!

Bereitsgetestet.de verwendet Cookies, um Ihnen bestimmte Funktionen zu ermöglichen und die Website dem Nutzungsverhalten der Besucher besser anpassen zu können. Wenn Sie die Website weiter nutzten, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus. Datenschutzerklärung

OK

Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Jan14

In A Valley of Violence

In A Valley of Violence

Originaltitel: In a Valley of Violence
Herstellungsland: USA

Erscheinungsjahr: 2016
Genres: Western
Freigabe: FSK-16
Regie: Ti West

Darsteller: Ethan Hawke, John Travolta, Taissa Farmiga u.a.

Preis: EUR 9,99


 

Inhalt: In a Valley of Violence spielt im Amerika der 1890er Jahre: Paul (Ethan Hawke) kommt als Fremder in eine kleine Stadt. Nach außen hin ist er ein heimatloser Herumtreiber, doch in Wahrheit ist der Mann alles andere als ziellos, denn er ist mit einer ganz bestimmten Absicht hier: Er will Vergeltung an demjenigen üben, der seinen guten Freund ermordet hat. In den Schwestern Mary Anne (Taissa Farmiga) und Ellen (Karen Gillan), die das Hotel der Ortschaft betreiben, findet Paul unerwartet Verbündete, die ihm auf seinem Rachefeldzug zur Seite stehen wollen. Doch werden ein Mann und zwei Frauen ausreichen, um gegen so mächtige Gegner wie den holzbeinigen Marshal (John Travolta) und dessen Sohn, Ellens Ehemann Gilly (James Ransone), anzukommen?

 


 

 



- Kritik -
     

Regisseur Ti West hat sich bisher vor allen Dingen mit Filmen aus dem Genre des Horrorfilms einen Namen gemacht. Dazu gehören beispielsweise THE HOUSE OF THE DEVIL (2009), THE INNKEEPERS (2011) oder Beiträge zu den Episodenhorrofilmen V/H/S (2012) und THE ABCs OF DEATH (2012). Nun hat er sich am wahrscheinlich ureigensen Genre des amerikanischen Kinos versucht: dem Western. Dem Film wurde hierzulande kein Kinostart gegönnt und so veröffentlichte ihn am 12. Januar Universal Pictures direkt auf Blu-ray. Wir haben uns voller Vorfreude Wests neuen Film angeschaut, der neben John Travolta auch Ethan Hawke als Hauptakteur gewinnen konnte, der ja kürzlich schon erst im Remake von THE MAGNIFICENT SEVEN (Die glorreichen Sieben) (2016) bereits im Western-Genre unterwegs war.

Der Hund ist und bleibt der treueste Freund des Menschen. Schon in JOHN WICK (2014) schickte der Tod dieses Freundes Keanu Reeves in der titelgebenden Rolle auf einen blutigen Rachefeldzug. Und auch Ti West lässt Ethan Hawke auf diesem Wege aktiv werden, und aus dem Deserteur einen Rächer erwachsen. Die Handlung scheint geradezu profan und lässt sich in wenigen Minuten wiedergeben, doch soll es auch nicht sie sein, die den Film auszeichnet und auf die Ti West den Fokus legt. Zu keinem Zeitpunkt lässt sich nämlich das dünne Drehbuch negativ auf den auslegen. Das die Story dadurch mehr Schein ist, sollte klar sein. Der Film will auch mehr von seiner Atmosphäre und seinen Figuren leben. Dabei schafft es Ti West dem ganzen mit einer Art tongue-in-cheek-Attütüde zu begegnen ohne eine Parodie oder ähnliches zu werden. Ähnliches gilt hierbei auch für den Score von Jeff Grace, der auch die meisten der sonstigen Filme bisher von Ti West vertont hatte. Grace benutzt in seiner Komposition bekannte Formen der Westernmusik, doch überspitzt diese manchmal auch dezent, sorgt aber gleichzeitig in anderen Momenten auch dafür, dass die Atmosphäre weniger verträumt oder verklärt wie im Western wirkt, sondern brutaler und aussichtsloser.

Besonders lebt der Film von seinen Darstellern bzw. den Figuren. Sie haben nicht den tiefgründigsten Hintergrund und doch sind sie alle interessant und Charaktere für sich. Hervorzuheben ist hier beispielsweise der hitzköpfige Gilly (James Ransone), eigentlich der Grund allen Übels und des Konfliktes, ist es aber dieser Figur, die am Besten darstellt, wie der Film funktionieren will. Ernsthafte Charaktere und doch ein Schuss Humor, der einem zum Schmunzeln bringt. Sei es nun aufgrund der skurrilen Situationen oder in diesem Fall der Selbstüberschätzung der Figur. Ti West spielt mal wieder gekonnt mit den Erwartungen der Schauspieler. Wie schon bei seinen Horrorfilmen wie THE HOUSE OF THE DEVIL oder THE INNKEEPERS unterläuft er nämlich teilweise Erwartungen des Genres und überrascht dann wieder an anderer Stelle mit unvorhergesehen Vorkomnissen.

  

- Fazit -  

Selbstverständlich kein klassischer Western, doch Ti West, der das Genre ernst nimmt und ihm trotzdem reflektiert und mit einem Augenzwinkern begegnet, gelingt ein unterhaltsamer Rachethriller. Er erfindet das Genre hierbei nicht neu, was er auch nicht vorhat. doch lässt seine Figuren 100 Minuten zwischen leichtem Humor und beinhartem Western-Alltag hin und her changieren. Geheimtipp!.

Wertung: 7|10

Durchschnittliche Userbewertung

7.0/10 rating 1 vote

 


 

- DVD FACTS UND EXTRAS -

 

DVD Verkaufstart: 12. Januar 2017
DVD Verleihstart: 12. Januar 2017

Publisher: Universal Pictures
Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Ja

Bild: 2,40:1 (anamorph / 16:9)
Laufzeit: ca. 99 min.
Uncut: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)
3. Französisch (Dolby Digital 5.1)
4. Italienisch (Dolby Digital 5.1)
5. Spanisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:
- Deutsch
- Englisch
- Arabisch
- Dänisch
- Finnisch
- Französisch
- Hindi (Indisch)
- Isländisch
- Italienisch
- Niederländisch
- Norwegisch
- Portugiesisch
- Schwedisch
- Spanisch
- Türkisch

Extras:

  • Hinter den Kulissen von "In a Valley of Violence" (1:56 Min.)

Kritik Extras
Leider nur ein zweiminütiger Blick hinter die Kulissen.

Wertung: 2|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

0.0/10 Bewertung (0 Stimmen)
Manuel Föhl

Manuel Föhl

   

Spieltipp  

   

Spielkritiken  

   

Statistik  

News: 3.151
Filme: 1.406

Videospiele: 77
Specials: 93
Interviews: 60
Hardware: 9

Besuche Juli: 114.336
Belege können angefordert werden