!

Bereitsgetestet.de verwendet Cookies, um Ihnen bestimmte Funktionen zu ermöglichen und die Website dem Nutzungsverhalten der Besucher besser anpassen zu können. Wenn Sie die Website weiter nutzten, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus. Datenschutzerklärung

OK

Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Mai27

Doctor Who – Die komplette Staffel 7

Doctor Who – Die komplette Staffel 7

Originaltitel: Doctor Who
Herstellungsland: Großbritannien

Erscheinungsjahr: 2014
Genres: Action, Science-Fiction
Freigabe: FSK 12
Regie: Diverse Regisseure
Darsteller: Alex Kingston, Arthur Darvill, Iain Glen, Karen Gillan, Matt Smith u.a.

Der Doctor, Amy und Rory werden von den Daleks gekidnappt und vor eine unmögliche Aufgabe gestellt: Der Doktor soll den Schutzschild eines Planeten zerstören, den selbst die Daleks fürchten. Der Planet ist eine "Irrenanstalt" - in planetarisches Gefängnis für die schrecklichsten und verrücktesten ihrer Art. Vor Ort entdeckt das Trio, dass der Schild bereits durch den Absturz eines Raumschiffs beschädigt wurde. Die Pilotin, die junge Oswin Oswald, hat überlebt und versorgt den Doctor und seine Begleiter über Funk mit Informationen. Es dauert nicht lange, bis das Trio auf die wahnsinnigen Daleks trifft...

- Kritik -

Irgendwann geht es mit jeder Regeneration des Doctors zu Ende. Vor Matt Smith mussten schon zehn andere Schauspieler vor ihm das Feld räumen. Mit Staffel 7 läutet man den Abgesang des 11. Doctors ein. In Staffel 6 zeigten sich Matt Smith und das Team rund um Steven Moffat von ihrer besten Seite. DOCTOR WHO war moderner, zeitgemäßer und auch mainstreamiger. Eine gelungene Weiterentwicklung, die auf einiges hoffen ließ. 

 

Die 7. Staffel um den berühmten Doctor nimmt sich ein wenig anders aus, als die beiden vorherigen. Dass man sich mit großen Schritten dem Ende der 11. Regeneration nähert, ist ständig spürbar. Zusätzlich besinnt man sich auch wieder zurück zu den Wurzeln. Den Serial-Ansatz, den man so vorbildlich in Staffel 6 verfolgt hatte, lässt man zu Gunsten eines klassischen Procedurals wieder fallen. Ehrlicherweise muss man zugestehen, dass die Episoden weiterhin überaus abwechslungsreich bleiben und eine wirkliche Routine sich nicht einstellt. Trotzdem ist es auffällig, wie eigenständig die jeweiligen Episoden sind, ohne dass man einen sichtbaren roten Faden aufnehmen würde. Von einer kleinen Ausnahme einmal abgesehen. Dazu jedoch später mehr.  

Staffel 7 lässt sich ganz gut in zwei Hälften teilen. Beide Hälften werden mit einem Christmas-Special eingeleitet. In Teil 1 reist der Doctor wie bereits in Staffel 5 und 6 mit den Ponds durch Raum und Zeit. Leider muss man sich in Episode 5 endgültig von den Ponds verabschieden. Der Abschied kommt plötzlich und ist auch nicht gänzlich geglückt, doch dazu soll nicht zuviel gesagt werden. Mit der zweiten Weihnachts-Episode der Staffel wird die 2. Hälfte der Serie eingeläutet. Selbstverständlich muss der Doctor nicht lange alleine bleiben, denn er trifft alsbald auf seine neue Begleiterin Clara (Jenna Coleman). 

Während man den Ponds im Laufe der Zeit einiges an Charaktertiefe beschert hat, bleibt Clara jedoch erschreckend blass. Man ist fast versucht zu sagen, dass sie wenig mehr als Eye-Candy ist. Versucht. Denn schlussendlich ist sie eben doch mehr, was jedoch erst in der letzten Episode der Staffel offenbart wird. Staffel 7 dreht sich ganz deutlich um den Doctor, Clara spielt allerhöchstens die dritte Geige. Beinahe sämtliche Episoden dienen dazu, eine weitere Facette der Figur hervorzuheben. Clara ist so etwas wie ein Katalysator, der dabei hilft, den Doctor zu erklären und auf einzelne Charaktereigenschaften einzugehen. 

