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PS4 Kritik: God of War - Deluxe Edition

PS4 Kritik: God of War - Deluxe Edition

Originaltitel: God of War
Entwickler: SCE Santa Monica Studio
Plattformen: PlayStation 4
Genre: Third-Person, Action, Adventure

Freigabe: FSK-18
Mehrspieler:
Nein
Spielzeit: ca. 23 Stunden (70 Missionen)

Getestete Version: Digitale Deluxe Edition (v.1.0)
Hardware: PS4 Pro


 

Inhalt: Seit der finalen Konfrontation des Helden Kratos mit den Göttern des Olymp und seinem Vater Zeus in "God of War III" sind viele Jahre vergangen. Mittlerweile lebt der ehemalige spartanische Heerführer mit seinem Sohn Atreus in der Welt der nordischen Mythologie und muss sich in seine neue Rolle als Vater und Mentor für seinen Sprössling einfinden. Ein ruhiges Leben ist dem sogenannten Götterschlächter Kratos aber nicht vergönnt, da die nordischen Götter von der Zerstörung des Olymp wissen und sich der Gefahr durch seine unbändige Wut bewusst sind...

 


 

 



Kritik: "God of War" ist ein Third-Person-Action-Adventure des japanischen Publishers Sony Interactive Entertainment und wurde von der kalifornischen Entwicklerschmiede SCE Santa Monica Studio entwickelt. Das erste Spiel der Reihe - "God of War" -  wurde mit der Kinetica Engine programmiert und für die Spielkonsole PlayStation 2 (kurz: PS2) entwickelt und erschien im Jahr 2005. Der Spieler steuert da den Protagonisten Kratos - einen ehemaligen spartanischen Heerführer - durch eine Fantasywelt, die auf der griechischen Mythologie basiert. Der Spartaner, der als Krieger den olympischen Göttern dient, bekommt von Athene den Auftrag, den Kriegsgott Ares zu töten, mit dem er zehn Jahre zuvor einen Bluteid einging und der Kratos daraufhin dazu brachte, seine eigene Familie zu ermorden. Die Fachpresse nahm den Erstling durchweg positiv auf und lobte dabei vor allem das antike Szenario, die Grafik und das Spielprinzip mit einer ausgewogenen Mischung aus Action-/, Geschicklichkeits-/ und Rätselelementen. Das Spiel gewann einige Preise und wurde in zahlreiche Bestenlisten aufgenommen. Es war mit über 4,6 Millionen verkauften Exemplaren für Sony auch wirtschaftlich ein großer Erfolg und bildete den Startpunkt eines umfassenden "God of War"-Franchises. Am 20.04.2018 erschien mit "God of War" der achten Teil der "God of War"-Reihe und inhaltlich der Nachfolger zu "God of War III" aus dem Jahr 2010 exklusiv für die PlayStation 4. Ob die radikale Neuausrichtung und das neue Kampfsystem die Rezeptur für ein besseres "God of War" darstellt, steht auf einem anderen Blatt und wird in unserem Test zu noch ausführlich thematisiert.

Seit der finalen Konfrontation des Helden Kratos mit den Göttern des Olymp und seinem Vater Zeus in "God of War III" sind viele Jahre vergangen. Mittlerweile lebt der ehemalige spartanische Heerführer mit seinem Sohn Atreus in der Welt der nordischen Mythologie und muss sich in seine neue Rolle als Vater und Mentor für seinen Sprössling einfinden. Ein ruhiges Leben ist dem sogenannten Götterschlächter Kratos aber nicht vergönnt, da die nordischen Götter von der Zerstörung des Olymp wissen und sich der Gefahr durch seine unbändige Wut bewusst sind. Die Storyline in "God of War" beginnt recht offen und ist auch recht plausible gestrickt, wenn wir den vorerst unbekannter Gast außen vor lassen. Im Grunde bekommt man eine Storyline im Spielfilmformat geboten, wo der Spieler mitten drin eintaucht und das Leben von Rentner-Kratos und sein Sohn Atreus mit erlebt. Diese Passage bringen auch sehr viele Fragen mit sich, ebenso merkt der Spieler auch, dass die Verbindung zwischen Vater und Sohn nicht so im Einklang miteinander ist, wie Sie hätte sein sollen. Im Verlauf der Storyline bekommt man eine Endwicklung mit, die einem regelrecht die Füße vom Boden weg zieht. Durch die komplett deutschsprachige Dialogvertonung bekommt der Spieler nicht nur einige Hintergrundinfos geboten, sondern sieht eine interessante Charakterentwicklung zu, die es so in kein anderen Spiel gegeben hat. Man kann sich teils in den Charakter Kratos hinein versetzen und die skepsis nicht nur hören, sondern auch über Körpersprache sehen. Die größe Charakterentwicklung durchlebt aber sein Sohn Atreus, der überhaupt nicht im Bilde ist und mit der Storyline eine enorme Charakterentwicklung durchlebt, die nicht unbedingt das Zusammenspiel mit Vater und Sohn erleichtert. Abseits der Charakterentwicklung folgt man stets seinen Pfad, wird aber auch stets durch zahlreichen Gegebenheiten wieder zurück geworfen, was am Anfang noch zu verschmerzen ist, aber später doch etwas nerven kostet. Die "Breaks" sind aber gut gewählt und bringen die nötige Abwechslung abseits der Storyline mit sich.

