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Dez12

PS4 Kritik: Fallout 76

PS4 Kritik: Fallout 76

Originaltitel: Fallout 76
Entwickler: Bethesda Game Studios
Plattformen: PlayStation 4, Xbox One, PC
Genre: First-/Third-Person, Survival, Rollenspiel

Freigabe: FSK-18
Mehrspieler:
Ja, 1-24
Spielzeit: ca. 48+ Stunden

Getestete Version: Deutsche Presseversion (1.03)
Hardware: PS4 Pro, Sony KD65XF7596, Sony BDVN8100WB 5.1 Heimkinosystem

Wir danken Bethesda Softworks für das Rezensionsexemplars!

 


 

Inhalt: Rückeroberungstag. Wir schreiben das Jahr 2102. 25 Jahre, nachdem die Bomben abgeworfen wurden, steigen Sie aus Ihrem Vault und erblicken zum ersten Mal das postnukleare Amerika. Ausgewählt als Beste und Klügste dieses Landes obliegt es Ihnen – alleine oder zusammen –, das Ödland zu erkunden, wieder aufzubauen und gegen die größten Bedrohungen zu verteidigen.

 


 

 



Kritik: Mit "Fallout 76" wagt die preisgekrönten Entwicklerschmiede Bethesda Game Studios ("Skyrim" und "Fallout 4") einen Schritt in eine neue Richtung. Eine Spielwelt ohne freundliche NPC's, dafür aber mit echte Spielern, mit denen man sich die Welt teilt bzw gegen sie kämpfen kann. Einfaches Questen und dem Folgen der Handlung ist zwar immer noch möglich, der Fokus hingegen wird aber mehr auf dem PVP-/ bzw. Koop-Modus liegen. Neben "Fallout" (1997), "Fallout 2" (1998), "Fallout Tactics" (2001), "Fallout: Brotherhood of Steel" (2004), "Fallout 3" (2008), "Fallout: New Vegas" (2010), "Fallout Shelter", "Fallout 4" (2015) ist "Fallout 76" ein aufgebohrtes bzw. erweitertes "Fallout 4" wo der Fokus diesmal auf PVP-/ bzw. Koop-Elementen liegt. Es ist in vielerlei Hinsicht ein neuer Schritt, da der Fokus vermehrt auf Basen bauen, gemeinsames Questen und den nuklearen Staub von West Virginia mit anderen Überlebenden zu erkunden liegt. Ob der verzicht von NPC's und die dadurch resultierende Einsamkeit der RPG-Serie geschadet hat, steht auf einem anderen Blatt und wird in unserem Test noch ausführlich thematisiert.

"Fallout 76" spielt 25 Jahre nach dem Abwurf der Atombomben und ist somit das Prequel zu allen anderen Ablegern der Reihe. Die Geschichte spielt im Jahr 2102 und man Spielt einen der ersten Menschen, die aus dem Bunker treten, um das Ödland (Appalachia) zu erkunden. Nachdem man sich die nötige Ausrüstung geschnappt hat, beginnt man damit die Forderungen der "Aufseherin" zu erfüllen, um die Menschlichkeit in den Resten der Zivilisation wiederherzustellen. Es gibt einige große Veränderungen, aber "Fallout 76" spielt sich im Grunde genauso, wie z.B. "Fallout 4". Die Kämpfe laufen seit zehn Jahren nach dem gleichen Schema ab und schnell macht man sich auf die Suche nach der üblichen Beute auf, während zahlreiche Quests die Geschichte vorantragen. Sämtliche Inhalte können alleine oder im Koop mit einem oder mehren Spielpartner angegangen werden und wie man eine Mission letztendlich zu Ende führen möchte, hängt ganz von einem selber ab. Bevor es aber los gehen kann, erstellt man sich vorher einen Männlichen oder Weiblichen Charakter, denn man in einem Editor mit zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten auf seine Wünsche anpassen kann. Einstellung wie z.B. welche Haarfarbe, Augenfarben, ob Dick oder Dünn, mit Narben oder verschmutzungen sind nur ein teil der Anpassungsmöglichkeiten, die man im Editor vornehmen kann. Anschließend folgt ein Selfie, der gleichzeitig auch als Ladebildschirm dient (alle im Spiel gemachten Bilder, werden auch im Ladebildschirm gezeigt). Nach ein kurzes Tutorial und die wichtigsten Überlebenstipps, geht es auch gleich schon ins Ödland bzw. Appalachia. Die folgenden Quests - ob Haupt-/ oder Nebenquest funktionieren nicht so, wie man das von der Serie erwarten würde. Die Hauptgeschichte schickt einem z.B. auf die Suche nach der Aufseherin, aber zuvor wird erstmal entwickelt, gekocht und es warten etliche Botengänge auf einem. Interessante Geschichten wie z.B. die vom Whitespring Resort oder die von die Stählerne Bruderschaft bekommt man wesentlich spät Zugriff drauf.

