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Jun17

Wolf Creek 2

Wolf Creek 2

Originaltitel: Wolf Creek 2
Herstellungsland: Australien

Erscheinungsjahr: 2013
Genres: Horror, Thriller
Freigabe: FSK 18
Regie: Greg Mclean

Darsteller: John Jarratt, Ryan Corr, Shannon Ashlyn, Phillipe Klaus, Gerard Kennedy u.a.

Das australische Outback ist ein einsamer, isolierter Platz – der perfekte Spielplatz für einen sadistischen Serienkiller mit einer Vorliebe für blutrünstige Sportarten. In diesem roten Ödland ist die drückende, stickige Hitze nicht die einzige Bedrohung, die man fürchten muss. Gelangweilt vom kommerziellen Massentourismus, machen sich die jungen und idealistischen Rucksacktouristen Rutger (Philippe Klaus, „Devil’s Dust“ und „Rake“) und Katarina (Shannon Ashlyn, „Puberty Blues“) auf, das „echte“ Australien zu erkunden, und so begeben sie sich in den betörend schönen, aber lebensfeindlichen Wolf Creek National Park. Weit entfernt von der Zivilisation, täuschen die atemberaubenden Ausblicke und Weiten, denn in den Schatten lauert eine Gefahr. Der psychopathische Schweinejäger Mick Taylor (John Jarratt) ist der letzte Mann, dem man im Outback begegnen möchte, und seine respektlose Haltung gegenüber Menschenleben hat sich zu einem neuen, sadistischen Level geschaukelt. Backpacker Paul Hammersmith (Ryan Corr, „Die Chaosfamilie“) platzt in eine blutige Party, zu der man besser nicht eingeladen werden möchte. Dieser Albtraum ist schlimmer als man sich vorstellen kann. Kann irgendwer diesem grausamen Spiel entkommen?

- Kritik -  

'Wolf Creek' von Regisseur Greg McLean aus dem Jahr 2005 war seiner Zeit ein enorm effektiver Horrorfilm, der sich zum Geheimtipp mauserte und dem Zuschauer mit Sinn für morbiden Humor durch die Kaltblütigkeit seines Anatgonisten ein Lächeln auf's Gesicht zaubern konnte. 
 
Heute, fast 10 Jahre später, lässt McLean erneut seinen soziopathischen Touristen-Killer vom Dienst-, gespielt von Jon Jarratt, auf uns los, nicht minder morbide aber ansonsten komplett anders als der Vorgänger. Denn der Regisseur geht mit seinem Hang zu schwarzem Humor mit 'Wolf Creek 2' noch einen Schritt weiter, zelebriert die grausamen, sadistischen Psycho-Spielchen des Geisteskranken rein förmlich und lässt ihn seine expliziten Folterexzesse geniessen, wie Reiner "Calli" Calmund ein saftiges Steak. 
Man hat es hier beinahe mit einem neuen Sub-Genre zu tun, welches am besten mit actionlastiger Torture-Comedy beschrieben werden könnte, würden einem nicht die Zehennägel beim Anblick der widerwärtigen Gräueltaten hochrollen. Eine tiefschwarze Odyssee des Schreckens, genretypisch doch perfektionistsich erzählt, glorreich inszeniert und getragen vom abermals großartigen John Jarratt, der sichtlich Freude an seiner Rolle als menschenjagender Metzgermeister offenbart und durchaus das Zeug dazu hat, als Horror-Ikone in die Kinogeschichte einzugehen.

Fast schämt man sich ob der im Kontrast zu den Schlachtereien pittoresque eingefangenen Landschaft des australischen Outbacks aber das ist vermutlich auch so gewollt, denn ohne vereinzelten Sonnenschein würde jeder Gewittersturm an Wirkung verlieren.

Wo der Horrorfilm der letzten Jahrzehnte bevorzugt das weibliche- als das starke Geschlecht etablierte, ist hier wieder Manneskraft von Nöten, um gegen die menschgewordene Bestie anzutreten. Dieses harte Los wird dem australischen Schauspieler Ryan Corr ('Wo die wilden Kerle wohnen') zuteil und er macht seine Sache ausgesprochen gut. Da die Rolle der Scream-Queen selbstredend bei einem männlichen Protagonisten nicht wirklich gut ankommt, wuppt er die Chose eben auf seine Art und schafft es, dass man Frauengekreische und Tränenbäder keine Minute vermisst, um Sympathie bzw. Empathie für seine Figur zu entwickeln. 

 
Bleibt noch der Gewaltgrad. Junge, Junge, hier wurde geklotzt statt gekleckert. Man darf mit Fug und Recht behaupten, dass man das plakative Ableben im Kinosaal schon lange nicht mehr so heftig gefeiert hat wie in diesem Film, denn Regisseur McClean ist darauf bedacht, stets draufzuhalten wenn etwas Blutrünstiges seinen Lauf nimmt. Blut, Gedärme, abgetrennte Körperteile jeglicher Art, der Gorehound muss dankenswerterweise auf keinerlei Grausamkeit verzichten und bei der ein oder anderen Szene selbst als hartgesottener Vertreter seiner Zunft einen starken Magen mitbringen.
Bemerkenswert dabei ist, dass trotz des deutlichen-, zugegebenermaßen durch und durch zynischen Humoranteils, diese Szenen niemals an Wirkung verlieren, im Gegenteil, das perfide Spiel mit den Emotionen verstärkt sie sogar und da man so offenherzig grobschlächtig zur Sache geht, ist es auch nicht wirklich verwunderlich, dass die deutsche FSK hier nicht ihren Segen gegeben hat, zumindest nicht ohne massive Kürzungen.

Diese Hetzjagd durch die Wildnis hätte man schwerlich noch kompromissloser und trotz der stolzen Laufzeit von knapp 107 Minuten noch kurzweiliger zelebrieren können, denn wenn nicht gerade mal jemand ins Gras beißen muss, wird eben kurzerhand das Actionpedal durchgetreten, welches sich, wie selbstverständlich, qualitätsmäßig äquivalent zu den Horror- bzw. Terrorpassagen verhält.

 

- Fazit -

'Wolf Creek 2' ist ein Festmahl für Freunde des gepflegten Folter-Terrors. Mit einem der besten Psycho-Killer seiner Zunft, unfassbar brutal und zeigefreudig, werden dem Zuschauer mit Spaß an der Freude extreme physische und psychische Schmerzen zugefügt, die selten soviel Spaß bereiteten. Hammerhart!

Wertung: 8|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.4/10 Bewertung (7 Stimmen)

 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verleihstart: 20. Oktober 2014
DVD Verkaufstart: 20. Oktober 2014

Publisher: KSM

Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Nein

Bild: 2,35:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 90 Minuten (inkl. Abspann)
Uncut: Nein

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1))

Untertitel:
Keine

Extras
coming soon

Kritik Extras
coming soon

Wertung: x|10

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