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Filmtipp  

   

Kommende Reviews  

   
Feb23

Dead Space 3

Dead Space 3

Originaltitel: Dead Space 3
Entwickler: Visceral Games  
Plattformen: PC, PS3, Xbox 360
Genre: Third-Person Horror, Science-Fiction

Freigabe: FSK-18
Mulitplayer:
Nein
Koop: Ja
Spielzeit: ca. 20 Stunden
Preis zum Test:
55.- Euro

 


 

Inhalt: Dead Space 3 schickt Isaac Clarke und den gnadenlosen Soldaten John Carver auf eine Reise durch das All, um nach der Quelle des Nekromorph-Ausbruchs zu suchen. Nach der Bruchlandung auf dem gefrorenen Planeten Tau Volantis muss das Team die raue Umgebung nach Rohstoffen und Schrott durchkämmen und Isaac stellt sein Geschick unter Beweis, indem er Waffen und Werkzeuge anfertigt und anpasst. Der Eisplanet birgt den Schlüssel, die Nekromorph-Plage ein für alle Mal zu beenden, aber zuerst müssen die beiden Lawinen überwinden, im Eis klettern und die gefährliche Wildnis überleben. Im Kampf gegen tödliche Feinde und die brutalen Elemente muss das ungleiche Team zusammenarbeiten, um die Menschheit vor der drohenden Apokalypse zu retten.

 


 

 


 

- Kritik -

Die Frage nach dem Sinn ...
Electronic Arts neuster Ableger "Dead Space 3" beweist mal wieder, dass auch kreative Fortsetzungen das Unternehmen verlassen können. Dabei stellt sich zurecht die Frage, wie es Electronic Arts in Kooperation mit der Entwicklerschmiede Visceral Games überhaupt geschafft hat, denn Erfolg weiter stand zu halten und das Mittlerweile mit zwei Fortsetzungen. Im Grundgenommen ist die Antwort einfach: Dem Endverbraucher wurde von Teil zu Teil nur kleine "Häppchen" serviert und man ließ sich noch genug Spielraum übrig, damit eine weitere Fortsetzung nicht nur Möglich ist, sondern auch am Endverbraucher Positiv ankommt. Letzteres kann man an dieser Stelle schon verraten, ist Electronic Arts in jeder Hinsicht gelungen, ob der dritte Teil jedoch Sinn macht, steht auf einem anderen Blatt und wird im laufe der Besprechung noch ausführlich Thematisiert.