Neu hingegen sind die PvE Gegner, wo man im Ödland bzw. Appalachia auch sehr große und starke Boss-Ähnliche Gegner trifft oder sogar Legendäre, einzigartige Gegner die eine oder mehrere sehenswerte Beute hinterlassen, wenn man diese besiegt. Aber auch da wird Teamwork groß geschrieben, gerade am Anfang sind dieses Gegner kaum zu meistern. Aber auch "normale" Gegner findet man häufig und auch wenn die bekannten Ghoule, Super Mutanten oder Teufelskralle in der Überzahl vorliegen, stichen gerade Gegner wie z.B. der Einsiedler Krebs in seinem Anhänger, eine Brandbestien am Himmel, der geheimnisvolle Mothman, ein gigantisches Faultier oder der Wendigo stark aus der Gegnerreihe heraus und bieten die nötige Abwechslung abseits der altbekannten Ghoule und Super Mutanten. Auch gut gelöst, ist die Zone nach dem Einschlag einer Atombombe, wo nicht nur das Gebiet verstrahlt vorliegt, sondern auch neue Gegner-Einheiten ans Tageslicht kommen die zwar Stärker sind, dafür aber auch seltene Beute beinhalten. Aber nicht nur die Gegner verändern sich in dieser Zone, sondern auch die Pflanzen. Ein Blick lohnt sich demnach in jeder Hinsicht, man sollte jedoch für sein eigenes wohlergehen über eine Powerrüstung und reichlich RadAway und Rad-X verfügen. Ebenfalls neu sind die Täglichen Quest, die sich regelmäßig wechseln und die zufälligen Events. Letzteres funktioniert ähnlich wie in "Destiny 2" und tauchen regelmäßig auf und bringen etwas abwechslung ins Spiel um den Mehrspieler-Aspekt auch wieder etwas mehr in den Mittelpunkt zu setzen. Zusammen mit Freunden zu spielen vergrößert den Spaß beim Kampf gegen die Ghule und Mutanten sowie den Basenbau immerhin um ein Vielfaches. Schließlich sind bis zu 24 Spieler auf jedem Server unterwegs und man kann die Positionen der einzelnen Spieler zu jeder Zeit auf der detaillierten und gut umgesetzen Karte sehen, wenn man nach Gesellschaft, Handelspartnern oder Duellen sucht. Im PvP kommen die Online-Features richtig gut zur Geltung, denn es gibt spaßige Features wie z.B. Kopfgelder, die auf jene Spieler ausgesetzt werden, die Unschuldige bzw. PvP-Unwillige Spieler töten. Der PvP-Part wurde in "Fallout 76" auch sehr gut für PvE und PvP Spieler gleichberechtigt gelöst.