Apropos Break: Die "Breaks" die hier betitel werden, sind mit sehr vielen Action-Szenarien gepaart, die allesamt zu verschmerzen sind, da diese mit einer Wucht und Grandiosität in Szene gelegt wurden, dass einem förmlich die Kienlade runterfällt. Action-Passagen sind ja bekanntlich schön und gut, aber was man bei "God of War" geboten bekommt, sprengt alles dargewesende. Die Passagen wurde nicht nur Optisch sehr schön und atemberaubend in Szene gesetzt, sondern bieten auch die nötige Abwechslung, sei es von der Art her (Erst am Boden, dann in der Luft, dann wieder auf dem Boden) oder vom Spielort selber. Das bringt nicht nur die nötige abwechslung mit sich, sondern auch atemberaubende Momente, die im Gedächtnis bleiben. Was auch sehr schön bedacht ist, sind die abwechslungsreichen Gegner und Zwischenbosse. So bekommt man es nicht nur mit einer Gegner-Art - auch wenn es gerade am Anfang danach aussieht - zutun, sondern im Verlauf der Storyline bekommt man es mit unterschiedliche Gegner-Arten zutun, die allesamt detailliert design und zu freude des Spielers mit einem Energiebalken ausgestattet wurden und die nötige abwechslung bieten. So bekommt man es mit unterschiedliche Riesen, Steingolems, fliegende, kleine, große Gegner oder mit schwer Bewaffneten Gegner zutun. Ebenso haben alle Gegner unteschiedlichen Stärken und Schwächen und diese wollen herausgefunden werden, damit der Kampf nicht in ein desaster endet. Für all diejenigen, die darin keine Herausforderung sehen, die können ihr Glück ja bei den unterschiedlichen Zwischenbosse z.B. bei einem gigantischen Drachen oder bei den Walküren auf die Probe stellen. Diese bringen nicht nur eine Herausforderung mit sich, sondern wurden auch Göttlich im Spiel implementiert und sorgen für Filmreife kämpfe gepaart mit mit einer grandiosen Perspektive und einer Actionreichephase.

