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Feb05

PS4 Kritik: Resident Evil 2

PS4 Kritik: Resident Evil 2

Originaltitel: Biohazard 2
Entwickler: Capcom
Plattformen: PlayStation 4, Xbox One, PC
Genre: Third-Person, Survival-Horror

Freigabe: FSK-18
Mehrspieler:
Nein
Spielzeit: ca. 17 Stunden (2x Kampagne)

Getestete Version: Deutsche Kaufsversion (1.00)
Hardware: PS4 Pro, Sony KD65XF7596, Sony BDVN8100WB 5.1 Heimkinosystem

 


 

Inhalt: In "Resident Evil 2" schlüpfen Spieler in die Rollen des jungen Polizisten Leon S. Kennedy und der Studentin Claire Redfield, die auf ihrem Weg nach Raccoon City mysteriösen Vorkommnissen nachgehen und sich inmitten eines Zombie-Albtraumes wiederfinden, aus dem sie entkommen müssen. Ihre jeweiligen Erlebnisse ergeben zusammengesetzt eine schockierende Geschichte, die von den gewissenlosen Aktivitäten der Umbrella Corporation erzählt, die Chaos, Zombies und mutierte Horror-Monster über Raccoon City brachte. Beenden Spieler die Kampagnen von Leon und Claire, können sie zusätzliche Spielmodi freischalten, die einen alternativen Blick auf die Ereignisse in Raccoon City ermöglichen: So können Spieler im "4th-Survivor"- sowie im Tofu-Modus den Horror aus dem Blickwinkel der Umbrella Corporation-Operative HUNK oder eines Stück Tofus mit einem Messer erleben. Entscheiden Spieler sich dazu, die Abenteuer von Leon und Claire nach dem Durchspielen erneut zu beginnen, werden sie mit einer noch stärker herausfordernden Version der Hauptkampagne belohnt, die noch tiefergehende Story-Elemente und Inhalte bietet. Zudem lassen sich alternative Kostüme für Leon und Claire freischalten und erwerben.

 


 

 


Kritik: Als die Entwicklerschmiede Capcom im Jahr 1996 den Survival-Horror "Resident Evil" (OT: "Biohazard") für die PlayStation (PSX) veröffentlichte, konnte niemand ahnen, welch langlebige Videospiel-Reihe die Entwicklerschmiede Capcom letztendlich damit erschuf. Wer in den 1990er Jahren mit der Videospielbranche - Schwerpunkt PSX - in Berührung gekommen ist, ist auch automatisch mit dem Horror-Titel "Resident Evil" in Berührung gekommen, da der Titel in den 1990er ein ganzes Genre prägte und das Horror-Genre neu definiert hat. Mit der Zeit verlor die Reihe jedoch ihren Glanz und so waren vor allem die Fortsetzungen "Resident Evil Zero" (2002), "Resident Evil 2" (1998), "Resident Evil 3" (1999) und "Resident Evil Code: Veronica" (2000) noch Meisterwerke ihres Genres. Mit "Resident Evil 4" (2005) und "Resident Evil 5" (2009) verwässerte die Entwicklerschmiede Capcom zum ersten Mal das eins brillante Survival-Horror-Genre und mit "Resident Evil 6" (2012) mutierte die Reihe sogar zu einem seelenlosen Shooter. Letzterer war bei weitem keine schlechter Fortsetzung, aber passte einfach nicht mehr zum Rest der Resident Evil-Reihe. Über die Ableger "Umbrella Corps" oder "Operation Racoon City" verlieren wir an dieser Stelle besser keine Worte. Mit "Resident Evil 7" kehrte man endlich wieder zu den Wurzeln zurück und verfrachtet das Survival-Horror-Genre in die First-Person-Perspektive, wo Fans, aber auch Neueinsteiger eine gehörige Portion Horror über den Rücken gejagt werden konnte. Mit den HD-Portierungen machte sich Capcom 2002 einen Namen, als die Entwicklerschmiede zu "Resident Evil" ein Remake für den Nintendo GameCube herausbrachte und mit Ausnahme der Geschichte fast alles aufpoliert bzw. verbessert wurde. Im gleichen Jahr veröffentlicht Capcom das Prequel "Resident Evil Zero", dieser erschien eben Falls Exklusiv nur für den Nintendo GameCube. 2015 sollte sich alles ändern und Capcom portierte sein Produktportfolio "Resident Evil" vom Nintendo GameCube erfolgreich in die High-Definition-Ära. Bereits 2016 erschien Capcoms nächstes Produktportfolio "Resident Evil Zero" in die High-Definition-Ära und erreichte damit auch die Fans die nur über einer PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One oder PC verfügten. Ganze drei Jahre hat es gebraucht, bis auch "Resident Evil 2" ein Facelifting spendiert bekam und von der alten PlayStation erfolgreich in die High-Definition-Ära portiert wurde. Mit "Resident Evil 2" (2019) für die PlayStation 4, Xbox One und PC kommen die Fans der Survival-Horror-Reihe endlich in den Genus eine würdige Fortsetzung im neuen Glanz zu erleben. Ob die HD-Portierung jedoch die Erwartungen erfüllt und sein potential auch nach 21-Jahren weiter entfalten kann, steht auf einem anderen Blatt und wird im laufe der Besprechung noch ausführlich thematisiert.

