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Aug24

Assassination Games

Assassination Games

Originaltitel: Assassination Games
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2011
Genres: Action, Thriller
Freigabe: FSK-18
Regie: Ernie Barbarash

Darsteller: Jean-Claude Van Damme, Scott Adkins, Ivan Kaye, Valentin Teodosiu, Alin Panc u.a.

Brazil (Van Damme) ist ein Auftragskiller, der jeden Job annimmt, solange der Preis stimmt. Flint (Adkins) hat das Killergeschäft aufgegeben, nachdem seine Frau durch den brutalen Angriff eines skrupellosen Drogendealers ins Koma gefallen ist. Als beide auf diesen kaltblütigen und brutalen Mafiosi angesetzt werden, wollen sowohl Brazil als auch Flint ihn tot sehen - einer wegen des Geldes, der andere aus Rache.  Da korrupte Interpol-Agenten und üble Mitglieder des Gangstermilieus ihnen dicht auf den Fersen sind, schließen sich beide Killer widerstrebend zusammen, um ihr Opfer schnell auszuschalten, bevor sie selbst getötet werden.

- Kritik -  

Jean-Claude Van Damme und Scott Adkins in einem Film! Für Genre-Kenner vorab ein Gütesiegel, weil allein die hochkarätigen Namen einen guten Actionfilm garantieren sollten. Ein Treffen der Generationen. Van Damme, der erfahrene, altgediente Actionstar und "Muscles from Brussels" vergangener Tage, hat es mit Filmen wie "Bloodsport", "Leon", "Universal Soldier" oder "Timecop" für einen kurzen Zeitraum in die A-Liga der Actionstars geschafft. Nachdem er gegen Ende der Neunziger mit "Universal Soldier - The Return" an den Kinokassen baden ging, versank er ziemlich schnell in die Regale der Videotheken. Dank einer großen Fangemeinde behaupten sich seine Filme bis heute auch auf dem Heimkino-Markt sehr gut, wiewohl der qualitative Output seiner neueren Filme viele Ups and Downs beinhaltet. Immerhin ist er da in bester Gesellschaft, denn Kollegen wie Steven Seagal, Dolph Lundgren oder Wesley Snipes fahren eine ähnliche Schiene und lukrativ ist es für sie allemal. "Van Dammage" hat aber auch schauspielerische Ambitionen, die er spätestens mit "JCVD" unter Beweis stellte. Von den Kritikern überwiegend gelobt, wurde der Film vom Publikum größtenteils ignoriert. Seitdem gibt der belgische Martial-Arts Star den Fans wieder das, was sie von ihm sehen wollen: Action! Mit "Universal Soldier - Regeneration" zog er sämtliche Register seines Könnens und kehrte 2012 mit "The Expendables 2" auf die große Leinwand zurück.

Vollkontakt-Ass Scott Adkins ist ein Newcomer der Branche. Während er mit Nebenrollen für Kino-Produktionen wie "Das Bourne Ultimatum" eher kleinere Brötchen backt, ist er im Direct to DVD-Segment  bereits eine feste Größe. Besonders die Rolle des russischen Fighters Boyka in "Undisputed II" und "Undisputed III" hat ihn bekannt gemacht. Einen nicht unwesentlichen Anteil daran trägt Isaac Florentine, Regisseur der "Undisputed" Filme. Er versteht es, seinen Star perfekt in Szene zu setzen. Der gebürtige Engländer drehte bisher fünf Mal unter Florentine, darunter auch "The Shepherd", bei dem er erstmals als Van Dammes Co-Star agierte und später das gemeinsame Arrangement mit dem Belgier mit „The Expendables 2“ und „Universal Soldier: Day of Reckoning“ ausbaute.