Bei "God of War" wird ausschließlich der Protagonist Kratos gesteuert, sein Sohn Atreus hingegen begleitet Kratos bei seinem Abenteuer und beide müssen sich zahlreichen Kämpfen gegen div. Gegnergruppen stellen. Das Spielprinzip aus Combo-basierten Hack&Slay Kämpfen, Puzzle-/ und Kletterelementen gleicht dabei grundsätzlich dem der Vorgänger. Allerdings gibt es wesentlich weniger Quick-Time-Events, wie es noch bei "God of War III" der Fall war. Im Zuge der Überarbeitung der Spielmechaniken gibt es aber einige Änderungen. So ist Kratos nicht nur mit seinen ikonischen Chaosklingen ausgerüstet, sondern nutzt als Standardwaffe die Leviathan-Axt, die über übernatürliche Kräfte verfügt. Weiterhin kann der Spieler die Axt per Knopfdruck werfen und zurückrufen. Dadurch ergeben sich neue Interaktionsmöglichkeiten mit Gegnern und der Spielwelt. So lassen sich z.B. Gegner durch die geworfene Axt kurzzeitig betäubt oder eintreffende Angriffe unterbrochen werden. Weit entfernte Schalter oder Gegenstände lassen sich mit der Axt aktivieren oder zerstören und ermöglichen somit neue Rätselpassagen. Ebenfalls erweist sich sein Sohn Atreus als essentiell für das Kampfsystem. Dieser kann mit seinem Pfeil und Bogen aus sicherer Entfernung per Knopfdruck Unterstützung leisten und gemeinsam mit Kratos mächtige Angriffskombinationen durchführen. Atreus agiert dabei weitestgehend eigenständig und kann vom Spieler nur indirekt gesteuert werden. Über die Rolle von Atreus sprach Game Director Cory Barlog in einem Interview: "Das Kind ist keine Last. Kratos spricht beispielsweise die nordische Sprache nicht. Sein Sohn übersetzt für ihn im gesamten Spiel. Jedes Mal, wenn ihr Schrift an einer Wand findet, liest er es vor. Aber auch wenn der Junge die Sprache spricht, war er nie weit weg von Zuhause. Am Ende ist der Junge keine Bürde. Er wird besser und ihr fühlt euch dafür verantwortlich. In anderen Spielen macht ihr nur Upgrades. Hier könnt ihr tatsächlich fühlen, wie der Stolz auf den Spross größer wird". Eine weitere Änderung betrifft die virtuelle Kamera, die nicht mehr mit einer festen Perspektive arbeitet, sondern eine freie Drehung ermöglicht und einen Blickwinkel aus der Third-Person-Perspektive bietet. Laut den Entwicklern sorgt diese Entscheidung für eine stärkere Immersion mit dem Geschehen.

Neben zwei unterschiedlichen Waffen (Leviathan-Axt und Chaosklingen) stehen einem auch drei unterschiedliche Rüstungen und Runen zur Verfügung. Die Rüstung kann man in der Spielwelt finden oder beim Händler kaufen. Die Händler sind in der Spielwelt weit verbreitet und man kann bei denen nicht nur Rüstung kaufen, sondern auch Rüstung Herstellen bzw. Verbessern. Letzteres sorgt dafür, dass man seine Werte in Stärke, Abwehr, Runen, Vita oder Glück verbessern kann. Dazu gewinnt man bei speziellen Rüstungen auch einen zusätzlichen Sockel, wo man ein Sockelstein einsetzen kann. Ebenso lassen sich beim Händler nicht mehr benötigte Ressourcen verkaufen bzw. kaufen. Die Pläne zum Herstellen der Rüstungen findet man in Trühen, die ebenfalls weit verbreitet in der Spielwelt - und teils versteckt - vorliegen. Um ein anderes Gebiet zu erreichen, kann man im späteren Spielverlauf auf sogenannte Portale zurückgreifen, wo durch man größere Strecken überbrücken kann. Das ist gerade in dann sehr praktisch, wenn man z.B. die versteckten Walküren nachträglich bezwingen möchte. Warum nachträglich? Die Walküren sind mit den herkörmliche Gegner oder Zwischenbosse nicht zu vergleichen. Die Walküren können als Herhausforderung angesehen werden, da sie von einem alles nötige abverlangen um diese letztendlich besiegen zu können. Es gibt insgesamt 9 Walküren, die in der Spielwelt versteckt vorliegen und erstmal gefunden werden müssen. Die Walküren unterscheiden sich auch untereinander und werden stets immer schwer. So kämpft man bei der ersten Walküre jeglich nur mit dieser, bei der zweiten hingegen kommen noch sogenannte Adds (weitere Gegner) dazu, die ebenfalls besiegt werden müssen. Gerade am Anfang sollte man ein Kampf gegen die Walküren aus dem Weg gehen. Hat man die Chaosklingen erspielt, so kann man sich der ersten Walküre stellen und sein Glück auf die Probe stellen. Ebenso sollte die Lebensenergie mind. zwei Mal verbessert worden sein, damit man eine realistische Chance hat. Nachdem man eine Walküre besiegt hat, wird man mit nützlichen Ressourcen, Pläne und Rüstung belohnt, die eine sehr hohe Qualität besitzen. Wenn man alle 9 Walküren besiegt hat, winkt noch eine Trophäe entgegen.

