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Jan29

PS4 Kritik: Resident Evil 0 HD Remaster

PS4 Kritik: Resident Evil 0 HD Remaster

Originaltitel: Resident Evil Zero (Biohazard 0)
Entwickler: Capcom   
Plattformen: PS3, PS4, Xbox 360, Xbox one, PC
Genre: Third-Person Horror

Freigabe: FSK-18
Mulitplayer: 
Nein
Spielzeit: ca. 9-10 Stunden (5 Kapitel)


 

Story: "Resident Evil Zero" spielt zeitlich vor "Resident Evil". Das Bravo-Team des Spezialkommandos S.T.A.R.S. wurde zur Aufklärung der bizarren Morde im Raccoon Forest entsandt, doch bei ihrer Ankunft stürzt der Einsatz-Hubschrauber ab. Die Besatzung überlebt den Unfall, verliert aber die komplette Ausrüstung. Beim Sichern des Geländes stößt das Team auf einen Gefangenentransporter und die Leichen ermordeter Soldaten. Nur vom Sträfling Billy Coen, der sich ebenfalls im Wagen befinden sollte, gibt es keine Spur. In der Rolle von Rebecca Chambers, einer 18 jährigen S.T.A.R.S.-Rekrutin, begibt sich der Spieler auf die Suche nach dem Flüchtigen. In einem nahe liegenden Zug wird sie fündig. Doch der Zug fährt plötzlich los und beide müssen sich gegen einer Horde hungriger Zombies verteidigen. Rebecca hat einen weiten Weg vor sich, um wieder zu ihrem Team zurück zu gelangen...

 


 

 


 

- Kritik -  

Zombies on a Train
"Resident Evil Zero" (Biohazard 0) ist ein Prequel von "Resident Evil" ein Videospiel-Titel von der Entwicklerschmiede Capcom. Obwohl Capcoms Produktportfolio "Resident Evil Zero" nicht das erste Horror-Survivor-Spiel auf dem Markt war, erzählt der Titel die Vorgeschichte zu "Resident Evil" plausible und beantwortet die wichtigsten Fragen, die bei "Resident Evil" noch offen im Raum stehen geblieben sind. Seit der ersten Veröffentlichung im Jahr 2002 für den Nintendo GameCube sind zahlreiche Fortsetzungen und Remakes dazu gekommen. Aufgrund der Popularität des Horror-Survivor-Franchise folgte im Jahr 2002 ein Remake zu "Resident Evil" für den Nintendo GameCube, mit Ausnahme der Geschichte wurde jedoch fast alles aufpoliert bzw. verbessert. Im gleichen Jahr veröffentlicht Capcom das Prequel "Resident Evil Zero", dieser erschien eben Falls Exklusiv nur für den Nintendo GameCube. 2015 sollte sich alles ändern und Capcom portierte sein Produktportfolio "Resident Evil" vom Nintendo GameCube erfolgreich in die High-Definition-Ära. Bereits 2016 erschien Capcoms nächstes Produktportfolio "Resident Evil Zero" in die High-Definition-Ära und erreichte damit auch die Fans die nur über einer PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One oder PC verfügten.

Im Jahr 2016 wurde das Prequel aus dem Jahr 2002 unter dem Namen "Resident Evil 0 HD Remaster" geremakt, diesmal für die Plattform Playstation 3, Playstation 4, Xbox 360, Xbox One und für den PC. Das grundlegende Konzept wurde dabei komplett übernommen und unterscheidet sich deshalb vom 2002er Prequel kaum. Große Änderungen blieben dieses Mal mit Ausnahme der neuen Bewegungssteuerung, der zusätzlichen Kostümen, neuen Gegnertypen sowie neue und abwechslungsreichen Rätsel aus. Grafisch wurde das Spiel natürlich auch neu gestaltet, sämtliche Render-Grafiken wurden auf den neuesten Stand gebracht und wirken spektakulär und fotorealistisch. Zu guter Letzt bot das Prequel zwei weitere Spiel-Modis den Wesker-/ und Leech Hunter-Modus (Mehr dazu unter Facts und Extras). Storytechnisch ist "Resident Evil 0" der Ursprung der gesamten Serie, in chronologischer Reihenfolge folgt danach das Sequel "Resident Evil" aus dem Jahr 1996 bzw. 2002.  