Falls man nämlich ein Duell nicht einwillig und trotzdem getötet wird, hat man die Möglichkeit den Spieler zu ignorieren, wodurch der Spieler einem nicht mehr auf der Karte und im Spiel sehen kann. Ebenso kann man selber den Spieler nicht mehr sehen und es kommt zu keine Auseinandersetzungen mehr. Man kann aber auch ein Duell zustimmen, dann werden beide Spieler rot Markiert und man kann sich gegenseitig duellieren und dadurch auch Kornkorken gewinnen. Man kann aber auch, den Spieler "markieren", dann wird dieser für alle anderen Spieler rot auf der Karter angezeigt wird und für jeden Spieler zum "Abschuss" freigegeben wird. Der "markierte" Spieler hingegen, kann keine anderen Spieler auf der Karte sehen und verliert beim Kopfgeld einholen nicht nur sein leben, sondern auch ein Teil seiner Kronkorken und ein teil seiner Beute. Nach dem man getötet wurde, verliert man den Status und man wird auch nicht mehr auf der Karte rot angezeigt. Der Schritt in Richtung PvP-/ und Koop-Modus hat aber auch für einige Probleme gesorgt. In einer der zahlreichen Quests muss man z.B. Wasser an einer Kochstation reinigen, diese wurde aber gerade von einem anderen Spieler besetzt, weshalb man die Kochstation in dem Moment nicht benutzen konnte. Erst durch ein Serverwechsel konnte man die Quest weiter machen. Alternativ hätte man solange warten müssen, bis der andere Spieler fertig war. Etwas umständig, da man sehr oft für eine Quest einen Gegenstand herstellen muss. "Fallout 76" fällt erstaunlich groß aus. Die Spielkarte rundum West Virginias fallen ca. viermal größer aus, als die Spielkarte von "Fallout 4". Der südliche Staat sieht dabei auch großartig aus und der Spätsommer wirkt wirklich fantastisch, obwohl die Engine langsam in die Jahre kommt. Die gigantische Welt zu erforschen macht richtig viel Spaß und die unterschiedlichen Regionen generiert automatisch die Neugier und weckt die Entdeckerlust in einem. Die Engine zeigt jedoch auch nochmal ihre Stärken, gerade wenn die Sonne aufgeht und die Licht-/ und Schatteneffekten sich entfalten können, bekommt man die volle Pracht der Engine geboten, wodurch "Fallout 76" das bis dato hübscheste "Fallout" darstellt.


Die negativste Neuerung wird mit Abstand sicher das Fehlen jeglicher menschlicher NPC darstellen - es gibt nämlich nur noch Roboter, Dokumente und Holotapes - die die Storyline vorantreiben. Ohne die lebhaften und begleiteten NPC's motivieren die Quests einfach weniger und West Virginia wirkt wie eine Geisterstadt. Gebiete wie der Markt aus Diamond City ("Fallout 4"), wirkten bevölkert und lebendig, bei "Fallout 76" hingegen wurde eine ewige Einsamkeit etabliert, die zwar zum Szenario passt, aber auch öde wirkt. Die Begleiter die einem bei "Fallout 4" noch durch die Storyline begleitet haben, generierten bereits nur mit ihre Anwesenheit für ein angenehmen Ablauf abseits der Storyline und beim Erkunden der Regionen. Das fehlt alles bei "Fallout 76" wo durch auch die sonst magische Art des Erzählens verloren geht, die man an der RPG-Serie lieben gelernt hat. Das V.A.T.S.-System darf natürlich nicht fehlen und wurde auch in "Fallout 76" implementiert, musste jedoch für den Mehrspieler-Modus überarbeitet werden, um im PvP nicht nachteilig zu wirken. Statt die Zeit zu manipulieren, ist das V.A.T.S.-System jetzt in Echtzeit und eher eine automatische Zielvorrichtung, als ein Zeitlupen-Modus. Hilfreich ist der Modus deshalb leider auch nicht mehr so wirklich. Das V.A.T.S.-System funktioniert zwar gut, aber es fehlt einfach die kinoreifen Momente, wenn Köpfe und Gliedmaße in Zeitlupe explodieren oder vom Körper abgetrennt werden. Es ist demnach also keine Überraschung, dass das V.A.T.S.-System nur im seltenen Ausnahmefall zum Einsatz kommt. Auch wenn die Umsetzung dem PvP verschuldet nicht so wie in "Fallout 4" umgesetzt werden konnte, hätte man vielleicht über ein Perk auf eine zeitlichen oder limitierten Ebene das Feature besser implementieren können. So geht das altbekannte "Fallout"-Feature als nettes Bewerk mit der Zeit total unter.