Neben den zahlreichen Actionpassagen die einem während der Missionen begleiten, kann man sich auch von der detailreichen und abwechslungsreichen Spielwelt ergötzen lassen und dessen grandiosen Licht-/ und Schatteneffekte beobachten, wenn man aus einer Dungeon heraus kommt und wieder Tageslicht sieht und vom hellen Licht regelrecht geblendet wird, oder das sich ein ganzer Kartenabschnitt ändert, indem eine Weltenschlange aus dem Wasser ragt ist nicht nur plausible, sondern auch schön und sehenswert umgesetzt. Die unterschiedliche gebiete, angefangen von ein Waldgebiet über eine sehr schöne Pflanzenlandschaft bis hin zu einer Schneelandschaft wo die Fußspur sehr detailreich berechnet und umgesetzt werden, ist alles vertreten und sehr schön realisiert. Aber auch die Wassereffekte sind grandios und sehr autentisch und realistisch gehalten. Schade dabei ist nur, dass weder Kratos noch sein Sohn Atreus schwimmen können und man das Gewässer nur mit dem Boot bereisen kann. Was ebenso schade ausfällt, sind die Nebenmissionen, die fallen eher stumpf aus und werden beiläufig ohne großartige bedeutung erledigt, nachdem Motto: Aktivieren Sie 6 Jötnar-Schreine wo nach jedem aktivieren eine Trash-Gruppe spawnen die allesamt gekillt werden wollen oder man muss 4-6 Sammelitems in der Spielwelt finden und aufsammeln. Auch wenn es "nur" Nebenmissionen sind, dass ist trotz alledem etwas zu mager gestrickt. Neben den ganzen sehenswerten Momenten kann man auch nebenbei sämtliche Kisten oder Vasen zerschlagen um z.B. die Währung Hacksilber zu bekommen (Erklärung folgt im nächsten Absatz) oder um seine Lebensenergie/Rage aufzufüllen. Diese bekommt man nicht nur aus Kisten oder Vasen, sondern auch von Gegner und liegen reichhaltlich vor. Neben den ganzen Ressourcen, die man während seines Abenteuers in der Spielwelt craften kann, bekommt man auch sogenannte Erfahrungspunkte (EPs) spendiert, wenn man z.B. einen Gegner besiegt hat.

Apropos Erfahrungspunkte: Diese dienen der verbesserung der beiden Charakter Figuren Kratos und Atreus. So lassen sich div. Fähigkeiten in vier Kategorien aufbessern wie z.B. bessere Combos mit der Leviathan Axt oder den Chaosklingen sowie eine verbesserung der Blockfunktion mit dem Schild. Aber auch Atreus Attacken lassen sich mit den Erfahrungspunkte verbessern wodurch er z.B. mehr Pfeile verschießen kann oder Flächenschaden austeilen kann. Gesundheit und Rage hingegen verbessert man dauerhaft nur über kleiner Logik-/ und Geschicklichkeitsrätsel. Die Gesundheit und Rage lassen sich sechs mal verbessern. Eine verbesserung besteht aus 3 legendäre Items, hat man alle drei Items, so wird die Energieleiste 1x verbessert. Das lässt sich vier mal wiederholen, bis das Maximum erreicht wurde. Das gleiche gilt auch für die Rage. Besonders interessant sind aber die Runen, wo man gleich zwei pro Waffen verbauen kann. Diese lassen sich auch jederzeit durch andere Runen austauschen. Jede Rune hat einen anderen Effekte und damit unterschiedliche Stärken und Schwächen. So kann eine Rune einen oder mehrere Gegner betäuben, die andere hingegen macht wesentlich mehr Schaden auf einen oder mehrere Gegner. Ebenso lassen sich die Rüstungen mit einen Sockelstein ausrüsten, der 5+ Vita oder 7+ Stärke bringt. Es gibt auch legendäre Sockelsteine, die mehrere Werte verbessern z.B. 3+ Vita, 5+ Glück, 5+ Rune, 3+ Stärke. Es gibt Rüstungen ohne und mit 1-3 Sockel, diese findet man in verstecke Truhen oder man stellt diese selber her, sofern man den Plan dafür hat. Neben den Rüstungen und Waffen, gibt es noch ein Talisman, denn man ebenfalls verbessern kann und der die Werte Stärke, Vita, Glück usw. verbessert. Aber auch Atreus Rüstung oder der Bogen lassen sich verbessern, wodurch u.a. die Abklingzeit reduziert wird. Für das verbessern oder kaufen der Items benötigt man die Ingame Währung Hacksilber. Hacksilber bekommt man für das Töten von Gegner oder durch das Zerstören von Kisten, Vasen oder Fässer. Ebenso auch für das besiegen von Zwischenbossen. Demnach wäre Hacksilber der zweite Faktor, der im Spiel eine wichtige Rolle einnimmt. Noch wichtiger wären die Ressourcen für die legendären Rüstungenspläne, die man sehr selten bekommt oder nur mit sehr viel Glück.

