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Feb24

Orphan Black – Staffel 4

Orphan Black – Staffel 4

Originaltitel: Orphan Black
Herstellungsland: Kanada, USA

Erscheinungsjahr: 2013
Genres: Science-Fiction, Action, Drama, Serie
Freigabe: FSK-16
Regie: John Fawcett, David Frazee u.a.
Darsteller: Tatiana Maslany, Jordan Gavaris u.a.

Preis: EUR 16,90


 

Inhalt: Die Organisation Neolution hat Sarah in ihrem Exil in Island aufgespürt und plant einen Angriff. Der bislang unbekannte Leda-Klon MK gibt Sarah den retteten Hinweis, so dass sie rechtzeitig nach Hause flüchten kann. Von dort heftet sie sich an die Spuren des neuen, mysteriösen Klons, der wie eine Verbündete erscheint aber zugleich eine gefährlich-nahe Vergangenheit mit dem Klon hat, von dem alles ausging: Beth Childs. Währenddessen setzt Neolution bereits die nächste, erschreckende Stufe um – eingepflanzte Biotechnik im Menschen. Bald wird klar, egal wie schnell und weit Sarah und ihre Schwestern flüchten, es ist nie weit genug. Denn neue Gefahren lauern überall, ob von neuen Feinden oder alten Widersachern. Der Druck auf den Klon-Club nimmt bislang ungeahnte Ausmaße an...

  


 

 



- Kritik -
    

Langsam aber sicher nähert sich ORPHAN BLACK dem Ende zu. In den letzten drei Staffeln wurden immer wieder neue Fragen aufgeworfen. Mehr als beantwortet werden. Das zunächst recht übersichtlich scheinende Konstrukt zog immer weitere Kreise, zig Parteien und etliche Klone kamen ins Spiel. Die Geschichte wurde immer facettenreicher, komplexer und gleichzeitig auch konstruierter. Bei Staffel 4 ändert sich dahingehend relativ wenig. Die Geschichte bleibt komplex, die beteiligten Parteien sind zahlreich, werden sogar noch um weitere Spieler erweitert. Um den Zuschauer noch etwas verwirrter in die Couch zu pressen, arbeitet man zudem noch mit Flashbacks, die Beth Childs’ Geschichte näher beleuchtet. Leider ist im ersten Moment nicht immer klar, dass man hier in der Vergangenheit schwelgt, was es etwas schwieriger macht, die Szenen korrekt zuzuordnen. Dafür wird der aufmerksame Zuschauer mit einigen Antworten belohnt, die etwas Licht ins Dunkel bringen. 

Die 4. Staffel zeichnet sich ohnehin sehr stark dadurch aus, dass sie viele Fragen beantwortet. Gerade in den ersten Episoden ist man sehr rasant unterwegs, lässt den Zuschauer kaum zu Atem kommen. Dass man ein solches Tempo im Normalfall nicht aufrecht halten kann, ist man gewohnt und auch ORPHAN BLACK nimmt ab der Hälfte ordentlich Geschwindigkeit raus. Etwas zu viel, möchte man sagen, denn zeitweilig scheint man nur noch auf der Stelle zu treten. Erst in den letzten Folgen kommt die Handlung wieder in Schwung und zu guter Letzt entlässt man den Zuschauer mit einem satten Cliffhanger. 

Wenn man an ORPHAN BLACK denkt, kommt einem unweigerlich Tatiana Maslany in den Sinn.  Die Jungdarstellerin, die mittlerweile auch als Produzentin mit an Bord ist, beherrscht ihre altbekannten Alter Egos aus dem Effeff. Souverän spielt sie die verschiedenen Klone und als Zuschauer vergisst man recht schnell, dass hier lediglich eine Schauspielerin den Hauptfiguren Leben einhaucht. Etwas ins Straucheln gerät Maslany bei der Figur Krystals, die sie bis dato noch nicht so häufig gemimt hat. Krystal, als auch die überaus sympathisch, weil völlig durchgeknallte Helena wirken zuweilen stark überzeichnet. ORPHAN BLACK ist sich manches Mal ohnehin recht uneins hinsichtlich seiner Tonalität. Ein Aspekt, welcher schon seit Staffel 1 Bestand hat und somit kalkulierbar ist. Zumeist ist es die Storyline um Alison Hendrix, die grotesk wirkt und nicht so recht in den ansonsten ernsten Gesamtkontext passen möchte. Felix hingegen ist in der 4. Season ungleich nachdenklicher und bissiger unterwegs. Wie auch sonst jeder in der Serie verfolgt auch Felix zuweilen seine eigenen Pläne.  

Staffel 4 ist darüber hinaus recht blutig, also nicht unbedingt für zarte Gemüter geeignet. Außerdem beschäftigt man sich noch viel stärker mit den Biomodifikationen der Neolutionisten. Auch hier tun sich einige Abgründe auf, sowohl ethischer, als auch visueller Natur. Nicht jedoch die Umsetzung der Effekt ist zu kritisieren, diese sind über jeden Zweifel erhaben, allerdings nicht sonderlich zimperlich. In Staffel 4 tastet man sich nach und nach die Quelle heran, die für die Klone und die Biomodifikationen verantwortlich zeichnet, was überaus befriedigend ist. Es bleibt abzusehen, ob mit der finalen Serien-Staffel sämtliche Fragen zur vollsten Zufriedenheit der Zuschauer beantwortet werden können. 

  

- Fazit -  

Mehr vom Gewohnten und das ist im Falle von ORPHAN BLACK stets gehobene Qualität. Der Serien-Auftakt ist sehr stark, temporeich, allerdings auch etwas verwirrend. Staffel 4 widmet sich vielen essentiellen Fragen, liefert Antworten und wirft wiederum neue Fragen auf. Doch man merkt, dass man sich der Quelle und somit dem Finale nähert. Ab der Mitte verliert die Serie an Momentum, was auf Grund des starken Auftakts umso stärker ins Gewicht fällt. Gesamtheitlich betrachtet überwiegen jedoch wieder einmal die positiven Aspekte. Während die kleineren Mängel wie inkonsistente Tonalität und teils überzeichnete Figuren bereits seit Staffel 1 bekannt sind und somit lediglich konsequent fortgeführt werden. 

Wertung: 7.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

8.0/10 rating 1 vote

 

- Blu-ray FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 06. Februar 2017
BD Verleihstart: 06. Februar 2017

Publisher: Polyband (Staffel 4)

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Nein

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 440 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)

Untertitel: 
Deutsch
Englisch

Extras:

  • Featurettes

Kritik Extras
Ein paar Featurettes bringen noch etwas Licht in die Produktion.

Wertung: 6|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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Sascha Weber

Sascha Weber

   

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