In "Resident Evil 2" schlüpfen Spieler in die Rollen des jungen Polizisten Leon S. Kennedy und der Studentin Claire Redfield, die auf ihrem Weg nach Raccoon City mysteriösen Vorkommnissen nachgehen und sich inmitten eines Zombie-Albtraumes wiederfinden, aus dem sie entkommen müssen. Ihre jeweiligen Erlebnisse ergeben zusammengesetzt eine schockierende Geschichte, die von den gewissenlosen Aktivitäten der Umbrella Corporation erzählt, die Chaos, Zombies und mutierte Horror-Monster über Raccoon City brachte. Bei der Geschichte zu "Resident Evil 2" ändert Capcom so gut wie nichts und alle Fans werden die Geschichte fast in und auswendig kennen. Trotzdem gibt es Unterschiede zum Original, denn "Resident Evil 2" hat ein geänderten und erweiterten bzw. streckenweise neuee Abläufe spendiert bekommen. Die Präsentation der Geschichte wurde darüberhinaus dank neuer Dialoge ordentlich aufgebohrt, um noch tiefer in die Geschichte eintauchen zu können. Die Zwischensequenzen kommen mit neuen Schnitten daher und auch manche bekannten Orte wie z.B. der Waffenladen oder z.B. der Part mit dem Krokodil wurden an eine anderen Stellen im Spiel implementiert. Das führt vor allem bei eingefleischten Fans zu der ein oder anderen Überraschung. Aber auch die normalen Gegner tauchen an anderen Stellen auf und sogar neue Kreaturen haben es ins Spiel geschafft. Allein der Anfang des Spiels hätte besser nicht gelingen können und bietet einen reibungslosen und packenden Übergang, gepaart mit einer sehr dichten Atmosphäre.

