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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Feb02

Puls

Puls

Originaltitel: Cell
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2016
Genres: Thriller, Science-Fiction, Horror
Freigabe: FSK-16
Regie: Tod Williams

Darsteller: John CusackSamuel L. JacksonIsabelle Fuhrman u.a.

Preis: EUR 9,99


 

Inhalt: Der Künstler Clay Riddell (John Cusack) wird in Boston Zeuge, wie ein mysteriöses Signal sich weltweit auf alle Handy-Netze ausbreitet – mit dem Effekt, dass sich die Handynutzer durch einen Impuls in amoklaufende Killer verwandeln. Wie ein Virus breitet sich die Epidemie über die Stadt aus und sorgt bald für zombieske Zustände. Zusammen mit Tom McCourt (Samuel L. Jackson), einem Ingenieur und ehemaligen Soldaten, müssen Clay und andere Überlebende wie Alice (Isabelle Fuhrman) sich nun inmitten des Chaos’ gegen die blutdurstigen Infizierten zur Wehr setzen, Clays kleinen Sohn finden und zugleich denjenigen ausfindig machen, der das gefährliche Signal sendet, welches die Handynutzer in stumpfsinnig mordende Kreaturen verwandelt.

 


 

 



- Kritik -
     

Bücher von Stephen King sind zahlreich und Bücher von Stephen King werden immer mal wieder gerne auch als Vorlage für Filme genützt.. Mal für Kinofilme oder mal für Fernsehserien, wo es in den letzten Jahren mit UNDER THE DOME (2013-2015) und 11.22.63 - DER ASCHLAG (2016) erfolgreiche Ableger gab. Für das Kino wartet man dieses Jahr gespannt aber auch skeptisch auf die erste Verfilmung seiner "The Dark Tower"-Reihe. PULS oder im Original Cell, basiert auf dem gleichnamigen King-Buch von 2006, welches wir noch gesondert vorstellen werden, und erzählt von einer Zombifizierung des Menschen durch Handys. Eine Paranoia, die man so auch heute noch verstehen kann. Auf dem Regiestuhl nahm Tod Williams Platz, der vor allen Dingen als Regisseur von PARANORMAL ACTIVITY 2 (2010) bekannt sein dürfte. Concorde Home Entertainment hat den Film nun direkt auf DVD und Blu-ray veröffentlicht, wir haben ihn mal angeschaut.

Man wird sich beim Anschauen des Films schnell fragen, wo hier denn überhaupt noch die Unterschiede zu einem Zombiefilm liegen. Und ja diese Frage ist durchaus berechtigt, kann doch mehr Schnittstellen, als wirklich Unterschiede ausmachen. Es sind hier Handys und kein Virus o.ä., der die Menschen zu einer Art Zombie/Untoter werden lässt, aber ansonsten verläuft das Ganze fast in den selben Mustern. Das wäre auch nicht weiter schlimm, wüsste man trotzdem etwas Neues mit dem Szenario auszuprobieren, anstatt sich auf Bekanntes zu verlassen. Die einzige Idee scheint der Einbau eines Antagonisten, der nach der Hälfte des Filmes als Gegenwicht zu der kleinen Gruppe an "Normalen" aufgebaut wird. Doch dies wirkt mehr willkürlich, als dramaturgisch wirklich hergleitet. So ist die Grundidee reizvoll und einzelne Szenen interessant in ihrer Umsetzung, doch das Gesamtbild bleibt leider größtenteils ein Best Of von Ideen und Situationen, die man so oder so ähnlich schon, und meistens besser, in anderen Filmen gesehen hat.

Schon vor dem Schluss bewegt sich der Film mal mehr oder mal weniger von der Vorlage weg. Stephen King schrieb diesmal am Drehbuch mit und ließ es sich nicht nehmen der Filmfassung ein anderes Ende zu verpassen. Ob nun zum Besseren oder Schlechtern, müssen Buchkenner wohl unter sich klären. Es ist aber im allgemeinen schon ein sehr viel anderes Ende was die Ausrichtung und Endnote der Geschichte betrifft und wahrscheinlich ist die finale Szene, nicht weil es gleichzeitig auch die letzte Szene vor dem Abspann ist, die Szene an die sich die meißten erinnern werden. Die Besetzung scheint mit John Cusack und Samuel L. Jackson namhaft bestückt zu sein, doch treibt Cusack nun schon länger sein Unwesen in eher günstig produzierten Direct-to-DVD-Filmen und Samuel L. Jackson taucht immer wieder in viel zu vielen Filmen auf, bei denen er sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Auch hier sind beide mehr auf Autopilot..

  

- Fazit -  

Im Grunde nur eine weitere Variation des Zombie-Themas. Dies führt zu bekannten Problemen und Situationen, in die die Hauptcharaktere geraten. Tod Williams kann dem Thema auch nicht wirklich viel Neues bringen und so bleibt es ein Film, der keinem weh tun wird, aber wohl schnell wieder vergessen sein wird angesichts des generischen Aufbaus und dem bekannten Setting und Figurenkonstellationen.

Wertung: 5|10

Durchschnittliche Userbewertung

5.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 17. Januar 2017
BD Verleihstart: 17. Januar 2017

Publisher: Concorde Home Entertainment
Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 98 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD MA 5.1)
2. Englisch (DTS-HD MA 5.1)
3. Deutsch (DD 2.0)

Untertitel:
- Deutsch für Hörgeschädigte

Extras:

  • Behind the Scenes
  • Deutscher Kinotrailer
  • Original-Kinotrailer

Kritik Extras
Der knapp 12-minütige Blick hinter die Kulissen ist ein zweischneidiges Schwert und bietet einen Mix aus Werbung für den Film und wirklich ganz interessanten Blicken auf die Herstellung des Films. Auch wenn es einem eher schleierhaft bleibt, wieso ein Featurette auf eine Blu-ray (oder DVD) gepackt wird, indem erstmal die Schauspieler oder der Regisseur den Film in seinen Grundzügen erklären.

Wertung: 5|10

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Manuel Föhl

Manuel Föhl

   

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