Du kannst den Makler vergessen, aber der Makler vergisst Dich nicht!
In Anbetracht, dass bereits "Dead Space 2" auf ein Temporeiches und Actiongeladenes Szenario gesetzt hat, könnte man zurecht davon ausgehen, dass auch "Dead Space 3" die gleiche Schiene nimmt, wie sein Vorgänger. Dem ist aber nicht so: Genauer gesagt, wurde bei "Dead Space 3“ zwei Unterschiedliche Elemente miteinander Fusioniert. Auf der einen Seite der Horror-Schocker "Dead Space", welcher als reiner Horror-Survival daher kam und für Angst und Schrecken sorgte und auf der anderen Seite der Temporeiche und Actionlasstige "Dead Space 2", welcher mit Actiongeladenen Passagen den puren Horror zusätzlich untermalt hat. Kombieniert man beides, hat man 70% Horror und 30% Action, die genau so in "Dead Space 3" vorkommen. Ein "Dead of Duty" oder "Call of Space" braucht man da nicht zu erwarten. Natürlich mag die eine oder andere Passage Actiongelandener daher kommen, als die andere. Natürlich verstärkt der Einsatz von "richtigen"-Gegner mit Bewaffnung die Tatsache, dass die Fortsetzung nicht mehr aus den Wurzeln des erstlings stammt, aber in Anbetracht der Tatsache, dass wir unseren Protagonisten für 19-Kapitel ins Abenteuer schicken, wo von 2-3 Kapitel eher ein Actionspiel gleicht, als ein Horror-Survival, kommt die Action recht kurzweilig vor und wirkt auch eher wie einen Tropfen auf einen heißen Stein als ein "Call of Space". Gibt es weitere Mankos? Ja die gibt es, einer z.B. ist das letzte Viertel vom Spiel, wo die Hauptstory einem letztendlich wie die letzte Staffel von "Lost“ vorkommt. Ziemlich verrückt, fragwürdig und der Sinn dahinter bleibt weitgehend im verborgenen. Immerhin bekommt man im Gegensatz zu den anderen beiden Teilen sehr viel Input geboten. Ob man damit leben kann ist eine Sache, aber immerhin wird etwas Licht ins Dunkle gelassen, so das man ansatzweise die Geschichte um Isaac Clarke und den Makler besser versteht. Der nächste Knackpunkt liegt im Spielabschnitt selber vor, wo Isaac ab Kapitel 11/12 für eine kurze Zeit einen totalen hänger bekommt. Der Missionsablauf ist des Öfteren der selber: Man läuft  von A nach B, von B nach A und von A wieder nach B. Je nach dem ob noch Optionale Missionen dazu geschaltet wurden oder nicht, muss man den Weg sogar noch öfteres gehen, da der Weg zu den Optionalen Missionen immer über den bereits gelaufenen Weg führen. Jedoch sind diese Missionen sehr abwechslungsreich gestaltet und lohne sich definitiv, da die Optionalen Missionen noch mehr Spannung und fast immer einen netten Twist am Ende besitzen. Plus Punkt gibt es auch in Sachen Koordinierung: Über die Suchhilfe (Kartennavigation/Linie) hat man nun auch die Möglichkeit zwischen mehreren Ziele zu wählen die sich Farblich unterscheiden und über das Steuerkreuz anwählbar sind. Man kann sich so direkt zu Hauptmission oder zur nächsten "Bank", "Anzug" oder "Nebenmission" navigieren lassen. Letzteres jedoch nur, wenn eine Optionale Mission ausgewählt wurde.

Für Unterhaltung wird gesorgt. Mal wieder ...
Wie auch bei den Vorgängern wird auch bei "Dead Space 3" aus der Schulteransicht Gespielt (Third-Person). Mit dem rechten Stick lässt sich die Kamera korrigieren und mit dem Laser-Pointer wird präzises zielen ermöglicht. Wie auch so üblich, ist auch beim dritten Teil präzises zielen sehr notwendig, da ohne Beine die Gegner weiterhin langsamer agieren und keine große Gefahr mehr darstellen. Vom Gameplay hat sich bis auf eine Handvoll Neuerung, kaum etwas verändert. Aber nach "Dead Space" und "Dead Space 2" ist dies auch kein Wunder. So waren in Punkto Grafikqualität beide Teile gut spielbar und lieferten ein gutes Bild ab. Visceral Games hat nur noch die Feile angesetzt und auch nur da gefeilt, wo es nötig war. Erwähnenswert wäre auch die Unterbringung der Lebens-/Staseenergie, die wie auch bei beiden anderen Teilen wieder direkt im Anzug intrigiert wurden. Der Spieler hat demnach am Bildschirm keinerlei Anzeigen zu erwarten da diese in der Spielfigur intrigiert wurden. Auch die Munitionsanzeige wurde bestmöglich untergebracht und erweitert und zeigt nun auch die Anzahl der Sekundär-Munition an (Oberes Bild) und befindet sich wie auch bei der Primär-Munitionsanzeige bei der jeweiligen Waffe wieder. So bekommt der Spieler ein besseres Spielgefühl geboten, der ein Spielfilm sehr nahe kommt. Zu den weiteren Besonderheiten zählt auch weiterhin die "Stase", mit deren Hilfe Gegner jeglicher Art und Maschinen verlangsamen werden können. Mit übernommen wurde auch die "Telekinese" mit der man Gegenstände aufnehmen und werfen kann. Neu hingegen wäre die "Bank“ bei der man Werkzeuge (Waffen) nicht nur bauen, sondern auch durch aufsammeln von Waffenteilen selber herstellen kann. Eben so neu ist auch die Möglichkeit Munition, MediPacks, Stase oder Energieleiter selber Herzustellen. Letzteres benötigt man um Verschlossene Türen zu öffnen. Vergleichbar sind diese Energieleiter mit den alte bekannten Knoten, die man aus den anderen beiden Teilen bereits kennen sollte. An der "Bank" lassen sich auch die eigenen Waffen (Gekauft/Gebaut) Upgraden und mit CL1-3 Chips ausstatten und die Platine für die CL-Chips erweitern, damit man weitere CL-Chips hinein setzten kann.

