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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Jun17

BD Kritik: Class

BD Kritik: Class

Originaltitel: Class
Herstellungsland: Großbritannien
Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Drama, Science-Fiction, Serie
Freigabe: FSK-16
Regie: Patrick Ness

Sprecher: Greg Austin, Fady Elsayed, Sophie Hopkins
u.a.

Preis zum Test: EUR 19,99


 

Inhalt: „Zeit hat in Eure Gesichter geschaut. Und Zeit vergisst niemals...“ - Was wäre, wenn Dein Planet massakriert worden und Du der einzige Überlebende wärst? Was wäre, wenn eine legendäre Gestalt aus Raum und Zeit Dir einen Unterschlupf als Versteck gefunden hätte? Aber die Dinge, die Dich töten wollen, hätten Dich aufgespürt? Und schlimmer noch: Was, wenn Du nicht für Deine Abi-Prüfungen gelernt hättest...? In Class werden die Schüler Tanya, Ram, April und Charlie mit einer bösen Präsenz in der Schule konfrontiert. Die Grenzen von Zeit und Raum verwischen in der Coal Hill School und etwas Gefährliches wartet nur darauf, in unsere Welt zu gelangen. Den vier Protagonisten steht nicht nur der Doktor, sondern vor allem ihre Physiklehrerin Miss Quill bei.

 


 

 



- Kritik -
  

DOCTOR WHO ist ein Phänomen und hat aktuell absolut Hochkonjunktur. Die Wiederbelebung der Serie 2005 hat eine neue Welle losgetreten und die mittlerweile 10. Staffel ging kürzlich auf Sendung. Im Rahmen dieser langlebigen Serie kam es immer wieder zu Spin-Offs, die im selben Universum angesiedelt waren, den Doktor jedoch nicht im Zentrum zeigten. Bisher blieb diesen Spin-Offs ein größerer Erfolg verwehrt, wenngleich sich TORCHWOOD recht erfolgreich zeigte. Der neueste Ableger nennt sich CLASS und spielt an einer britischen Highschool. Das Setting wirkt bereits so, als wenn man eine junge Zielgruppe als Whovians heranziehen wolle. Ehrlicherweise sind die Überschneidungen mit DOCTOR WHO jedoch relativ gering. Gleich zu Beginn hat der Doktor (Peter Capaldi) einen Auftritt, verkörpert damit auch eines der großen Highlights der Serie die ansonsten recht rar gesät sind.

In der ersten Episode wird auch gleich der Schattenklan eingeführt, der den großen Handlungsbogen füllt, der die Serie umspannt. Der Schattenklan ist verantwortlich für den Tod zweier ganzer Völker. Die einzigen Überleben dieser Völker sind der junge Prinz Charlie (Greg Austin) sowie Miss Quill (Katherine Kelly). Der Prinz verfügt mittels eines Parasiten über die Kontrolle von Miss Quill, die somit seine Sklavin ist. Quill ist ebenfalls die letzte Überlebende ihres Volkes, welches sich im Krieg mit Charlies Volk befand. Erst der  Schattenklan beendete den Krieg, indem er beide Völker ausrottetete. Miss Quill unterrichtet an der Coal Hill School, wo auch die restlichen Mitglieder der illustren Gruppe aus CLASS zu finden sind. Die etwas nerdige April (Sophie Hopkins), der aufstrebende Fußballspieler Ram (Fady Elsayed) und das junge Genie Vivian (Tanya Adeola), die zwei Klassen übersprungen hat und damit gleichzeitig das Nesthäkchen der Gruppe ist.

Für CLASS versuchen die Drehbuchautoren recht verkrampft eine umfassende Diversifikation einzubringen. Ram hat indische Wurzeln, während Vivian afrikanische hat. Zusätzlich findet noch der polnische Matteusz (Jordan Renzo) Zugang zu den ungleichen Freunden. Matteusz ist Charlies Liebhaber, der sich als homosexuell entpuppt. Das wirkt alles wahnsinnig bemüht und dadurch auch zugleich aufgesetzt. Ein Hemmschuh, den man sich mit vollem Bewusstsein angezogen hat und der Serie sogleich eine nachvollziehbare Basis entzieht. Etwas bemüht auch die ständigen interdimensionalen Risse, durch die fremde und gefährliche Lebewesen nach Coal Hill geraten. Das erinnert ein wenig an die Vampirserie BUFFY (1997 – 2003) und wird auch innerhalb von CLASS mit der Verwendung des Wortes Hellmouth gleich selber referenziert. Man ist sich also bewusst, dass man mit dieser Serie das Rad nicht unbedingt neu erfindet. Es gibt ohnehin einige Momente, in der eine kleine Meta-Ebene aufgezogen wird. Beispielsweise als man über den Bechdel-Test spricht. Leider passiert dies nur selten, stattdessen fokussiert man sich auf die Geschichten.

Inhaltlich lassen diese Geschichten ebenfalls leichte Erinnerungen an die frühen BUFFY-Staffeln aufkommen. Man holt nicht allzu groß aus, kann durch die lokale Eingrenzung der Handlung auch nicht so sehr aus den Vollen schöpfen, wie bei DOCTOR WHO. Dafür widmet man sich moralischen Dilemmata und ethischen Problemen. Hierdurch erhält die Serie einen etwas erwachseneren Anstrich. Vereinzelt widmet man sich der Charakterbildung, die durchaus zu gefallen weiß, jedoch keine ungewohnten Wendungen nimmt. Überraschend hingegen die überaus düstere Note, die sich durch die Serie zieht und der brutale Umgang mit einigen Nebenfiguren. In den meisten Fällen wirkt CLASS jedoch recht plump und trashig, ohne dabei über denselben Charme zu verfügen wie DOCTOR WHO.

Dies liegt unter anderem an den durchwachsenen Special Effects und Masken. Einige von diesen sind sehr gelungen, was jedoch eher die Ausnahme, als die Regel ist. Die meisten wirken günstig produziert und lassen die Qualität missen, die man bei einem solchen Setting erwartet, um die größtmögliche Immersion zu garantieren. Hierdurch ergibt sich ein sehr durchmischtes Bild der Serie. Sowohl in technischen, als auch inhaltlichen Belangen. Die jungen Protagonisten harmonisieren immerhin recht gut miteinander, bekommen auf Grund des Drehbuchs jedoch nicht immer die Chance, wirklich zu glänzen.

  

- Fazit -  

Selbst für DOCTOR WHO Fans keine notwendige Ergänzung. Die Überschneidungen mit der Kultserie halten sich ohnehin in Grenzen. CLASS wirkt wie die britische Antwort auf BUFFY, die jedoch einige Jahre zu spät kommt und eher altbacken, um nicht zu sagen, veraltet, wirkt.

Wertung: 6|10

Durchschnittliche Userbewertung

6.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 25. Mai 2017
BD Verleihstart: 25. Mai 2017

Publisher: Polyband

Verpackung: Softbox in O-Card
Wendecover: Nein

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 360 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS 5.1)
2. Englisch (DTS 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch

Extras:

  • Interviews
  • Behind the Scene
  • Featurettes

Kritik Extras
Ein paar Interviews und Behind the Scene Featurettes. Ganz unterhaltsam, aber nicht sonderlich informativ.

Wertung: 5|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
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