"God of War" wurde optisch wirklich sehr überzeugend in Szene gelegt und überzeugt mit einem tollen Weitblick und seinen grandiosen Schatten-/ und Lichteffekte. Es gibt in der großen Spielwelt einiges zu entdecken und neben versteckten Truhen oder kleine Rätsel, gibt es auch sehr viele Aussichtspunkte, die ein tolles Panorama bieten. Auch die Charaktermodelle sind gut gestaltet, jedoch wiederholen sich gerade am Anfang die Standardgegner leider sehr oft im Design und daran hat man sich schnell satt gesehen. Die Abfolge der Kämpfe fühlt sich wuchtig an und gerade die Combos sind einfach überwältigend und sehr schön mit anzusehen. Auch die möglichkeit größere Gegner zu Steuern und Schaden auszuteilen wurde sehr gut realisiert. Die Steuerung selber liegt gut in der Hand und ist trotz voll belegtem Aktionbutton schnell beherrschbar. Bugs wurden während des Tests nicht wahr genommen, alles lief reibungslos und fehlerfrei. Die teils offene Spielwelt in "God of War" fällt zwar groß jedoch teilweise auch sehr lineare aus. Jeder Abschnitt unterscheidet sich sehr stark von einander, da jede Abschnitt seinen eigenen Umgebungsstill besitzt und diese Eigenschaften in dem Fokus setzt. Die Gebiege unterscheiden sich u.a. in einer Schneelandschaften mit Dungeons die allesamt in diesem Gebiet im Vordergrund steht oder einer liebvolle und bunte Landschaft mit vielen Blumen und Wäldern oder ein Totenreich mit einige düsteren Passagen. Für Abwechslung ist demnach gesorgt und man bekommt für jeden geschmack ein ansprechendes Szenario geboten, welches man optisch und im detail nicht hätte besser machen können. Kleines Open-World-Feeling ist natürlich ebenfalls auf der Karte vorhanden und zeichnen sich durch ihre weitläufigen Abschnitte aus, fallen aber kaum ins Gewicht, da der Ablauf stehts linear abläuft. "God of War" ist teils weitläufig, abwechslungsreich und vorallem Endecker freundlich gestaltet und bietet einem sehr viele Möglichkeiten seine Missionsziele zu erreichen und das Abenteuer aus verschiedenen Blickwinkel zu genießen.

Fazit: SCE Santa Monica Studio konnte mit dem achten "God of War"-Teil die Fans zufrieden stellen und erreicht die spielerische Klasse einer gelungenen Fortsetzung, die in jedem bezug zu überzeugen weiß. Die komplette Storyline des Spiels zeichnet sich in Verbindung mit der packenden und brutalen Kämpfe und sehenswerten Actionpassagen positiv aus. Die Nebenmissionen abseits der Storyline fallen etwas stumpf und eintönig aus, da man außer dem Aufsammeln von Items oder dem aktivieren von Jötnar-Schreine nicht viel berücksichtigen muss. Dafür fallen die lebhaften Gebiete mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften abwechslungsreiche aus und runden den Spielspass positive ab. Die Action-/ und Kletterphasen liegen in Waage und jede Phase hat seine eigenen Momente. Die Gangart in "God of War" bietet nicht viel freiraum oder abwechslungsreiche Operationen innerhalb der Mission, da die Missionen dafür zu linear ausfällen. "God of War" stellt seine grafische Oberfläche sowie den spielerischen Inhalt wunderschön und sehr überzeugend zu Show und rückt dezent die Actionpassagen und den Panoramablick in den Fokus und sorgt mit seiner packenden Storyline, dass der Titel für immer in Erinnerung bleibt.

