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Mai09

PS4 Kritik: DOOM Eternal - Deluxe Edition

PS4 Kritik: DOOM Eternal - Deluxe Edition

Originaltitel: DOOM Eternal
Entwicklerid Software, Panic Button Games
Plattformen: PlayStation 4, Xbox One, PC
Genre: First-Person, Action, Horror, Shooter

Freigabe: USK-18
Mehrspieler:
Ja, 1-3 (Battle-Modus)
Spielzeit: 14 Stunden 27 Minuten (13 Missionen)

Getestete Version: Digitale Deluxe Edition (v.1.03)
Hardware: Sony PS4 Pro, Sony KD65XF7596, Sony BDVN8100WB 5.1 Heimkinosystem

Wir danken Bethesda Softworks für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!


 

Inhalt: Das von id Software entwickelte "DOOM Eternal" ist der Nachfolger des preisgekrönten Hits "DOOM" (2016). Erleben Sie die nächste Generation des Ego-Shooter-Genres mit der ultimativen Kombination aus Tempo und Power. Dank der Power der id Tech 7-Engine und des brandneuen packenden Soundtracks von Mick Gordon fühlen Sie sich in "DOOM Eternal" in der Haut des unaufhaltsamen Doom-Slayers mächtiger denn je! Zerfetzen Sie mit Ihren mächtigen Waffen neue und bekannte Dämonen und besuchen Sie dabei unglaubliche, noch nie zuvor gesehene Welten. Als Doom-Slayer kehren Sie auf die Erde zurück, die von Dämonen überrannt wurde. Drehen Sie alle Regler auf Anschlag, entdecken Sie die Ursprünge des Slayers und führen Sie seine Mission fort, alles zu metzeln und zu schnetzeln bis nichts mehr steht - getreu dem Motto: "Raze Hell"!

 


 

 




Kritik: Die Entwicklerschmiede id Software entwickelte mit "Doom Eternal" den mittlerweile 5. Teil der Ego-Shooter-Videospielserie "Doom". Im Vergleich zum Vorgänger wird der Nahkampf um den Faustkampf erweitert, zudem wird es einen Flammenwerfer geben. Bei den Waffen wird dem Spieler erstmals die Wahl zwischen verschiedenen Feuermodi gelassen. Der an Gegnern verrichtete Schaden ist erstmals auch visuell durch klaffende Wunden und zersplitterte Rüstung sichtbar. Die Spielgeschwindigkeit hat gegenüber "Doom" (2016), unter anderem durch die Einführung von zahlreichen Jump'n'Run-Elemente zugenommen. Im Mehrspielermodus wird es bei "Doom Eternal" kein Deathmatch geben, sondern ausschließlich einen Battle-Modus, bei dem zwei von Spielern gesteuerte Dämonen gegen einen Doom-Slayer kämpfen. Die Fortsetzung von "Doom" (2016) wurde am 20. März 2020 veröffentlicht. Ob die Entwicklerschmiede id Software mit seinem neusten Teil den Shooter-Spaß weiter aufrecht halten kann oder da anknüpft, wo der vorherigen Teile gescheitert ist, steht auf einem anderen Blatt und wird im Laufe der Besprechung noch ausführlich thematisiert.

Beim Reboot "Doom Eternal" kehrte die Serie von der Entwicklerschmiede id Software mehr oder weniger zu ihren Wurzeln zurück: Man schlüpfte wieder in die Rolle des bekannten und Namensgeber Doom Slayer - oder auch Doomguy genannt - um auf dem Mars diverse Dämonen zurück in die Hölle zu schicken. Die Story bietet auch beim Reboot keinen großartigen Mehrwert oder Punktet durch neue, nie geschilderten Handlungsstränge, dennoch konnte die Story überraschen. Diese ist nämlich für ein "Doom"-Titel durchaus Mal interessant hinterlegt worden, besonders im späteren Verlauf, wenn man sogar Hintergründe über den Doom Slayer bekommt. Da gab es Szenen, die einem als Fan ein fettes Grinsen auf das Gesicht gezaubert haben. Aber die Passagen - ohne Spoilern zu wollen - halten sich in Grenzen. "Doom"-Typisch ist die Handung auch beim Reboot weiterhin neben Sache und steht auch weiterhin nicht im Vordergrund.

