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Feb24

Tödliches Spiel

Tödliches Spiel

Originaltitel: Would You Rather
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: Thriller, Horror
Freigabe: FSK-18
Regie: David Guy Levy
Darsteller: Brittany Snow, Jeffrey Combs, Jonny Coyne, Enver Gjokaj, Sasha Grey u.a.

Would You Rather ... ein im englischsprachigen Raum beliebtes Partyspiel, bei dem man zwischen zwei Optionen zu wählen hat. Die junge Iris (Brittany Snow, "Syrup") wird gebeten, an einer Variante des Spiels teilzunehmen. Falls sie gewinnt, winkt ihr die Übernahme der Kosten für die Behandlung ihres an Leukämie erkrankten Bruders Raleigh. Das Angebot dazu bekommt sie von dem vermeintlichen Philanthropen Shepard Lambrick (Jeffrey Combs, " The Frighteners“). Doch der aristrokratische Gutmensch entpuppt sich als perverser Sadist. Denn seine Spielart von "Would You Rather" ist für die meisten der Teilnehmer tödlich. Jeder Spieler kann in jeder Runde zwischen A oder B wählen und hat nur wenige Sekunden Zeit, sich für eine der beiden Alternativen zu entscheiden. Die einzige Bedingung ist, dass die gewählte Alternative auch erledigt wird. Das Schöne für ihn dabei: Er selber muss sich die Finger gar nicht schmutzig machen; das erledigen die Teilnehmer schon alleine...

- Kritik -  

Die Geschichte hinter „Tödliches Spiel“ könnte stumpfer gar nicht sein. Eine Gruppe von acht Personen – jeder für sich auf finanzielle Unterstützung angewiesen – wird die  Möglichkeit geboten, in einem sadistischen „Spiel“ die erhofften Dollarnoten zu gewinnen. Der reiche Sponsor und Gönner übernimmt – unterstützt von Bodyguards - persönlich die Spielleitung und präsentiert sich dabei von seiner „kreativsten“ Seite. Bezüglich Regelwerk und Art der Spiele, lässt er seiner perversen Fantasie freien Lauf. Jeder Mitspieler wird damit konfrontiert, entweder sich oder seinem Gegenüber schmerzen zuzufügen oder gar schlimmeres anzutun. Im Stile von „Zehn kleine Jägermeister…“ dezimieren sich die potenziellen Opfer selbst, bis einer übrig bleibt. 

Ist dies die Vorlage für einen neunzigminütigen Gewalt-Porno? Nein! Regie-Neuling David Guy Levy hat es geschafft, aus der mageren Story ein Konstrukt bestehend aus moralischen und unmoralischen Fragen zu bauen. Jeder Protagonist reagiert anders auf seine Situation. Jeder will überleben! Nur wie stellt man das an? Wer setzt sich durch? Der Egoist? Der Held? Der Unscheinbare? „Tödliches Spiel“ ist ein Low-Budget Film - und das sieht man ihm auch an. Doch viel Geld wurde auch nicht benötigt, um dieses Gewalt-Szenario in Bilder zu packen. Achtzig Prozent des Films finden im Spielzimmer statt. Dort gehen sich – unfreiwillig – die Figuren gegenseitig an die Wäsche. Immer wieder wird ihnen eine Aufgabe gestellt, die meist damit endet, dass die Betroffenen sich oder ihre Mitstreiter schlimmste Qualen bereiten. Zugegeben, das ist die minimalistischste Art, einen Gerne-Beitrag zu inszenieren, verfehlt aber auf eine kranke Weise nicht das Ziel. Regisseur Levy wirft dabei eher ein Auge auf die Charaktere und deren Verhaltensweisen, als auf das Auge herausschneiden -  im wörtlichen Sinn. Die Spannung wird langsam aufgebaut, so dass der Anfang recht gemächlich daher kommt. Doch diese „Längen“ sollten genutzt werden, weil es dann Schlag auf Schlag weiter geht.

Es sind natürlich Splatter- Effekte vorhanden, dennoch wird nicht komplett draufgehalten, wie es bei ähnlichen Produktionen der Fall ist. Die Gewaltdarstellung ist aber immer noch recht knackig. So kommen viele „Folter-Instrumente“ in Form von Eispickel, Peitsche, Rasierklinge, Feuerwerkskörper (ja liebe Leser, den Böller immer rechtzeitig wegwerfen, sonst kann das schwerwiegende Folgen haben) oder in Verbindung mit Strom zum Einsatz. Die Folterszenen sind teilweise unerträglich und anstrengend anzuschauen, weil sie sehr intensiv sind. Weniger wegen des fließenden Blutes, sondern vielmehr aufgrund der psychischen Hochspannung und deren Intensität.  Die Darsteller machen für B-Verhältnisse einen guten Job. Neben John Heard (Sharknado) gehört „Dr. Herbert West“ alias Jeffrey Combs (Re-Animator) zu den bekanntesten Gesichtern dieser Produktion. Letzterer spielt den Sadisten so übertrieben überspitzt, dass es gerade deswegen „Laune“ macht, ihm dabei zuzusehen, wie es ihm durch seine süffisante und arrogante Art gelingt, seine Opfer zu malträtieren.

 

                      - Fazit -

„Tödliches Spiel“ erfindet das Rad nicht neu. Dennoch kann er auf einer gewissen Weise fesseln, besonders weil überwiegend auf die Charaktere und der psychischen Gewalt eingegangen wird, was sich positiv auf den Gewaltlevel hinsichtlich von unnötigen Splatter-Effekten auswirkt. Es wird nicht jede Verstümmelung bis ins letzte Detail visualisiert und doch ist die Darstellung verstörend genug. Ein fieser kleiner Film!

Wertung: 6.5 | 10

Durchschnittliche Userbewertung

7.2/10 Bewertung (5 Stimmen)

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verleihstart: 17. Februar 2014
DVD Verkaufstart: 25. Februar 2014

Publisher: Ascot Elite
Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 1,85:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 89 Minuten
Uncut: Ja

Ton:
1.Deutsch (Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0 Stereo)
2.Englisch (Dolby Digital 5.1)
3.Audiokommentar (Dolby Digital 1.0 Mono)

Untertitel:
keine

Extras:

  • Original Trailer (01:35 mins)
  • Outtake (00:19 mins)
  • Trailershow
    *Machined - Bloddy Killer (00:59 mins)
    *Centre Place (03:01 mins)
    *Citadel (02:02 mins)
    *Come Out And Play (02:10 mins)
    *Easy Rider - The Road Back (01:57 mins)
    *Sawney - Flesh Of Man (01:57 mins)
    *Shadows And Lies (01:23 mins)
    *Under The Blade (01:28 mins)
    *Virgina 1864 - Bruderkrieg (02:00 mins)

Kritik Extras
Es gibt einen relativ interessanten Audiokommentar von Regisseur David Guy Lewy bzw. Drehbuchautor Steffen Schlachtenhaufen. Bis auf einen Outtake und diverse Trailer gibt es keine zusätzlichen Extras. Das ist nicht sonderlich viel Material.

Wertung: 3.5|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

3.0/10 rating 1 vote
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Kevin Zindler

   

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