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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Apr15

The Girl on the Train

The Girl on the Train

Originaltitel: The Girl on the Train
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2016
Genres: Thriller
Freigabe: FSK-16
Regie: Tate Taylor

Darsteller:
Emily Blunt, Haley Bennett, Rebecca Ferguson u.a.

Preis zum Test: EUR 14,01


 

Inhalt: Die geschiedene Rachel Watson (Emily Blunt) fantasiert im Zug gerne über ein Paar, an dessen Haus sie auf ihrem täglichen Arbeitsweg nach New York City vorbeifährt. Wenn ihr Mann Tom (Justin Theroux) sie schon für seinen Seitensprung Anna (Rebecca Ferguson) verlassen hat, will die Alkoholikerin sich wenigstens das Leben ihrer Umwelt in den schönsten Farben ausmalen. Also stellt sie sich das Paar vor dem Zugfenster, Scott (Luke Evans) und Megan (Haley Bennett), in einer perfekten Liebesbeziehung vor – und ist voller Neid. Nach einem neuerlichen Blackout durch zu viel Alkohol liest Rachel jedoch vom Verschwinden einer Frau, die sie als Megan Hipwell, die Frau an ihrer Zugstrecke, erkennt. Aus Angst, dass sie der Fremden in ihrer Eifersucht auf das Glück der anderen etwas angetan hat, stellt sie eigenmächtige Ermittlungen an, um Klarheit über den möglichen Mord zu erlangen. Doch auch die Polizei (Allison Janney) beginnt eine Untersuchung.

 


 

 



- Kritik -
      

Kürzlich erschien von Constantin Film THE GIRL ON THE TRAIN in den deutschen Läden auf Blu-ray und DVD. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Paula Hawkins, welches erst vorletztes Jahr erschienen ist und direkt die Bestsellerlisten gestürmt hatte. Lange Zeit als geistige Fortsetzung zu GONE GIRL (2014) bezeichnet haben die beiden Bücher und Filme eigentlich nur gemein, dass sich inhaltlich die Thematiken um häusliche Gewalt drehen und das in Form einer Kriminalgeschichte mit Wendungen und Irrungen erzählt wird. Wie bei "Gone Girl" wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt, handelt es sich bei "Girl on the Train" aber jeweils immer nur um weibliche Perspektiven. Da enden aber auch schon die Gemeinsamkeiten. Was im Film obsolet gemacht wurde ist der klare Unterschied das Handlungslandes, denn für den Film hat man das Setting von London, im Buch, in die USA verlegt. Lohnt sich die Adaption trotzdem?

Schon vor Erscheinen des Buches 2015, hatte sich Dreamworks bereits im März 2014 die Rechte an der Vefilmung des Stoffes gesichert. Ein Jahr später im Mai 2015 stellte man dann Tate Taylor als Regisseur des Films vor. Der Amerikaner war bisher vor allem für seine Regiearbeiten THE HELP (2011) und GET ON UP (2014) bekannt, aber auch bereits zuvor als Schauspieler. THE HELP war ebenfalls eine Litertaturadaption, die seinerzeit für einen Oscar als Bester Film nominiert wurde und an den Kinokassen über 200 Millionen Dollar erwirtschaften konnte. Zumindest den Oscar-Erfolg konnte die nun vorliegende Adaption nicht wiederholen. Einzig Emily Blunt in der Hauptrolle der Rachel Watson, welche ein ernsthaftes Alkoholproblem hat, bekam viel Lob für ihre Rolle zugesprochen. Bei einem Budget von 45 Millionen Dollar konnte der Film aber immerhin bisher wieder knapp über 100 Millionen einspielen

Tate Taylor findet dabei für seinen Thriller einen relativ uanaufgeregten Erzählstil. Dieses langsame Erzählen untersützt das Anziehen der Spannungsschraube des Thrillers umso mehr. Durch dieses sensible Arbeiten mit dem Stoff, kann der Film problemlos zwischen seinen Erzählperspektiven, aber auch Zeitebenen hin- und herspringen. Ihm gelingt dabei vor allem ein Film für seine drei Darstellerinnen, neben Emily Blunt, sind das Rebecca Ferguson und Haley Bennett. Sie brillieren ihren Rollen auf jeweils ihre eigene Art. So werden wie im Buch geschickt Fährten gelegt und Erwartungen unterlaufen, doch fällt dann bei all der Mühe vielleicht das Ende beziehungsweise die Auflsöung etwas zu konventionell aus. So bleibt der Film vor allen Dingen ein handwerklich überzeugender Thriller. Geschickt ntzt der Regisseur die ihm zur Verfügung stehenden Mittel der Montage und ermöglicht so dem Zuschauer vor allen Dingen bei seiner ersten Sichtung ein spannendes und abwechslungsreiches Miträtseln. Überzeugend sind auch die Leistungen der Schauspieler, allen voran der weiblichen, liegt ja aber auch auf ihnen der Fokus. Ein Thriller, der erst bei einer zweiten Sichtung wahrscheinlich viel von seiner Faszination verlieren könnte.

  

- Fazit -  

Mehr als solider Thriller, dem erst gegen Ende etwas die Luft ausgeht und die Auflösung etwas zu gewöhnlich daher kommt.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 01. April 2017
BD Verleihstart: 01. April 2017

Publisher: Constantin / Highlight Communications

Verpackung: BD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,85:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 112 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD HR 5.1)
2. Englisch (DTS-HD HR 5.1)
3. Deutsch (DD 2.0) (Hörfilmfassung)

Untertitel:
- Deutsch für Hörgeschädigte

Extras:

  • Audiokommentar mit Tate Taylor (Regisseur)
  • Deleted und Extended Scenes (ca. 18 Min.)
  • Making of (ca. 11 Min.)
  • Die Frauen in "Girl on the Train" (ca. 5 Min.)
  • Originaltrailer Englisch 

Kritik Extras
Ein kurzer Blick hinter die Kulissen und ein Interview mit der Autorin der Vorlage, flankieren fast 20 Minuten an geschnittenen Szenen. Solides Beiwerk zum Film.

Wertung: 6|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
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