Das bewährte S.P.E.C.I.A.L.-Prinzip kommt auch in "Fallout 76" zum Einsatz. Jedoch mit einer Neuerung. Zusätzlich zum Hochleveln der Attribute wie Stärke, Wahrnehmung, Ausdauer, Charisma, Intelligenz, Beweglichkeit und Glück, öffnet man mit dem Levelanstieg eine Packung Karten, ähnlich einem Magic-Booster-Pack. Dort stecken allerlei nützliche und nicht ganz so nützliche Perks drinnen. Schnellere Aktionspunkte-Regeneration oder weniger Radioaktivität vom verseuchter Lebensmittel. Jeder Skillpunkt erlaubt mehrere dieser Perk-Karten. Bekommt man gleiche Karten kann man diese zusammenschmelzen. So kann man z.B. mit 2 Punkten bei Stärke, zwei Level-1-Karten oder eine Level-2-Karte verwenden. Praktisch ist, dass Karten jederzeit getauscht werden können. Für jede Spielweise gibt es auch die passende Karte, möchte man zahlreiche Schlösserknacken, dann gibt es dafür eine Karte. Ist man oft und gerne mit Freunden unterwegs, gibt es auch dafür die entsprechende Charisma-Karte und die Gruppe hält mehr aus oder man bekommt im Team mehr EP's. Ist man hingegen eher der Einzelgänger und allein im Ödland unterwegs, auch dafür gibt es spezielle Karten. Die Attribute und die Perks bieten dadurch viel Abwechslung und viel Spielraum für Individualität.

Der Basenbau wurde ebenfalls erweitert und gehört für viele Spieler sicherlich zu den Höhepunkten des Spiels. Man kann ein eigenes Camp auf jeder ebenen Oberfläche errichten, jedoch leider nicht zusammen mit einem Freund das Camp zusammen ausbauen. Da hätte man durchaus gerne die Möglichkeit gehabt, zwei Camp's miteinander zu fusionieren um aus zwei Camp's ein großes zu Gestallten. Ebenso frustriert auch die eingeschränkte Baumöglichkeit, wo man schnell am Ende der Baumöglichkeit gelangt ist, obwohl man noch genug Ressourcen für den Ausbau parat hätte und gerne sein Camp noch weiter ausbauen möchte. Da kann man nur hoffen, dass die Entwicklerschmiede die limitierte Baumöglichkeit weiter ausbaut, nachdem die Server und das Spiel stabil laufen. Immerhin wurde so auch das Volumen der eigenen Kiste von 400kg auf 600kg erweitert und wird bei Zeiten nochmal erweitert, nachdem das Spiel weiterhin stabil läuft. Es ist demnach nur eine Frage der Zeit, das Camp ebenfalls erweitert werden darf. Die Ressourcen wie z.B. Fressnäpfe, Telefone, Schreibmaschinen oder Clipboards finden im Camp auch eine relativ sinnvolle Verwendung und können in Dekorationen und andere sinnvolle Strukturen oder Verteidigungseinheiten verwandelt werden, sofern man die Baupläne dafür gefunden bzw. beim Händler gekauft hat.

Anfangs bekommt man noch für jede Aktion gewisse Atompunkte, z.B. fürs Pflanzen-Pflücken, Basis-Bauen oder Selfie knipsen, die man in dem Atom-Store für kosmetische Gegenstände, wie z.B. für Kleidung oder Deko ausgeben kann. Man bekommt aber auch für den Abschluss der täglichen, wöchentlichen und für Charakterbezogenen z.B. pro Level-Up Punkte. Bilderrahmen für den Photomode z.B. sind ab 300 Punkte zu haben, Layouts für den Charakter hingegen schlagen mit 600-800 Punkten zu Buche. Aber auch Emojis oder Avatare lassen sich über die Atompunkte erwerben. Einziger bittere nachgeschmack: Die rein kosmetischen Gegenstände lassen sich auch mit Echt-Geld beziehen und der Wechselkurs fällt dabei sehr hoch aus z.B. bekommt man für 5.- EUR gerade mal 500 Punkte, was für ein schickes Layout für den Charakter nicht mal ausreicht. Einziger positiver Aspekt: Über die Ingame-Käufe kann man sich keinen Vorteil gegenüber anderen Spieler "erkaufen", der Atom-Store bietet ausschließlich nur kosmetischen Gegenstände zum Kauf an.