Das Gameplay hingegen knüpft dabei an den Vorgänger an, soll heißen: Man bewegt sich in hohem Tempo in der First-Perspektive durch die Arenakämpfe. Waffen müssen in Old-School-Shooter-Manier nicht nachgeladen werden, haben dafür aber nicht gerade viel Munition. Die Level-Abschnitte arbeitet man nacheinander ab, darin gibt es jede Menge Geheimnisse zu entdecken z.B. Sammel-Figuren, Musik-Albem, aber auch nützliche Upgrade-Items. Bezüglich letzteres kann man sagen, dass sich ziemlich alles Upgraden lässt, von den Waffen über Spezialfähigkeiten bis hin zu maximaler Lebensenergie, Rüstung und Munition. Und natürlich wird alles viel zahlreichen Action-Passagen benötigt. Im Fokus stehen dabei die Arenakämpfe, in denen ein größerer Raum von jeder Menge Dämonen wie z.B. Imps, Cacodemons und Revenants bereinigt werden muss, die nach und nach auftauchen. Oberste Regel im Kampf: Immer in Bewegung bleiben! Wer stehen bleibt, stirbt! Das Abfeuern der zahlreichen Waffen sollten zudem das Ziel auch Treffen, denn die Munition ist knapp gemessen. Und da nimmt die Entwicklerschmiede wieder das Tempo aus dem Spiel. Gerade bei einem "Doom"-Titel sollten diverse Feuergefechte im Vordergrund stehen. Das wurde hier nicht Umgesetzt. Vielmehr muss man jetzt mit einer Taktik in den Kampf ziehen und seine Fähigkeiten z.B. den Flammenwerfer für die Gewinnung der Rüstung oder die Kettensäge zu Gewinnung von Munition einsetzen. Aber auch die Wahl der richtigen Waffe für den jeweiligen Gegner spielt jetzt eine große Rolle.

Ressourcen wie z.B. Rüstung lassen sich wie gerade erwähnt im Kampf durch den Einsatz eines Flammenwerfers auffüllen. Lebensenergie generiert man durch eine Nahkampf-Attacke die über einem Glory Kill ausgeführt wird. Hat man nämlich einem Gegner die Lebensenergie runter geschossen, taumelt dieser rum und blinkt. Dann kann man ihm im Nahkampf mit einem "Glory Kill" in Stücke zerlegen, was nicht nur abwechslungsreich Inszeniert wurde und sich ändern, sondern auch Lebensenergie und Munition zurückbringt. Munition hingegen bekommt man, indem man die Dämonen mit der Kettensäge zerteilt. Die Kills mit der Kettensäge ändern sich auch, je nachdem wie man den Stick hält oder von welcher Seite man den Gegner attackiert. Die Grundregeln in Bewegung zu bleiben, gezielte Schüsse mit der richtigen Waffe und Ressourcen von Feinden zurückholen sollte man unbedingt einhalten, denn "Doom Eternal" ist alles andere als einfach. Selbst auf niedrigem Schwierigkeitsgrad kann man schnell ins Schwitzen kommen. Zwischen den Hauptleveln kehrt man auch immer wieder in die eigene Weltraum-Basis zurück, dort kann man nicht nur in Ruhe durchatmen, sondern auch die ganzen Sammelbaren-Items wie z.B. Figuren begutachten oder die Musik-Alben anhören. Desweiteren kann man dort auch neue Anzüge oder Upgrades freischalten und sich in der eigenen Arena gegen zahlreichen Dämonen behaupten. Die Weltraum-Basis fällt auch sehr groß aus und streckt sich über mehrere Ebenen. Von dort aus, lassen sich auch die Herausforderungen starten oder die gefundenen Cheats aktivieren.