Ganz neu hinzugekommen sind auch die sogenannten "Bots" die man wären der Hauptstory automatisch bekommt (3) und zum Einsatz bringen kann. Die "Bots" sorgen dafür, dass Eure Ressourcen nicht zu knapp ausfallen und bringen diese artig nach einer x-beliebigen Zeit automatisch zu "Bank" wo Ihr kompletten Zugriff auf diese Ressourcen habt und diese für div. Fertigungen verwenden könnt. Die "Bots" benutzt man über das Steuerkreuz und Zielt mit den wie als würde man mit eine Waffe zielen. Der Unterschied liegt im Display des "Bots", der Anzeigt, wo sich versteckte Ressourcen befinden. Nach bestätigen lägt Isaac den "Bot" auf dem Boden und der "Bot" fängt auch unmittelbar mit der Suche an. Pro Szenario können jedoch nur ein "Bot" eingesetzt werden. Das "Hacken" von Terminals was wir bereits aus "Dead Space 2" kennen sollten, hat eben Falls seinen Weg in "Dead Space 3" gefunden und man muss wieder 3 Schaltkreise hintereinander in einer x-beliebigen Zeit ausfindig machen. Mit Erfolg öffnen sich eine Türe. Bei Misserfolg gibt es einen Stromstoß. Eben Falls hinzugekommen ist das Jet Pack, dass Isaac in der Schwerelosigkeit um 360° Navigieren lässt um div. Stecken zu überbrücken. Sicherlich wirkt es anfangs etwas verwirrend, doch die Steuerung funktioniert genauso gut wie am Boden. Auf Knopfdruck kann der Spieler sich in die Vertikale positionieren und hat dann wieder den perfekten Blickwinkel. Der Spieler bekommt letztendlich so die Möglichkeit, dass Spiel auch aus einer anderen Sichtweise zu sehen und agiert nicht nur vom Boden aus. Abwechslung ist damit geboten, da die Passagen in geregelten Abschnitten vorkommen. Eben Fall erwähnenswert, wären die Methoden, wie man sprichwörtlich ins neue Kapitel hinein fliegt. Die Fallen allesamt sehr abwechslungsreich aus und wurden Originell gelöst und stören auch nicht den Spielablauf. Der Spannungspegel blieb wären des kompletten Spielverlauf konstant hoch und die Hintergrundinformationen wird einem erst richtig zum Ende näher gebracht.

Im kompletten Verlauf konnte "Dead Space 3" wie auch seine Vorgänger mit einer dichten Atmosphäre das Spielerlebnis positiv abrunden und wurde mit einer erstklassigen Sounduntermalung gepaart, wodurch ein stimmiger Grusliger-Flair zustande kam. Actiongeladener hingegen, geht es im späteren Verlauf des Spiels zu, wenn sich die Gegner ändern und der Munitionsvorrat drastisch wächst. Apropos Gegner: Wer sich gefragt hat, was die überlebenden Necromorph die letzten 200-Jahre getrieben haben, dem kann eines gesagt sein, sie leben immer noch, eingesponnen unter der Decke. Wie wir finden, eine gute Lösung für eine Zeitspanne von mehreren Jahren. Die Physikalischen Gesetze wurden nicht nur bei Luftleere räumen berücksichtigt, sondern auch bei der Navigation durch die Schwerelosigkeit und bei Eisigen Temperaturen. So besteht bei letzteren z.B. die Gefahr, dass unser Protagonisten erfrieren kann, wenn er nicht über einen Isothermischen Anzug verfügt. Die Temperatur wird - wie auch bei Luftleeren Raum - direkt am Anzug Symbolisiert. In dem Fall wird die Körpertemperatur max. 37Grad angezeigt und fällt drastisch, sobald sich unser Protagonisten von einer Warmen-Quelle (Feuer, Heizspirale usw) entfernt. Das Waffenarsenal wächst mit der Zeit und bieten abwechslungsreiche Möglichkeit seine Gegner damit in die Knie zu zwingen, da die Kreativität keine grenzen gesetzt sind. Weitere Upgrades gibt es für den Anzug, Stase oder Telekinese. Die Speicherpunkte sind sehr schlecht gesetzt und das Manuelle Speichern aus dem Menü heraus speichert auch nur das Inventar und nicht den Spielabschnitt. Gefundene Gegenstände lassen sich bei der "Bank" zu Geld eintauschen. Apropos Geld: Ganz neu bei Dead Space ist nun die Möglichkeit mit echten Geld sein Equipment aufzubessern. So hat man die Möglichkeit im Spiel, seinen Anzug, Stase, Telekinese oder seine Waffen durch den Erwerb von Ressourcen zu verbessern. Funktioniert ganz einfach über ein Guthaben im Store. Man sucht sich jeglich nur das Paket aus. Angefangen vom Einsteiger-Paket für 1,99.- Euro mit ein paar Ressourcen wie z.B. 400 Altmetall, 20 Leiter, 10 Platinen bis hin zum Rund-um-Sorglos-Paket für 4,99.- Euro wo man die meisten Ressourcen bekommt. Eben so hat man dort auch die Möglichkeit seinen "Bot" ein Upgrade zu spendieren z.B. in Sachen Geschwindigkeit - Kostenpunkt 4,99.- Euro. Unbedingt notwenig sind diese Schritte aber keineswegs. Man kann auch ohne echtes Geld das Spiel problemlos meistern.