Geteiltes Leid ist doppeltes Leid!
Nach zahlreichen Fortsetzungen, spendiert Capcom den Kult-Ableger "Resident Evil Zero" ein neues Facelifting und Poliert sein Produktportfolio ein weiteres mal auf. Die Geschichte blieb weitgehend unberührt und liegt identisch mit dem aus dem Jahre 2002 vor. Wieder sorgt der bekannte T-Virus für Unruhen im Resident Evil Universum und bereitet ein Treffen einer Spielfiguren vor, die wir bereits ausgiebig kennen gelernt haben - die 18 Jährige Rebecca Chambers! Die Spielfiguren Rebecca Chambers und Billy Coen sind in diesem Horror-Prequel unsere Hauptprotagonisten, die je Ihrer eigene Hintergrundgeschichte haben und diese im Spielverlauf erzählen. Zentrales Feature des Spiels ist das sogenannte Buddy-System, wo der Spieler zu fast jeder Zeit zwischen Rebecca und Billy wechseln kann, was des Öfteren für den Weiterverlauf des Spieles auch erforderlich ist. Das Hauptaugenmerk liegt bei dieser Portierung aber ganz klar bei der überarbeiten Detailtiefe im eigentlichen Szenario, aber auch bei den jeweiligen Spielfiguren oder Gegnertypen, aber auch die atemberaubenden Licht-/Wasser-/Feuer-/ und Schatteneffekte wurden für die High-Definition-Ära angepasst und sehr schön in Szene gelegt. Besonders Gruselliebhaber werden bei dieser Portierung auf Ihre kosten kommen, da bis zum letzten detail an alles gedacht wurde, damit nicht nur die Schockmomente passend und unerwartet eintreffen, sondern auch paralleln zu "Resident Evil" und "Resident Evil 2" gewährleistet werden konnten. Es wirkte alles einfach stimmiger, beim Betreten eines bekannten Abschnitt und dessen Anspielung. Es steigert automatisch die Lust auf mehr und vertieft den Spieler regelrecht ins Spielgeschehen.

