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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Aug31

Rampart

Rampart

Originaltitel: Rampart
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2011
Genre: Thriller, Drama, Krimi

Freigabe: FSK-16
Regie: Oren Moverman

Darsteller: Woody Harrelson, Steve Buscemi, Sigourney Weaver, Robin Wright, Ben Foster u.a.

Ich bin kein Rassist, ich hasse alle Menschen gleich. erklärt Officer Dave Brown dem Mann von Internal Affairs. Brown ist ein richtig mieser Typ. Er säuft im Dienst, wirft Pillen ein wie Schokodrops, droht, prügelt und bricht Gesetze, wie es ihm gerade passt. Aber als Cop hält er die Straßen von LA frei von kriminellem Ungeziefer, damit seine beiden Töchter und viele andere brave Bürger in Sicherheit leben können. So war es immer schon und das ist auch völlig ok - in seinen Augen. Doch eines verdammten Tages flimmern die Bilder, wie Brown einen Verdächtigen fast totschlägt, über alle TV-Sender. Eine der vielen Videokameras in der Stadt hat alles dokumentiert. Und was das krisengeschüttelte LA Police Department gerade gar nicht brauchen kann, ist ein prügelnder Cop …

- Kritik -

Was kann bei RAMPART schon schief gehen? Mit seinem Regiedebüt THE MESSENGER hatte Regisseur und Autor Oren Moverman einen erstklassigen Einstand gefeiert, konnte für seinen Nachfolger auf ein Drehbuch von James Ellroy setzen, dessen Vorlagen schon Filme wie DARK BLUE oder L.A. CONFIDENTIAL hervorbrachten und trommelte einen beeindruckenden Cast rund um Hauptdarsteller Woody Harrelson zusammen: Sigourney Weaver, Ben Foster, Ned Beatty, Anne Heche, Steve Buscemi und Robin Wright, um nur die wichtigsten Namen zu nennen. Nochmal: Was sollte da schief gehen?

Mit diesen Hochkarätern vor und hinter der Kamera weckte man eine Erwartungshaltung, die zumindest nach einem guten, wenn nicht nach einem sehr guten Film verlangte. Doch RAMPART erfüllt diese Hoffnung über weite Strecken leider Gottes nicht.
Das Hauptproblem des Films besteht darin, dass es sich im Grunde um eine Charakterstudie rund um die Figur von Harrelson handelt und quasi keine existente Story erzählt wird. Doch genau dieser Charakter gibt einfach nicht genug her, ist zu schematisch angelegt und macht im Verlauf des Films eigentlich keine Wandlung durch. Das liegt nicht an Woody Harrelson, der aus der im Grunde platten Figur das bestmögliche herausholt – er erhält nur viel zu wenig Spielraum, viel zu wenig Möglichkeiten, sich auszuzeichnen und den innerlich zerrissenen Polizisten so anzulegen, als das es den Zuschauer wirklich packen kann – Dave Brown bleibt den ganzen Film über gleich ambivalent, doch nie schlägt das Pendel stark zu der einen oder der anderen Seite aus.

Durch die Fokussierung auf Harrelson treten alle Nebenfiguren klar in den Hintergrund – und das ist höchst bedauerlich, denn diese sind teilweise bedeutend interessanter als der rassistische Cop. Gerade der wunderbare Ben Foster wird gnadenlos verschenkt und auch Sigourney Weaver oder Anne Heche erhalten viel zu wenig Screentime, deuten aber an, dass sie viel mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt hätten. Allenfalls Routinier Ned Beatty kann dauerhaft aus dieser Harrelson-Fokussierung herausragen, und es ist bezeichnend, dass der Film immer dann am besten ist, wenn der Polizist auf eine dieser Nebenfiguren trifft.

Durch die Tatsache, dass der brutale Cop den Film alleine nicht tragen kann - aber dauerhaft im Mittepunkt steht – und keine klassische Dramaturgie bedient wird, zieht sich RAMPART bisweilen sehr stark und baut nur in Ansätzen so etwas wie Spannung auf. Harrelson und der Rest des Casts sind zu gut, um das Interesse zu verlieren und die Kameraführung ist zu stilsicher, als dass der Streifen völlig aus der Spur fliegt. Allerdings kann er auch nie wirklich begeistern und hinterlässt auch wegen des unbefriedigenden Endes den schalen Nachgeschmack einer vergebenen Chance. Fraglos: Hier war mehr drin, bedeutend mehr.

Bewertung: 5 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

4.5/10 Bewertung (4 Stimmen)

- DVD FACTS & EXTRAS -

 

DVD Verleihstart: -
DVD Verkaufstart: 02.07.2012


Label: Ascot Elite
Verpackung: Keepcase
Wendecover: Ja

Bild: 2,35:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: 103 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1.Deutsch (DTS, Dolby Digital 5.1) 

2.Englisch (Dolby Digital 5.1) 

Untertitel: 
- Deutsch

Extras

  • Soundunterlegtes AuswahlmenüKapitelmenü (12 Kapitel)
  • Making Of (28:57 Min.)
  • Sh*t Dave Brown Says (1:11 Min.)
  • Interviews mit Cast & Crew (17:16 Min.)
  • deutscher Trailer (2:18 Min.)
  • Originaltrailer (2:07 Min.)
  • Trailer (nach dem Einlegen der DVD)
  • Agent Hamilton (1:33 Min.)

Kritik Extras
Während die Interviews fast durch die Bank weg zu stark auf die oberflächliche Marketingebene abgleiten, ist das Making of sehr gelungen. Der Rest ist Standard oder überflüssig (Sh*t Dave Brown Says). zwar nicht überragend, im Gesamtpaket aber völlig okay.

Bewertung: 6 | 10

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Tobias Hohmann

Tobias Hohmann

   

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