 

Die tragischen Aspekte des über 900-jährigen Time Lords werden ständig thematisiert. Die Stimmung in vielen Episoden ist deutlich melancholischer und gesetzter. Comic Relief gibt es hingegen, wenn Strax und Konsorten auftauchen. Insgesamt bleibt Staffel 7 jedoch recht bedeutungsschwanger, längst nicht so leichtfüßig, wie die Vorgänger. Ein klares Indiz dafür, dass man den Abgang Matt Smith’ als Doctor einläutet und auch dem Zuschauer den Abschied nicht leicht machen möchte. 

Über die schauspielerische Leistung muss man sich gar nicht groß äußern. DOCTOR WHO hat mittlerweile ein recht hohes Niveau erreicht, auf dem man sich auch galant bewegt. Matt Smith hat seinen Doctor zweifellos stark geprägt und die unausweichliche Trennung resultiert definitiv mehr in einem weinenden, als einem lachenden Auge. Bei seinen Gefährten verhält es nicht groß anders, auch wenn Clara, wie bereits erwähnt, ein wenig blass bleibt. Zu abgebrüht und abgeklärt wirkt der Neuzuwachs. Am Ende steht sie aber auch ihre Frau. 

Apropos Ende. Die finale Episode ist mit Abstand die stärkste Folge der gesamten Staffel. Tatsächlich hebt sie die Staffel auch ein wenig über Mittelmaß. Denn überraschenderweise ist Staffel 7 ein doch eher durchwachsenes Projekt geworden. Es gibt nur wenige nennenswerte Highlights, wie die Reise ins Herzen der Tardis, die Wheeping Angels in New York und überraschenderweise auch die Dalek-Episode. Ein Großteil der Episoden ist jedoch eher mittelmäßig. Immer noch unterhaltsam versteht sich, aber nicht auf dem Niveau, dass man mittlerweile vom Doctor erwartet. Den großen Einfluss, den Moffat seit dem Neustart der Serie ausgeübt hat, vermisst man hier ein wenig. Insbesondere die Tatsache, dass man die Episoden längst nicht mehr so elegant miteinander verknüpft ist leicht enttäuschend. Am Ende gibt es noch eine kleine Überraschung es werden die Fadenfetzen aufgegriffen, die man in den einzelnen Episoden gestreut hat. Wirklich überzeugend ist es aber letztlich nicht. Hoffentlich findet man in Staffel 8 wieder zu neuen, alten Stärken zurück. 

 

- Fazit - 

Staffel 7 der neuen Abenteuer um den Doctor, ist ein leicht enttäuschender Rückschritt, nachdem man in Staffel 6 eigentlich alles richtig gemacht hat. Zu deutlich arbeitet man darauf hin den neuen Doctor einzuläuten. Während die Charaktervielfalt des Doctors vom Drehbuch profitiert, geraten die Handlungen der meisten Episoden ins Hintertreffen. Von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen. Der Doctor hat definitiv schon deutlich bessere Zeiten erlebt. 

Wertung: 6.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.6/10 Bewertung (5 Stimmen)

 

- Bluray FACTS UND EXTRAS -

 

Bluray Verleihstart: 25. April 2014
Bluray Verkaufstart: 25. April 2014

Publisher: Polyband / BBC

Verpackung: HD Keep Case  im Schuber
Wendecover: Amaray im Schuber (Schuber mit abziehbaren FSK Logo)

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 692 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Englisch

Extras

  • Booklet
  • Prequel zu Der Sternenhimmel
  • Prequel zu Der Dalek in dir
  • Prequel zu Wilder Westen (The Making of the Gunslinger)
  • Prequel zu Die Schneemänner (The Great Detective, Vastra Investigates und The Battle of Demon's Run: Two Days Later)
  • Prequel zu Die Glocken von Saint John
  • Prequel zu Der Name des Doktors (Clarence and the Whispermen)
  • Behind the Scenes: Episode 1-5
  • Behind the Scenes: Episode 7-14
  • Behind the Scenes: The Last Day of the Ponds
  • Behind the Scenes: Claras White Christmas
  • Behind the Scenes: Creating Clara
  • Mini Serie: Pond Life
  • Doctor Who auf der Comic Con
  • Doctor Who in the U.S.
  • The Science of Doctor Who
  • The Companions
  • Exklusiv: The Inforarium
  • Exklusiv: Clara and the TARDIS
  • Exklusiv: Rain Gods
  • Exklusiv: She Said, He Said

Kritik Extras
Erneut gibt es umfangreiche Extras zu bewundern, die voller gehaltvoller Informationen sind.  Jede einzelne Scheibe ist voll von Behind the Scenes, Prequels und Dokumentationen. Da gibt es eigentlich nicht viel dran zu mäkeln.

