!

Bereitsgetestet.de verwendet Cookies, um Ihnen bestimmte Funktionen zu ermöglichen und die Website dem Nutzungsverhalten der Besucher besser anpassen zu können. Wenn Sie die Website weiter nutzten, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus. Datenschutzerklärung

OK

Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Nov18

What We Become

What We Become

Originaltitel: Sorgenfri
Herstellungsland: Dänemark

Erscheinungsjahr: 2015
Genres: Horror, Thriller
Freigabe: FSK-16
Regie: Bo Mikkelsen
Darsteller: Mille Dinesen, Marie Hammer Boda, Troels Lyby u.a.

Preis: EUR 14,99


 

Inhalt: Als eines Tages in dem idyllischen, dänischen Örtchen Sorgenfri ein Virus ausbricht und die Anwohner sich in blutdurstige Zombies verwandeln, werden alle Häuser von der Regierung hermetisch abgeriegelt. Die Bewohner müssen hilflos im Innern ihrer Häuser abwarten. Dabei hindern sie die großen, dunklen Planen vor ihren Fenstern auch noch daran, zu sehen, was sich auf den Straßen ihres Städtchens abspielt. Bald finden sie es aber auf die harte Tour heraus, denn auch drinnen sind sie nicht mehr sicher.

 


 

 



- Kritik -
     

Das Zombies weiterhin gern gesehene Figuren auf der Leinwand und der Mattscheibe sind, beweist nicht nur der scheinbar endlose Erfolg von THE WALKING DEAD (USA 2010-), sondern auch die zahlreichen weiteren Ableger für das Fernsehen oder die jedes Jahr neuen Filme mit den Untoten. Der Zuschauer scheint dem Kampf der Menscheit mit der Seuche nicht müde zu werden. Aus Skandinavien kam beispielsweise schon SO FINSTER DIE NACHT (SWE 2008), welcher der Figur des Vampirs - zugegeben basierend auf einem Buch - auf der Leinwand neues Leben einhauchen konnte. Weniger überraschend, dass es in der Folge auch ein amerikanisches Remake gab. Ob WHAT WE BECOME einen ähnlichen Einfluss haben kann? Capelight veröffentlicht den Film, der im Original "Sorgenfri" heißt, nach der handlungsgebenden Stadt, heute hierzulande auf DVD und Blu-ray. Wir durften ihn schon sehen.

Es mag mittlerweile nicht mehr das Einfachste sein einen Zombiefilm zu machen, der die Leute noch ins Kino bzw. vor den Fernseher lockt. Bo Mikkelsen will diesbezüglich auch das Rad nicht neu erfinden. Sein Spielfeld kreiert er übersichtlich und baut sich so einen eigenen kleinen Mikrokosmos. Ein Dorf und dort genauer eine kleine Nachbarschaft stehen im Fokus. Bei einer Laufzeit von gerade einmal 80 Minuten lässt er auch nicht viel Zeit vergehen bis die Katastrophe ihren Lauf nimmt. Sehr holzschnittartig führt der ilm hierbei die Hauptfiguren ein. Geht man von den ersten Minuten aus, so will Mikkelsen einfach nur ein paar Gesichter bekannt machen, die im Verlauf der Seuche als Futter herhalten sollten. Aber weit gefehlt. Eigentlich sieht sein Plan vor damit den Drama-Teil seiner Geschichte zu verstärken. Ein lobenswerter Gedanke und womöglich bei korrekter Durchührung auch ein Erfolg, doch Mikkelsen scheitert. Leider. Seine Figuren sind in ihrer Charakterisierung und in ihrem Handeln voller Klischees. Man fasst sich mehr an den Kopf, anstatt wirklich mit den Protagonisten mitzufiebern. Da hilft es auch wenig, dass der Film so eine gerine Laufzeit hat, wenn er ohne größere Überraschungen voranschreitet und fast gar nichts aus seinem Szenario herauszuholen weiß.

Hofft man nur darau, dass zumindest der Horror-Anteil stimmt, sollte man seine Erwartungen auch eher gering halten, denn weder auf dem Spannungs-, noch auf dem Splatter-Level mag der Film wirklich Akzente setzen. Dies mag vielleicht daran liegen, dass der Film ja eigentlich ein realistisches Szenario erstellen will und sich deshalb an der Oberfläche mehr auf die Figuren, die über kurz oder lang, dann doch grafisch das Zeitliche segnen müssen, konzentriert, denn dem generellen Blutvergießen im Dorf. Hierbei bleibt der Film auf der einen Seite konsequent, indem er immer nur in der Perspektve der Bewohner bleibt und wir nur wie sie Informationen über Fernsehberichte erhalten, doch beispielsweise ist das rigorose und unverständliche Vorgehen der Polizei und des Militärs trotzdem mehr als fragwürdig und wirkt mehr der Geschichte des Films dienend als wirklich logisch aufgebaut.

  

- Fazit -  

Diesmal gelingt es nicht mit einem skandinavischen Film dem Horror-Genre neue Schübe zu verleihen. Zu sehr nach Form und Klischees wird hier vorangegangen. Empfehlenswert nur für generelle Zombie-Fans, die einfach alles mit Untoten ansehen oder Zuschauer, die bisher noch gar nichts in die Richtung geschaut haben.

Wertung: 3|10

Durchschnittliche Userbewertung

3.0/10 rating 1 vote

 

- BD FACTS UND EXTRAS -

 

BD Verkaufstart: 18. November 2016
BD Verleihstart: 18. November 2016

Publisher: Capelight Pictures

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 81 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (DTS-HD MA 5.1)
2. Dänisch (DTS-HD MA 5.1)

Untertitel:
- Deutsch

Extras:

  • Trailer

Kritik Extras
Leider nur ein Trailer.

Wertung: 1|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
Manuel Föhl

Manuel Föhl

   

Spieltipp  

   

Spielkritiken  

   

Statistik  

News: 3.161
Filme: 1.407

Videospiele: 77
Specials: 93
Interviews: 60
Hardware: 9

Besuche Juli: 114.336
Belege können angefordert werden