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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Jan15

Doctor Who - Die Zeit des Doktors

Doctor Who - Die Zeit des Doktors

Originaltitel: Doctor Who: The Time of the Doctor
Herstellungsland: Großbritannien

Erscheinungsjahr: 2014
Genres: Science-Fiction
Freigabe: FSK 12
Regie: Jamie Payne
Darsteller: Matt Smith, Jenna Coleman, Orla Brady u.a.

 


 

Die geballten Kräfte aller zerstörerischen Spezies des gesamten Universums sammeln sich und umzingeln einen verschlafenen Planeten. Angelockt wurden sie durch ein unheimliches von den Sternen widerhallendes Signal. Und mitten in diesem Treiben befindet sich der Doktor. Nachdem er Clara Oswald von einem Weihnachtsessen mit der Familie erlöst hat, muss der Zeitreisende gemeinsam mit seiner besten Freundin herausfinden, was das rätselhafte Signal zu bedeuten hat - für das eigene Schicksal und das des Universums.

 


 

 


 

- Kritik -

Egal wie gut er sich auch machen mag, irgendwann muss jeder Doctor seinen Sonic Screwdriver einpacken und das Feld für einen Nachfolger räumen. Matt Smith hatte drei Staffeln Zeit sich in die Herzen der Fans zu spielen und brauchte nur wenige Episoden dafür. In Staffel 5 musste er sich noch ein wenig einfinden, dafür trumpfte er in Staffel 6 richtig auf und bis Ende Staffel 7 hatte man das Gefühl, es hätte nie einen anderen Doctor gegeben. Leider war Staffel 7 auch der Abschluss des Doctors und Peter Capaldi stand schon als bereit. Doch vorher mussten die Serienschreiber noch Abschied von Matt Smith nehmen. Das Weihnachtsspecial DIE ZEIT DES DOKTORS nimmt sich 60 Minuten Zeit, um den sauberen Übergang zu schaffen. 

Dass man nicht mit den groß angelegtem Special DER TAG DES DOKTORS würde konkurrieren können, rein was die Schauwerte anbelangt, war abzusehen, überraschend ist hingegen, dass man trotzdem einen groß angelegten Krieg im Zentrum der Geschichte stehen hat. Beziehungsweise die unmittelbare Bedrohung eines Krieges, der sämtliche Universen in Mitleidenschaft ziehen könnte. Der Doctor sieht sich gezwungen, sich in Trenzalore zu verschanzen, der Ort, an dem er mutmaßlich für immer das Zeitliche segnen würde. Ein Opfer dass er im Namen des bekannten Universums auf sich nimmt. Er stellt sich all seinen Gegnern, die Trenzalore umzingeln, um dem Doctor ein für alle Mal das Licht auszuschalten.

 

Sonderlich spannend ist die Inszenierung allerdings nicht gelungen. Erzählerisch krankt die Episode an einem stringenten Spannungsaufbau und inszenatorischer Reife. Der langsam alternde Doctor, der Jahrzehnte im verschneiten Örtchen Christmas verbringt, muss sich immer wieder den durchbrechenden Invasoren die Stirn bieten und hat zeitgleich damit zu kämpfen, dass ein Wahrheitsfeld ihn umgibt, mit dem man seinen wahren Namen aus ihm rauskitzeln könnte. 

Auch der Riss, der ein ganz essentieller Teil der vorangegangen Staffeln war, findet hier seinen Storyanker wird und die letzten losen Enden werden hastig zu einem Ende gebracht. So erfährt man, leicht enttäuschend, was es mit der Silence auf sich hat. Auf der anderen Seite des Risses wartet Gallifrey auf die Bestätigung, dass der Doctor noch lebt, um ins hier und jetzt durchzubrechen. Dies wiederum hätte einen allumfassenden Krieg zur Folge. Das wirkt alles etwas krude zusammengeschustert und hektisch zu einem Abschluss gebracht, bietet dem Doctor nicht die Abschiedsplattform die er verdient hätte. 

Dabei nimmt der Doctor fast den vollständigen Raum der Geschichte ein. Der Rest des Casts füttert Matt Smith an, bleibt aber vollkommen im Hintergrund. Erstaunlicherweise erhält Clara durch das kleine bisschen Hintergrundbeleuchtung mehr Facetten, als es fast bis dahin der Fall gewesen ist. Trotzdem bleibt sie als Figur weiterhin sehr blass.

Das große Aufeinandertreffen wird relativ simpel umgesetzt (man merkt, dass hier nicht soviel Budget zur Verfügung stand) und die Lösung für das Regenrationsdilemma wird ohne erzählerische Tiefe hinter sich gebracht. Gerade bei Letzterem verschenkt man dramaturgisches Potential. So taucht Capaldi recht ereignisarm als neuer Doctor auf und die gesamte Dramaturgie, auf die man bereits in vorherigen Episoden zurückgegriffen hat, verpufft in einer relativ bescheidenen Übergangsepisode. Unterhaltsam bleibt es am Ende des Tages weiterhin, denn Matt Smith kann hier aus den Vollen schöpfen. Jegliche charakterliche Eigenheit, schrullige Eigenschaft und liebgewonnenen Spleen kann er hier bedienen und spielt ihn mit dem gleichen Elan, den man so an ihm lieb gewonnen hat. Trotzdem ist es insgesamt doch eher enttäuschend, insbesondere wenn man bedenkt, wie erzählerische stark Staffel 6 war.

