.

Es ist zu Beginn auch sehr erfreulich viele der bekannten Gesichter aus dem Original wiederzutreffen. Mal abgesehen von der prominenten Abwesenheit von Will Smith, sind Bill Pullman und Jeff Goldblum auch in tragenden Rollen wieder dabei. Das Problem liegt viel mehr in den neuen Figuren. Da hat man eine europäische Aktrice wie Charlotte Gainsbourg, die schlichtweg überflüssig erscheint und mit der das Drehbuch auch nicht wirklich was anzufangen weiß. Dann gibt es noch eine Riege von jungen Darstellern um Liam Hemsworth, die man wohl eingebaut hat um das Zielpublikum zu erweitern. Auch hier fehlt etwas die Motivation hinter den Figuren. Emmerichs Figuren wirken ähnlich konstruiert und unter Klischees stehend wie im Original, doch fehlt ihnen diesmal der gewisse Charme um trotzdem sympathisch zu sein und zu funktionieren.

  

- Fazit -  

Der Ansatz und die anfänglichen Ideen mögen noch ganz interessant und kreativ sein, doch bei steigender Laufzeit gehen dann auch mehr und mehr die wirklich kreativen Ideen aus und trotz auf dem Papier eigentlich größerer Bedrohung als im Original, will nicht wirklich eine bedrohliche Atmosphäre aufkommen. Dafür ist der Film auch mit unter zwei Stunden verhältnismäßig kurz geraten. Wirkliche Lust auf einen weiteren Teil hat man am Ende eigentlich auch nicht mehr. Es überzeugt nur der alte Cast, alle Neuzugänge müssen sich hinten anstellen und sind Teil einer unnötigen Verjüngung des Castes.

Wertung: 5|10

Durchschnittliche Userbewertung

5.7/10 Bewertung (3 Stimmen)

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verkaufstart: 24. November 2016
DVD Verleihstart: 24. November 2016

Publisher: Twentieth Century Fox Home Entertainment

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,35:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 117 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)
3. Französisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch

Extras:

  • Entfallene Szenen
  • Audiokommentare von Roland Emmerich
  • Der Krieg von 1996
  • Ein anderer Tag: Die Entstehung von Independence Day: Wiederkehr
  • Spaß am Set
  • Designkonzepte
  • Original Kinotrailer

Kritik Extras
Die Extras stehen eher für Quantität, denn Qualität. Die geschnittenen Szenen, wahlweise mit Kommentar von Roland Emmerich, sind interessant, ansonsten aber handelt es sich bei den Extras mehr um virales Marketing zum Film. Der Audiokommentar von Roland Emmerich ist auch nur in Teilen empfehlenswert. Teilweise verfällt er nämlich in einfaches Beschreiben von dem was gerade vom Film zu sehen ist.

Wertung: 4|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
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