Bei so klangvollen Namen der Hauptprotagonisten erwartet der gemeine Genre-Fan ein Knallbonbon. Das ist es nicht! Viel mehr ist dies ein Thriller mit sehr wenigen Actioneinlagen. Van Damme spielt einen Egoisten, dem alles und jeder egal ist und mit seiner Vergangenheit im Unfrieden ist, während Adkins einen "gutmütigen" Killer mimt, der sich liebevoll um seine komatöse Ehefrau kümmert und auf Rache sinnt. Man erkennt sofort, dass bei der Rollenauswahl das Bestreben beider Handkanten-Spezialisten darin bestand, mit Schauspiel statt Faustschlägen zu punkten. Das gelingt beiden ziemlich gut. Das Bild ist dreckig, der Sound melancholisch und die Ostblock-Lokation passt in die trostlosen Interessen der zwei unterschiedlichen Männer. Trotz der vielen guten Zutaten: Was ist da bloß schief gelaufen? 

Der Film wird leider zu keinem Zeitpunkt den Erwartungen gerecht. Was nutzen die respektablen Bemühungen der Hauptdarsteller, wenn das Drehbuch so spannungsarm, die Regie so lahm und der restliche Cast so stümperhaft daher kommen. Hier fehlt es an Tempo, Timing und ja, besonders an Action. Endlose Dialoge, die nicht einmal die Story voran bringen, langweilen und sind mitunter hanebüchen. Als der geduldige Fan dann endlich das Zusammentreffen der Stars erleben darf und sie sich gegen die bösen Buben vereinen, kommt es statt eines explosiven Showdowns nur zu einer Knallerbse. Wenn es schon an Action fehlt, dann müssen andere Eckpfeiler überzeugen. Aber die Stars lässt man Story technisch verhungern, wobei sie das Beste aus der schwachen Vorlage herausholen. Das es Regisseur Ernie Barbarash besser kann, bewies er mit „6 Bullets“, bei dem Van Damme erneut die Hauptrolle spielte. Der dritte gemeinsame Film „Pound of Flesh“ ist bereits abgedreht.

  

- Fazit -

„Assassination Games“ bietet gute Ansätze, kann aber letzten Endes nicht überzeugen. Eine überaus solide Vorstellung des Gespanns Van Damme-Adkins verpufft in Langeweile und ist nur hartgesottenen Fans zu empfehlen. Schade, da war deutlich mehr drin.

Wertung: 3.5|10

Durchschnittliche Userbewertung

4.4/10 Bewertung (7 Stimmen)

 

- Blu-ray FACTS UND EXTRAS -

 

Blu-ray Verleihstart: 27. Oktober 2011
Blu-ray Verkaufstart: 03. April 2014

Publisher: Sony Pictures

Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Wendecover: Nein

Bild: 1,78:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 96 Minuten (inkl. Abspann)
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)
3. Audiodeskription für Sehbehinderte (Dolby Digital 5.1)
4. Französisch (Dolby Digital 5.1)
5. Italienisch (Dolby Digital 5.1)
6. Japanisch (Dolby Digital 5.1)
7. Portugiesisch (Dolby Digital 5.1)
8. Spanisch (Dolby Digital 5.1)
9. Thailändisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
Englisch
- Englisch für Hörgeschädigte
- Arabisch
- Chinesisch (traditionell)
- Dänisch
- Finnisch
- Französisch
- Griechisch
- Hindi (Indisch)
- Isländisch
- Italienisch
- Japanisch
- Koreanisch
- Niederländisch
- Norwegisch
- Portugiesisch
- Schwedisch
- Spanisch
- Thailändisch
- Türkisch

Extras

  • 7 entfernte Szenen (7.50 Min.)

Kritik Extras
Da uns nur die Presse-Blu-ray ohne Extras zu Verfügung stand, entfällt an dieser Stelle eine Bewertung. (Der Film ist 2011 nur auf DVD erschienen und wurde erst jetzt zusätzlich auf Blu-ray veröffentlicht.)

Wertung: x|10

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Kevin Zindler

Kevin Zindler

   

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