Der gleiche Bioterror, nur neu Verpackt?!
Die beeindruckende Spielwelt und detailreichen Spielfiguren sorgen nicht nur dafür, dass man sich sofort in der Welt des Spieles verliert und einem regelrecht der Atem geraubt wird, vor beängstlichkeit, sondern auch vor brillanter Optik. Jeder einzelne Abschnitt ob im "Zug", in der "Ausbildungsstätte", im tiefen des "Labors" oder im "Aufbereitungswerk" besticht durch seine ganz eigene Atmosphäre und Schockmomenten und wird Musikalisch sehr passend und Gruselig untermalt. So hört man z.B. im Hintergrund etwas her krabbeln, wenn man ein Raum betritt oder Scheiben zerbersten und eine Cerberus blockieren das weitere bestreiten des Abenteuers. Aber auch ruhige Momente können urplötzlich für Anspannung und Hektik sorgen wenn z.B. unterschiedliche zwischen Bossen wie ein Riesen Skorpion, ein Tausendfüssler, eine Fledermaus, ein paar Hunters oder der Tyrann höchstpersönlich durch ein kurzes Intro eingefügt wird. Einzig und alleine das erreichen des jeweiligen Save-Room bringt etwas Entspannung ins Spiel und sorgt mit seiner entspannten ruhigen Musikalischen Untermalung für einen geringeren Blutdruck. Für ruhige Momente sorgen aber auch die mittlerweile unverzichtbaren und klassischen Resident Evil-Rätsel, die diesmal noch mehr Grips von einem abverlangen und sehr abwechslungsreichen ins Spielgeschehen eingebaut wurden. So muss man nicht nur gut Kopf rechnen können, sondern auch mit einem gesunden Menschen Verstand Tiere zuordnen können oder die Stromversorgung auf 70% bringen und das mit 5 - jeweils unterschiedlichen prozentualen - Schaltern. Aber auch leichte Rätsel die man schnell über die gefundenen Dokumente lösen kann, finden sich im Spiel wieder. Von Schwer bis Einfach ist diesmal alles vertreten und bietet neben dem eigentlichen Horror-Survivor-Trip eine knifflige Herausforderung im Rätsel-Genre, wo diesmal nicht die Waffe über leben und Tot entscheidet, sondern das Köpfchen. Hingegen komplett neu und zum ersten mal in der Serie zu verzeichnen ist der Verzicht der obligatorischen Aufbewahrungsboxen, in denen die Gegenstände sonst immer gelagert werden konnten. Stattdessen werden die Gegenstände überall abgelegt und später wieder aufgesammelt. Der jeweilige Aufbewahrungsort wird auf der Karte markiert, um eine Übersicht zu gewährleisten
Es ist nun möglich Gegenstände in Räumen, vorzugsweise Haupträumen, abzulegen und diese dort zu lagern, damit man den begrenzten Platz seiner beiden Charaktere im Inventar effektiv nutzen kann. Die Lagerkapazität der Räume ist jedoch begrenzt. Sollte in einem also keine Gegenstände mehr ablegen können, muss man auf einen anderen Raum, der sich geschickterweise in der Nähe des anderen befinden sollte, ausweichen. Die Items lassen sich alle über die übersichtliche Karte anzeigen lassen. So verliert man nicht die Übersicht und kann gezielt nach bestimmten Items suchen z.B. Waffe, Munition, Heilmittel. 

Aber nicht nur die Angespannten und Grusligen Abschnitte bringen den Nervenkitzel auf ein neues Niveau, sondern auch die Soundeffekte im Spiel steuern ihren teil dabei, die jetzt in Dolby Digital 5.1. ausgegeben werden. Mit dem Rundum-Soundeffekten wird nun gesorgt, dass sich der Horror nicht nur vorne abspielt, sondern jetzt auch um einem herum. So kommt es vor, dass man von hinten krabbel Geräusche wahrnimmt oder das zerbersten von Scheiben von hinten hört, nachdem man diese stelle passiert hat. Kein sonderlich neues Feature, aber ein packendes und stimmiges Feature, was an Atmosphäre gewinnt und gruslige Szenen noch beängstigend erscheinen lässt, als einem eigentlich lieb ist. Dank der stimmigen Optik, dem neuen 16:9 Breitbildformat (optional auch wieder in 4:3 wählbar), die Neugier und Angst was sich hinter der nächsten Tür verbergen mag oder das unerwartete zusammen zucken durch einen Blitz der den bis dato recht düsteren Raum erhellen lässt, lassen das Spielerlebnis, aber auch das Gesamtpaket positiv abrunden.

