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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Mär03

The Infiltrator

The Infiltrator

Originaltitel: The Infiltrator
Herstellungsland: England

Erscheinungsjahr: 2016
Genres: Drama, Thriller
Freigabe: FSK-16
Regie: Brad Furman

Darsteller: Bryan Cranston, John Leguizamo, Diane Kruger u.a.

Preis zum Test: EUR 10,99


 

Inhalt: Robert Mazur (Bryan Cranston) arbeitet als Steuer- und Zollbeamter für die DEA, die Drug Enforcement Administration, die sich in den Vereinigten Staaten dem Aufspüren von Drogengeschäften verschrieben hat. Da sein Job gefährlich ist, sorgt sich seine Frau Evelyn (Juliet Aubrey) jeden Tag aufs Neue um ihn. Sein neuster Auftrag im Jahr 1986 entpuppt sich für Mazur als sein bislang gefährlichster Job. Unter dem Alias Bob Musella, soll er einen kriminellen Geschäftsmann spielen. Unter dem Vorwand schmutziges Geld zu waschen, soll er das kolumbianische Drogenkartell von Pablo Escobar infiltrieren. Als Partner wird ihm dabei der impulsive Agent Emir Abreu (John Leguizamo) zur Seite gestellt. Außerdem soll sich Kathy Ertz (Diane Kruger), die noch ganz neu im Spionagegeschäft ist, während der verdeckten Operation als seine Ehefrau ausgeben. Doch um seine Tarnung aufrechtzuerhalten und um Escobars Handlanger Roberto Alcaino (Benjamin Bratt) näherzukommen, muss Robert immer häufiger schwere Entscheidungen treffen.

 


 

 



- Kritik -
      

Bryan Cranston feierte mit der Serie BREAKING BAD (2008-2013) seinen wahrscheinlich größten Erfolg. Die Rolle des Chemielehrers Walter White machte ihn weltweit bekannt und brachte ihm weniger überraschend auch Rollenangebote für die große Leinwand ein. THE INFILTRATOR scheint sich mit seiner Geschichte um den Drogenhandel sehr an Cranstons Paraderolle zu orientieren und ihm einen bestimmten Typ Rolle aufzudrücken, doch das sollte nicht das Interesse an dem Film schmälern. Von Universal kam dieser vor Kurzem auch endlich auf DVD und Blu-ray in den Handel. Und, so viel sei verraten, einen Walter White gibt es in dieser Welt des Films ganz und gar nicht.

Es ist nicht das erste Projekt um den berühmt berüchtigten Drogenhändler Pablo Escobar, das in letzter Zeit das Licht der Welt erblickt hat. Netflix erzählte seine Geschichte in NARCOS (2015-) und Benicio del Toro spielte ihn kürzlich in ESCOBAR:PARADISE LOST (2014). In THE INFILTRATOR taucht er als Figur selbst eigentlich nie auf, doch sein Schatten liegt darüber, denn zentraler Antagonist ist seine rechte Hand, gespielt von Benjamin Bratt. Der Film basiert auf den Memoiren von Robert Mazur, die Figur, die Bryan Cranston nun im fertigen Film mimt. Leider können die Macher nicht ganz die Vorlage des Buches annehmen und einen gelungenen Genrebeitrag kreieren, sondern eher ein solides Werk. Dies liegt vor allen Dingen am Drehbuch, dass einen klaren roten Faden und Spannungsaufbau vermissen lässt. Man ist vielmehr damit beschäftigt die wichtigsten Eckpunkte abzuhaken und hangelt sich so von Sequenz zu Sequenz. Ein paar schmucke Regieeinfälle werten dies aber etwas auf, auch wenn ein homogeneres Drehbuch wünschenswert gewesen wäre.

Das der Film aber nicht ganz auseinander bricht, hat der Film seinen Darstellern zu verdanken, die immer wieder für starke Einzelmomente sorgen. So kann Bryan Cranston seiner Figur in manchen Momenten mehr Vielschichtigkeit mitgeben, als dies vielleicht das Drehbuch vorgibt. In Grundzügen kann man vielleicht Parallen zu seinem Walter White ziehen, da er in diesem Film einen eigentlich gewöhnlichen Familienvater mimt, den der Job dazu zwingt Undercover ein völlig anderes, luxuriöses Leben zu führen. Ähnliches gelingt seinen Kollegen, doch ist das zu wenig um wirklich in dem populären Genre auf längere Sicht hervorzustechen. Auch wenn man im Nachhinein davon erfährt, dass der Film einen Zeitraum von fünf Jahren abdecken möchte, kommt das durch die filmische Erzählung kaum rüber. Optisch erinnert der Film teilweise an Michael Manns Werke und kann sich dafür für einen enormen Atmosphärengewinn bedanken. Cranston Figur ist wohl ein ganz anderer Typ als die Kollegen von MIAMI VICE und doch ergibt sich dadurch der besondere Reiz an seiner Geschichte.Den Charme gewinnt der Film alleine auch schon dadurch, dass er in den 1980ern, genauer 1986, spielt.

  

- Fazit -  

Solider Genre-Beitrag, der von einem starken Cast, allen vor Bryan Cranston, lebt, aber am Ende weder besonders gut, noch besonders schlecht ist. Für einen gemütlichen DVD-Abend brauchbar, wird aber wahrscheinlich schnell vergessen sein.

Wertung: 6|10

Durchschnittliche Userbewertung

6.0/10 rating 1 vote

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verkaufstart: 09. Februar 2017
DVD Verleihstart: 09. Februar 2017

Publisher: Universal Pictures Home Entertainment

Verpackung: DVD Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,35:1 (1080p)
Laufzeit: ca. 133 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:

  • Audiokommentar von Bryan Cranston und Regisseur Brad Furman
  • Entfernte Szenen
  • Wie man unterwandert 

Kritik Extras
Elementar ist der Audiokommentar mit Hauptdarsteller Bryan Cranston und dem Regisseur. Der Rest ist mehr nettes Beiwerk.

Wertung: 6|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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