 

- Fazit - 

Bye, bye Matt Smith. Hello Peter Capaldi. Nicht ganz der Abschied den Matt Smith verdient und den sich der Zuschauer gewünscht hätte. Dramaturgische Schwächen, inszenatorische Mängel und eine durchwachsene Atmosphäre (Christmas wirkte einfach zu idyllisch als Dreh- und Angelpunkt für diese Krise) vereiteln einen wirklich gelungenen Übergang. Gerettet wird das Ganze durch Matt Smith’ Performance, der alle Register zieht und mit viel Spaß bei der Sache ist.

Wertung: 6.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

6.7/10 Bewertung (3 Stimmen)

 

- Bluray FACTS UND EXTRAS -

 

Bluray Verleihstart:  22. Dezember 2014
Bluray Verkaufstart:  22. Dezember 2014

Publisher: Polyband / BBC (Season 7.3 - Die Zeit des Doktors)

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Amaray im Schuber (Schuber mit abziehbaren FSK Logo)

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 61 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Englisch

Extras

  • Behind The Lens (12:45 Min.)
  • Tales From The TARDIS (43:02 Min.)
  • Farewell To Matt Smith (43:31 Min.)

Kritik Extras
Wie gehabt ein paar interessante, nahrhafte Extras. Dieses Mal jedoch etwas schwächer ausgestattet, als man es gewohnt ist.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

7.0/10 rating 1 vote
Sascha Weber

Sascha Weber

Dez18

Doctor Who – Die kompletten Specials

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who – Die kompletten Specials

Eine Review eines Quereinsteigers: DOCTOR WHO ist Kult und das jetzt schon seit 50 Jahren. Gerade in den letzten Jahren konnte man nur schwerlich einen Bogen um die Ausnahme-SciFi-Serie machen und trotzdem habe ich es bisher geschafft. Ist der Hype einmal zu groß, schwindet das Interesse bei mir zusehends. Doch jetzt hat mich die Versuchung eingeholt und mit der Polyband-Veröffentlichung von DOCTOR WHO – DIE KOMPLETTEN SPECIALS habe mich an dem berühmtesten Doctor der TV-Geschichte versucht. Klappt der Quereinstieg oder bringt mangelndes Hintergrundwissen den Doctor ins Straucheln?

7.6/10 Bewertung (7 Stimmen)

Feb17

Doctor Who – Die komplette Staffel 5

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who – Die komplette Staffel 5

Nach einer mehrjährigen Pause startete die bekannte SciFi-Serie DOCTOR WHO 2005 im neuen Gewand durch. Russell T. Davies hatte der Serie eine Frischzellenkur verpasst und sie zeitgemäß ins 21. Jahrhundert verfrachtet. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. In der 1. Staffel spielte Christopher Eccleston den Doktor, wurde aber bereits in der 2. Staffel von David Tennant abgelöst. Dieser blieb der Serie bis in die 4. Staffel treu. Danach kam es erneut zu einem Wechsel. Doch dieses Mal war es nicht nur der Doktor, der ausgetauscht wurde. Auch hinter den Kulissen tat sich einiges. Niemand geringeres als Steven Moffat übernahm nun das Steuer und erfand den Doktor neu.

7.6/10 Bewertung (5 Stimmen)

Mai04

Doctor Who – Die komplette Staffel 6

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who – Die komplette Staffel 6

Mit Steven Moffat als neuen Showrunner, hat DOCTOR WHO erneuten Auftrieb bekommen. Die Serie erfreut sich gefühlt einer nie dagewesenen Beliebtheit und erreicht immer mehr Leute. Staffel 5 war ein gelungener Einstieg in die Zeit mit dem neuen Doctor. In unserer Kritik könnt ihr nachlesen, wie es um die 6. Staffel des Doctors bestellt ist.

6.8/10 Bewertung (4 Stimmen)

Mai27

Doctor Who – Die komplette Staffel 7

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who – Die komplette Staffel 7

Irgendwann geht es mit jeder Regeneration des Doctors zu Ende. Vor Matt Smith mussten schon zehn andere Schauspieler vor ihm das Feld räumen. Mit Staffel 7 läutet man den Abgesang des 11. Doctors ein. In Staffel 6 zeigten sich Matt Smith und das Team rund um Steven Moffat von ihrer besten Seite. DOCTOR WHO war moderner, zeitgemäßer und auch mainstreamiger. Eine gelungene Weiterentwicklung, die auf einiges hoffen ließ.

7.6/10 Bewertung (5 Stimmen)

Jan19

Doctor Who - Der Tag des Doktors

Geschrieben von: Sascha Weber Doctor Who - Der Tag des Doktors

Da ist sie nun, die Jubiläumsepisode der Kultserie. Seit 50 Jahren, mit ein paar Jahren Unterbrechungen, treibt sich der Doktor nun auf den heimischen Bildschirmen herum. In der Zeit haben in der Serie bereits 11 Darsteller den Doktor neu interpretiert und geprägt. Das Jubiläum musste natürlich groß gefeiert werden und die Marketing-Maschinerie lief auf Hochtouren. Doch was ist dran am Hype und kann DER TAG DES DOKTORS die hohen Erwartungen erfüllen? 

6.4/10 Bewertung (5 Stimmen)

   

Spieltipp  

   

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