Der Ärger mit der Steuerung ...
Die Steuerung erfolgt aus der Sicht über die Schulter (Third-Person). Mit dem rechten Stick lässt sich die Kamera korrigieren in dem man die Spielfigur bewegt, was des Öfteren auch nötig ist, da gerade die Kamera positionen mit der eigentliche Laufrichtung über den Stick nicht übereinstimmt. Die Kamera position lässt zwar alles wie ein Film wirken und sorgt für abwechslungsreich und stimmige Blickwinkel bzw. Perspektiven, stören aber bei div. Situationen ungemein. Gerade wenn man etwas verschieben möchte oder es mal zügig zu Sache geht, ist gerade der Blickwinkel der einzige Grund fürs scheitern. Auf präzises zielen via Laser-Pointer wie bei "Resident Evil 5" oder "Resident Evil 6" können wir bei "Resident Evil Zero" nicht zurück greifen (gab es schließlich beim 2002er Original ja auch nicht), aber die Hilfe können wir uns auch sparen. Hier hilft uns nämlich die intrigierte Auto-Ziel-Funktion, die jeden Schuss ins gewollte Ziel bringt oder es wenigstens versucht. Zwar ist präzises Zielen nicht unbedingt nötig und sparsam muss man mit der Munition und dem Heilmittel auch nicht gerade umgehen - sofern man auf den Schwierigkeitsgrad Einfach spielt - ändern sich die Spielweise aber erheblich mit jeden höheren Schwierigkeitsgrad. Auf Mittel oder Schwer sieht das ganze schon ganz anderes aus, denn gerade zu Beginn des Spiels stehen einem nur schwache Waffen und nur sehr wenig Munition und Heilmittel zu Verfügung. Da muss schon jeder Schuss mit bedacht abgefeuert werden und das Kraut zu richtigen Zeit genommen werden oder die Farbbänder gut überlegt eingesetzt werden, halt wie beim Original und wie wir es von früher kannten. 

Knifflig hingegen erweist sich die Steuerung bei der Handhabung von Stress-Situationen, da im Gegensatz zu anderen Third-Person Spiele nur im Stehen geschossen werden kann. Aber eingefleischte "Resident Evil"-Fans wissen gerade diese Einschränkung sehr zu Schätzen, da es zu beklemmenden Atmosphäre bei trägt und einfach zum Spiel gehört, wie die Butter aufs Brot. Erwähnenswert wäre auch das aufrufen der Karte, wo man jetzt nicht Extra das Content-Menu aufrufen muss, sondern nur eine Taste tätigt um die Karte abzurufen. So muss man nicht Extra das Content-Menü der Spielfigur aufrufen um die Karte anwählen zu können, sondern kann die Karte jetzt bequem und direkt über eine Taste anwählen. Eben Falls ganz interessant ist das Layout und die leichte Handhabung der Karte. Ganz neu dazu gekommen ist ein Filter, mit den man gefundene Items die man wieder abgelegt hat (z.B. Waffen, Munition, Heilmittel, Farbbänder usw) gezielt nach suchen lässt. Das Navigieren zwischen den einzelnen Karten und Abschnitten wurde auch sehr gut gelöst. Div. Waffen müssen weiterhin manuell über das Content-Menü ausgewählt werden, gefundene items lassen sich darüber betrachten, kombinieren, lesen, öffnen oder Heilmittel lassen sich darüber benutzen. Das Spiel wird pausiert, wenn man das Content-Menü aufgerufen hat, aber die eigentliche Spielzeit läuft weiter. Ansonsten wurde das Content-Menü im vergleich zu "Resident Evil HD Remaster" nicht großartig verändert. Neu hingegen ist das Feature, dass man im Content-Menü direkt beide Protagonisten verwalten kann ohne diese einzeln auswählen zu müssen sowie das jeder Protagonisten eine Speciale-Kern-Fähigkeit verfügt z.B. kann Rebecca über ihren Chemikalien-Koffer Kräuter oder Chemikalien Mixen, Billy hingegen kann das nicht, dafür hat er ein Feuerzeug und kann Schwere Kisten verschieben oder Klavier spielen, was wiederum Rebecca nicht kann bzw. beherrscht.

 