Die Level-Architektur liegen beim Reboot auch deutlich Abwechslungsreicher vor. Man ist diesmal nicht nur in immer ähnlich wirkenden Korridoren unterwegs. Auch hier hat die Entwicklerschmiede bewiesen, dass auch in einem "Doom"-Titel durchaus mehr steckt. Es gibt teils wunderschön anzusehende Kulissen und auch beeindruckende Architekturen, die sich allesamt voneinander unterscheiden. Eine Neuerung und gleichzeitig auch das größte Manko aus dem Reboot, sind die Sprung- und Kletterpassagen. Sehr oft muss man sich über irgendwelche Abgründe schwingen, was Geschicklichkeit und das richtige Timing erfordert. Diese können gerade zu Beginn sehr hart und frustrierend ausfallen und sich sogar relativ unfair anfühlen. Wobei diese Passagen im späteren Verlauf des Spiels kein Problem mehr darstellten, da diese gefühlt einfacher und überschaubarer ausfallen - mit Ausnahmen. Vielleicht lag es aber auch an die Übung, dass die Sprungpassagen nicht mehr so störend und nervtötend ins Auge fielen. Nicht desto trotz gibt es einfach zu viele Sprungpassagen die wirklich nervige sind. Anfangs hat man zwar noch hier und da eine Plattform, oder Vorsprung und man muss mal mit einem Doppelsprung dahin. Später jedoch schafft man diese Passagen nur noch über ein Double-Dash, das bedeutet man bewegt sich zweimal schnell nach vorne aber ohne die Aufwärtsbewegung eines Sprunges. Den Double-Dash kann man dann auch mit einem Double-Jump kombinieren und durch einsammeln eines entsprechenden Items den Double-Dash in der Luft sofort wieder aufladen und nochmal einsetzen. Aber dabei sollte es nicht bleiben. Um die ganze Sache spannender oder nerviger zu gestalten, navigiert man z.B. von Stange zu Stange, das heißt man springt an diese ran, bekommt Auftrieb wie durch einen weiteren Sprung und kann danach wieder Springen und Dashen. Es gibt dann noch Plattformen die, nachdem der Spieler darauf steht, nachgeben und zu Boden fallen, auch gerne mehrere davon hintereinander. Außerdem kommen noch solche sich drehenden Feuerballketten hinzu, die den Sprungweg blockieren, wenn man einen ungünstig Zeitpunkt erwischt hat. Den Vogel hat die Entwicklerschmiede aber mit eine Passage abgeschossen, die unseren Test förmlich in die Länge zog. Man musste nicht nur von Stange zu Stange springen, sondern in der Luft sich um 180° drehen und den Dash einsetzen um an eine bestimmte Kante zu kommen, damit man sich hoch ziehen kann. Wenn das Timing schlecht lag, man einfach nicht von Stange zu Stange kommt und die 180° Drehung in Kombination mit dem Dash drauf hat, versagt man auf ganzer Linie. Und genau das ist das größte Manko, mit dem "Doom Eternal" zu Kämpfen hat. Ein echter Gamebreaker! Wenn man an "Doom" denkt, dann will man sich durch die einzelnen Passagen durch schießen und den einen oder anderen Glory Kill hinlegen, aber nicht in Jump'n'Run-Manier durch die einzelnen Passagen Springen und sein Timing unter Beweis stellen. Das nagt sehr stark am Wiederspielwert des Spiels, da man diese Jump'n'Run-Passagen nicht nochmal Erleben möchte. Zum Glück, lassen sich die einzelnen Missionen nach dem durchspielen separat auswählen. Immerhin kann man so die Passagen, die einem nicht gefallen hat, umgehen. Leider nur bedient, da so gut wie jede Mission mit übersteuerten Jump'n'Run-Passagen versehen sind. Leider!