Zu Beginn kann man zwischen zwei Kampagnen wählen. Entweder beginnen man mit dem Newcomer Polizisten Leon S. Kennedy oder der Studentin Claire Redfield. Im Grunde ist es auch egal, mit wem man starten möchte, denn am Anfang verläuft das Spiel recht parallel. Jedoch gibt es ab der Mitte einige Änderungen wie z.B. der Part mit Ada oder Sherry, die es rechtfertigen, beide Kampagnen gespielt zu haben. Wer die komplette Geschichte erleben will, sollte zudem nach dem ersten Durchgang unbedingt den zweiten Durchgang wählen. Denn "Resident Evil 2" enthält für Leon und Claire jeweils ein A- und ein B-Szenario. Im B-Szenario ändert sich u.a. der Einstieg ins Spiel sowie die Rätsel und die Kreaturen sind anders platziert. Hingegen fallen die beiden Szenarien streckenweise zu identisch aus. Teilweise sind die Abläufe auch etwas fraglich inszeniert, gerade weil beide Szenarien eigentlich parallel laufen, folgt mit Leon und Claire der gleiche Kampf bzw. Ablauf statt, was ja ansich nicht sein kann. Es kann aber auch daran liegen, dass man mit beiden das A- und B-Szenario gespielt hat und nicht mit beiden nur das A-Szenario. Darüberhinaus sieht man das "Wahre Ende" erst mit Claire. Bei Leon bleibt das Ende halbwegs offen. Durch diese Aufteilung kommt man auf ca. 20 Stunden Spielzeit für beide Durchgänge. Aber auch der Schwierigkeitsgrad hat darauf eine Auswirkung, wie schnell man voran kommt. Dazu aber später mehr. Man sollte darüberhinaus wissen, dass der 2. Durchgang einige Abschnitte und Videosequenzen überspringt und zudem auch andere Szenarien bzw. Räume zeigt. Bezüglich Mr. X gab es ja bereits ordentlich Kritik, die man zwar durchaus nachvollziehen, aber nicht unbedingt teilen kann. Mr. X kommt nämlich beim ersten Durchgang erst relativ spät in der Polizeistation vor, so dass man vorher genug Zeit hat die Polizeistation  zu erkunden. Somit war Mr. X eine willkommene Abwechslung und abseits der Standard-Kreaturen eine Herausforderung, ohne zu nerven. Im zweiten Durchgang sieht die Sache jedoch ganz anders aus. Hier erschien Mr. X bereits nach nicht mal einer Stunde Spielzeit vor dem S.T.A.R.S.-Büro, was bedeutet, dass der Part in der Polizeistation beim zweiten Durchgang von Beginn an knackig ist. Das Problem an Mr. X ist nämlich, dass er sich immer in der Nähe des Spielers aufhält. Selbst wenn man nur leise die Gänge entlang läuft und ihn erfolgreich abgehängt hat, taucht er nach wenigen Momenten wieder am Ort der Spielfigur auf. Man kann ihm zwar problemlos entkommen und die Save-Rooms - bis auf die Eingangshalle - bleiben ihm verwehrt, jedoch stört hier und da Mr. X das Spielgefühl, da es einfach eine nicht endende Verfolgungsjagt ist. Und unter diesem Umstand macht Mr. X einem den zweiten Durchgang etwas madig, da nur noch unter Hochdruck das Spielgefühl zu erleben ist und das - erstmal - bis zum Verlassen der Polizeistation.

"Resident Evil 2" ist im Vergleich zu den anderen Teilen dunkel gehalten. Sehr dunkel sogar. Ohne eine Taschenlampe im Gepäck würde man kaum etwas sehen. Was natürlich positiv zur Atmosphäre beisteuert. Viele Gänge und Räume sind nur wenig bis kaum beleuchtet. So kommt schnell eine bedrückende Atmosphäre auf und lässt einem bei jedem Geräusch zusammenzucken. Man sollte sich auch in diesen Situationen nur langsam durch die Gänge bewegen, um nicht einem Zombie in die Arme zu laufen. In diesem Momenten kommen auch starke Erinnerungen an "Dead Space" und Co auf. Darüber hinaus spart "Resident Evil 2" nicht an Gore- und Splatter-Effekten. Jeder Schuss ist visuell sichtbar und bei häufigem Beschuss zerplatzen auch gerne mal der Kopf oder div. Gliedmasse fallen vom Körper ab wie z.B. Arme oder Beine, was aber auch als taktischer Vorteil genutzt werden kann. Denn ein Zombie ohne Beine z.B. kann einem nur langsam und kriechend verfolgen und ein Zombie ohne Arme z.B. kann keine Türen mehr öffnen. Da die Munition aber immer knapp gemessen ist, sollte man nur im größten Notfall schießen. Im besten Fall nutzt man das Messer, das als Nebenwaffe benutzt werden kann. Wie schon im "Resident Evil" Remake, kann man auch bei "Resident Evil 2" ein Messer oder eine Blendgranate benutzten, um Gegner, die einem gepackt haben, abzuwehren.