- Fazit -

Rund ein Jahr nach "Resident Evil" erscheint nun auch "Resident Evil Zero" und hat wie sein Vorgänger seine portierung zur High-Definition-Ära mit Bravur gemeistert und ist Storytechnisch ein gelungenes und gruseliges Horror-Survivial, dass den Spieler - mit seiner in die Jahre gekommenen Story - sehr gut zu Unterhalten weiss. Im Direkten Vergleich fällt bei "Resident Evil Zero" auf, dass die Grafikqualität wesentlich konstanter ist. Dafür können die oft wechselnden Kamerapositionen sowie die Steuerung durch ihre Unübersichtlichkeit einige Frustmomente bescheren und auch die KI von euren Partner sowie der Gegner ist alles andere als erfreulich. Einige werden sich über die knallharten Rätsel und das gezwungene Teamwork verhalten der Protagonisten freuen, für andere könnten diese einfach nur Störend und fehlplatziert sein. Fakt ist jeden Falls, Cancom liefert mit "Resident Evil Zero" eine sehenswerte und Spielerisch gelungene HD Umsetzung, dass die Vorgeschichte zu "Resident Evil" plausibel erklärt. Durch seine 2 Spielmodis und das streben nach neuen Bonuswaffen und einen besseren Rang erzeugt "Resident Evil Zero" ein angemessenen Wiederspielwert. Unter dem Strich bekommt man für ein kleines Entgelt ein Teil Vergangenheit neu aufpoliert geboten, die für weitere Unterhaltsame Stunden sorgen kann und den Spieler ein weiteres Mal das fürchten lernt und das mit einer Geschichte, die schon 14-Jahre auf den Buckel hat, nur diesmal in HD, 16:9 und in Dolby Digital 5.1.

Bewertung: 9|10

Grafik:            (8/10)
Sound:           (9/10)
Singleplayer:  (10/10)
Steuerung:     (5/10)
Multiplayer:    (0/10)

Durchschnittliche Besucher-Wertung

9.0/10 Bewertung (5 Stimmen)

 


 

- FACTS UND EXTRAS -

 

Verleihstart: 19. Januar 2016
Verkaufstart: 19. Januar 2016

Entwickler: Capcom
Verpackung: Digitales Medium
Wendecover: Nein

Bild: PAL HD 720p,1080i,1080p

Ton: 
1. Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: 
- Deutsch
- Italiensch
- Japanisch
- Englisch
- Französisch
- Spanisch

Spielzeit: ca. 9-10 Stunden (5 Kapitel)
Mulitplayer: Nein
Installation/Größe:
Nein / Digitales Medium 3900 (PS3) 11000 MByte (PS4)
Schwierigkeitsgrad wären des Test: Leicht und Normal
Trophäen/Anzahl:
 Ja / 48
Schwierigkeitsgrad für die Trophäen: Leicht
Wiederspielwert: Mittel

Pro
 
Atemberaubende und gruselige Story
 
Beängstigende Sounduntermalung, dank Dolby Digital 5.1
 
Neues 16:9-Breitbildformat (optional weiter 4:3)

 
Sehr Leichter Schwierigkeitsgrad, gerade für Neueinsteiger interessant
 Ordentlicher Umfang dank Wesker-/ und Leech Hunter-Modus
 Übersichtliches und hilfreiches Kartendesign
 
Licht-/Feuer-/Wasser-/ und Schatteneffekte schön und 
authentisch in Szene gesetzt
 