Bilderrahmentauglich.
Man kann sagen was man will, doch die Jungs von Visceral Games wissen einfach, wie man den Spieler zum Stauen anregen kann. Ob wohl die beiden Vorgänger schon klasse aussahen und konstant ein stimmiges Bild ablieferten, wirkt "Dead Space 3" doch um einiges stimmiger und konnte Grafisch noch eine Schüppe drauflegen. Visceral Games setzte die Feile richtig an und hat mal wieder nur da gefeilt, wo es nötig war. Das Resultat konnte sich sehen lassen und servierte uns das bislang ansehnlichste Horror-Survivel der Letzen Jahre. Im Gesamtbild ist "Dead Space 3" zu den Vorgängern ein deutlicher Sprung gelungen. Sowohl Texturen und Licht-/Schatteneffekte sehen scharf und stimmig aus. Das gilt auch für die Figuren und Animationen. Auch die Necromorphs sind eine ekelhafte Augenweide und wurden mit viel Liebe im Detail angefertigt. Das grafische Highlight sind eindeutig die abwechslungsreichen Szenarien. So besucht man wären der Hauptstory eine Stadt, verschiedene Raumschiffe, einen Raumschiff-Friedhoff der mit sehr gelungenen Übergänge zu den anderen Wracks daher kommt und neben bei sehr weitläufige Weltraum Areale bietet, bis hin zu einer eisigen Schneelandschaft, die durch das Zusammenspiel von Licht-/Schatteneffekten und einer atemberaubenden Texturdichte noch unheimlicher daherkommen, als bei den Vorgängern. Betrachtet man die fehlenden Spielunterbrechungen, die bei herkömmlichen Videospielen das Laden eines neuen Abschnittes ausmacht, bekommt man bei "Dead Space 3" ein reales Spielergefühl geboten, welches ein Film sehr nahe kommt. 

Blut - Splatter - Dead Space
Wie wir bereits aus "Dead Space" und "Dead Space 2" gelernt haben, führt das Abtrennen der Gliedmaße zum Erfolg und gewährleistet das weitere Überleben, der nachfolgenden Szenarien. Neben dem Zerstückeln der Gegner bis hin zum überbleib des Torsos verfügt "Dead Space 3" wie auch bei beiden anderen Teilen über zahlreiche "Death"-Szenen, die der Spieler erleidet, wenn er an einer bestimmten stelle im Spiel scheitert. Aber auch die Gegner, die einem zu nahe kommen, verfallen regelrecht in einer "Death"-Szene und werden ins Jenseits befördert oder sehr stark massakriert. Radolleffekte, die ermöglichen, dass der Spieler seinen Gegner Arme, Beine oder den Kopf abtrennen oder zum explodieren bringen kann, wurde hier sehr Detailreich umgesetzt. Bluteffekte machen das halbe Spiel aus und wenn kein Blut in Galonnen fließt, dann klebt die Brühe Haushoch an Wände, Scheiben oder Böden und das in jeglichen formen und Größen.