Eine der größten Änderungen in "Resident Evil 2" ist die Kameraperspektive. Denn in der Neuauflage schaut man Leon oder Claire über die Schulter, anstatt sie mit fester Kamera durch die Gänge zu navigieren. Das hat nämlich bereits im Remake zu "Resident Evil" oder  "Resident Evil Zero" stark genervt. Zielen tut man mit den Schultertasten L2- und schießen mit der R2-Taste, wie in einem modernen Shooter. Auch sehr angenehm - jedoch nicht klassich - man darf sich frei bewegen, wenn man mit der Waffe zielt. Das war früher bei den ersten Teilen nämlich nicht möglich. Die Zombies selber fallen flinker aus, als sie aussehen und bekommen einem auch mal beim Vorbeirennen zu fassen. Dadurch wird aber jede Begegnung mit einem Zombie oder einer anderen Kreatur zu einem Nervenkitzel. Gerade die Lickers sind schnell, flink und teilen eine großen Schaden aus. Dabei ist zu beachten, dass man während der Kampagne auch div. Sammelbare Items wie z.B. Notizen, Dokumente oder Wackelfiguren finden bzw. zerschießen kann. Ersteres gibt gerne auch mal Tipps, wie z.B. das die Lickers nichts sehen können und nur auf Geräusche reagieren. Demnach sind die Notizen hin und wieder sehr hilfreich. Zu beachten ist grundsätzlich, dass Lickers, aber auch die Zombies sehr widerstandsfähig sind und viele Kugeln schlucken können. Diese Kombi macht "Resident Evil 2" so gruselig und spannend wie schon lange nicht mehr. Aber auch das Inventar ist eine spannende und klassische Angelegenheit. Das könnte nicht jedem gefallen, aber gehört eben zu "Resident Evil" hinzu, wie die Butter aufs Brot. Zu Beginn hat man nur acht Inventarplätze. Diese lassen sich aber mit der Zeit vergrößern. Durch aufmerksames Erkunden der Umgebung macht man das Spiel mit der Zeit immer etwas leichter. Denn in Notizen werden nicht nur Tipps zu den Kreaturen gegeben, sondern u.a. auch Kombinationen für Schränke, Safe's, Tresoren oder Tipps zu den Rätseln enthüllt.

Kenner des Originals werden Rätseltechnisch auf ihre Kosten kommen, den hingegen des Originals bekommt man in der Neuauflage komplett neu Rätsel geboten, wo die Gegenstände oder Hinweise - um diese zu lösen - manchmal auch an anderen Stellen platziert wurden. Hinzu kommt, dass auch kleinere Rätsel modifiziert oder erweitert wurden. Trotzdem sind die Rätsel nie ein großes Problem, setzen jedoch - wie oben beschrieben - oft die Kenntnis der Dokumente und Notizen voraus. Wer nicht aufmerksam genug ist und die Umgebung gründlich absucht, könnte hin und wieder ins Stocken geraten. Capcom hat jedoch eine kleine Hilfe eingebaut. Die Karte - die man jederzeit aufrufen kann - hat ein intelligentes Gegenstands-System. Alles was man in den Räumen finden kann, wird auf der Karte per Item-Symbole markiert und somit festgehalten. Hat man alles gelöst oder gefunden ändert sich die Farbe des Raums von Rot auf Blau. Somit erleichtert einem die Karte das Lösen der Rätsel enorm. Die Rätsel sind "Resident Evil"-typisch und machen großen Spaß, auch wenn diese hin und wieder an den Haaren vorbei gezogen wirken. Man kommt schnell in Stimmung und will immer weiterspielen, weil man in jedem neuen Raum etwas Neues vermutet und in einem selber der Forscherdrang sich stetig weiter entwickelt.

"Resident Evil 2" wurde mit derselben Engine programmiert wie schon "Resident Evil 7". Die RE Engine macht dabei auch eine grandiose Arbeit und zaubert hin und wieder dank HDR-Unterstützung fast fotorealistische Bilder auf den Bildschirm. Das wirkt sich vor allem auf die Figuren- und Kreaturenmodelle aus, denn diese sehen einfach klasse aus. Ob es die Wunden sind, die auf den Kreaturenmodelle angezeigt werden und/oder der Schmutz bei unseren Protagonisten, der mit der Zeit hängen bleibt, es wirkt einfach alles stimmig und realistisch. Sogar die Mimik der Figuren in den Zwischensequenzen sind fast lebensecht. Hinzu kommt die fantastische Soundkulisse, wo das umfallen einer Flasche oder Schritte über einem eine bedrückende Atmosphäre erzeugt. Vor allem wenn man von einer Kreatur verfolgt wird, verfällt man schnell in Panik. Hingegen fehlt einem doch der klassische Retro Sound, gerade am Ende, wo der Alarm-Ton erklingt, hätte man sich den klassichen Retro-Sound doch von beginn an erwünscht und das ohne eine In-Game-Kauf-Option in Betracht ziehen zu müssen. Da hätte Capcom von beginn an den Spieler die Option im Spielmenü zu Verfügung stellen müssen. Lobenswert ist auch die Sprachausgabe, die diesmal auch komplett in Deutsch verfügbar ist. Diese ist auch sehr gut gelungen, denn die Sprecher machen eine klasse Arbeit. Man muss sich nur an Leon's neue Stimme gewöhnen. In den Animationsfilmen z.B. in "Resident Evil: Degeneration", "Resident Evil: Damnation" oder "Resident Evil: Vendetta" bekommt man eine andere bzw. passendere deutsche Synchronstimme geboten. Natürlich lässt sich die Neuauflage auch wahlweise mit der englischen Tonspur erleben. 