Bewertung: 10|10

Grafik:
 (10/10)

Sound:
 (10/10)

Einzelspieler:
 (9/10)

Steuerung:
 (10/10)

Mehrspieler:
 (x/10)

Durchschnittliche Besucher-Wertung

10.0/10 Bewertung (2 Stimmen)

 


Verkaufstart: 20. April 2018

Publisher: Sony Interactive Entertainment
Entwickler:
SCE Santa Monica Studio
Homepage: www.godofwar.playstation.com/

Verpackung: - (Digital Content)
Anzahl Disk: - (Digital Content)
Wendecover: - (Digital Content)

Bild: PAL HD 720p,1080i,1080p
Spiel-Engine: Kinetica

Ton:
1. Deutsch (Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Digital 5.1)
3. Italienisch (Dolby Digital 5.1)
4. Französisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Englisch
- Italienisch
- Französisch
- Türkisch
- Niederländisch

Spielzeit: 23 Stunden (70 Missionen)
Mehrspieler: Nein
PlayStation Plus notwenig: Nein
Installation/Größe:
Ja / 42580 MByte
Schwierigkeitsgrad wären des Test: Leicht
Trophäen/Anzahl:
 Ja / 37
Schwierigkeitsgrad für die Trophäen: Sehr Leicht
Wiederspielwert: Mittel
In-Game-Käufe: Nein
Besonderheit: Digitales Artbook, Digital Deluxe Soundtrack, Avatare, Dynamische Designs für PS4™

Pro
Hervorragend erzählte und spannende Geschichte
Abwechslungsreiche Schauplätze
Überzeugende Vater-Sohn-Beziehung
Sehr gute deutsche Sprachausgabe
Außergewöhnlich gute Ruhe- & Dialogphasen
Grandiose Szenarien mit Zwischenbosse wie Drachen, Riesen & Co
Viele abwechslunsgreiche Rätsel und Fallen
Nah-, Fern- und Magiekampf mit Spielpartner-Manövern
Brachiale Kämpfe mit spektakulären Kills
Stimmungsvolle Soundeffekte und orchestrale Musik
Enorm umfangreiches Abenteuer
Rüstung, Runenzauber, Waffen lassen sich verbessern
Abwechslungsreiche Gegner-Typen mit Energiebalken
Nach Spielende noch weitere Erkundung möglich

Contra
Etwas zu kleine Schrift erschwert das Lesen aus Entfernung
Storyline klärt wichtige Fragen, aber lässt einige offen
Rätsel zu einfach gestrickt, keine steigende Herausforderung

Kritik Extras, DLCs, Spielzeit, Tops/Flops, Schwierigkeitsgrad und Trophäen
Neben der Hauptmission (70 Missionen) umfasst "God of War" einige Nebenmissionen (13 Nebenmissionen), jedoch keinen nennenswerten Zusatzinhalt in form von Erweiterungen die das Abenteuer erweitert. "God of War" verfügt über automatische Speicherpunkte, die im Spielverlauf erfolgen. Manuelles Speichern ist ebenfalls jederzeit möglich. Die automatischen Speicherpunkt liegen sehr human, scheitert man z.B. bei einer Passage, dann muss man die Passage nicht komplett von vorne beginnen. Die Hauptmission von "God of War" lässt sich vom Schwierigkeitsgraden über das Menü einstellen. Von "Einfach" über "Normal" bis "Schwer" lässt sich der Schwierigkeitsgrad regulieren. Die Trophäen sind sehr gut ausbalanciert und Offline recht einfach zu erhalten. Die Spielzeit für die Hauptstory liegt im guten Mittelfeld. Wir haben für die komplette Hauptmission 23 Stunden gebraucht. Nachdem die Hauptmission mit seinen 70 Missionen erfolgreich abgeschlossen wurde, lässt sich das Spiel weiter Fortsetzen und man kann die zahlreichen Nebenmissionen noch erledigen, versteckte Truhen auffinden oder Walküren bekämpfen. In unserem ausführlichen Testen haben wir nach der Hauptmission 13 Nebenmissionen und 6 Walküren mit erfolg absolvieren können. Immerhin lässt sich so das Abenteuer und die sehr schöne Spielwelt von "God of War" weiter in vollen Zügen genießen.

Bewertung: 6|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

6.0/10 rating 1 vote

Autor

Pascal Müller

Pascal Müller

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