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Sep27

Battleship

Battleship

Originaltitel: Battleship
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: Action, Thriller, Sci-Fi
Freigabe: FSK-12
Regie: Peter Berg
Darsteller: Taylor Kitsch, Alexander Skarsgard, Liam Neeson, Brooklyn Decker, Rihanna u.a.

Alex Hopper (Taylor Kitsch) führt ein chaotisches Leben und liegt vor allem seinem großen Bruder Stone (Alexander Skarsgård) auf der Tasche. Als er an seinem 26.Geburtstag, nur um bei einer jungen Frau (Brooklyn Decker) Eindruck zu schinden, in Polizeigewahrsam gerät, reicht es Stone und er zwingt ihn, ebenfalls der Navy beizutreten, bei der er selbst schon erfolgreich Karriere gemacht hat. Fünf Jahre später hat es Alex ebenfalls zum Offizier gebracht, aber an seiner Lebenseinstellung hat sich nicht wirklich etwas geändert. Die junge Frau von damals, bei der es sich um die Tochter des Admirals (Liam Neeson) handelt, ist inzwischen seine Freundin geworden, aber er hat es bisher nicht gewagt, bei seinem Vorgesetzten um ihre Hand anzuhalten. Stattdessen fällt er bei einer internationalen Übung erneut unangenehm auf, weshalb ihm Admiral Shane zu verstehen gibt, das es sich um seine letzte Teilnahme an einer Wehrübung bei der Navy handelt. Doch in diesem Moment ahnt er noch nicht, das fünf Alienraumschiffe auf der Erde gelandet sind, davon einige in unmittelbarer Nähe...

- Kritik -

Worum geht es denn nun in Battleship, mag sich der ein oder andere Leser an dieser Stelle fragen. Die Antwort ist. Natürlich um die Marine. Genauer gesagt um die US Marine, und natürlich gibt es dort einen Underdog, einen Mann wie Du und Ich, der nicht's mehr zu verlieren hat und genau deswegen alles gibt. Es ist wohl unnötig zu sagen, das dieser Junge Mann eigentlich selbst schuld an seiner Misere ist, eigentlich alles aus seinem Leben machen hätte können, und am Ende trotzdem bei der Navy landet.

Als er jedoch richtig Mist baut, und ihm nach beendigung des Anstehenden Flottenmanövers der Rausschmiss droht, passiert es - Aliens (ja, Ausserirdische Lebensformen), landen auf der Erde und bilden die Speerspitze für eine Invasion. Das Schlachtschiff auf dem unser Held seinen Dienst verrichtet, befindet sich natürlich mittendrin und er muss die Welt retten. Durch ein Kraftfeld abgeschirmt von der Aussenwelt, sind er und seine Kameraden auf sich allein gestellt, und sehen sich einer massiven Übermacht an Feuerkraft gegenüber. Man merkt bereits hier, das sich Battleship nicht wirklich ernst nimmt. Zumindest ist das Szenario insgesamt extrem konstruiert, und auch die Glücklichen und Unglücklichen Zufälle sind eigentlich zuviel des guten. Hier muss man als Zuschauer bereits eine Entscheidung treffen: Schluckt man diese ganzen Abnormitäten und lässt sich auf das ganze ein, oder ist hier das Maß bereits voll? Nur soviel sei hier gesagt: Sollte man sich für Battleship entscheiden, erwarten den geneigten Zuschauer irre viele Explosionen, einige packende Actionszenen und ein ganzer Eimer voll Pathos und (US)Patriotismus.

Wie sollte ein Film, der quasi nur über die US Navy geht, auch ohne Literweise Pathos auskommen? Battleship schöpft hier aus dem vollen. Seien es die Paradeaufmärsche der Seemänner, Glorreiche Feuergefechte, Veteranen die Geehrt werden, Medallienverleihungen oder Epische Musik bei Panorama-Fahnenschwenk-Szenen. Man fühlt sich gleich mittendrin im Armee-Apparat. Das bei all der gezeigten Großartigkeit natürlich auch Tief in die Munitionskiste gegriffen wird, ist geradezu selbstverständlich. Und hier spielt Battleship auch seine größte Stärke auf. Weder die Charakterzeichnung noch der eigentlich Plot ist wirklich umwerfend - ganz anders die Action. Wenn die Kriegsschiffe das Feuer eröffnen, ist am Zielpunkt das Tor zur Hölle geöffnet. Gigantische Explosionen, brennende Alienschiffe, Wassereinbruch und der Nackte Kampf ums überleben aller beteiligten wird in Hochglanz auf die Leinwand gezaubert. Gepaart mit brachialer Soundgewalt bekommt man den Krieg ins Wohnzimmer geliefert. Gelegentlich wird man jedoch auch an Transformers erinnert, wenn man sich das Design der Extraterrestrischen Invasoren näher betrachtet. Zumindest deren Schiffe. Die Passagiere und deren Kampfanzüge sind eher eine Mischung aus den Power Rangers und Dead Space gepaart mit einer Prise Bioshock. Zwar nicht unbedingt originell, aber immerhin außerirdisch genug um nicht allzu lächerlich zu wirken.

Gut, die Action alleine macht noch keinen guten Actionfilm. Deshalb kommt man auch bei Battleship nicht umhin, ein paar Worte der Kritik zu äußern. Wie bereits angesprochen haben weder Storyline und das Setting genug Dynamik und Spannung, um den Zuschauer wirklich zu fesseln. Die Charaktere sind einem beängstigend egal, und das Setting ist zu konstruiert um wirklich das Gefühl der Gefahr
zu erzeugen.

 

- Fazit -

Wer mit einer platten Story, ähnlich flachen Charakteren und im Gegenzug brachialer Action gewürzt mit einer großen Prise Pathos und Patriothismus klar kommt, der macht mit dem Griff zu Battleship mit Sicherheit keinen Fehler. Allerdings sollte man kein Meisterwerk erwarten. Insgesamt hat man es mit einem soliden Actioner zu tun, der sich ein gutes Stück vom Genredurchschnitt abhebt, jedoch nicht herausragt.

Bewertung: 7 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

6.2/10 Bewertung (9 Stimmen)

- DVD Facts und Extras -

 

DVD Verleihstart: 23.08.2012
DVD Verkaufstart: 29.08.2012

Label: Universal Pictures
Verpackung: Single Disc Amaray
Wendecover: Ja

Ton:
1. Deutsch
2. Englisch
3. Türkisch

Untertitel:
- Englisch
- Deutsch
- Türkisch
- Dänisch
- Suomi
- Norwegisch
- Schwedisch

Bild: 16:9 (1,77:1)
Laufzeit: ca. 131 Minuten
Uncut: Ja

Extras:

  • Battleship Das Videospiel - Trailer

Kritik Extras:
Ist das ein schlechter Witz? Zu einem gigantischen Effekt-Film wie Battleship ist das einzige Extra auf der Scheibe ein Trailer für die Videospiel-Verwurstung? Traurig...

Bewertung: 1 | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

4.5/10 Bewertung (2 Stimmen)
Martin Riedel

Martin Riedel

   

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