Fazit: Mit der Portierung in die High-Definition-Ära hat Capcom mit der Neuauflage zu "Resident Evil 2" ganze Arbeit geleistet. Ob eingesessene Fans oder Neueinsteiger, man wird auch nach 21-Jahren seinen Spaß mit dem Spiel haben. Die dichte Atmosphäre und die stimmungsvolle Beleuchtung sowie die packende Soundkulisse steuern sehr viel zum Spielerlebnis bei. Aber auch die exzellenten Figuren- und Kreaturenmodelle oder die Rätseleinlagen und die clevere Kartenfunktion runden den Gesamteindruck positiv ab. Die Neuauflage bietet Survival-Horror auf einem hohen Niveau und ist wieder auf dem richtigen Weg, der zwar vor 21-Jahren begonnen hat, jedoch immer noch frisch wirkt. Nicht nur für Fans der Survival-Horror-Reihe ist die Neuauflage zu "Resident Evil 2" uneingeschränkt zu empfehlen, sondern auch für Horrorliebhaber und die, die es werden wollen.

Bewertung: 9|10

Grafik:
 (9/10)

Sound:
 (9/10)

Einzelspieler:
 (8/10)

Steuerung:
 (9/10)

Mehrspieler:
 (x/10)

Durchschnittliche Besucher-Wertung

9.3/10 Bewertung (3 Stimmen)

 


Verkaufstart: 25. Januar 2019

Publisher: Capcom
Entwickler:
Capcom
Homepage: www.residentevil2.com

Verpackung: - (Digital Content)
Anzahl Disk: - (Digital Content)
Wendecover: - (Digital Content)

Bild: PAL HD 720p,1080i,1080p
Spiel-Engine: RE Engine
HDR: Ja

Ton:
1. Deutsch (Dolby Atmos, Dolby Digital 5.1)
2. Englisch (Dolby Atmos, Dolby Digital 5.1)
3. Französisch (Dolby Atmos, Dolby Digital 5.1)
4. Japanisch (Dolby Atmos, Dolby Digital 5.1)
5. Italienisch (Dolby Atmos, Dolby Digital 5.1)
6. Spanisch (Dolby Atmos, Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Russisch
- Japanisch
- Englisch
- Italienisch
- Portugiesisch (Brasilien)
- Französisch
- Polnisch
- Spanisch

Spielzeit: ca. 17 Stunden (2x Kampagne)
Mehrspieler: Nein
Internet notwenig: Nein
Installation/Größe:
Ja / 23220 MByte
Schwierigkeitsgrad wären des Test: Leicht und Normal
Trophäen/Anzahl:
 Ja / 42
Schwierigkeitsgrad für die Trophäen: Sehr Leicht
Langzeitmotivation: Mittel
In-Game-Käufe: Ja
Besonderheit: Kostenloses DLC bereits inkludiert

Pro
Dichte Atmosphäre
 
Stimmungsvolle Beleuchtung
Packende Soundkulisse
Exzellente Figuren- und Kreaturenmodelle
 Nette Rätseleinlagen
 Clevere Kartenfunktion
 Vier verschiedene Kampagnen-Durchläufe

 Faire Speicherpunkte
 Abwechslungsreiche Schauplätze und Gegnertypen
Präzise Steuerung
Sehr gute deutsche Sprachausgabe
 Klasse inszenierte Zwischensequenzen
 Div. Waffenverbesserungen
 Freischaltbare Bonus-Herausforderung (Alternative Outfits, Figuren, Artworks)

Contra
Kampagnen spielen sich streckenweise sehr identisch
 Tyrant-Part teilweise lästig als spannend
Deutscher Sprecher von Leon gewöhnungsbedürftig
Widerstandsfähigkeit der Zombies schwankt extrem z.B. bei Kopfschüssen
Retro Sound nur optional zu erwerben

