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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Mai23

Passengers

Passengers

Originaltitel: Passengers
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2016
Gattung: Abenteuer, Drama, Science-Fiction
Freigabe: FSK-12
Regie: Morten Tyldum

Darsteller:
Jennifer Lawrence, Chris Pratt, Michael Sheen u.a.

Preis zum Test: EUR 14,90


 

Inhalt: Tausende von Menschen werden in Passengers auf einem Raumschiff in die Kolonie eines weit entfernten Planeten transportiert. Um nicht als alte Männer und Frauen dort anzukommen, versetzt man sie in einen Kälteschlaf, aus dem sie erst wieder erwachen sollen, wenn das Ziel der interstellaren Reise erreicht ist. Durch eine Fehlfunktion bei den Schlafkammern werden zwei Passagiere, Jim (Chris Pratt) und Aurora (Jennifer Lawrence), jedoch zu früh aus der Kältestarre geweckt – und zwar 90 Jahre, bevor das Space Shuttle den neuen Planeten erreichen soll. Ihnen ist klar, was das bedeutet: Sie werden den Rest ihres Lebens in dem Luxus-Raumschiff verbringen müssen. Als sie jedoch gerade beginnen, sich mit diesem Schicksal abzufinden und ihre Gefühle für einander zu entdecken, gerät unvermittelt das Leben aller noch schlafenden Passagiere in Gefahr.

 


 

 



- Kritik -
      

Schon fast zehn Jahre geisterte das Skript zu PASSENGERS durch die Gänge der Hollywood-Studios und ging durch viele prominente Hände, doch so wirklich wollte sich keiner dafür begeistern. Eine Liebesgeschichte in teurem Science-Fiction-Gewand? Erst als die beiden Stars Jennifer Lawrence und Chris Pratt Interesse an dem Stoff zeigten, wurde auch die Angst seitens des Studios kleiner. Als Regisseur engagierte man schließlich Morten Tyldum. Der Norweger konnte mit THE IMMITATION GAME (2014) ein erfolgreiches US-Debüt feiern und bekam nun noch mehr Geld zur Verfügung. Seit Kurzem ist der Film von Sony Pictures Home Entertainment auf DVD, Blu-ray, 3-D Blu-ray und UHD Blu-ray erhältlich. Bereit für eine Reise ins All? 

Es ist auch trotz der Stars ein Unterfangen gewesen diesen Stoff zu realisieren. Man hat auf der einen Seite eine intime, kleine Geschichte zwischen zwei Menschen und auf der anderen Seite die Größe der Bilder im Weltall. Die beiden Stars sind natürlich in Trailern, Postern etc. wenn es um die Vermarktung des Films ging natürlich das Ass gewesen, das man erhoffte im Ärmel zu haben. Knapp über 100 Millionen Dollar hat der Film gekostet, knapp 100 konnte er in den USA einspielen und knapp über 300 Milllionen Dollar insgesamt weltweit. Inwiefern das den Hoffnungen enstpricht, mag jeder für sich entscheiden. Die Darsteller bzw. die Chemie zwischen ihnen funktioniert zweifellos. Beiden gelingt es auch weniger überraschend, die humorvollen Teile und Ideen des Drehbuchs überzeugend umzusetzen. 

Doch so ganz mag man sich dann doch nicht auf ein intime Geschichte zwischen zwei gut aufgegelegten Schauspielern verlassen. Man hält das Erzähltempo hoch und garniert das ganze mit beeindruckenden Schauwerten. Auch Wendungen innerhalb der Handlung dürfen so natürlich auch nicht zu kurz kommen. Inwiefern diese funktionieren oder sogar vorherzusehen sind, sei jedem selbst überlassen zu entscheiden. Viele Themen werden im Laufe des Films angebrochen, doch ist es ägerlich, dass man im letzten Drittel des Films dann nochmal das Ruder umreißen möchte zum Spektakel. Natürlich geschieht dies nicht einfach so, sondern werden schon in den ersten zwei Dritteln Hinweise zu dieser Entwicklung gestreut, doch wirken die inhaltlichen und dramaturgischen Griffe schließlich mehr konventionell beziehungsweise erzwungen. Hier hätte womöglich der Glaube an den Stoff und die Stärke der Charaktere den zufriedenstellenderen und runden Film gebracht. Eine lobende Erwähnung sollte aber vor allen Dingen vielen Herren hinter der Kamera ausgesprochen werden. Nicht nur dem Kameramann selbst, sondern auch den Teams der atemberaubenden Spezialeffekte und der liebevollen Ausstattung. Auch Thomas Newman lieferte mit seiner Filmmusik eine tolle Partitur für den Film ab. Für ihn war dies doppelt lohnenswert, da er dafür jüngst erst eine Nominierung für den Oscar einheimsen konnte. Wie bei ihm aber bisher leider üblich ohne das Glück die begehrte Statue dann auch mit nach Hause nehmen zu dürfen.

  

- Fazit -  

Drama trifft auf Science-Fiction. Und hier dann fast sogar wirklich. So ganz will man sich am Ende dann doch nicht auf die Mischung verlassen und würzt das Ganze mit einem etwas zu flotten Erzähltempo und (zu) vielen Wendungen um den Zuschauer unter Strom zu halten.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 11. Mai 2017
BD Verleihstart: 11. Mai 2017

Publisher: Sony Pictures Home Entertainment

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,39:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 116 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD MA 5.1)
2. Englisch (Auro 3D 13.1)
3. Französisch (DTS-HD MA 5.1)
4. Türkisch (DD 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch
- Arabisch
- Französisch
- Niederländisch
- Türkisch

Extras: 

  • Am Set mit Chris Pratt
  • Das Casten der Passagiere
  • Gestaltung der Avalon
  • Outtakes vom Set
  • Buchen Sie Ihre Reise
  • Unveröffentlichte Szenen
  • Weltall auf dem Bildschirm: Die visuellen Effekte von Passengers

 Kritik Extras
Teilweise etwas oberflächlich, aber im Grunde werden alle relevanten Produktionsteile beleuchtet. 

Wertung: 6|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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Manuel Föhl

Manuel Föhl

   

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