Wertung: 10|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

10.0/10 rating 1 vote
Sascha Weber

Sascha Weber

Jan15

Doctor Who - Die Zeit des Doktors

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who - Die Zeit des Doktors

Egal wie gut er sich auch machen mag, irgendwann muss jeder Doctor seinen Sonic Screwdriver einpacken und das Feld für einen Nachfolger räumen. Matt Smith hatte drei Staffeln Zeit sich in die Herzen der Fans zu spielen und brauchte nur wenige Episoden dafür. In Staffel 5 musste er sich noch ein wenig einfinden, dafür trumpfte er in Staffel 6 richtig auf und bis Ende Staffel 7 hatte man das Gefühl, es hätte nie einen anderen Doctor gegeben. Leider war Staffel 7 auch der Abschluss des Doctors und Peter Capaldi stand schon als bereit. Doch vorher mussten die Serienschreiber noch Abschied von Matt Smith nehmen. Das Weihnachtsspecial DIE ZEIT DES DOKTORS nimmt sich 60 Minuten Zeit, um den sauberen Übergang zu schaffen. 

6.7/10 Bewertung (3 Stimmen)

Jan19

Doctor Who - Der Tag des Doktors

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who - Der Tag des Doktors

Da ist sie nun, die Jubiläumsepisode der Kultserie. Seit 50 Jahren, mit ein paar Jahren Unterbrechungen, treibt sich der Doktor nun auf den heimischen Bildschirmen herum. In der Zeit haben in der Serie bereits 11 Darsteller den Doktor neu interpretiert und geprägt. Das Jubiläum musste natürlich groß gefeiert werden und die Marketing-Maschinerie lief auf Hochtouren. Doch was ist dran am Hype und kann DER TAG DES DOKTORS die hohen Erwartungen erfüllen? 

6.4/10 Bewertung (5 Stimmen)

Dez18

Doctor Who – Die kompletten Specials

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who – Die kompletten Specials

Eine Review eines Quereinsteigers: DOCTOR WHO ist Kult und das jetzt schon seit 50 Jahren. Gerade in den letzten Jahren konnte man nur schwerlich einen Bogen um die Ausnahme-SciFi-Serie machen und trotzdem habe ich es bisher geschafft. Ist der Hype einmal zu groß, schwindet das Interesse bei mir zusehends. Doch jetzt hat mich die Versuchung eingeholt und mit der Polyband-Veröffentlichung von DOCTOR WHO – DIE KOMPLETTEN SPECIALS habe mich an dem berühmtesten Doctor der TV-Geschichte versucht. Klappt der Quereinstieg oder bringt mangelndes Hintergrundwissen den Doctor ins Straucheln?

7.6/10 Bewertung (7 Stimmen)

Feb17

Doctor Who – Die komplette Staffel 5

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who – Die komplette Staffel 5

Nach einer mehrjährigen Pause startete die bekannte SciFi-Serie DOCTOR WHO 2005 im neuen Gewand durch. Russell T. Davies hatte der Serie eine Frischzellenkur verpasst und sie zeitgemäß ins 21. Jahrhundert verfrachtet. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. In der 1. Staffel spielte Christopher Eccleston den Doktor, wurde aber bereits in der 2. Staffel von David Tennant abgelöst. Dieser blieb der Serie bis in die 4. Staffel treu. Danach kam es erneut zu einem Wechsel. Doch dieses Mal war es nicht nur der Doktor, der ausgetauscht wurde. Auch hinter den Kulissen tat sich einiges. Niemand geringeres als Steven Moffat übernahm nun das Steuer und erfand den Doktor neu.

7.6/10 Bewertung (5 Stimmen)

Mai04

Doctor Who – Die komplette Staffel 6

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who – Die komplette Staffel 6

Mit Steven Moffat als neuen Showrunner, hat DOCTOR WHO erneuten Auftrieb bekommen. Die Serie erfreut sich gefühlt einer nie dagewesenen Beliebtheit und erreicht immer mehr Leute. Staffel 5 war ein gelungener Einstieg in die Zeit mit dem neuen Doctor. In unserer Kritik könnt ihr nachlesen, wie es um die 6. Staffel des Doctors bestellt ist.

6.8/10 Bewertung (4 Stimmen)

   

Spieltipp  

   

Statistik  

Filme: 1.442
Videospiele: 89
Specials: 105
Interviews: 62
Hardware: 9

Besuche Juli: 114.336
Belege können angefordert werden