Ich bin dein Partner!
Mit "Dead Space 2" folgte 2011 der erste Mehrspieler-Modus für die Dead Space-Reihe und schlug sogleich viele gemischte Gefühle auf. Auf der einen Seite wurden die Multiplayer-Spieler besänftigt, konnten aber dennoch keine Langzeitmotivation in den Modus wieder finden und auf der anderen Seite gab es die Spieler, die von Anfang an der Meinung waren, dass in einem vernünftigen Horror-Survival kein Mehrspieler-Modus zu suchen hat. Der Mehrspieler-Modus hatte es demnach schwer und konnte sich letztendlich nicht vernünftig durchsetzten, weshalb eine erneute Portierung des Mehrspieler-Modus in "Dead Space 3" nicht mehr zu debatte stand. Nicht desto trotz, widmete man sich trotz negativen Kritiken, denn Koop-Modus zu und versucht das nötige now-how aus diesen Modus herauszuschlagen. Ob es letztendlich genutzt hat? Teils, teils! Wir standen nahezu immer noch mit unsere Meinung da, dass in einem vernünftigen Horror-Survival kein Koop-/Mehrspieler-Modus zu suchen hat und standen deshalb den Koop-Modus eher skeptisch gegenüber. Wir waren aber trotzdem überrascht, da der Koop-Modus recht gut ins Spiel implementiert wurde und die Langzeitmotivation dadurch recht hoch angesiedelt wurde. Eben so gefiel uns die Möglichkeit eigene - für den Koop geschaffene - Optionale Missionen mit seinen besten Freund zu bestreiten, die man während der Hauptstory mit seinem Koop-Partner spielen kann. Man bekam letztendlich durch den Modus viel Abwechslung und einen hohen Wiederspielwert geboten, was letztendlich die Gesamtspielzeit in die höhe schießen lässt. Der Koop-Modus spielt sich sehr angenehm und bietet vor allem noch den nötige Horror-Flair der zwar mit einen weiteren Spieler drastisch an Spannung verliert, aber dafür einen Spassigen Trip zu zweit erzeugt. Schaurig ging es nicht nur im Singleplayer zu, sondern auch im Koop-Modus, da man die komplette Story auch zu zwei durchspielen kann und nicht nur dafür vorgesehene Level-Abschnitte. Eben so beeinträchtigt der Koop-Modus auch nicht den Singleplayer, in dem eine KI-Figur den Partner steuert wie zuletzt bei "Resident Evil 6" der Fall war. Der Koop-Modus macht im Großen und Ganzen viel Spaß und war eindeutig die bessere Wahl, als der Mehrspieler-Modus aus "Dead Space 2". Doch wer den puren Horror genießen möchte, sollte weiterhin das Spiel lieber alleine spielen. Für Mehrmaliges und vor allem abwechslungsreiches Spielen und für Tauschen von Bauplänen eignet sich der Koop-Modus allemal.

 

- Fazit -

"Dead Space 3" hat wirklich einiges, was ein erstklassiges Survival-Horror haben sollte. Ungeheuer spannende und beängstigendes Szenarien sowie bombastisch inszenierte Zwischensequenzen, die den Puls nach oben schlagen, gepaart mit zahlreiche Schockmomente und eine nervenauftreibender Story die von der ersten Sekunde überzeugen kann. Der Koop-Modus steigert die Langzeitmotivation und den Wiederspiel wert und kann als nettes Beiwerk betrachten werden, mit dem man auch zu zweit das Gruseln lernen kann. Wer sich auf technisch und spielerisch hohem Niveau erschrecken lassen möchte, wird mit "Dead Space 3" sehr gut unterhalten. Sensible Gemüter sollten hingegen einen großen Bogen um den Titel machen.