Es soll aber vorerst nur bei diesem großen Manko im Hauptspiel bleiben: "Doom Eternal" spielt sich nämlich sehr flüssig, bietet mehr Abwechslung und Umfang als sein Vorgänger und ist für Action- und Gore-Freunde, die eine Herausforderung suchen, genau richtig. Gerade die Slayer-Tore bietet einem genau das, was man von einem "Doom"-Teil erwartet. Blöderweise sind diese durch ein Schloss vorerst blockiert, wo man erst einmal den Schlüssel finden muss, bevor man diese öffnen bzw. starten kann. Dieser findet sich aber meistens in der Nähe, wodurch aufmerksame Spieler den Schlüssel schnell finden sollten. Dann entfaltet sich  "Doom Eternal" zu einem würdigen und Spaßigen "Doom"-Titel. Neben den Slayer-Toren gibt es aber auch noch die die Time Trials. Diese spawnen kurzzeitig Feinde um euch herum, für deren Ableben ihr in wenigen Sekunden sorgen müsst. Diesen fallen jedoch der kurzen Zeit verschuldet eher klein und kurz aus, benötigen aber auch keinen Schlüssel, den man vorher finden muss. Dafür sind diese etwas versteckt, wodurch man diese auch schnell Mal übersehen könnte. Auf der PS4 Pro läuft das Spiel zudem sehr geschmeidig. Der Look ist nach wie vor Geschmackssache, dafür kann man sich an völlig übersteuerte Gewalt erfreuen. Klingt jetzt vielleicht etwas makaber, aber es macht halt einfach Laune, dem Doom Slayer dabei zuzusehen, wie der die Dämonen auf jede erdenkliche Weise in ihre Einzelteile zerlegt. Und es ist manchmal auch ein bisschen lustig Inszeniert, wodurch man "Doom Eternal" nicht so ganz ernst nehmen kann. Der Reboot ist noch ein Spur härter als sein ohnehin schon Gorelastiger Vorgänger, aber macht, dafür ein eine Spur mehr Spaß. Ein weiteres Highlight spiegelt die musikalische Untermalung von Mick Gordon hervor. Die treibende Kraft wird mit passender Heavy Metal Musik heran getrieben und bildet abseits der Kämpfe Adrenalin im Tonformat. Wenn diese Musik im Kampf einsetzen, fühlt sich einfach nur unbeschreiblich gut an und trägt auch viel zur Atmosphäre bei. Bezüglich dem Mehrspieler-Modus, der sogleich das zweite Manko bildet, und als Battle-Modus ins Spiel gefunden hat. Bekommt der Endverbraucher einen 1 vs. 3-Modus geboten, bei dem zwei von Spielern gesteuerte Dämonen gegen einen Doom-Slayer kämpfen. Diesen Modus werden wir separat unterhalb der Extras noch Mal ausführlicher thematisieren. 

Fazit: "Doom Eternal" ist kein schlechtes Spiel, es ist sogar ein sehr gutes Spiel, gerade im Shooter- oder "Doom"-Bereich. Aber es hat einige Dinge, die es sehr stark runterziehen, als es sein müsste. Angefangen von den zahlreich übersteuerten Jump'n'Run-Elemente, bis hin zum mageren Mehrspieler-Modus, der noch nicht Mal ein klassisches Deathmatch beinhaltet. Die Level-Abschnitte können hingegen überzeugen, man merkt sehr stark, dass die Entwicklerschmiede sehr viel Herzblut in "Doom Eternal" investiert haben. Der Spielfluss wirkt auch sehr Flüssig, die Glory Kills sind eine Augenweide und die Actionpassagen, ganz weit vorne die Slayer-Tore wissen zu gefallen. "Doom" Fans kommen ohnehin nicht an dem neusten Titel vorbei, als Fan bekommt man hier noch einmal extra viel Fanservice geboten, der das ganze noch einmal anhebt. Bis auf die beiden Mankos ist das Spiel eine würdige und Spaßige Fortsetzung, die einem ein actiongeladenes Erlebnis durch die Hölle bietet.