Bezüglich der Technik hakte es gerade bei Release hier und da doch ganz schön stark, denn man muss sich gerade bei Release mit etlichen Bugs - wie z.B. das Gegner im Boden versanken, man selber nicht mehr Spawnen konnte, wenn man das Limit an Gewicht die man mit sich tragen kann, überschritten hat oder man selber  in einer Spalte fest hing - rum schlagen. Bethesda-Spiele sind zwar ein wenig berüchtigt für ihre Performance-Probleme, aber bei "Fallout 76" fällt das besonders auf. Immerhin und das muss an dieser Stelle auch erwähnen, dass zahlreiche Patches die Aussetzer und Ruckler seltener auftreten lassen und auch der Client jetzt stabiler läuft und zahlreiche Bugs aus dem Spiel entfernt wurden. Die Framerate ging während der Kämpfe auch regelmäßig in die Knie, wodruch das Spiel oft gerückelt hat. Aber auch dieses Problem wurde in Rahmen zahlreicher Patches beseitigt. Die Ladezeiten hingegen fallen aktuell immer noch verhältnismäßig sehr lang aus und nehmen einem die Lust, die Schnellreisefunktion zu nutzen. Rückblickend erinnert einem "Fallout 76" sehr stark an ein modifiziertes und mit einem Mehrspieler-Modus ausgestattetes "Fallout 4". Das Konzept eines Online-Fallouts ist theoretisch eine tolle Idee, aber die Ausführung lässt etwas zu wünschen übrig. Einigen Elementen hat der Übergang in die Online-Welt nicht gut getan. Bethesda hat aber immerhin versprochen, den Titel möglichst lange zu unterstützen, wir hoffen also darauf, dass die Entwicklerschmiede noch ein paar Updates nachreicht. Erst dann könnte "Fallout 76" zu dem werden, was wir uns erhofft haben. Die bisherigen Änderungen und Verbesserungen haben bereits jetzt schon gut gezeigt, dass die richtige Richtung bereits eingeschlagen wurde.

Fazit: "Fallout 76" hat zwar seine Schwächen und wirkt Grafisch - dem MMO-System verschuldet - leicht veraltet,  wodurch Bethesda noch viel Arbeit vor sich hat und man aktuell noch über so einige Bugs hinwegsehen muss. Die größten positiven Aspekte wäre einmal der Koop-Part und die Entdeckung der großen Spielwelt. "Fallout 76" bietet nämlich sehr viele unterschiedliche Inhalte, die Spieler gemeinsam oder alleine entdecken können. Das Quest-Design wirkt klassisch und schmückt die Spielwelt mit interessanten und Spannenden Storylines. Die Karte wirkt im vergleich zu "Fallout 4" übersichtlicher und detailreicher und erleichtert das Erforschen und orientieren in der großen Spielwelt. Wer eine post-apokalyptische Welt mit seinen Freunden erkunden will, der hat sicherlich seine Freude an "Fallout 76". Auch Neueinsteiger finden den roten Faden und finden sich schnell im Spiel zu recht. Einzelspieler-Fans hingegen werden jedoch nicht auf Ihre kosten kommen, da der Inhalt sehr Koop-lastig ausfällt und "Fallout 76" auf die Dauer nicht schafft, den Wegfall der menschlichen NPCs zu kompensieren. "Fallout 76" hat jedoch durchaus das Potenzial die Langzeitmotivation und den Spielspaß weiter auszubauen, sofern Bethesda die Bugs weiterhin minimiert und den Inhalt mit neuen Features und Verbesserungen maximiert.