Abwechslungsreiche und knifflige Rätsel

Contra
 
Kein Coop-Modus
 Endgegner-Kämpfe einfallslos
 
Unübersichtliche und störende Kameraeinstellungen

Kritik Extras, Spielzeit, Tops/Flops, Schwierigkeitsgrad und Trophäen
"Residen Evil 0 HD Remaster" erscheint mit zwei unterschiedlichen Spielmodis die nach dem ersten Durchgang zu Verfügung stehen. Der "Wesker-Modus" (der Modus kann im Hauptmenü unter "Extras" ausgewählt und gestartet werden) besitzt einen eigenen Schwierigkeitsgrad, der jedoch mit dem von "Normal" gleichzusetzen ist und beinhaltet es die Kampagne nochmals zu spielen, nur das man hier mit einer Rebecca im Wesker-Look und Billy Coen durch Albert Wesker ausgetauscht wurde. In den zwischen Sequenzen ist jedoch weiterhin Billy Coen zusehen. Der "Leech Hunter-Modus" (der Modus kann gestartet werden, wenn man den Speicherstand eines abgeschlossenen Spiels lädt und hier dann die Option "Bonus-Spiel" auswählt, dabei spielt man den Modus auf dem Schwierigkeitsgrad, mit dem man das Spiel zuvor abgeschlossen hat) ist eine Art Arcade-Spiel ohne Handlung, wo das Ziel ist, Grüne-Igle (Rebecca) und Blaue-Igle (Billy) zu finden und einsammeln muss. Neben bei muss man sich verschiedenen Gegner stellen und diese ausschalten. Schließt man den Modus mit einem A-Rang ab, erhält man unter anderem eine Waffen und für jede Waffe, die man im Spiel findet bzw. besitzt, unendlich Munition. Es besteht dann die Möglichkeit den Spielstand zu speichern, diesen wieder zu laden und ein neues Spiel mit denen in dem Leech Hunter-Modus freigeschalteten Objekten zu starten. Allerdings kann der Schwierigkeitsgrad bei dem neuen Spiel nicht verstellt werden. Man spielt hier auf dem Grad, wie in dem ersten Durchgang auch. Als letztes Extra bekommt man noch eine Galerie geboten, wo wahlweise das Intro sowie alle zwischen Sequenzen manuell Anwählbar sind. Die zwischen Sequenzen müssen jedoch zuvor freigeschaltet werden und stehen einem nicht sofort zu Verfügung. Ansonsten können noch Bonus-Kostüme für unsere Protagonisten durch In-Game-Käufe erworben werden (Rebeccas "S.T.A.R.S. 1997"-Outfit aus "Resident Evil: Director's Cut", Sportkleidungs-Outfit aus "Resident Evil 2", Rebeccas klassisches "S.T.A.R.S. 1996"-Outfit aus dem ursprünglichen "Resident Evil" und ihr nagelneues Prototyp-Outfit aus dem ursprünglichen "Resident Evil 0" sowie ein Cheerleader und Krankenschwester-Outfit. Für Billy gibt es nur 2 Bonus-Kostüme, sofern man den Vorverkaufsboni nicht bekommen hat. Das wären einmal der Wolf Force und Cody (Street Fighter) Outfit). Das Spiel verfügt über manuelle Speicherpunkte, die im Spielverlauf erfolgen müssen. Es gibt drei Schwierigkeitsgrade von Leicht bis Schwer. Alle drei Schwierigkeitsgrade stehen sofort zu Verfügung. Auf der Normalen Stufe ist das Spiel bereits sehr kniefflig und ist ohne Kenntnisse nur sehr schwer zu Meistern. Hingegen ist der Leichte Schwierigkeitsgrad viel zu einfach und gleichzusetzen mit einem Shooter wo ein einfaches durch rushen ohne weiters möglich ist. Eben so hat man unter diesem Schwierigkeitsgrade keine Probleme mit Munition, Waffen und Heilmitteln. Die hat und findet man zahlreich im Spielverlauf. Die Trophäen sind gut ausbalanciert und verlängern den Spielspaß. Alle Trophäen sind offline erreichbar, jedoch muss man für Platin das Spiel 2-3 mal durchgespielt haben. Die Spielzeit variiert sehr stark, Anfänger werden ca. 9-10 Stunden für das Horror-Abenteuer brauchen. Hat man die Abläufe und Rätsel jedoch im Kopf, könnte man das Spiel auch in 3-5 Stunden durchspielen, immerhin gibt es dafür ja auch zwei Boni-Waffen (das Spiel auf Normal oder Schwer in unter 5:00 Std. mit einem A-Rang beenden für das Maschinengewehr und für den Raketenwerfer müsst ihr das Spiel unter 3:30 Std. mit einem S-Rang beenden). Es ist jedoch zu empfehlen, dass Hauptspiel vorab in ruhe zu genießen, da man sonst in Gefahr geht, das einem die komplette Hauptstory an einem vorbei zieht.

Bewertung: 7|10

Durchschnittliche Besucher-Wertung

7.0/10 rating 1 vote

Autor

Pascal Müller

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