Durchschnittliche Besucher-Wertung

9.0/10 rating 1 vote

 


 

Verkaufsstart: 20. März 2020

Publisher: Bethesda Softworks
Entwickler: 
id Software, Panic Button Games
Homepage: www.bethesda.net/de/game/doom

Verpackung: - (Download Content)
Anzahl Disk: - (Download Content)

Wendecover: - (Download Content)

Bild: PAL HD 720p,1080i,1080p
Spiel-Engine: id Tech 7
HDR: Ja

Grafik:           
 (8/10)

Sound:           
 (9/10)

Einzelspieler:  
 (7/10)

Steuerung:      
 (6/10)

Mehrspieler:    
 (7/10)

Ton: 
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
1. Englisch (Dolby Digital 5.1)
1. Russisch(Dolby Digital 5.1)
1. Italienisch (Dolby Digital 5.1)
1. Polnisch(Dolby Digital 5.1)
1. Spanisch(Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Russisch
- Englisch
- Italienisch
- Französisch
- Polnisch
- Spanisch

Spielzeit: 14 Stunden 27 Minuten (13 Missionen)
Mehrspieler: Ja, 2-3 (Battle-Mode)
PlayStation Plus notwendig: Nein für Einzelspieler, Ja für Battle-Mode
Installation/Größe:
Ja / 41340 MByte
Schwierigkeitsgrad wären des Test: Leicht
Trophäen/Anzahl:
 Ja / 34
Schwierigkeitsgrad für die Trophäen: Mittel
Wiederspielwert: Gering
In-Game-Käufe: Nein
Besonderheit: Neuer 2 Vs 1 "Battle-Mode", Year One Pass

Pro
 Dynamische und brutale Kämpfe

 Viele Gegnertypen

 Umfangreiche Kampagne
 Separater Battle-Mode
 Sehr hoher Splatter-Faktor dank Glory-Kills 
 Zahlreiche Waffen mit unterschiedlichen Feuermodi
 Passender Soundtrack
 Drei unterschiedliche Schwierigkeitsgrade

Contra
 Nervige Jump'n'Run-Elemente
 Unnötige Perks
 Einzelne Abschnitte wirken zu sehr auf Jump&Run ausgelegt
 Mehrspieler-Modus besteht nur aus einem Battle-Mode
 Belanglose Geschichte
 Nur drei Bosse