Bewertung: 9 | 10

 

Grafik:            (10/10)
Sound:           (10/10)
Singleplayer:  (8/10)
Steuerung:     (10/10)
Multiplayer:    (8/10)

Durchschnittliche Besucher-Wertung

8.2/10 Bewertung (26 Stimmen)

 


 

- FACTS UND EXTRAS -

 

Verleihstart: 07. Februar 2013
Verkaufstart: 07. Februar 2013

Entwickler: Visceral Games
Verpackung: Keep Case (Amaray)
Wendecover: Nein

Ton: 
1.Deutsch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch

Spielzeit: ca. 20 Stunden Hauptstory inkl. Nebenmission
Mulitplayer: Nein
Koop: Ja
Installation/Größe: 
Ja /  10 MByte (inkl. Patch 1.01)
Schwierigkeitsgrad wären des Test: Leicht
Trophäen/Anzahl:
 Ja / 50
Schwierigkeitsgrad für die Trophäen: Mittel
Wiederspielwert: Sehr Hoch

Pro

 Atemberaubende und weitläufige Spielwelt

 Fantastische In-Game Grafik

 Gruslige und packende Atmosphäre

 Bombastisches Soundkulisse

 Optionale Missionen die das Spiel erweitern

 Deutsche Sprachausgabe

 Gelungener Coop-Modus

 Trophäen-Status wären des Spieles abrufbar

Contra

 Keine Manuelle Speichermöglichkeit

 Etwas längere Ladezeiten als beim Vorgänger 

 Zwiegespaltenes Ende

Kritik Extras, Spielzeit, Tops/Flops, Schwierigkeitsgrad und Trophäen
Die Limited Edition, die uns zu Besichtigung zu Verfügung gestellt wurde, kam nicht alleine, sondern mit einem DLC (Download Content) der zwar als nettes Beiwerk zu betrachten war, aber letztendlich nicht den großen WOW-Effekt mit sich zog. Geliefert wurde zu einem der DLC "Withness the Truth" und das "First Contact-Bundle". Letzteres besteht aus einem Schutzanzug und einer Bonuswaffe. Betrachtet man die Spielzeit, die bei unsere Besichtigung auf 17 Stunden 38 Minuten für 19 Kapitel ausfällt, liegt der Unterhaltungswert in jeder Hinsicht im Grünen Bereich. Der Wiederspielwert ist dank der gelungenen Story und des Koop-Modus sehr hoch. Die Trophäen belaufen sich auf 50-Stück und sind dank intrigierten Trophäen-Status wären der Spielsitzung im Singleplayer angenehm zu erreichen und zu Überprüfen. Die deutsche Synchronisation ist gut gelungen und die Sprecher unterstützen die angespannte Atmosphäre sehr professionell. Es gibt insgesamt drei Schwierigkeitsstufen (Einfach bis Unmöglich). Einfach ist auch für normale Spieler angenehm zu bewerkstelligen und schenken einem regelrecht viele Ressourcen und Items. Unmöglich hingegen, ist zwar auch möglich, jedoch braucht man dafür sehr viel geduld und Spielerische Erfahrung sowie einen guten Koop-Partner. Die Möglichkeit weiteren DLC's ins Spiel beizutragen ("Verbesserungen/Erweiterungen") runden die Spielunterhaltung um "Dead Space 3" positiv ab.

Bewertung: 7.5 | 10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

7.3/10 Bewertung (4 Stimmen)

Autor

Pascal Müller

Pascal Müller

Mär08

Dead Space: Ignition

Geschrieben von: Pascal Müller Dead Space: Ignition

Das Comic Prequel "Dead Space: Ignition" welches mit Interaktiven Elementen, die Vorgeschichte von "Dead Space 2" erzählt, erschien Oktober 2010 für die Playstation 3 und Xbox 360 und wird für 4,99.- Euro als DLC (Download Content) angeboten. Bei drei unterschiedlichen Hacking-Spiele muss der Spieler sein können unter beweis stellen: Hardware knacken, Systeme lahmlegen oder Routen verfolgen. Als Dankeschön winkt dem Spieler ein exklusiver Hacker-Anzug für den Protagonisten Isaac Clarke zu, der in "Dead Space 2" getragen werden kann. Die Geschichte wurde von Antony Jonston geschrieben, der schon für den Comic zum ersten Dead Space verantwortlich war. Jede Handlung wirkt sich auf die Geschichte aus, die voller Horror und Geheimnisse den Spieler nicht nur mehr Input über den Ausbruch auf der "Sprawl" bieten soll, sondern auch vier unterschiedlichen Routen mit sich bringt. Über die vier unterschiedlichen Routen samt Ende haben wir uns gefreut, der Input über den Ausbruch war jedoch enttäuschend.

