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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Nov08

The River Murders

The River Murders

Originaltitel: The River Murders
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2011
Genres: Thriller
Freigabe: FSK-16
Regie: Rich Cowan

Darsteller: Ray Liotta, Ving Rhames, Christian Slater u.a.

Detective Jack Verdon (Ray Liotta) wird durch eine Mordserie von seiner Vergangenheit eingeholt. Zu allen Mord-Opfern hatte er eine persönliche Verbindung und wird schnell zum Hauptverdächtigen des FBI. Er kannte nicht nur alle weiblichen Opfer, sondern hatte auch zu allen sexuelle Kontakte. Umgehend suspendiert muss er sich seiner Vergangenheit stellen und eine komplette Liste der Frauen erstellen, mit denen er geschlafen hat. Sie alle sind potenzielle Opfer und müssen gewarnt werden. Obwohl Jack niemanden von seinen zahlreichen Affären erzählt hat, scheint der Mörder seine intimsten Geheimnisse zu kennen. Er geht brutal vor und hinterlässt neben wiederkehrenden Zeichen, biblische Sprüche am Tatort. Bald geraten auch Jacks Kollegin und seine Ehefrau ins Visier des Täters. Um sie zu retten und den wahren Täter zu finden, bleibt nicht.

- Kritik -

Je nachdem welcher Schätzung man mehr Vertrauen schenken mag, sind in den USA immer zwischen 35 und 100 oder gar 200 bis 300 Serienmörder aktiv. Kein Wunder also, dass es immer wieder Romane und Filme gibt, welche sich dieser Thematik widmen. Richtig aufgezogen kann so etwas zu spannender Unterhaltung mit Gänsehautgarantie führen. Auch in THE RIVER MURDERS treibt ein Serienmörder sein Unwesen und das FBI und die lokale Polizei müssen alles daran setzen, um den Täter zu fassen.

Schnell stellt sich heraus, dass der Mörder eine Nachricht an Jack Verdon (Ray Liotta) senden möchte. Denn alle Opfer sind nicht nur Bekannte Verdons, sondern hatten auch intimen Kontakt mit ihm. Damit landet Verdon unmittelbar im Fadenkreuz des FBI unter der Leitung von Agent Vuckovich (Christian Slater), der in Liotta den Täter vermutet. Um weitere Opfer zu vermeiden setzt sich Verdon an den Schreibtisch und listet alle Frauen auf, mit denen er jemals sexuellen Kontakt hatte. Da diese Liste überaus opulent ausfällt, verwundert es nicht weiter, dass seine Frau Ana (Gisele Fraga) aus allen Wolken fällt, als sie die gesammelten Namen lesen muss. Nun muss Verdon nicht nur den Fall lösen, sondern auch seine Ehe retten.

Nüchtern betrachtet lässt die Zusammenfassung beinahe eine Tragikomödie erahnen. Von einer Komödie ist THE RIVER MURDERS jedoch weit entfernt, stattdessen herrscht eine düstere Grundstimmung vor. Der Himmel hat seine Pforten geöffnet und der Regen prasselt auf die Erde nieder, lässt dadurch eine leicht deprimierende Stimmung aufkommen. Regisseur Rich Cowan fängt die Bilder gelungen ein und insbesondere das Intro weist einen (makabren) Sinn für Ästhetik vor, der sich auch im Film immer wiederfindet. Die Anzahl der Morde ist ebenso wenig zu verachten. Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Die Polizei und das FBI hinken dem Mörder immer einen Schritt hinterher, der von einem Mord zum anderen übergeht. Leider hetzt der Film von Szene zu Szene, von Set zu Set. Dies geht auf Kosten der Übersicht und gibt auch Figuren kaum Raum für Entwicklung. Zudem tragen die Flashbacks nicht dazu bei, ein runderes Bild zu übermitteln. In der ersten halben Stunde wirkt alles arg überhastet und hektisch, ohne dass es der Dramaturgie dienlich wäre.

Erst langsam wird das Tempo ein wenig rausgenommen. Einen ruhigen oder gleichmäßigen Rhythmus findet Regisseur Rich Cowan jedoch zu keiner Zeit, hierdurch büßt THE RIVER MURDERS ein wenig Atmosphäre ein. Dabei bietet das Drehbuch im Grunde genommen eine gute Ausgangsbasis für eine spannende Mörderjagd. Es werden zwar auch einige Klischees bemüht, das stört allerdings nicht sonderlich. Abstruser sind hingegen Verdons sexuelle Eskapaden, die zu einer elendig langen Liste von Partnern führt, was unfreiwillig komisch wirkt. Das hätte ruhig bodenständiger ausfallen können.

Liotta spielt seinen recht geradlinigen Charakter allerdings grundsolide und Christian Slater überzeugt in den wenigen Szenen als arroganter FBI Agent. Weshalb allerdings Gisele Fraga für ihre Performance einen Festival Award entgegennehmen konnte, ist fraglich. Fraga wirkt hölzern und bemüht, nur selten spielt sie richtig auf, wird häufig von Liottas Performance mitgetragen. Selbiges kann man in geringerem Umfang auch zur zweiten weiblichen Hauptrolle Jenny Thames (Sarah Ann Schultz) sagen. Größere Fauxpas leistet sich die Darstellerriege allerdings nicht.

Dramatischer sind hingegen die Logiklöcher, welche im Drehbuch klaffen. Derer gibt es viele und selbst mit viel gutem Willen kann man sie nicht übersehen. Die Mordserie ist zu stark konstruiert. Die Auswahl der Opfer ist zwar im Sinne der Handlung alles andere als willkürlich. Wie der Mörder jedoch seine Opfer ausfindig macht, ist doch häufig einfach an den Haaren herbeigezogen. Das Ende ziert eine kleine Überraschung, welche aber die Probleme des Drehbuchs nicht vergessen lässt. Trotz dieser Mängel ist THE RIVER MURDERS für eine kleine Produktion durchaus unterhaltsam und bis zu einem gewissen Grad auch spannend. Zudem weist der Film eine gelungene Regie und Schnitt auf, welche die Atmosphäre gut zu transportieren wissen.

 

- Fazit  -

Kein Überflieger, aber solide Thriller-Unterhaltung. Man sollte die Handlung allerdings nicht zu stark analysieren, ansonsten fallen die ohnehin schon offensichtlichen Logikfehler noch stärker ins Auge. Hat man sich einmal an den überhasteten Stil gewöhnt, bekommt man einen unterhaltsamen Thriller geboten. 

Bewertung: 5.5 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

4.2/10 Bewertung (6 Stimmen)

- DVD FACTS & EXTRAS -

 

DVD Verkaufsstart: 19.10.2012
DVD Verleihstart: 19.09.2012

Verleih: Universum Film GmbH
Verpackung: unbekannt

Wendecover: unbekannt

Bild: 16:9 (1.77:1)
Laufzeit: 88 Minuten

Uncut: Ja 

Ton: 
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
 
- Keine

Extras:

  • Making Of (ca. 9 Min.)
  • Trailer

Kritik: Extras
Ein 9-minütiges Making Of ist zu wenig, um wirklich als informativ bezeichnet werden zu können. Die Trailer sind Standard. 

Bewertung: 3 | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

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