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Aug20

The 24th Day

 The 24th Day

Originaltitel: The 24th day
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2004
Genre: Thriller
Freigabe: FSK-16
Regie: Piccirillo 
Darsteller: James Marsden, Scott Speedman u.a.

Als der smarte Dan nach durchzechter Nacht mit Tom nach Hause geht, hofft er auf schnellen, reuelosen Sex. Doch es kommt anders: Tom überwältigt Dan, fesselt ihn an einen Stuhl und entnimmt ihm eine Blutprobe. Dann erklärt er dem völlig überraschten Opfer, dass sie vor fünf Jahren schon einmal Sex miteinander hatten, Toms einzige homosexuelle Affäre. Jetzt hat Tom Aids und will wissen, ob Dan ihn angesteckt hat. Sollte die Blutprobe positiv ausfallen, dann will er Rache nehmen...

- Kritik - 

Das Thema Aids wurde schon mehrfach in Filmen thematisiert, am bekanntesten wohl im Tom Hanks Streifen „Philadelphia“. In dem hier vorliegenden „The 24th day“, der im übrigen bereits aus dem Jahre 2004 stammt, wird ein Theaterstück auf die Leinwand gebracht. Das merkt man auch an allen Ecken und Kanten – sowohl positiv als auch negativ. Man konnte zwei recht bekannte Akteure für das Zwei Personenstück verpflichten: James Marsden, am ehesten aus „X-Men“ als Cyclops bekannt und Scott Speedman, den man aus „Underworld“ kennt. Und eines kann und muss man festhalten: Die beiden überzeugen auf ganzer Linie und spielen auch über zahlreiche Schwächen des Skripts und der Inszenierung hinweg – jedoch können auch sie nicht verhindern, das Tony Piccirillos Erstlingswerk den Zuschauer mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Es ist nicht ungewöhnlich, das die filmische Umsetzung von Theaterstücken Probleme bereitet und nur selten funktionieren, als Beispiel soll da nur einmal William Friedkins „Bug“ dienen. 


 
Zum einen ist der Film zu lang, die Dialoge wiederholen sich, und der Versuch die Perspektiven zu wechseln, scheitert. Zum anderen ist es schon recht bedenklich, welche Homosexuellenklischees hier recht unverblümt aufgewärmt werden. Zwar ist der Versuch offensichtlich, eben genau das zu vermeiden, doch man erreicht - da ungeschickt in die Story eingebettet - nur das Gegenteil. Selbiges gilt auch für die Rückblicke, die völlig unnötig sind und den Streifen thematisch nur strecken. Hätte man das in Dialogform umgesetzt, hätte es genauso, wenn nicht gar besser, gewirkt. So scheinen die Flashbacks eher ein plumpes Mittel zur Spannungssteigerung zu sein. Das es sich bei „The 24th day“ um einen Independentfilm handelt, wird optisch leider schmerzlich bewusst: Das Ganze wirkt eher wie ein billiges TV Movie. Akzeptierbar, aber auffällig. Das größte Problem, und damit auch die Schwachstelle des Films, ist jedoch das Ende. Inhaltlich dreht sich „The 24th day“ ausschließlich um die Frage, wer denn nun wen angesteckt hat und somit der „Schuldige“ ist. Da ist es völlig unhaltbar, dieses Finale zu präsentieren, das den Betrachter genauso ratlos zurücklässt wie zu Beginn. Die Absicht hinter diesem Stilmittel ist zwar erkennbar, aber trotzdem falsch und unmotiviert.


 
„The 24th day“ ist trotz der beschriebenen Schwächen kein Reinfall. Dazu ist er zu gut gespielt und wirklich spannend. Einige Sequenzen sind sogar äußerst gelungen und heben den Streifen deutlich über Durchschnitt, wenn man nicht zuviel erwartet. Doch durch das völlig missratene Ende, funktionieren diese Momente rückblickend leider auch nicht mehr wirklich.

- Fazit -

Wirklich (überwiegend) spannend und gut gespielt, aber handwerklich allenfalls solide mit einigen Längen, unnötigen Klischees und einem völlig falsch eingesetzten Ende.

Bewertung: 4 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

5.5/10 Bewertung (6 Stimmen)

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD-Verleihstart:  14.05.2008
DVD-Verkaufstart: 15.08.2008

Label: Sunfilm
Verpackung: Keep Case

 
Ton:
1. Deutsch Dolby Digital 5.1
2. Deutsch Dolby Digital 2.0
3. Deutsch DTS 5.1
4. Englisch Dolby Digital 2.0

Untertitel:
- Deutsch


Bild: 1:1.85 (16:9) 
Laufzeit: ca. 91 Min.

Uncut: Ja

Extras:

  • Filmografie James Marsden
  • Filmografie Scott Speedman
  • Deutscher Trailer
  • Englischer Trailer
  • Bildergalerie

Review Extras:
Ein paar Texttafeln bei den Filmografien, eine Bildergalerie und die entsprechenden Trailer. Besser als nichts, aber wirklich berauschendes ist hier nicht zu finden. Zumindest ein paar Interviews wären nett gewesen.

Bewertung: 3 | 10

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Tobias Hohmann

Tobias Hohmann

   

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