2.8/10 Bewertung (18 Stimmen)

Feb17

Dead Space 2

Geschrieben von: Pascal Müller Dead Space 2

Im Sequel zum hoch gelobten Spiel "Dead Space" kehrt Ingenieur Isaac Clarke nach 3-Jahren pause in einem neuen Abenteuer zurück und muss ein weiteres Mal gegen die Ausgeburt der Hölle kämpfen!  Nach dem Isaac auf einer gigantischen Raumstadt namens "Sprawl" aus dem Koma erwacht, wird er direkt mit einem neuen Albtraum konfrontiert, der diesmal gigantischer ausfällt, wie je zuvor. Während Isaac gegen den eigenen Wahnsinn ankämpft, von der Regierung gejagt wird und von Visionen seiner toten Freundin gequält wird, muss er alles in seiner Macht Stehende tun, um sich selbst zu retten und die Stadt von den grausigen und erbarmungslosen Nekromorphs zu befreien. Ausgerüstet mit einem Arsenal neuer Waffen stellt sich Isaac der Herausforderung mutig entgegen und erlebt dabei eines seiner größten Abenteuer ...

9.7/10 Bewertung (21 Stimmen)

Feb25

Dead Space: Severed

Geschrieben von: Pascal Müller Dead Space: Severed

Die erste Erweiterung zu "Dead Space 2" die nur als Download Content (DLC) erschien, erweitert das Spiel um 2 weitere Kapitel und spielt parallel zu Isaac Clarke‘s Abenteuer auf der Raumstation "Sprawl". Geschildert wird das Schicksal des Sicherheitsbeamten Gabe Weller, mit dem man bereits in "Dead Space: Extraction" das Vergnügen hatte. In Extraction, erlebte Weller von Beginn an die Katastrophe auf der Kolonie Aegis VII  mit seiner Freundin Lexine Murdoch und Nathan McNeil und konnten sich letztendlich aus der Gefahren Situation retten. Drei Jahre nach dem Ereignis sind Weller und Murdoch verheiratet und arbeiten beide auf der Raumstation "Sprawl". Weller ist Teil eines Sicherheitsteam und die mittlerweile schwangere Murdoch ist im Forschungsbereich der "Sprawl" tätig.

8.3/10 Bewertung (20 Stimmen)

Feb12

Dead Space: Aftermath

Geschrieben von: Sascha Weber Dead Space: Aftermath

Basierend auf dem Kult-Horror "Dead Space" von Electronic Arts entpuppt sich dieser Animationsfilm als schonungloser Horror-Schocker, der vor allem die Fans der Game-Vorlage zu begeistern weiß.

5.1/10 Bewertung (11 Stimmen)

Feb08

Dead Space: Downfall

Geschrieben von: Pascal Müller Dead Space: Downfall

Bist Du bereit für ein Höllentrip im Dead Space Universum? Dann stelle Dich dem gnadenlosen Prequel, der die Vorgeschichte zu "Dead Space" erzählt, so wie Du es Dir nie in deinen schlimmsten Träumen vorstellen könntest! Eine neue Dimension von Terror und Blutvergießen erwartet Dich in "Dead Space: Downfall". Tritt ein, wenn Du dafür bereit bist!

8.8/10 Bewertung (13 Stimmen)

Feb09

PS3 Kritik: Dead Space

Geschrieben von: Pascal Müller PS3 Kritik: Dead Space

Als ein riesiges Abbau-Schiff in einem entfernten Sternsystem mit einem mysteriösen Artefakt in Kontakt kommt, bricht plötzlich jegliche Kommunikation mit der Erde ab. Ingenieur Isaac Clark wird auf Reparatur-Mission geschickt - doch er entdeckt jeglich einen blutigen Albtraum. Für Isaac gibt es keine Unterstützung und keine Gnade - nur noch der Kampf ums Überleben.

9.3/10 Bewertung (20 Stimmen)

   

Spieltipp  

   

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