Kritik Extras, DLCs, Spielzeit, Tops/Flops, Schwierigkeitsgrad und Trophäen
Das Zugpferd von "Resident Evil 2" ist und bleibt der Einzelspieler-Modus, der uns hauptsächlich Unterhalten soll. Ein geplanten kostenlosen DLC's der bereits am 15.02.2019 erscheint soll, soll den Einzelspieler-Modus rundum "Resident Evil 2" noch interessanter und umfangreicher machen. Der DLC "The Ghost Survivors" beschäftigt sich mit "Was wäre wenn…"-Szenarios rund um verschiedene Opfer des Ausbruchs in Raccoon City und zeigt, was passiert wäre, hätten sie die Ereignisse des Hauptspiels überlebt. So lässt sich die Zeit ein wenig zurückdrehen, um das Schicksal herauszufordern, das einen U.S.S.-Agenten, die Tochter des Bürgermeisters und den Inhaber des Waffenladens erwartetCapcom will den Einzelspieler-Modus damit noch etwas frisch halten und die Langzeitmotivation dadurch steigern. So bekommt man nach dem Durchspielen auch noch ein weiteren Spielmodis und Kostüme geboten. So kann man im "4th-Survivor"- sowie im Tofu-Modus den Horror aus dem Blickwinkel der Umbrella Corporation-Operative Hunk oder eines Stück Tofus mit einem Messer erleben. Entscheiden Spieler sich dazu, die Abenteuer von Leon und Claire nach dem Durchspielen erneut zu beginnen, werden sie mit einer noch stärker herausfordernden Version der Hauptkampagne belohnt, die noch tiefergehende Story-Elemente und Inhalte bietet. Zudem lassen sich alternative Kostüme für Leon und Claire freischalten und erwerben. Zusätzlich zur Standard-Edition von "Resident Evil 2" enthält die Deluxe Edition das komplette Spiel sowie das herunterladbare Extra-DLC-Pack, das fünf Charakterkostüme (zwei für Leon und drei für Claire), die Waffe Albert Model: Samurai Edge und den Retro-Soundtrack, den Spieler optional aktivieren können, enthält. "Resident Evil 2" verfügt auf dem einfachen Schwierigkeitsgrad über automatische Speicherpunkte, die im Spielverlauf automatisch erfolgen. Manuelles Speichern ist im höheren Schwierigkeitsgrad über eine begrenzte Anzahl an Farbbänder möglich. Die automatischen Speicherpunkt liegen human, scheitert man z.B. an einer Stelle, dann wird man kurz vor dem Scheiterpunkt gespawnt und man kann sein Abenteuer ohne viel Vorlauf fortsetzen. Die Kampagne von "Resident Evil 2" lässt sich auf insgesamt drei Schwierigkeitsgraden spielen. Von Einfach  - der die Kämpfe und Schusswechsel stark vereinfacht, indem Zielhilfen implementiert werden und die Monster weniger aushalten, sowie Autosave aktiviert ist - bis Schwer - der sogar für Profis eine Herausforderung darstellt und kein Autosave oder eine Zielhilfe mit sich bringt und die Monster wesentlich mehr aushalten und austeilen können - ist für jedem Spieler ein optimaler Schwierigkeitsgrade vorhanden. Die Trophäen sind gut ausbalanciert und sehr leicht zu erhalten. Um alle Trophäen zu erreichen, ist keine Playstation Plus Mitgliederschaft notwendig, da alle Trophäen Offline zu bekommen sind. Die Spielzeit für beide Kampagnen fallen mit ca. 17 Stunden gut aus. Wir haben dabei die komplette Karte erforscht und auch fast alle Sammelbare Items aufgesammelt sowie Safes und Tresore geknackt. Mit dem geplanten DLC's "The Ghost Survivors", der kostenlos dem Endverbraucher zu Verfügung gestellt wird, bekommt man noch einen ordentlichen und stimmigen Umfang geboten, der für weitere gruslige und packende Spielstunden sorgt. Wir sind jeden Falls begeistert vom Gesamtumfang und sagen Dank, Capcom!

Bewertung:9|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

9.0/10 rating 1 vote

Autor

Pascal Müller

Pascal Müller

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