Kritik Extras, DLCs, Spielzeit, Tops/Flops, Schwierigkeitsgrad und Trophäen
Zu Beginn muss man sich bei bethesda.net anmeldet, sofern man über ein bethesda-Account verfügt. Falls nicht, muss man sich einen Anlegen. Man kommt auch nicht darum herum, abbrechen ist nicht, denn Schritt muss man in Kauf nehmen, wenn man "Doom Eternal" spielen möchte. Auch wenn man nicht online spielen möchte. Der Vorteil ist jedoch, dass man über die Verbindung über einen bethesda-Account neue Skins z.B. Zombie-Slayer gratis bekommt. Ebenso werden darüber neue Features angeboten. Demnach erzielt man sich einen Vorteil. Jedoch ist diese Zwanghaft nicht jedermanns Sache. Neben der Kampagne (13 Missionen) umfasst "Doom Eternal" einen abgespeckten Mehrspieler-Modus, der als Battle-Mode angeboten wird. Der Battle-Mode bietet ein 1 Vs 2, bei dem zwei von Spielern gesteuerte Dämonen gegen ein von Spieler gesteuerten Doom-Slayer kämpfen. Der Doom-Slayer spielt sich dabei auch wesentlich stärker, als die Dämonen. Weshalb ein 1 Vs 2 durchaus Sinn ergibt. Jedoch mangelt es den Modus an langzeit Motivation. Den als Dämon bekommt man das Gefühl, als würde man nur als Zielscheibe für den Doom-Slayer dienen, der mit seinen Waffen-Arsenal und der schnellen Spielweise förmlich einem von der Karte fegt. Immerhin gewährt der Battle-Mode nach jeder Runde (von insgesamt 3) einen Boost, den man selber auswählen kann, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Über den Battle-Mode kann man - wie bei der Kampagne - EP's sammeln, wodurch neue Features z.B. kosmetischer Natur freigeschaltet werden. Neben den Mehrspieler-Modus, der fünf bis 15 Stunden Unterhaltung bietet (je nach Spielweise und ob man den Modus was abgewinnen kann), bietet "Doom Eternal" noch diverse Herausforderungen, wo man z.B. neue Skins, Gesten, Avatars oder Podiums freischalten kann. Letzteres lässt sich auch auch durch weitere Skins erweitern, damit jeder Spieler sehen kann, was man im Spiel erwirtschaftet hat. Dieses Feature ist zwar nur rein optischer Natur, bietet aber für den einen oder anderen einen gewissen Mehrwert, wenn man sich präsentieren möchte. In unserem Test haben wir die Digitale Deluxe Edition getestet. Die Deluxe Edition beinhaltet neben dem Hauptspiel noch einen weiteren Slayer-Skin, Geste und ein Avatar. Ebenso für die Deluxe Edition spezifische Herausforderungen, die nur den Besitzer dieser Edition zu Verfügung stehen. Die Checkpoints liegen sehr günstig, sofern man nicht zu oft hintereinander stirbt. Scheitert man z.B. während eines Sprungs, dann wird man kurz vor dem Sprung wieder gespawnt. Scheitert man zu oft, dann wird man zum nächsten Checkpoint gespawnt. Diese liegen aber i.d.r. auch sehr human. Manuelles Speichern ist leider nicht Möglich, das Spiel Speichert bei den Checkpoints und nach jedem Level automatisch. Die Kampagne lässt sich auf sechs Schwierigkeitsgraden spielen. Von "Ich bin zu jung, um zu sterben" - im Grunde genommen ein einfacher Modus, über  "Hurt Me Plenty" - Normale Schwierigkeit, bis "Ultra-Gewalt" - Harter Modus, "Albtraum" - Feind greift Feuer bis zum Maximum an, "Ultra-Nightmare" - Nightmare, aber nur ein Leben und "Extra Life-Modus" - Wählen Sie diesen Modus und dann die gewünschte Schwierigkeit. Sie können jedoch nur die zusätzlichen Leben verwenden, die Sie während des Spielens sammeln. Wenn es ausgeht, ist das Spiel vorbei, ist für jedem Spieler ein optimaler Schwierigkeitsgrade vorhanden. Mit jedem Schwierigkeitsgrad steigt die Anzahl der Gegner und deren Leben sowie deren Schaden auf einem selber. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich im Spiel nicht mehr umstellen. Die Trophäen sind gut ausbalanciert und mit etwas Mühe zu erhalten. Um alle Trophäen zu erreichen, ist eine Playstation Plus Mitgliedschaft notwendig, da einige Trophäen nur online zu bekommen sind. Die Spielzeit für die Kampagne auf dem Schwierigkeitsgrad Leicht fällt für einen Shooter durchschnittlich aus. Wir haben insgesamt 14 Stunden und 27 Minuten gebraucht um die Kampagne mit seinen 13 Missionen erfolgreich abzuschließen. Während der Spielzeit haben wir noch einige Herausforderungen erfolgreich gemeistert und fast alle Sammelbare Items wie z.B. Figuren oder Musik Alben entdeckt. Jede Mission lässt sich nach dem Durchspielen einzeln anwählen und erneut spielen. Falls man in einem Abschnitt ein Sammelbares Item vergessen hat, lässt sich dieses Item ohne Probleme nachholen. Desweiteren kann man auch jedes Mission als Herausfordernd einstellen und erleben. Weitere Inhalte bzw Erweiterungen sind geplant und erfolgen über einen oder mehreren kostenpflichtige DLCs. Einen Season-Pass bietet die Entwicklerschmiede ebenfalls an, der bereits sämtliche Inhalte bzw. Erweiterungen für einen günstigeren Preis beinhaltet. So kommt man auch zukünftig ein Umfangreichen Inhalt geboten, die Frage ist nur, wie dieser genau ausfällt. Dazu hat die Entwicklerschmiede noch nichts Preis geben - noch nicht.


Durchschnittliche Besucher-Wertung

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Autor

Pascal Müller

Pascal Müller

   

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