Bewertung: 8|10

Grafik:
 (7/10)

Sound:
 (8/10)

Einzelspieler:
 (6/10)

Steuerung:
 (7/10)

Mehrspieler:
 (9/10)

Durchschnittliche Besucher-Wertung

5.7/10 Bewertung (3 Stimmen)

 


Verkaufstart: 14. November 2018

Publisher: Bethesda Softworks
Entwickler:
Bethesda Game Studios
Homepage: www.fallout.bethesda.net

Verpackung: Keep Case
Anzahl Disk: 1
Wendecover: Nein

Bild: PAL HD 720p,1080i,1080p
Spiel-Engine: Creation Engine

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch

Spielzeit: 48 Stunden (23 Missionen, 20 Nebenmissionen, 9 Tägliche Quest, 14 Events)
Mehrspieler: Ja, 1-24
Internet notwenig: Ja
Installation/Größe:
Ja / 54180 MByte
Schwierigkeitsgrad wären des Test: Kein Schwierigkeitsgrad vorhanden
Trophäen/Anzahl:
 Ja / 51
Schwierigkeitsgrad für die Trophäen: Sehr Leicht
Langzeitmotivation: Sehr Hoch
In-Game-Käufe: Ja
Besonderheit: Benötigt Konto bei Bethesda.Net

Pro
Große Spielwelt
Abwechslungsreiche und gelungene Questlinien
Einsteigerfreundlich
Inhalte für gemeinsames Spielen (Koop)
Umfangreiches Crafting-System
Mobiles Camp

Ansatz für ein gut gelöstetes PVP sind gegeben
Gelungende Survival-Komponente
Freundliche Community

Contra
Schwere Bugs

Serverabbrüche
Verzicht auf NPCs sorgt für Atmosphäre-Verlust
Unbrauchbares Echtzeit V.A.T.S.
PVP noch ausbaufähig

  Lange Ladezeiten

Kritik Extras, DLCs, Spielzeit, Tops/Flops, Schwierigkeitsgrad und Trophäen
Neben der Hauptkampagne (23 Missionen) umfasst "Fallout 76" als Standalone Edition noch zahlreiche Nebenmissionen, Tägliche Quest und Events als nennenswerten Zusatzinhalt, die den Inhalt positiv erweitern und den Endverbraucher auch nach der Hauptkampagne weiterhin in Appalachia behält. "Fallout 76" verfügt über automatische Speicherpunkte, die während des Spielverlaufs erfolgen. Manuelles Speichern ist nicht möglich, aber auch nicht notwendig, da das Spiel komplett online über ein Server läuft und der Inhalt stetig gespeichert wird. Die Hauptkampagne und auch die Nebenmissionen sowie die Events lässt sich vom Schwierigkeitsgraden nicht einstellen. Der Schwierigkeitsgrad wird bei "Fallout 76" in sechs unterschiedlichen Regionen aufgeteilt. Jede Region weit einen eigenen Schwierigkeitsgrad auf, um den Endverbraucher einen natürlichen Fortschritt zu ermöglichen. Die Trophäen sind gut ausbalanciert und sehr leicht, teilweise automatisch - nach einer Mission oder nach erstellen von Ressourcen - zu erhalten. Die Spielzeit für die Hauptkampagne fällt sehr ausführlich aus. Wir haben für die Hauptkampagne ca. 48 Stunden gebraucht, haben neben bei aber auch 20 Nebenmissionen, 9 Tägliche Quest und 14 Events gemeistert. Nachdem die Hauptkampagne gemeistert wurden, lässt sich das Spiel noch weiter Spielen. In unserem ausführlichen Testen haben wir die Hauptkampagne, Nebenmissionen und Tägliche Quest sowie Events absolviert und das im Einzelspieler-Modus und Koop-Modus sowie den PVP-Modus auf Herz und Nieren getestet, die in unsere Test oben auch beschrieben und berücksichtigt wurden. Da "Fallout 76" stetig erweitert wird und neue Inhalte mit der Zeit bieten wird, lässt sich der Spielspaß auch nach dem beenden der Hauptkampagne, den Nebenmissionen, den wechselnen Täglichen Quest sowie den Events noch weiter genießen. Da "Fallout 76" keine Charakter-Level begrenzung beinhaltet und der Inhalt mit kostenlosen Updates stetig erweitert und verbesser wird und die Karte viermal größer als "Fallout 4" ausfällt, fällt die Langzeitmotivation sehr hoch aus.

Bewertung:10|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

10.0/10 rating 1 vote

Autor

Pascal Müller

Pascal Müller

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